Der Eee PC besticht durch sein elegantes und gleichzeitig unempfindliches Gehäuse, das mit nach vorne schmal zulaufenden Kanten dem schlanken Design einer Muschel nachempfunden... mehr
50-60 Hz- Steckerbauform: micro, rund - Steckerabmessungen: außen 2,5 mm - inkl. Stromzuführendem Netzkabelfolgende Prüfsiegel bestätigen Qualität:- TÜV/GS Siegel- CE Siegel - N17908 Siegel- UL Siegel- Safety Mark Siegel- CCC Siegel Wir senden Ihnen ein passendes Netzkabel für Ihr ausgewähltes Lieferland mit.Bei Abweichungen bitten wir Sie dies mitzuteilen.
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Erfahrungsbericht von ditho1911 über ASUS Eee PC R105D 12.12.2011
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Kontraste
ausgezeichnet
Festplatten-Kapazität
ausreichend
Gewicht
leicht
Installation
kinderleicht
Software-Ausstattung
mäßig
Support/Service
ausgezeichnet
Pro:
klein, leicht, schnell, preisgünstig
Kontra:
Win 7 Starter unvollkommen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Weihnachten naht und die Geschenkeflut nimmt ihren Lauf. Da unsere Enkelin immer mehr Zeit an allen ihr zugänglichen PC und Notebooks blockierte, kamen ihre Eltern zu dem Schluss, dass es sinnvoll wäre, ihr ein eigenes Gerät für den Einstieg zu gönnen und Opa wurde beauftragt, etwas sinnvolles und kostengünstiges zu suchen, zu beschaffen und einzurichten. Sehr schnell stellte Opa fest, dass der Markt für Netbooks, denn um ein solches ging es ja, mehr oder weniger tot war. In allen angebotenen Mini-Notebooks waren mehr oder weniger die gleiche Hardware und die gleichen Anschlüsse zu finden, Unterschiede gab es nur noch in den Farben und Preisen. Also vertraute ich weniger auf die Lobpreisungen der umsatzorientierten Verkäufer in den einschlägigen Fachmärkten, sondern hörte mich im Net um, was die Community für gut befand und warum. Der Focus konzentrierte sich auf das Eee PC R105D des taiwanesischen Herstellers ASUS. Also schnell bei Amazon geschaut, was der kleine so kostet, ganze 209 €, dazu eine Kaufempfehlung im Bundle mit Tasche und RAM 2 GB für 234 €, das passte. Sofort wurde bestellt und wenige Tage später war der Winzling da.
Der erste Eindruck
Der erste Blick bestätigte, ASUS war seiner Linie treu geblieben. Schwarze Klavierlackoptik, schlankes Äußeres und versteckte Scharniere. Insgesamt macht es trotz der Kleinheit einen sehr robusten Eindruck. Die Scharniere schließen sauber und geräuschlos. Das nicht übermäßig große, aber standardgemäße 10“-Display spiegelt nicht und wirkt seltsamerweise durch den umgebenden schwarzen Rand, der auch für die Aufnahme der Webcam und des integrierten Mikrofons benötigt wird, ausreichend groß. Etwas störend das fade Windows-Hintergrundbild, das sich bei der installierten Win7-Starterversion nicht verändern lässt.
Die Tastatur ist zwar insgesamt nicht groß, aber eine sinnvolle Tastenanordnung erlaubt selbst meinen Wurstfingern ein flüssiges Arbeiten. Erster Eindruck, sehr stabile Tastatur, klare saubere Anschläge, keinerlei Geräusche. Da kann sich manche „Große“ eine Scheibe von abschneiden.
Rechts oberhalb der Tastatur befindet sich der beleuchtete Ein-/Aus-Schalter, durch Chrom vor vorzeitigem Abrieb geschützt. Unten das Touchpad, auf das ich später noch näher eingehe und links davon 4 farbige LED, die über Betriebszustand, Akkuladezustand, Festplattenaktivitäten und Aktivität von WLAN bzw. Bluetooth informieren.
