Erfahrungsbericht über

ASUS EN7600GT SILENT/2DHT

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung ASUS EN7600GT SILENT/2DHT

 

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nVidia 7600 GT 256MB Asus Silent Cool 2

4  11.10.2006

Pro:
Gute Leistung, unhörbar leise dank Passivkühlung, niedrige Temperatur

Kontra:
Nichts gravierendes

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

3D-Beschleunigung:

Installation

Kompatibilität:

mehr


Proparesis

Über sich: Bin seit diesem Schuljahr in der Kollegstufe, mit den Lks Mathe und Physik. Trotz dieser Wahl habe...

Mitglied seit:07.01.2006

Erfahrungsberichte:15

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 53 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nachdem ich mich hier nun seit etwa einem ganzen Jahr nicht mehr habe blicken lassen, möchte ich mich gleich mit einer ganzen Reihe von neuen Testberichten zeigen, die voraussichtlich noch vor Weihnachten publiziert werden. Vielleicht...

Anlass dazu ist der Kauf eines neuen Individual-PC-Systems, dessen Komponenten ich zwar selbst ausgewählt habe, deren Einbau ich jedoch von den Mitarbeitern im Shop erledigen ließ – einerseits wegen der Garantie, andererseits, weil ich noch nie alle Komponenten neu eingebaut habe, und ich kein Risiko eingehen wollte; die 50 Euro zusätzlich konnte dann doch verschmerzen.
Leider kann ich jedoch die exakten Einzelpreise für die einzelnen Komponenten nicht angeben, da ich nur ein Gesamtangebot von dem Laden erhalten habe, wobei die jeweiligen Preise für die Komponenten nicht angegeben waren. Ahja, der Name des Geschäftes ist irrelevant, da er – meines Wissens – nur eine Filiale in meiner „Stadt“ hat, und für euch damit uninteressant ist.

Ich fange am besten zuallererst mit der Hardwarekonfiguration an, damit ihr euch ein Gesamtbild machen könnt, und gehe in diesem Testbericht schließlich näher auf die Grafikkarte ein.

Prozessor: Intel Core 2 Duo 6600, 2400 Mhz, 4 MB L2-Cache
CPU-Kühler: Arctic Cooling Freezer 7 Pro
Arbeitsspeicher: 2048MB Corsair PC2-667 CL4 KIT TWIN2X2048-5400C4
Mainboard: Asus P5B, P965 (kein Deluxe, also ohne Firewire und ohne Wifi)
Grafikkarte: NVIDIA GeForce 7600GT, Asus Silent Cool 2 (Passiv gekühlt)
Festplatten: 2x SATA, 250 GB, 7200U/min., S-ATA II, Seagate Barracuda 7200.10 ST3250620AS, 16MB Cache
Gehäuse: A+ Xclio II, Miditower
Netzteil: 420 Watt be quiet!, Blackline Titanium BQT P5-420W

Dazu kamen noch ein CD- und DVD-Brenner, ein 120x120mm Gehäuselüfter sowie ein Speicherkartenlesegerät; doch die genauen Bezeichnungen spielen keine Rolle, da sie die Funktionstüchtigkeit des PCs nicht beeinflussen.


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TECHNISCHE SPEZIFIKATIONEN
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Nachfolgend sind die technischen Merkmale der Grafikkarte aufgelistet, wobei ich es nicht lassen konnte, bei einigen Angaben meinen Senf dazuzugeben.

Grafikkarten-Bus
PCI Express x16

Grafikchipsatz
nVidia GeForce 7600GT

Grafikspeicher
256 MB
für heutige Spiele wohl das Maß aller Dinge. Weniger sind zu wenig, 512 MB dagegen wohl zu viel.

Grafikspeichertyp
DDR3

Grafikspeicherbus
128 Bit
besser wäre natürlich ein 256 Bit Speicherbus, diesen findet man allerdings erst aber der nächst höheren Version, also der 7900.

Auflösung max.
2048 x 1536

Speicher-Zugriffszeit
1.4 ns

Punkttakt (RAMDAC)
400 MHz

Taktung RAM
1400 MHz

Taktung Grafik-Chip
560 MHz

Unterstützung DirectX
9.0
hier sei noch angemerkt, dass diese Version von DirectX wohl die letzte sein wird, die einerseits so heißen wird (die nächste soll angeblich „Direct3D 10 heißen), und die andererseits auf Windows XP (und darunter) lauffähig sein wird. D3D10 wird voraussichtlich nur auf Windows Vista lauffähig sein.

Twin View
Ja
Konnte ich leider nicht ausprobieren, da ich keinen Platz für einen zweiten Bildschirm auf meinem Schreibtisch habe.

