ASUS ist die Nummer 1 unter den Mainboard-Herstellern. Das Unternehmen produziert derzeit Mainboards, Add-on-Karten, CD-ROM-Laufwerke, Notebooks und Server-Lösungen. Aufgrund der... mehr
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Da ich mir vor einigen Wochen neue Hardware gegönnt hatte, das Gehäuse und die Laufwerke jedoch behalten habe, war ich also auf der Suche nach einem günstigen Gehäuse, sowie einem DVD-Brenner. Ich war in beiden Fällen erfolgreich und über den Brenner möchte ich euch in diesem Bericht nun berichten. Beim Kauf von Laufwerken achte ich meist nicht sonderlich auf irgendwelche Extras, da sie ja einfach nur lesen bzw. schreiben sollen. Die Geschwindigkeiten sind heutzutage ja meistens überall gleich - zumindest wenn man im Laden einkauft. Kaufgrund für den Asus DRW 1814BL Brenner war diesmal schlicht und ergreifend der Preis. Dieser lag bei 39,99€. Im Internet ist er ab ca. 35€ zu bekommen.
Naja, die Verpackung überzeugt nicht so wahnsinnig. Man merkt, dass sich Asus dabei nicht sonderlich große Mühe gegeben hat, denn das Design hätte ich auch noch hingekriegt. Dies wirkt einfach nur zusammengewürfelt und einfallslos. Im Hintergrund ist ein leicht bewölkter Himmel zu sehen, ziemlich zentral schwirren dann eine CD (mit einem abgebildeten Snowboarder) und dieser Brenner in der Luft herum - hä?! ;-) Das Bild ist übersät mit zahlreichen Schriftzügen, Zeichen, unterstützter Modi usw. - seht es euch am besten selbst an (Bilder lade ich hoch). Wie gesagt, wegen des ersten guten Eindrucks habe ich diesen Brenner mit Sicherheit nicht gekauft! :-) Dennoch wirkt die Verpackung relativ stabil und der Brenner ist recht gut verpackt. Zumindest davon scheint Asus was zu verstehen.
Im Zubehör befindet sich die Brennsoftware "Nero Essentials 7", sowie ein Handbuch und 4 Befestigungsschrauben. Nero ist wohl das bekannteste Brennprogramm auf dem Markt, doch leider hat diese neueste Version von Nero aufgrund zahlreicher Schwierigkeiten bisher keine guten Kritiken bekommen. User klagen über Brennabbrüche, Fehler bei der Lightscribe-Funktion usw. Diese konnte ich zwar bisher noch nicht feststellen, doch das heißt ja bekanntlich nichts. Der eine hat die Probleme, der andere eben nicht. Das "Handbuch" nennt sich selber "Quick Installation Guide", d.h. viel kann man dort nicht nachlesen, außer wie man das Laufwerk einzubauen hat. Jedoch ist diese Anleitung recht ausführlich, sehr gut und außerdem in 25 Sprachen geschrieben.
Installation
Die Installation ist gewohnt einfach und machte keinerlei Probleme. Selbst Laien können dies ohne große Anstrengungen binnen weniger Minuten bewältigen. Falls man nicht genau weiß, was zu tun ist, so kann man sich getrost auf den angesprochenen Quick Installation Guide verlassen. Für alle Faulen eine knappe Zusammenfassung: Laufwerk auspacken, von vorne in einen dafür vorgesehenen 5.25"-Schacht einschieben, mittels der 4 mitgelieferten Schrauben fixieren, IDE-Kabel sowie Stromkabel anschließen - fertig! Aber bitte vorher den Rechner ausschalten ;-) Der Brenner wird automatisch erkennt, es ist also keine Software nötig, damit es funktioniert.
Verarbeitung & Aussehen
Die Verarbeitung erweist sich als ungewöhnlich gut, obwohl man bei Laufwerken nicht wahnsinnig viel unterscheiden kann. Der CD-Teller macht nämlich einen sehr stabilen Eindruck und reagiert schon bei sehr niedrigem Druck und fährt ein. Das Design gefällt mir sehr gut. Die Farbe der Frontblende und des CD-Tellers ist schwarz und passt hervorragend in das Gesamtkonzept des Rechners. Die Beschriftung und die Zeichen auf der Blende wirken eher unauffällig und stören somit nicht.
Geschwindigkeit & Unterstützte Formate
Der Brenner besitzt einen Puffer von 2 MB, was heutzutage die gängigste Größe bei optischen Laufwerken ist und auch völlig ausreicht. Die Zugriffszeit von 140ms (DVD) und 150ms (CD) liegt ebenfalls im normalen Bereich. Gute Werte wären hierbei etwa 100ms, was aber auch keinen großen Unterschied ausmacht. Wert lege ich jedenfalls nicht darauf. Die Lesegeschwindigkeit des Brenners liegt bei 48x (=7200 KB/s) bei CDs und 16x (=22.160 KB/s) bei DVDs. Die Schreibgeschwindigkeit bei CDs ist genauso schnell, bei DVDs liegt sie bei 18x. Unterstützt werden sämtliche bekannten Formate, sodass keine fehlen und man sich keine Sorgen machen muss, dass der Brenner irgendeines nicht unterstützt.