Bleiben wir gleich bei den Äußerlichkeiten und schauen auf die Unterseite. Hier finden wir den Akku mit zwei Verriegelungsfedern, die gleich bei der Erstmontage getestet und für gut handelbar befunden werden. Außerdem hat ASUS hier ein Extra-Speichermodulfach spendiert, das sich leicht öffnen und der darin befindliche 1 GB-RAM, der doch etwas schwachbrüstig ist, gegen einen 2 GB austauschen lässt. Hier wurde eindeutig wegen des Gesamtpreises an der falschen Stelle gespart. Aber warum soll man es nicht Microsoft mit seiner Billig-Starterversion von Win 7 nachmachen.
An der Frontseite finden wir die eingebauten Stereolautsprecher, die einen relativ guten aber nicht allzu lauten Klang liefern. Sie nutzen das Potential des eingebauten Multimedia-Soundsystems bei weitem nicht aus.
Auf der rechten Seite finden wir einen Kopfhörerausgang, an den man auch eine Stereoanlage anschließen kann, um die Klangmöglichkeiten voll auszureizen, ferner einen USB 2.0 – Port, eine Kensington-Schlossbuchse und einen LAN-Port. Man kann also kabellos über WLAN oder auch kabelgebunden ins Netz gehen. Letzteres vor allem bei der Ersteinrichtung und der Verbindung mit einem Router von Vorteil.
Die linke Seite bietet uns einen Stromeingang für das mitgelieferte Netzteil, eine Monitorausgang (VGA), falls daheim das Bild doch zu klein ist, einen weiteren USB 2.0-Port sowie neben einer großen Lüftungsöffnung einen Speicherkartensteckplatz für SD-, SDHC- und MMC-Speicherkarten an.
Was logischerweise bei dieser Baugröße fehlt, ist ein DVD- oder CD-Laufwerk. Dieses lässt sich jedoch extern über USB anschließen.
Bevor ich auf einzelne Erfahrungen eingehe, eine Übersicht der wichtigsten technischen Details, zugleich Gliederung für die Einzelbeschreibung.
Leistungsübersicht
Prozessor stromsparender Intel Atom Prozessor N455 n(1,66 GHz)
Display 25,7 cm (10,1“) WSVGA (Auflösung 1024 x 600), LED anti-Glare
Chipsatz Intel NM10
Grafik Grafik im Chipsatz integriert (GMA 3150)
Festplatte 250 GB HDD
Audio HD Audio CODEC, intergrierte Stereo Lautsprecher, integriertes Mikrofon
Netzwerk 10/100 Mbit/s
WLAN WiFi 802.11 bgn
Schnittstellen 2 x USB 2.0, VGA, Audio in/out
Card Reader SD, MMC (SDHC)
Webcam 0,3 Megapixel
Akku/Netzteil Bis zu 4 Std. Akkulaufzeit / 3 Zellen Lithium-Ionen Akku (2200 mAh) / 40 W
Betriebssystem Windows 7 Starter (32 bit)
Software MS Office 2010 Starter Trend Micro Internet Security (Limitierte Testversion)
Touchpad Multitouch
Abmessungen 262 x 178 x 25,9 mm
Gewicht ca. 1,1 kg
Service 24-Monate Pick-Up & Return Service innerhalb Deutschlands und Österreichs
Detailliertere Hinweise
Prozessor
Der Intel Atom N455 ist ein aktueller Netbook-Prozessor von Intel, der sich von seinen Vorgängern dadurch unterscheidet, dass er DDR3-RAM unterstützt und einen geringen Stromverbrauch hat. Als Netbook-Prozessor verfügt er nur über einen Prozessorkern, der seine Ressourchen durch die HyperThreading Technik jedoch auf zwei Tasks verteilen kann, wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit enorm steigt. Dennoch kann man von ihm keine hohe Rechenleistung erwarten. Gut eignet er sich für das Abspeichern von Urlaubsfotos, das Abspielen von Musik und die Bearbeitung von Office-Dokumenten. Bei komplexeren Anwendungen kommt er leicht ins stottern.
Sein entscheidender Vorteil ist der minimale Stromverbrauch, der durchaus Akku-Laufzeiten im Bereich von 9-11 Stunden möglich macht, natürlich nur bei entsprechender Einstellung des Energieregimes.