TV-Out
Ja

Schnittstelle D-SUB (15 Pol)
2 mit Adapter

Schnittstelle DVI-I
2

S-Video
1

Mitgelieferte Software
KingKong; ASUS Splendid; ASUS GameLiveShow; ASUS GameReplay; nVIDIA ForceWare Treiberpaket; ASUS OnScreenDisplay; ASUS Video Security Online; XPand Rally

Lieferumfang
2xDVI zu VGA-Adapter; Grafikkarte; CDs mit Treiber, Software, Spiele; HDTV Adapter


Besonderheiten :
OpenGL 2.0; NVIDIA SLI Technologie; ASUS Silent Cool 2 Technologie; HDTV; nVidia Intellisample 4.0;
Bilder von ASUS EN7600GT SILENT/2DHT
  • ASUS EN7600GT SILENT/2DHT Bild 21604125 tb
  • ASUS EN7600GT SILENT/2DHT Bild 21604126 tb
  • ASUS EN7600GT SILENT/2DHT Bild 21604127 tb
  • ASUS EN7600GT SILENT/2DHT Bild 21604128 tb
ASUS EN7600GT SILENT/2DHT Bild 21604125 tb
Bild 1
nVidia CineFX 4.0


(Quelle: www.arlt.com)

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KAUFENTSCHEIDUNG
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Eines meiner wichtigsten Kriterien war der Preis. Er sollte die Schwelle von 200 Euro nicht oder nur knapp überschreiten (damit scheidet schon mal die ebenfalls passiv gekühlte 7900GT von MSI aus), gute Testergebnisse erzielt haben (z.B. bei Computerbase und ähnlichen) und gute Leistung erbringen.
Nur welche sollte es sein? Zuallererst musste ich mich entscheiden, ob ich eine von Ati oder von nVidia wollte.
Der Vorteil bei den Ati-Karten ist vor allen Dingen der, dass die Bilddarstellung qualitativ hochwertiger sein soll (ich kann das nicht beurteilen, ich hatte noch nie eine), also wird die Kantenglättung besser ausgeführt, wie auch der Antisoptrische Filter eine bessere Darstellung ermöglichen soll als bei nVidia. Der größte Nachteil dieser Karten ist wohl der, dass sie wahre Heizkörper sind, ihre Lüfter entsprechend laut sein sollen, und deshalb auch bisher kein Hersteller eine Passivkühlung in Betracht gezogen haben.
Die herausragendsten Vorteile von nVidia Karten (kommt übrigens vom lateinischen „invidia“ – „Neid, Eifersucht“, wobei das „n“ für „infinite“, also „unendlich“ steht) sind die, dass sie (wenn auch nur geringfügig) bessere Benchmarkergebnisse erzielen und weniger Wärme erzeugen – wobei wir beim Thema passive Kühllösung wären.
Ursprünglich lag mein Augenmerk auf der etwa gleichrangigen Ati Radeon X1800 GTO, jedoch habe ich erfahren, dass deren Lüfter unter Vollast sehr laut sein soll, sodass ich mich letztenendes nun für die nVidia-Karte des Herstellers Asus entschieden habe, deren Lautstärke dank der passiven Kühllösung gleich null ist. Das war mir deshalb wichtig, da ich bereits einen leiseren CPU-Kühler und ein leises Netzteil ausgewählt habe, und ich doch ein – wenn auch nicht unbedingt „Super Silent“ – so zumindest doch angenehm leises System haben wollte.
Es gibt neben dieser Passivkarte von Asus übrigens auch welche von MSI und Gainward. Tests nach zu urteilen schnitt die Gainward jedoch nicht so gut ab, da sie zu heiss wurde (relativ gesehen, nicht dass sie im kritischen Bereich lag), und für die MSI habe ich mich nicht entschieden, da die Temperaturen auch etwas höher lagen als bei der von Asus, und außerdem war kein Spiel beigelegt. Dafür wäre sie auch billiger gewesen.


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VERPACKUNG | AUSSEHEN | INSTALLATION
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In der Verpackung befanden sich alle oben bereits aufgeführten Komponenten, inklusive der beiden Spiele. Meines Wissens gibt es auch eine günstigere Version ohne das King-Kong Spiel, welches meiner Meinung nach lieber durch ein anderes hätte ersetzt werden sollen. Ist nicht so mein Ding...aber jedem das Seine.
Nachdem ich die Grafikkarte an einen der beiden DVI-D Anschlüsse angeschlossen habe (eingebaut war sie ja schon), kam die Installation der Treiber an die Reihe.