Lightscribe
Ja, ich hatte mal davon gehört, aber gewusst habe ich es nicht, dass dieser Brenner Lightscribe unterstützt. Dies war sozusagen Zufall, da ich es erst später bemerkte (obwohl das dick und fett auf der Verpackung steht). Vielleicht ist es mir auch nicht so aufgefallen, da mir der Begriff nicht so wahnsinnig geläufig war. Also informierte ich mich erst einmal, was Lightscribe überhaupt ist und ich will's euch sagen: Die Lightscribe Technologie wurde im Jahr 2005 entwickelt und ermöglicht das direkte Bedrucken der CD/DVD durch denselben Laser. Also weg mit dem CD-Marker oder nervigen Klebeetiketten? Nun, es lassen sich damit gewiss nicht nur Schriftzüge auf den CDs darstellen, sondern auch Bilder. Wie funktioniert's? Man muss also erst einmal die Hardwareanforderungen erfüllen, d.h. einen Brenner, der Lightscribe unterstützt und Lightscribe-Rohlinge. Die Rohlinge sehen gar nicht mal viel anders aus, als herkömmliche Rohlinge. Sie besitzen eine speziell beschichte Oberfläche, die dann vom Laser so belichtet werden, dass sich das gewünschte Motiv darauf darstellt. Zu haben sind die Rohlinge ab einem Stückpreis von etwa 50 Cent. Man legt die DVD also sozusagen "verkehrtherum" in das Laufwerk und startet die Software. Das mitgelieferte Nero 7 unterstützt dies, jedoch müssen vorher noch die Lightscribe-Treiber installiert werden. Diese sind auf der Herstellerseite ganz einfach herunterzuladen (etwa 7 MB groß). Aber nun mal beiseite mit der Theorie. Wie sieht das Ganze denn praktisch aus? Ich sag's mal vorweg: Ihr braucht definitiv eine ganze Menge Geduld. Beim Bedrucken einer DVD kann man grundsätzlich zwischen verschiedenen Qualitätsstufen wählen. Diese sind: Entwurf, Normal, Beste. Schon beim Bedrucken in der Qualität "Entwurf" dauert der ganze Spaß schon etwa 25 Minuten. "Normal" dauert etwa 5 Minuten länger und "Beste" noch einmal 10 Minuten länger, womit wir bei der besten Qualität bei mindestens 40 Minuten wären. Das Endresultat sieht ganz gut aus, aber kann auf keinen Fall mit der herkömmlichen Klebeetiketten-Methode mithalten. Und im Anbetracht der Dauer des Vorgangs kann man wohl auch getrost darauf verzichten, wie ich finde.
Zuverlässigkeit
Die Zuverlässigkeit des Brenners beim Schreiben von CDs und DVDs finde ich erstaunlich hoch. Ich habe schon ausgiebig CDs und DVDs mit diesem Brenner gebrannt und das geschah immer mit vollem Erfolg. Selbst bei höchster Schreibgeschwindigkeit gab es bisher noch keine Brennabbrüche! Die Daten auf der jeweiligen CD bzw. DVD erscheinen mir stets völlig fehlerfrei. Klasse!
Lautstärke
Nun ja, ich habe bisher noch kein Laufwerk besessen, das wirklich leise war. Kommt solch ein Laufwerk auf Touren, so kann es schon einmal ordentlich laut werden, so auch bei diesem Laufwerk. Ich fürchte fast, dass sich das in naher Zukunft bei optischen Laufwerken auch nicht ändern wird. Also sind in Punkto Lautstärke keine Schwächen oder Stärken zu erwähnen. Völlig normal eben ;-)
Fazit
Dafür, dass ich mich für das günstigste Model für 39,99€ entschieden habe, bin ich sehr zufrieden damit. Dieser Brenner liefert erstklassig beschriebene CDs und DVDs und das ist ja der Fakt worauf es besonders ankommt. Besonders gut gefällt mir das schwarze Design, wodurch das Laufwerk recht edel wirkt. Die Lightscribe-Funktion, mit welcher sich CDs und DVDs beschriften lassen, ist ein nettes Spielzeug, das aber deutlich zu viel Zeit in Anspruch nimmt und somit wohl eine Gag-Funktion bleibt. Ich vermute einmal, dass dies wohl weniger Brenner selbst liegt, sondern vielmehr an der noch unausgereiften Technologie. Insgesamt kann ich also eine klare Kaufempfehlung aussprechen und vergebe 4 von 5 Sternchen, also 1 Sternchen Abzug wegen der langsamen Beschriftungs-Geschwindigkeit!
Ich hoffe, dieser Bericht hat euch wieder einmal gefallen und bedanke mich vielmals für eure Lesungen & Bewertungen!
Pro: Brenngeschwindigkeit und LightSribe Kontra: Preis
...Oberfläche zu beschriften kann schon mal eine gute halbe Stunde drauf gehen. Die Funktion ist idioteneinfach. Die gebrannte DVD aus dem Brenner herausnehmen und umgedreht wieder hineinlegen. Nero starten und die LightSribe Funktion auswählen. Das Cover zusammenstellen, die Qualität auswählen und loslegen. Die Oberfläche der DVD hat meistens eine bronzene Schicht auf der der Brenner das ausgewählte Bild brennt. Bei all meinen Rohlingen bekam ich nie ein richtiges Schwarz zusammen. Es ist auch keine Farbwahl möglich, also rein monochrom. Sieht aber gar nicht mal so schlecht aus, so eine beschriftete DVD.
Alternativen
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