Einfach TOP!
04.03.2007
Pro:
sehr günstig, gute Leistung, leiser Lüfter, solide Kühlleistung, sparsam
Kontra:
kein Anschlusskabel im Lieferumfang
Empfehlenswert:
Ja
Details:
3D-Beschleunigung:
Installation
Kompatibilität:
mehr
 GentleGreg
Über sich:
Was für eine Hitze - zum Glück ist bald wieder Winter!
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 79 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
In diesem Bericht möchte ich euch nun meine Grafikkarte vorstellen, die ich in meinem PC verbaut habe. Normalerweise sagt man ja immer, die Grafikkarte wäre die teuerste Komponente einens guten Computers. Das dem nicht immer so ist, möchte ich euch nun beweisen. Mit der "ASUS EN7300GT TOP" kann man nämlich ein echtes Schnäppchen machen. Aber lest selbst... Preis, Verpackung & Lieferumfang =========================== Ich habe diese Grafikkarte vor ein paar Monaten für 75,- EUR in einem Internetshop gekauft, der Preis hat sich seitdem eigentlich nicht verändert. Vom Preisniveau her ist diese Karte sicherlich im unteren Segment angeordnet, was allerdings keineswegs etwas mit ihrer Leistungsfähigkeit zu tun hat - dazu später mehr.
Die relativ große Pappverpackung ist meiner Meinung nach sehr ansprechend gestaltet. Darin befindet sich gut verpackt die Grafikkarte mitsamt Zubehör. Leider fehlt ein digitales Anschlusskabel, das ich mir gerne dazu gewünscht hätte, sodass ich dieses noch extra kaufen musste. Lieferumfang: - ASUS GeForce EN7300GT TOP - Treiber-CD (mit einigen Tools) - DVI-zu-VGA-Adapter - S-Video-Adapter (S-Video zu RGB-Cinch) - Installationsanleitung
Technische Details ================ Hier die wichtigsten technischen Daten der Grafikkarte. - unterstützter PCI-Standard: PCIe x16 - max. Verbrauch: ca. 35 Watt (bei Volllast)
- Grafikchip: GeForce 7300 GT - GPU basiert auf: G73 - Taktfrequenz: 550 MHz - Speicher: 128 MB - Typ: GDDR3 - Taktfrequenz des Speichers: 1000 MHz - Speicheranbindung: 128 Bit - RAMDAC: 1. RAMDAC: 400 MHz; 2. RAMDAC: 400 MHz
- Auflösungen: 1024x 768x32Bit: 200 Hz 1280x1024x32Bit: 170 Hz 1600x1200x32Bit: 120 Hz 2048x1536x32Bit: 80 Hz - direkte Anschlüsse: 1 x VGA Ausgang 1 x DVI-I Ausgang 1 x S-Video Ausgang
- Anschlüsse über Adapter: 1 x Komponenten Ausgang (3x Cinch) Installation ========= Der Einbau verläuft wie bei jeder anderen PCIe-Grafikkarte auch. Gehäuse öffnen, die Slotblende des PCIe-Steckplatzes entfernen, Grafikkarte einstecken (nicht mit Gewalt; auf richtigen Sitz achten), befestigen - und den PC anschalten. Man sollte vielleicht erwähnen, dass diese Karte keinen zusätzlichen PCIe-Stromanschluss benötigt.
Da diese Karte SLI-fähig ist, kann man natürlich auch noch eine zweite davon einbauen, vorrausgesetzt man hat ein SLI-Mainboard. Die Treiberinstallation geht dann eigentlich ebenfalls recht einfach. Man sollte sich zunächst den aktuellen NVIDIA-ForceWare-Treiber herunterladen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass NVIDIA neben einem Windows- (XP, 2000, 98, Vista) auch einen Linux-Treiber anbietet. Unter Windows dann einfach den Treiber installieren und schon kann es losgehen.
Leistung, Temperatur & Lautstärke ============================ Hier zunächst die Basisdaten meines PCs: - CPU: AMD Athlon 64 3700+ (San Diego) - Mainboard: ASUS A8N-SLI SE - RAM: MDT 1 GB DDR (2x 512 MB Dual Channel) - Festplatte: 250 GB Samsung SpinPoint - Monitor: Yakumo 19" TFT XPT - OS: Windows XP Bei dem Online-Rollenspiel "Guild Wars Nightfall" schafft die Karte bei einer Auflösung von 1280 x 1024 und maximalen Details etwa 70 bis 80 FPS (VSync deaktiviert) - ein wirklich guter Wert, wenn man bedenkt, dass dabei vierfaches Anti-Aliasing aktiviert ist. Jedenfalls läuft das Spiel sehr flüssig. Auch andere Spiele wie "Need for Speed - Most Wanted" laufen flüssig mit maximalen Details. Ich persönlich spiele meistens "Warcraft 3", ein etwas älteres Spiel, das eigentlich keine allzu hohen Ansprüche an die Grafikkarte stellt, sodass auch dieses Spiel butterweich läuft. Mit der Grafikleistung bin ich wirklich mehr als zufrieden, vor allem, weil die Karte ein unschlagbar günstiges Preis-Leistungsverhältnis hat und einfach von vielen unterschätzt wird. Zudem ist die Karte mit einer Maximalleistung von etwa 35 Watt relativ sparsam.
Auch bei 2D-Anwendungen gibt es keinerlei Probleme. Videos werden sauber dargestellt, DVDs lassen sich ebenfalls einwandfrei damit abspielen, was ich auch nicht anders erwartet hatte. Natürlich gilt das gleiche auch für Office-Arbeiten. Ich habe zur Probe auch mal den 3DMark2006 laufen lassen, obwohl ich eigentlich kein Befürworter dieser Benchmarks bin, da sie sowieso nichts genaues über die wirkliche Spieleleistung aussagen. Bei den Standardeinstellungen (1280 x 1024) kam die Grafikkarte auf einen Wert von etwa 2400 Punkten.
Die Temperatur der Karte beträgt beim normalen Office-Betrieb etwa 40°C. Nach mehreren Stunden unter Last sind nie mehr als 45°C vorhanden, sodass man hier keine Angst haben braucht, dass die Karte zu heiß werden könnte. Die Lautstärke des Lüfters ist dabei sehr gering und eigentlich nicht wirklich wahrnehmbar. Auch mit diesen Leistungen bin ich mehr als zufrieden! Fazit ==== Die "ASUS EN7300GT TOP" ist eine sehr preiswerte Grafikkarte, die mehr kann als der Preis zunächst vermuten lässt. Ich bereue den Kauf jedenfalls kein bisschen und kann daher eine klare Kaufempfehlung aussprechen - diese Karte ist schnell, gut gekühlt, SLI-fähig und sieht zudem auch noch gut aus!
05.03.2007 by GentleGreg
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23.05.2007 20:39
Die ist zwar im Speicherbereich bissel "mang", nichts desto trotz... Sehr hilfreicher und informativer Bericht. LG Dobby
11.03.2007 15:11
keine schlechte karte für das geld. aber die 128 bit speicheranbindung verlangsamen die karte schon ganz schön. gruß X
05.03.2007 01:50
Für das Geld ist sie ja ok, der Bericht ist aber qualitativ besser ;-) LG Paul