Davor möchte ich aber noch anmerken, dass der „Schwenkarm“, den man auf den Fotos sehen kann, etwa 3,7 Zentimeter breiter ist als die Karte selbst. Das ist bei Standardgehäusen normalerweise kein Problem, bei mir hätte es allerdings beinahe ein Platzproblem wegen meines Hecklüfters gegeben. Dieser ragt nämlich auch einige Zentimeter in das Gehäuseinnere, und natürlich auch an der Stelle, an der sich der Schwenkarm der Grafikkarte befindet. Aber glücklicherweise haben sich beide Komponenten noch vertragen können, wenn auch mit einigen Kratzgeräuschen beim Wiederaufsetzen des Seitenteils des Gehäuses (natürlich habe ich mir nach Erhalt des zusammengebauten PCs gleich mal das Innere angesehen). Wer sich also das gleiche oder ein ähnliches bzw. ein „extravagantes“ Gehäuse zulegen sollte, der sollte sich davor lieber vergewissern, dass auch wirklich alles passt.
Das Aussehen der Graka unterschiedet sich zwar von anderen, ist aber nicht unbedingt etwas für Modder bzw. Gehäuse mit Plexiglasscheibe an der Seite. Sie sieht zwar nicht schlecht aus, aber besonders elegant auch nicht. Aber Geschmäcker sind verschieden, vielleicht kann sie auch irgendwie optisch aufgewertet werden.

Apropos Schwenkarm:
Der Grund, weshalb Asus seiner Grafikkarte etwas derartiges spendiert hat, ist angeblich der, dass dadurch eine bessere Wärmeabfuhr gewährleistet wird. Dies geschieht dadurch, dass der Schwenkarm, der stufenlos um 90° gedreht werden kann (oder waren es 180°?), in eine Position gedreht wird, in der es sich über dem Prozessorlüfter befindet, und durch den dortigen Luftzug abgekühlt wird. Soweit die Theorie. In der Praxis kann es aber auch anders aussehen: Zum einen ist es bei mir gar nicht möglich, diesen über den CPU-Kühler zu positionieren (siehe Bild(er)), und andererseits beträgt die Temperatursenkung - einem Test von Computerbase nach zu urteilen - auch nur etwa 4°-5°, was wohl nicht im Verhältnis zur Größe des „Bauteils“ steht. Wobei ich aber nicht sagen kann, ob diese 4°-5° nicht beim Übertakten entscheidend sein könnten.
Andererseits sei hier aber auch angemerkt, dass es andersherum gesehen für einige Konsumenten auch von Vorteil sein kann, dass die Kühlung auf der Platte selbst eher klein ausgefallen ist, sodass sowohl in den Slot über als auch unter der Karte noch etwas eingebaut werden kann (ja, über der Grafikkarte befindet sich bei mir auch noch ein PCI-e x1 Slot, den ich allerdings nicht benutze :-P). In meinem speziellen Fall trifft auch der Fall ein, dass der Schwenkarm direkt vom Hecklüfter „angeblasen“ wird (der ja millimetergenau an dem Arm anliegt), was zwar auch nur bei der vollen Umdrehungszahl (wobei er recht laut wird) geringfügige Temperaturveränderungen bewirkt, aber vielleicht bringt mir das ja mal was, wenn ich die Karte übertakten möchte...irgendwann, in 4-5 Jahren.
Zum Thema Übertakten kann ich leider nichts beisteuern, da ich so etwas früher nie gemacht habe und auch jetzt, zumindest in naher Zukunft, nicht vorhabe. Aber gewiss ist die Übertaktbarkeit einer Karte ohne Lüfter deutlich schlechter als bei einer mit Lüfter.

Aber nun zur Installation:
Die Installation des neuesten Grafikkartentreibers (Version 9.7.4 zur damaligen Zeit) verlief reibungslos, aufgefallen ist mir hier nur das neue Design des „nVidia Control Panels“ (welches aber nichts mit der Karte zu tun hat, sondern mit der Version des Treibers). Dort kann man übrigens auch die GPU-Temperatur einsehen, sowie einstellen, ab welcher Temperatur eine Warnung ausgegeben soll – vielleicht nicht ganz unwichtig bei einer Grafikkarte ohne einen (aktiven) Lüfter. Aber dazu später Näheres.
Ansonsten alles ganz normal, also nichts außergewöhnliches. Habe auch nichts anderes erwartet...


