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Die Wahl viel auf die ASUS 3450 Karte, sie war mit 33 € sehr günstig, passiv gekühlt, und im sogenanten "low profile" gebaut - sprich, sie ist nur halb so tief wie andere Grafikkarten, und passt damit in flache Gehäuse, die vermehrt in Wohnzimmern als sogenannte Medien PCs einzug halten.
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(+) Einmalige 3D Erlebnisse die einen Hautnah selbst ins Meer eintauchen Lassen (-) Der Preis ist Sehr Hoch bei einer Guten Brille, + Mit Beamer sind die Erwartungen Höher
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Erfahrungsbericht von ForlornSailor über ASUS EAH3450/DI 04.01.2010
Produktbewertung des Autors:
3D-Beschleunigung:
langsam
Installation
gut
Kompatibilität:
ausgezeichnet
Pro:
Stromsparwunder, full HD fähig, passt in kleine Gehäuse
Kontra:
schwache 3D Leistung
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Einleitung & Mein System
Diesen PC habe ich aus alten Teilen zusammengeschraubt, Hauptaugenmerk waren dabei: Niedriger stromverbrauch, leise, HDMI Ausgang und fähigkeit full HD wieder zugeben. CPU, Ram, Mainboard und Netzteil hatte ich wie gesagt, was fehlte war eine Grafikkarte die die HD beschleunigung übernimmt und dabei wenig Strom verbraucht und leise ist. Und möglichst günstig natürlich - die eier legende Wollmilchsau also.
Die Wahl viel auf die ASUS 3450 Karte, sie war mit 33 € sehr günstig, passiv gekühlt, und im sogenanten "low profile" gebaut - sprich, sie ist nur halb so tief wie andere Grafikkarten, und passt damit in flache Gehäuse, die vermehrt in Wohnzimmern als sogenannte Medien PCs einzug halten.
AMD 64 4000+ (sockel 939, 2,4 GHz) MSI K8N Mainboard 1536 MB DDR Ram 640 GB Western Digital Blue Caviar 3'5 HDD 7200 Enermax 350 Watt Aktiv PFC Netzteil
Technische Daten, Anschlüsse & Verarbeitung
Die ASUS 3450 bietet je einen HDMI, DVI und VGA Anschluss. Damit ist man für alte Monitore genauso gerüstet wie für einen LCD oder Plasma Fernseher. Das war für mich auch ganz wichtig. Die Karte verfügt nur über 256 MB ram, was aber nicht weiter ins Gewicht fallen sollte, genauso wie der dünne Datenbus von 64 bit. Spiele werden hier extrem beschnitten, aber 3D Spiele sind auch nicht das Zielgebiet der Karte. Die taktraten der Karte sind : 600 MHz der Grafikprozessor und 800 MHz der DDR II ram. Es wird übrigens normaler DDR II verbaut, nicht der teurere und schnellere G(rafik)DDR ram. Hier gilt aber auch: Nur Spiele werden ausgebremst.
Maximale Auflösung der Karte ist 2048x1536x32Bit bei 85 Hz Wiederholfrequenz.
Der Kühler besteht aus eloxiertem Aluminium und ist relativ billig mit nur 2 Plastik Pins an gegenüberliegenden Kanten befestigt. Ich hab dem ganzen nicht getraut, und mal auf Stabilität getestet, und siehe da: man kann den Kühler tatsächlich ohne grosse anstrengung zum wackeln bringen, wobei er dann nicht mehr direkt auf dem Prozessor Kern aufliegt. Natürlich hab ich das im ausgebauten Zustand getan ;). Wie auch immer, gestört hat das die Karte nicht, aufgepasst, dass der Kühler wieder richtig sitzt und weiter gehts.
Lieferumfang
Die Karte kommt gut gepolster in einer extrem kleinen Pappschachtel. Sonst liegt noch eine Treiber CD und eine HDMI auf SVGA Kabelpeitsche bei. Spiele oder Programme sucht man vergeblich, kann man bei dem Preis und dem Anwendungsgebiet aber auch nicht erwarten, bzw. wären fehl am Platze.
Lautstärke, Temperatur & Stromverbrauch
Lautstärke ist schnell abgehandelt, die Kühlung ist passiv, und auch spulenfiepen unter last oder beim surfen trit nicht auf.
Stromverbrauch ist vorbildlich, auf den Windows Desktop und ohne CPU Belastung knacke ich die magische 100-watt Marke an der Steckdose - das System pendelt sich bei 98 Watt ein. Setze ich die CPU und die Grafikkarte unter last, kommt das Messgerät nicht über 125 Watt.
Trotz des einfachen Kühlers bewegt sich die Karte immer unterhalb 50°, selbst wenn ich sie mit 3D Anwendungen belaste. Mal im Betrieb den Kühler gefühlt, und der ist tatsächlich kaum handwarm. Die einfache, passive Kühllösung ist also mehr als ausreichend.
Installation & Performance
Der mitgelieferte Treiber funktioniert unter Windows XP einwandfrei, die Karte wurde sofort erkannt und funktionierte einwandfrei. Man muss, um HDMI nutzen zu wollen, das ATi Calalyst Control Center mitinstallieren, sonst erhält man keinen Sound am HDMI ausgang. Wer das Control Center nicht mag, kann ihn hinterher wieder deinstallieren, und nur den blanken Treiber behalten - HMDI sound funktioniert dann weiterhin. Zur Installation des Control Centers benötigt man Microsoft .NET framework 2.0, sonst kann die Installation nicht abgeschlossen werden.
Wie und ob HDMI unter Linux funktioniert, habe ich nicht getestet.
HDMI wiedergabe funktioniert einwandfrei, auch 1080p läuft ruckelfrei. Eindeutig ein Werk der Grafikkarte, denn die CPU wäre hierfür viel zu schwach.
Ein paar Spiele wollte ich dann zum Spass auch mal testen, natürlich nichts verrücktes wie Crysis - wer sowas spielt hat sowieso ein anderes Beuteschema als eine 3450. Der Shooter F.E.A.R. und das MMORPG Rappelz wollte ich schon mal testen. Beide liegen erstaunlich gut, F.E.A.R. auf 800x600 Auflösung und mit niedrigen Details schlägt sich oberhalb der 30 fps durchgehend flüssig, Rappelz auf 1024x768 läuft mit 20 bis 35 fps meistens im flüssigen Bereich, tut sich viel auf dem Bildschirm, merkt man leichtes Ruckeln, was aber nicht extrem störend ist. Zur not kann man mit dieser Karte also auch etwas anspruchsvollere 3D Spiele spielen, darf aber keine hohen Erwartungen haben.
Fazit
Im Januar 2009 hab ich die Karte angeschafft, und sie tut das was sie soll: Sie ist lautlos, stromsparend, bietet alle Anschlussmöglichkeiten die man benötigt und beschleunigt HD Material einwandfrei. Die Treiber Installation ist etwas fummelig, es wäre schön wenn man den HDMI Treiber ohne das Control Center einbinden könnte. Spiele Leistung ist wie erwartet schwach, wer öfters mal eine Runde am PC spielt sollte eine andere Karte suchen. Deshalb geb ich in der 3D Beschleunigung die Wertung schwach, aber dennoch volle 5 Sterne, weil die Karte eben nicht diesen Zweck gebaut wurde - fürs Wohnzimmer die perfekte Karte!