Direkt in den Prozessor integriert findet sich ein Intel Grafikchip, der eine externe Lösung somit überflüssig macht. Der Grafikprozessor im Hauptprozessor taktet mit 200 MHz und ist laut Intel für die Wiedergabe mit HD-Filmen ausgelegt. Dies ist natürlich ohne Laufwerk ein besonderes Geschmäckle. Wer über eine entsprechend schnelle DSL-Anbindung verfügt, wird allerdings feststellen, dass diese Behauptung von Intel so lange stimmt, wie man keine andere Anwendung parallel laufen lässt. Ansonsten säuft der Prozessor im wahrsten Sinn des Wortes ab.
Arbeitsspeicher
Die Ausrüster des Netbooks müssen irgendwie noch nie von Intel gehört haben, sonst hätten sie ihr Gerät nicht so armselig ausgestattet. Wer das Netbook natürlich nur als Zweit- oder Drittgerät und vorwiegend als Datensammler nutzt, kommt mit 1 GB RAM aus. Natürlich ist die Ausstattung mit einem DDR3-Modul im Zusammenhang mit dem neuen Prozessor schon von Vorteil, da dieser im Gegensatz zu DDR2 nur 1,5 statt 1,8 V braucht und damit längere Akkulaufzeiten garantiert. Auch die Datentransferrate ist wesentlich höher. Allerdings bremst der 1 GB-RAM den Prozessor regelrecht aus. Bei Wechsel auf einen 2 GB-Streifen beschleunigt der Prozessor spürbar. Der Wechsel ist auch sehr einfach, nur den rückwärtigen Deckel aufschrauben, die Haltefedern des RAM-Bausteins nach außen biegen und schon kommt er einem entgegen. Herausziehen, austauschen, reindrücken, fertig. Nur hat man dann im Prinzip ein Wegwerfmodul, denn 1 GB will kaum jemand haben. Da der Rechner nur einen Slot hat, ist eine weitere Erweiterung nicht machbar. Bei 2 GB ist allerdings auch bei der 32bit-Version von Win7 Starter das Ende der Fahnenstange erreicht.
Display
Das angenehm entspiegelte Display eignet sich durch die matte Oberfläche auch zur Arbeit bei schwierigen Lichtverhältnissen. Durch die Helligkeitsregelung des Displays ist selbst bei starker Sonneneinstrahlung keine größere Beeinträchtigung festzustellen. Für ein mobiles Gerät ein entscheidender Vorteil. WSVGA, also eine 16:9 Auflösung von 1024x600, und LED anti-Glare sind eben für den Außeneinsatz die bessere Lösung als Glossy.
Chipsatz, Grafik und Audio
Der Intel NM10-Express-Chipsatz macht seinem Namen nur begrenzt Ehre. Positiv, dass die integrierte Audiounterstützung erstklassigen Heimkino-Sound ermöglicht und fortschrittliche Funktionsmerkmale, wie die parallele Übertragung mehrerer Audiostreams und die automatische Erkennung der an die Audiobuchsen angeschlossenen Geräte bietet, weniger positiv, dass die Integration von Standardfunktionen wie WLAN, LAN und Bluetooth fehlt. Die Grafikengine ist zwar nicht schlecht, doch im DirectX-11-Zeitalter ist eine DirectX-9-Engine auch nicht gerade der große Brüller. Die Schwächen sieht man am deutlichsten daran, dass Blu-ray- und H.264-Videowiedergabe nicht gerade zu den Stärken gehören. Was solls, ein entsprechendes Laufwerk ist eh nicht da, außerdem wissen wir ja, dass ein Netbook kein Notebook oder gar PC ist. Der um 20% reduzierte Stromverbrauch bei diesem Chip geht eindeutig zu Lasten der Performance.
Festplatte
Die Ausstattung mit einer 250 GB- SATA II -Platte von Hitachi mit hardwarebasierter Datenverschlüsselung in Echtzeit ist flacher, robuster und um bis zu 18% schneller als herkömmliche 2,5"-Festplatten. Der Zugriff auf die Festplatte ist sehr schnell, der Lesetest mit HDSpeed ergab 62 Mbps. Die Platte ist in drei Partitionen eingeteilt, C mit Betriebssystem und Programmen 100 GB, D als Datenspeicher mit 117 GB und die versteckte Partition E mit ca. 30 GB als Recoverypartition.