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BENCHMARKS
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Ich habe einige Benchmarktests durchlaufen lassen, um Vergleichswerte zu erhalten. Ich hab allerdings nur die Demoversion der Programme verwendet, bei der die Tests nur mit den Standardeinstellungen ausgeführt wurden. Es wurde demnach nur mit einer Auflösung von 1024x768 und ohne AntiAliasing getestet. Aber für Vergleiche mit euren Testergebnisse wird es wohl reichen – oder hat jemand von euch die Vollversion erworben?
Nachfolgend die Testergebnisse


3DMark 03: 7962 Punkte

3DMark 05: 5682 Punkte

3DMark 06: 2989 Punkte

Aquamark 3: 70787


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LAUTSTÄRKE
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Null, zero, nichts, niente, nada xD


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TEMPERATUR
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Die Temperatur im Idle-Betrieb pendelt zwischen 50° und 55°, bei einer Raumtemperatur von 21°-24°.
Mit Idle-Betrieb meine ich hier, dass ich nur Anwendungen ausführe, die die Grafikkarte so gut wie gar nicht beanspruchen; dazu gehört z.B. das Surfen im Internet, Texte schreiben, CDs/DVDs brennen, Musik hören usw. Oft schaue ich auch Fern über eine TV-Karte, was die Temperatur der Grafikkarte ebenfalls nicht oder kaum steigen lässt.

Um nun die Temperatur unter Vollast zu ermitteln, habe ich den 3dMark 06 Benchmark dreimal hintereinander laufen lassen, und gleich darauf die Temperatur abgelesen. Dabei kam ich auf 75° Celsius. Auch nach performancehungrigen Spielen (z.B. Age of Empires III) kam keine höhere Temperatur zustande. Also absolut im tolerablen Bereich, würde ich sagen. Soweit ich weiß, wird es erst ab 100° ein wenig kritisch, und ab 120° wären wohl erste Aussetzer zu verzeichnen; aber soweit ist es noch nie gekommen, und ich hoffe, soweit wird es auch nie kommen :- ).
Wer das Gehäuse (XClio II von A+) gesehen hat, weiß, dass dieses einen 25 cm Hecklüfter besitzt. Diesem habe ich bei den Tests jedoch den Saft abgedreht, damit meine Ergebnisse auch auf Rechner ohne vergleichbare Lüftungsvorrichtungen übertragen werden können. Den 120x120mm Gehäuselüfter habe ich jedoch weiter laufen lassen, wer sich die beigefügten Bilder ansieht, wird sehen, dass der Lüfter eigentlich so gut wie keinen Einfluss auf die Grafikkarte, sondern vielmehr auf die CPU bzw. den CPU-Lüfter hat.
Später habe ich dann den großen Hecklüfter mit maximaler Umdrehungszahl laufen lassen, und die Temperatur ging um etwa 3°-5° zurück. Nicht allzu aufregend, würde ich sagen.
Nachdem einmal eine verhältnismäßig hohe Temperatur erreicht wurde – also über 70° Celsius – sinkt diese nach Beendigung der performancehungrigen Anwendung recht schnell wieder, auf etwa 58° - 60° (also etwa 3° - 5° über der Temperatur im Idle-Betrieb). Aber auch dies ist nicht weiter kritisch.
Ich kann zwar nur spekulieren, aber ich schätze mal, dass die Temperatur selbst bei einem schlecht belüfteten Gehäuse unter Vollast wohl kaum über 80° oder 85° erreichen wird. Das vermute ich allerdings nur, da sie bei mir schließlich selbst bei ausgeschaltetem Hecklüfter und mit nur sehr langsam drehendem CPU-Lüfter (zum Verständnis, was der Prozessorkühler mit der Temperatur der Grafikkarte auf sich hat, siehe eines der Bilder) nicht sonderlich heiß wird; aber ich kann es nicht versichern.


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PRAXISTAUGLICHKEIT
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Benchmarks hin, Benchmarks her – was wirklich zählt, ist die Leistung im „wahren“ virtuellen Leben.
Zu diesem Zweck habe ich einige Spiele neuerer (und auch nicht so neuer) Bauart (an-)gespielt, wobei einige Demo Versionen sind, andere dagegen Vollversionen. Aber das müsste eigentlich keine Rolle spielen.
Um die Framerate zu bestimmen, habe ich das Freeware Programm „Fraps“ verwendet.
Nachfolgend sind einige Spiele mit der eingestellten Detailstufe aufgezählt, und die subjektive Empfindung der Grafikkartenleistung

