Bits and Bytes in laufende Bilder verwandeln
14.10.2006
Pro:
hohe Performance, Kompatibilität
Kontra:
etwas lauter Lüfter, Stromverbrauch
Empfehlenswert:
Ja
Details:
3D-Beschleunigung:
Installation
Kompatibilität:
mehr
 iceman1005
Über sich:
fotografierender Pilot mit leichter PC Abhängigkeit der gerne sportlich aktiv ist, Rockmusik liebt u...
Mitglied seit:09.02.2006
Erfahrungsberichte:283
Vertrauende:159
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 188 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Vorbemerkung Zur Aufrüstung meines PC vor einem halben Jahr sollte auch eine neue Grafikkarte gehören. Dazu wollte ich eine Karte die viel Leistung für meine 3D- Shooter hat und einen Preis, der die 300 Euro Grenze nicht überschreitet. Weiterhin war eine hohe Auflösung, 256 bit Speicherinterface und einen leisen Lüfter. Da ich ein Asus Board hatte, war für mich auch eine Asus Graka erste Wahl. Eine Nvidia Karte mit einem 7900 GT Boardlayout sollte es sein. Die Karte habe ich dann im Onlineshop von Norsk IT für insgesamt 305,00 €uro gefunden. Der Versand, die Lieferung und Bezahlung verliefen ohne Beanstandungen.
Technische Daten Grafikchip NVIDIA Geforce 7900 GT Maximale Auflösung 2048 x 1536 bei 16,7 Mio farben GPU-Takt 450MHz Speichertakt: 660MHz (1300 Mhz) Speicherzugriffszeit 1,4 ns Stromverbrauch ca. 75 W Shader Model 3 volle Direct X 9 Unterstützung Speicher 256MB DDR3 NVIDIA SLI Ready Speicherinterface 256-bit RAMDAC 400MHz Pixelpipelines 24 Schnittstelle PCI-Express (PCI-16×) Anschlüsse 2×DVI-I, S-Vidoe, TV Out Garantie von 36 Monaten
Achtung: Ein Netzteil mit mindestens 350 W und 22A an 12+ sind empfohlen. Verpackung/Installation
Nach dem Erhalt des Paketes holte ich aus ihm einen weiteren riesigen Karton. Sehr schön Verpackt und sehr bunt strahlte mich die neue Karte an. In der Verpackung befand sich Hardware: Grafikkarte VGA/ DVI Adapter Treiber Cd Bedienungsanleitung Videoadapter
Software: ASUS Utilities &Driver nVIDIA ForceWare Treiberpaket Spiel XPand Rally Virtual Drive ASUS DVD Media &Show Power Director 3 Die Installation verläuft ziemlich einfach und unspektakulär. Wie immer wenn man am PC baut sollte den Rechner und sich selbst erden. Dann wird das Seitenteil abgenommen und die alte Graka entfernt. Dazu wird ein mögliches Stromkabel abgezogen, die Verriegelung des Steckplatzes geöffnet, alle Anschlüsse außerhalb des PC gelöst und die Schraube am Gehäuse herausgedreht. Dann wird die Karte mit etwas Kraft herausgezogen. Dabei sollte auf alle in der Umgebung befindlichen Komponenten Rücksicht genommen werden. Nun wird in umgekehrter Reinfolge alles wieder zusammengesetzt. Karte einstecken, Verriegelung zu, Stromversorgung anschließen, Karte mit dem Gehäuse verschrauben und das Monitorkabel anklemmen. Jetzt wird der Rechner gestartet. Am Monitor kann man zuerst die Erkennung der Karte kontrollieren. Sie sollte nach Name und Angabe der Speichergröße erkannt werden. Nach dem Start von Windows XP wird durch die automatische Hardwareerkennung gestartet. Windows erkennt die Hardware. Der Windowstreiber ist aber nicht sehr effektiv. Jetzt legt man die Treiber CD ein und installiert den mitgelieferten Treiber des Herstellers. Man sollte sich jetzt für den Referenztreiber von Nvidia oder dem Asus eigenen Treiber entscheiden. Nach vielen Jahren Erfahrung mit Nvidia Karten empfehle ich den Referenztreiber. Dieser installiert sich eigenständig. Nach einem Neustart des Systems ist die Installation beendet. Warum Referenztreiber? Diese lassen sich durch verschiedene Tools (Coolbits zum Beispiel) leicht übertakten und halten das System sehr stabil. Weiterhin werden vordefinierte Einstellungen für verschiedene aktuelle Spiele angeboten.
Handbuch Das Handbuch ist in verschiedenen Sprachen ausgeführt, darunter auch Deutsch. Hier wird die Installation beschrieben und es werden mitgelieferte Zusatzprogramme der Firma Asus erläutert.