Netzwerk und WLAN
Vorteilhaft, dass es neben WLAN auch einen normalen LAN-Anschluss gibt. So lässt sich das WLAN am Router einfach einrichten. Außerdem ist nicht ganz uninteressant, dass das WLAN langsamer als das LAN ist. Es liegt in der Natur eines Wireless LAN, dass die zur Übertragung benötigte Zeit länger ist als im drahtgebundenen LAN. Ein einfacher Ping hat im drahtgebundenen LAN eine Round Trip Time von weniger als einer Millisekunde. Im Wireless LAN liegt die Zeit für ein Ping bei bis zu vier Millisekunden. In der Praxis macht sich das allerdings nur bei Anwendungen bemerkbar, die ein kurze Verzögerungszeit zwischen Senden und Empfangen (Delay) benötigen. In einem normalen Heimnetzwerk sollte es bedeutungslos sein.
Das Konfigurieren des WLAN ist sehr einfach, sofern man darauf achtet, dass es mit der Tastenkombination Fn + F2 auch aktiviert ist. Im Symbol auf der Taskleiste den gewünschten Zugriffspunkt auswählen, evtl. Kennwort des Routers eingeben und schon steht die Verbindung. Das Kennwort wird automatisch gespeichert, so dass beim nächsten Einschalten des Netbooks automatisch eine Netzverbindung aufgebaut wird, sofern man in Reichweite des Routers ist.
Card Reader
Das Gerät scheint offenbar ein Faible für das Einlesen von externen Medien zu haben. Selbst bei meinem Notebook wurden kompakte Datenpakete nicht so schnell übertragen. ASUS hat es hier wirklich geschafft, die USB-Anbindung mit dem BIOS des Rechners optimal abzustimmen. Und wir reden hier von USB 2.0! Allerdings nicht zu vergessen, dass auch das Windows Starterpaket einen erheblichen Anteil zu dieser Leistung beisteuert, denn für das Abarbeiten von mehreren Prozessoren gleichzeitig setzt ASUS beim R10ß5D einen integrierten Arbeitsspeicher von 1 GB ein.
Webcam
Über die integrierte Webcam sind zu Hause und unterwegs jederzeit Videokonferenzen oder -chats möglich. Mit dem installierten Programm E-cam lassen sich leicht Bilder und Videos aufzeichnen, mit Skype Videotelefonie einrichten.
Akku/Netzteil
Der Akku ist sehr leistungsfähig und soll 4 Stunden Betriebszeit ermöglichen. Oft liest man auch von 8,5 h, dabei sollte man jedoch wissen, dass dies nur für den 6-Zellen-Akku gilt. Hier beim 3-Zellen-Akku sind 4 h normal, im Energiesparmodus sind auch 5 h erreichbar. Also beim Kauf auf das richtige Modell achten. Aber auch mit dem 3-Zellen-Akku macht das Gerät selbst beim intensiven Nutzen des Internets sowie dem häufigen Zugriff auf die Speichermedien nicht so schnell schlapp.
Betriebssystem und Software
Zum Betriebssystem Windows 7 Starter gibt es nicht all zu viel zu sagen, außer dass es eine absolute Sparversion ist. Wer über das normale Maß der Nutzung eines Netbooks hinaus gehen will, kann über ein Update auf Win 7 Home oder auch die Installation von Linux nachdenken. Es gibt übrigens auch Versionen des R105D mit vorinstalliertem Linux bzw. mit Dual-Boot-System von z.B. Win 7 und Android für schnelleres Surfen. Alles nur eine Frage des Preises.
Das vorinstallierte Microsoft Office Starter und die Antivirensoftware Trend Micro Internet Security habe ich aus Kostengründen herunter gefeuert und durch Libre Office bzw. Avira Free Antivirus 2012 ersetzt. Da der Enkelin durch eine Jugendschutzsoftware eh Grenzen im Surfen gesetzt sind, denke ich, reicht das aus.