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Half Life 2/HalfLife 2 Lost Coast
1280x1024, alle Details, inklusive HDR, 4x AntiAlias, 16x Antisoptrisch
Ruckelt hin und wieder, was allerdings wohl eher Festplatten- bzw. Programmtechnisch bedingt ist, da Fraps an den „veruckelten“ Stellen eine ausreichend hohe fps Rate aufzeigt (also mindestens 30 und mehr Bilder pro Sekunde). Vielleicht lief gleichzeitig auch irgendein Hintergrundprozess. Wie auch immer, es ist in jedem Fall sehr gut spielbar.
Es spielt auch keine Rolle, ob das „normale“ Half Life oder LostCoast, beides läuft grundsätzlich flüssig, wären da nicht hin und wieder diese seltsamen „Ladeverzögerungen“ (oder etwas in der Art).
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Age of Empires III
1280x1024, alle Details bis auf Shadow, da nur Low statt High, kein AA
Größtenteils ruckelfrei (um die 40 fps), sobald jedoch Wasser vorkommt, sackt die Rate auf 25 und weniger fps ab. Aber dennoch gut spielbar. Im Notfall kann man ja noch einige Details herabsetzen.
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Earth 2160
1280x1024, alles bis auf AA auf Maximum, bei AA nur 2x
So gut wie ruckelfrei, bei sehr komplexen Szenen hin und wieder Ruckler
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King Kong
1280x1024, alles bis auf AA auf Maximum, kein AA (da es sonst zu seltsamen, anscheinend nicht Graka bedingten „Rucklern“ kommt)
Sehr gut spielbar, keine Ruckler, also sehr flüssig.
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Max Payne II
1280x1024, alles auf Maximum
Sehr flüssig, also sehr gut spielbar; ist aber auch nicht mehr das neueste Spiel.
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Call of Duty 2
1280x1024, alle Details auf Maximum, 4xAA
So gut wie immer flüssig, nur recht selten „Ruckler“, wenn sehr viel Staub oder ähnliches vorkommt.
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Vielleicht klingen die ganzen „Ruckler“ danach, als wäre die Grafikkarte eher etwas für Wenig-Spieler, oder für diejenige, die ältere Spiele bevorzugen. Dem ist jedoch nicht so. Natürlich ist es keine High-End, sondern „nur“ eine „Mid-Range“ Karte; für so genannte Hardcore-Gamer wäre sie wohl tatsächlich nicht die erste Wahl. Aber man muss bedenken, dass oben aufgeführte Spiele mit einer ziemlich hohen Auflösung und Detailstufe gespielt wurden. Setzt man diese herab – was meiner Meinung nicht selten keine merkliche Qualitätsverschlechterung mit sich führt – werden die Spiele mit Sicherheit noch flüssiger laufen.
Aber ein kleiner Tipp am Rande, für die Spieler von AoE III (soll keine Schleichwerbung sein :-P): Deaktiviert bei den Einstellungen alles was ihr wollt, aber lasst den Bloom Effekt sowie die Shader-Qualität ein bzw. auf Sehr hoch Der Unterschied ist schon sehr groß. Also nicht am falschen Ende sparen...
Über die Qualität der Bilddarstellung kann ich eigentlich auch nichts negatives berichten; obwohl es hieß, bei nVidia-Karten würde eine Art „Texturflimmern“ bei Antialiasing auftreten, habe ich davon nichts bemerken können. Natürlich hängt es grundsätzlich vom Spiel ab, wie schön die Grafik ist, von Seiten der Grafikkarte ist jedenfalls nichts Negatives zu berichten.

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FAZIT
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Alles in einem eine sehr gute Grafikkarte, die dank der passiven Lüftung unendlich leise ist, und größtenteils eine sehr gute Leistung erzielt. Wer allerdings auch in Zukunft alle Spiele in maximaler Auflösung, Detailstufe etc. spielen möchte, sollte sich vielleicht überlegen, eher eine Schnellere, wie z.B. die 7900GS oder GT, zuzulegen.

Ansonsten: Gute Arbeit nVidia/Asus !
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
CiaoFonzie

CiaoFonzie

30.01.2007 23:15

ein toller Bericht zu einem super Produkt! Klasse! LG CiaoFonzie

daisylein71

daisylein71

17.11.2006 00:18

endlich mal nen richtig guter und fundierter hardware test, mit benchmark temperatur werten und allem was dazu gehört. da lacht mein it herz :-) das ist was für mich. klasse und deshalb bh. ich hba die GT6600 alles andere stand preslich in keinem verhältnis :-)

iceman1005

iceman1005

05.11.2006 10:02

schöner bericht- danke fürs lesen bei mir- also habe gestern gerade gelesen, dass es eine neue directx version geben soll 9f die mit d10 voll kompatibel ist und auf win xp läuft so dass spiele wie halo II drauf laufen- werde wohl fraps auch mal drüber laufen lassen- gruß frank und dich mal ins cis nehmen

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