Betriebsgeräusche / Temperaturen Wie oben beschrieben wollte ich eine leise Graka haben. Leider hat sich dieser Wunsch nicht ganz erfüllt. Im Normalbetrieb ist der Lüfter nicht zu hören. Nur bei grafiklastigen Anwendungen wie Spiele wird es etwas lauter. Es ist nicht nervig, aber deutlich zu hören. Das liegt an dem recht klein gehaltenen, sehr schnell drehenden Lüfter. Hier kann man Abhilfe schaffen indem ein Lüfter der Firma Zalman montiert wird. Diese laufen sehr leise und kühlen die Karte in allen Leistungsstufen ausreichend. Dabei solltet ihr aber berücksichtigen, dass nach entfernen des originalen Lüfters die Garantie erlischt. Dies trifft ebenfalls zu, wenn ihr ein Übertaktungstoll benutzt. Die Temperatur liegt bei normalen betrieb bei ca. 55 °C und im Spielbetrieb bei ca. 75 °C. Es sind also noch Reserven vorhanden!
Leistung In allen Officeanwendungen und bei Bild- und Videobearbeitung steht genügend Leistung zur Verfügung. Der Härtetest jeder Karte beginnt bei aktuellen Spielen. Ich spiele zur Zeit Half Life 2, Doom 3, Far Cry und F.E.A.R. Die Auflösung ist auf 1280 x 1024 native Auflösung des Monitors eingestellt. Hauptsächlich nutze ich die vordefinierten Einstellungen des Grafikkartentreibers. Sollte dies nicht möglich sein, konfiguriere ich die Einstellungen im Spiel selber. Alle Spiele laufen mit den höchstmöglichen Einstellungen (Anti-Aliasing, Anisotrope Filterung, usw.) . Eine Aktivierung der V Sync Funktion wird nicht empfohlen. Ruckeln im Spiel ist nicht festzustellen. Alles wird flüssig und ohne lange Wartezeiten dargestellt. Somit liegen die Framerates wohl über 30 fps bzw. wesentlich höher. Im Spiel läuft der Lüfter mit wesentlich höherer Drehzahl. Dadurch wird die Geräuschkulisse lauter als gewöhnlich. Ich würde sie aber noch als nicht störend bezeichnen. Durch eine Übertaktung im Treiber werden noch einige Frames mehr herausgekitzelt. Man sollte es aber nicht übertrieben und das Übertakten der Automatik im Treiber überlassen. Der Installierte Speicher von 256 MB sind für die derzeitigen Spiele voll ausreichend. Die Ladezeiten der Spiel sind im Rahmen, was auch dem 256 bit Speicherinterface zugeschrieben werden kann.
weitere Funktionen Die Karte unterstützt folgende weitere Funktionen nVidia Intellisample 4.0 nVidia CineFX 4.0 ASUS GameReplay Asus GameLiveShow Asus GameFace Messenger ASUS Splendid ASUS OnScreenDisplay (OSD) OpenGL 2.0 NVIDIA SLI Technology ASUS VideoSecurity Online NVIDIA nView DisplayTechnology Digital Vibrance Control (DVC) 3.0 Shader Model 3.0 HDTV
Fazit Abgesehen von dem etwas zu lauten Kühler ist die Karte voll zu empfehlen. In allen Leistungsstufen ist genügend Power vorhanden, um den Ansprüchen im Officebereich, bei der Bildbearbeitung und vor allem bei aktuellen Spielen in höchster Auflösung gerecht zu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt stellt sich die Frage, ob eine Investition in eine karte mit Direct X 9 noch sinnvoll ist. In einem halben Jahr wird Vista verfügbar sein und erste Spiele mit Direct X 10 Unterstützung. Neue Chipsätze sind bei Nvidia in Entwicklung und werden sicher Anfang nächsten Jahres zu haben sein. Aber wie es eigentlich immer im PC Bereich ist, man kauft eigentlich etwas, was in der nächsten Woche zum alten eisen gehört. Die Karte ist zum jetzigen Zeitpunkt für alle Anwendungen voll geeignet. Der Preis ist natürlich ziemlich hoch, aber sie fallen im laufe der Monate. Für mich 4 von fünf Sternen.
Bei Fragen könnt ihr ruhig Mailen!
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Verwandte Tags für ASUS EN7900GT/2DHT
|
|
20.02.2007 00:29
die hat mein bruder, rennt durch alle benchmarks! spitzen karte! gruß X
11.11.2006 16:13
Klasse teil.LG Manuela
07.11.2006 17:04
DIe Karte ist richtig geil! Naja ich sitze noch auf meiner 6600 GT rum, die mir aber vollkommen ausreicht! :) schöne grüße, Met4ller :)