Touchpad
Das Touchpad ist mit Noppen versehen, sehr empfindlich und mit einer Mehrfinger-Gesten-Eingabe ausgestattet. Allerdings gibt es hier zwischen den Modellen kleine Unterschiede:
Bei unserem Gerät funktionierte jedenfalls der Zweifinger-Bildlauf auf/ab, rechts links einwandfrei. Auch das Zweifinger-vergrößern/verkleinern klappte nach einiger Übung recht gut. Das Zweifinger-drehen wollte nicht so recht klappen, vielleicht lag das aber auch am persönlichen Ungeschick, mit einem Finger einen Kreis um den anderen zu ziehen. Gar nichts bewegte sich beim Dreifinger-Seite auf/ab, aber das war für mich keinProblem.
Die beiden verchromten Tasten des Touchpads funktionierten einwandfrei, nur das Touchpad selbst war mir etwas zu empfindlich. Durch meine schweren „Pfoten“ löste ich auch mehrfach ohne Taste nur durch Druck auf das Touchpad aus, besonders, wenn es nicht sein sollte. Die Enkelin mit ihren zwar auch nicht so zarten Händchen sollte da kein Problem haben.
Erster Start und erste Erfahrungen
In der Verpackung fand ich das Netbook, den Akku, das Netzteil und eine Kurzanleitung, alles stabil verpackt. Der zusätzlich bestellte Speicherriegel kam gesondert.
Als erstes wurde der Speicher in der bereits beschriebenen Weise aufgerüstet, was nach wenigen Minuten erledigt war. Der Akku war schnell eingeschoben und noch vor dem Einschalten wurde das Netzteil angeschlossen, da frisch gelieferte Akkus meist nicht voll geladen sind. Besonders gefiel mir am Netzteil, dass es nicht so klobig wie bei meinem Notebook war, sondern ein ziemlich kleines Steckernetzteil mit einer blauen Kontrollleuchte und einem wirklich langen Anschlusskabel zum Netbook mit einem sehr kleinen Klinkenstecker. Der Ladezustand von ca. 40 % wurde mir wenig später bestätigt.
Zunächst wurde aber das Netbook eingeschaltet und genau nach Anleitung auf dem Bildschirm eingerichtet, kinderleicht. Allerdings sollte man beachten, dass der ersteingerichtete Benutzer Administratorrechte hat, die man ihm nicht nehmen sollte. Also nicht einen eingeschränkten Benutzer benennen, dann einen Admin einrichten und dem eingeschränkten Benutzer seine Adminrechte nehmen. Beim nächsten Start gibt es keinen Admin mehr, er heißt zwar so, ist aber rechtelos. Da ab dann nichts mehr ging, wurde ein Systemstart über die Konsole initiiert, über „net user Administrator /active:yes“ ein neuer Admin geboren, der allerdings erst einmal das alte Passwort wissen wollte, dann ging aber alles wieder.
Das Einrichten des Netzwerks war kein Problem, da DHCP bereits aktiviert war, so blieb nur die Einrichtung des WLANs am Router übrig. Auf diese Beschreibung kann ich hier verzichten. Weniger darauf, dass die automatische IP-Vergabe von Win 7 Starter als böse Falle wirken kann. Dann verstehen sich zwei nicht. Abhilfe schafft die Eingabe des Befehls „netsh interface tcp set global autotuning=disabled“ über die Konsole. Dann reden sie wieder miteinander, denn sie sprechen die gleiche Sprache DHCP.
Nach den bereits beschriebenen Softwareänderungen wurde die Freiheit durch Installation von Firefox und Thunderbird noch etwas erweitert und Billiboys Spionagetools abgeschaltet.
Einen wichtigen Hinweis möchte ich nicht vergessen. Zur Verkürzung der Bootzeit ist im BIOS ein Boot Booster installiert, der im Falle einer notwendig werdenden Systemwiederherstellung oder beim Verändern von Komponenten des Netbooks deaktiviert werden muss. Danach kann er wieder aktiviert werden. Übrigens: der Boot Booster cached nur das BIOS, damit es schneller geladen wird. Er schaltet weder ein Antivirenprogramm noch sonst etwas ab, wie man oft zu lesen bekommt.
Apropos BIOS. Wer sich nach dem Aufrüsten des RAM auf 2 GB wundert, dass der Gaul immer noch etwas lahmt, sollte beim nächsten Start mal kurz ins BIOS schauen. Erst dann wird der neue Riegel erkannt und der Gaul hat plötzlich Kraftfutter gefressen.
Gesamteindruck
Auch wenn ich bei den technischen Details manchmal etwas kritisch war, bei einer halbwegs realistischen Bewertung darf man niemals vergessen, wozu ein Netbook eigentlich gedacht ist. Es ist nun mal kein Gamer-PC, sondern die kleine Ergänzung für unterwegs. Wenn man die eigene Erfahrung mit den im Netz bisher veröffentlichten Meinungen abgleicht, dann stößt man auf wenig Widersprüche. Es sieht nicht nur toll aus, es ist im Betrieb äußerst leise und hält sehr lange mit einer Akkuladung durch. Die Tastatur ist einfach genial und kann durchaus mit dem großen Bruder Notebook mithalten. Auch die von mir etwas stiefmütterlich bewertete Grafik reicht für alle Arten von Präsentationen völlig aus. Den HD+-Fernseher kann man allerdings nicht damit ersetzen, soll ja auch nicht sein. Für multimediale Anwendungen sorgt der interne Mediaplayer im Zusammenspiel mit der Grafikkarte dafür, dass Musikvideos von youtube ruckelfrei und in guter Qualität angeschaut werden können. Auch das Beispielvideo Wildlife in HD kommt hervorragend rüber. Zum guten Hören schloss ich allerdings einen ordentlichen Kopfhörer an, der bestätigte, was als Audiosystem angepriesen war. Auch die Tonaufnahme ließ wenig Wünsche offen, natürlich meine ich hier nicht das interne Mikro, das sich wohl nur für Skype eignet.
Noch ein Wort zur Tastatur, da ich schon von winzig las. Die Tastenköpfe der meinen sind 15 mm x 15 mm, der Unterschied zur normalen PC-Tastatur ist, dass bei letzterer die Tastenköpfe verjüngt sind. Folglich ist nur der Spalt zwischen den Tasten einer Normaltastatur größer. Natürlich hat die „Kleine“ keinen extra Ziffernblock, aber es reichte durchaus dazu, diesen Erfahrungsbericht darauf zu schreiben, ohne meine Wurstfinger zu verbiegen.
Fazit
Ich bin von der Kleinausgabe von ASUS angenehm überrascht, setzte es natürlich in Relation zu meinem Notebook, das es nie ersetzen könnte. Aber als Einsteigergerät, als Sparvariante für Studenten oder als Zweitgerät für unterwegs ist es sein Geld mehr als wert. Klein, leicht, preiswert, langer Atem, sogar schön - was braucht es mehr an Argumenten. Ich gebe ihm bei Beachtung all seiner kleinen Schwierigkeiten gern vier Punkte und einen kleinen Sonderpreis in seiner Klasse. Für diejenigen, die sich über Preis, Akkuleistung und Festplattengröße wundern, es ist nicht mehr ganz ladenneu, war eines der ersten seiner Art und wurde erst mal ausgiebig getestet. 0
Pro: klein, handlich, gut als Navigationsgerät zu nutzen Kontra: Erste Installation dauert sehr lange, schlecht zu bedienen aufgrund der kleinen Tastatur
...Heute möchte ich Euch gern meine Erfahrungen mit dem Asus Eee PC R105 D vorstellen. Ich besitze dieses kleine Netbook nun schon seit einigen Monaten und kann daher von reiflichen Erfahrungen berichten. Kaufgrund: Wir waren auf der Suche nach einen k ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als besonders hilfreich
Verarbeitung
Kontraste
Festplatten-Kapazität
Gewicht
Installation
Software-Ausstattung
Support/Service
besonders hilfreich
18.10.2011
(08.12.2011)
TipTop Bewertung für ASUS Eee PC R105Dvon
badewanne08
Pro: handlich, kleines Arbeitstier Kontra: nichts
Hallo,
jetzt möchte ich euch einmal meinen kleinen Schatz vorstellen, mit dem es überhaupt möglich ist das ganze hier zu schreiben. Also, ich tippe auf meinen Mini-Netbook für euch herum.
Anschaffungsgrund:
Nachdem ich mein altes Notebook wegen sei ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich