Erfahrungsbericht ASUS Eee PC R105
Einleitung:
Seit dem 21. April 2010 führe ich sozusagen ein zweigeteiltes Leben: Denn seit diesem Tag habe ich meine derzeitige Freundin und Partnerin. Das führte dazu, dass ich mich häufig bei ihr aufhielt. Doch leider hatte sie weder PC noch Internet. ... Bericht lesen
Speicherinformation Standard-Speicher: 1GB Maximaler Speicher: 2GB Steckplätze: 1 Anmerkungen: Für die Aufrüstung müssen Sie den Speicher im Bios auf 2048MB hochsetzen. Drücken Sie beim Booten F2 um ins Bios zu gelangen. A
Originalprodukt handelt, liefern wir ein kompatibles Produkt. Das bedeutet, es handelt sich nicht um ein Originalprodukt des Herstellers und wird auch nicht von diesem hergestellt und empfohlen. Alle Marken - und Produktbezeichnungen gehören den jeweiligen Eigentümern und dienen nur zu Kompabilitätsbeschreibung.
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Erfahrungsbericht von Miraculix1967 über ASUS Eee PC R105 07.04.2011
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Kontraste
ausgezeichnet
Festplatten-Kapazität
riesig
Gewicht
sehr leicht
Installation
kinderleicht
Software-Ausstattung
gut
Support/Service
gut
Pro:
Sehr klein und handlich, ideal zum Surfen und für das mobile Büro prima geeignet
Kontra:
Schwacher Soundchip, Internet - Telefonie kaum möglich, Akku - Laufzeit kürzer als angegeben
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Erfahrungsbericht ASUS Eee PC R105
Einleitung:
Seit dem 21. April 2010 führe ich sozusagen ein zweigeteiltes Leben: Denn seit diesem Tag habe ich meine derzeitige Freundin und Partnerin. Das führte dazu, dass ich mich häufig bei ihr aufhielt. Doch leider hatte sie weder PC noch Internet. Zwar ging ich eine Zeitlang in einige der Internet-Cafés in ihrer Umgebung, aber auch das war nicht der Weisheit letzter Schluss, hatten diese Cafés doch manchmal geöffnet, wie es ihnen beliebte. Also, was machte ich? Richtig: Ich kaufte mir einen PC! Klein und handlich sollte er sein und für Büro und Internet geeignet. Meine Wahl fiel dann auf dieses Gerät hier: ASUS Eee PC R105. Über meine Erfahrungen mit diesem Gerät möchte ich heute berichten.
Da der Bericht wieder einmal ziemlich lang geworden ist, stelle ich dem ein Inhaltsverzeichnis voran, so dass ihr den für euch lesenswerten Teil herauspicken könnt:
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeiner Teil
1. Das Produkt 2. Aussehen des Netbooks 3. Ausstattung des Netbooks 4. Kaufort und –preis
II. Eigene Erfahrungen
1. Einrichten des Netbooks und Inbetriebnahme
1.1. Der Desktop und die installierten Programme
1.1.1. Microsoft Office 2010 Starter statt MS Works 1.1.2. Installation von Microsoft Office 2010 Starter 1.1.3. Weitere mitgelieferte Programme
1.2. Der erste Start unter Windows 7 1.3. Sonstige Ladezeiten von Windows 7
2. Laufzeit des Akkus 2.1. Ladezeit des Akkus
3. Ergonomie: Tastatur und Touchpad
3.1. Erfahrungen mit der Tastatur 3.1.1. Zusätzliche Funktionstasten (Bezeichnung Fn) 3.1.2. Ergonomie der Tastatur
3.2. Erfahrungen mit dem Touchpad
3.2.1. Funktion der rechten Maustaste 3.2.2. Ein gravierender Nachteil des Touchpads
3.3. Konsequenz aus den gesammelten Erfahrungen
4. Online-Betrieb
4.1. Betrieb an der LAN-Schnittstelle
4.1.1. Surfen im Internet 4.1.2. Schutz gegen Bedrohungen aus dem Internet
4.2. Drahtloses Surfen: W-LAN-Betrieb 4.3. Video- und Online-Telefonie
4.3.1. Video-Telefonie 4.3.2. Online-Telefonie via Skype
4.3.2.1. Sprachkonferenz mit mehreren Teilnehmern (hier: 5) 4.3.2.2. Online-Telefonie mit einem einzigen Teilnehmer
4.4. Multimedia: Online-Videos und Live-Stream (Internet-Radio) 4.5. Online-Spiele
5. Office-Anwendungen und Bildbearbeitung 6. Datensicherung und –wiederherstellung
6.1. Mein erster Systemabsturz am 30.03.2011
III. Fazit und Kaufempfehlung
1. Das Produkt
Es handelt sich um ein sog. Netbook. Was ist überhaupt ein Netbook? Nun, das ist ein Laptop mit einem ziemlich kleinen Bildschirm - in der Regel 10,1 Zoll = 25,6 cm Bildschirmdiagonale - einer eingebauten WLAN-Schnittstelle zum drahtlosen Surfen im Internet, jedoch ohne ein optisches Laufwerk! Er enthält also kein CD- oder DVD-Laufwerk.
2. Aussehen des Netbooks
Ciao hat ein sehr schönes Produktbild eingestellt. Ihr seht es links oben. Dazu habe ich während meiner Erfahrungen ein paar Bilder davon gemacht, die ihr in meiner Bildergalerie am Schluss dieses Berichtes finden könnt.
3. Ausstattung des Netbooks
Ich möchte jetzt nicht großartig beschreiben, was dieses Netbook enthält und was nicht. Lest einfach selbst:
Technische Daten und Produkteigenschaften
Notebook, Laptop, Netbook - Intel ATOM N450 - Bildschirmgröße: 25,65 cm / 10.1 Zoll - Taktfrequenz: 1660 MHz - Arbeitspeicher (RAM): 1024 MB - Festplattenspeicher: 250 GB - Maße: B:26.2 cm / H:3.65 cm / T:17.8 cm - Bildverhältnis: 16:9
Allgemeine Informationen ASUS Eee PC R105 Black
EAN: 0884840685845, 0884840685869 gelistet seit: 25.10.2010 Hersteller: ASUS, www.asus.de, weitere ASUS Netbooks
Auf dem Markt seit: 18.10.2010 Varianten Id: 59205533
Display
Bildschirmgröße: 10.1 Zoll LED-Hintergrundbeleuchtung: Edge LED Auflösung: WSVGA Bildverhältnis: 16:9
Anschlüsse
TV-Ausgang: vorhanden Bluetooth: nicht vorhanden Wireless LAN: vorhanden Anzahl USB Ports: 2
Ausstattung
DVD Brenner: nicht vorhanden Integrierte Videobearbeitungs-Karte: nicht vorhanden Integrierte TV-Karte: nicht vorhanden Fernbedienung: nicht vorhanden UMTS integriert: nicht vorhanden Integrierte Webcam: vorhanden Fingerabdruckscanner: nicht vorhanden Typ Festplatte: Festplatte
Gekauft habe ich dieses Netbook am Samstag, dem 18.12.2010, bei Real in Düsseldorf-Bilk in der dortigen Elektroabteilung. Bezahlt habe ich dafür genau 258 Euro. Der Normalpreis dafür beträgt sonst 297 Euro - so zumindest meine Erfahrungen.
II. Eigene Erfahrungen
1. Einrichten des Netbooks und Inbetriebnahme
Um mein neues Netbook überhaupt benutzen zu können, waren für mich ein paar Handgriffe sowie etwas Geduld notwendig. Das erste, was ich tun musste, war, das Netbook aus seinem Karton zu befreien. Danach steckte ich die beiden mitgelieferten Stromkabel zusammen und schloss den PC an das Stromnetz an. Danach betätigte ich einfach den Einschaltknopf. Das war es auch schon - so dachte ich. Denn was nun folgte, stellte mein Nervenkostüm auf eine gewaltige Probe:
Zunächst tauchte ein grauer Bildschirm mit dem Logo des Herstellers auf, dazu sinngemäß der Hinweis: "Ihr PC wird eingerichtet". - "Okay", dachte ich, "die paar Minuten wirst Du schon noch verschmerzen können." Ja, wenn es denn nur ein paar Minuten gewesen wären! Denn es dauerte geschlagene 20 Minuten, bis der graue Bildschirm endlich verschwand, und endlich ein Meeresstrand mit Wellen mein Auge erfreute, dazu der Hinweis: "Windows 7 wird gestartet!" - "Na endlich!" dachte ich. Doch dann trieb Windows 7 noch seine Spielchen mit mir: Ständig kam der Hinweis, dass noch irgendetwas eingerichtet werden müsse und ich den PC nicht ausschalten solle. Der PC fuhr dann noch gefühlte drei- bis viermal 'rauf und runter, ohne dass ich irgendetwas machen konnte. Dazu muss ich sagen, dass bis dahin noch keine Internet-Verbindung bestand, also nichts heruntergeladen und installiert werden konnte. Dann - endlich! - nach gefühlten 45 Minuten konnte ich endlich den Desktop von Windows 7 sehen und auch selbst aktiv werden.
1.1. Der Desktop und die installierten Programme
Was bei Windows 7 Starter direkt auffällt: Er hat keinen Aero-Desktop wie die "dickeren" Versionen. Beim Hochfahren sieht man zwar ein Strandbild mit aufbrandenden Wellen; das verschwindet aber, wenn man den Desktop mit den Symbolen sieht. Das einzige, was dann noch übrig bleibt, ist der blaue Hintergrund, der sich leider nicht verändern lässt.
1.1.1. Microsoft Office 2010 Starter statt MS Works
Das wichtigste Programm, das neben Windows 7 mitgeliefert wird, ist Microsoft Office 2010 Starter. Was bedeutet Starter? Nun, das ist eine abgespeckte Version von Microsoft Office 2010, die kostenlos ist, und die aus Microsoft Word 2010 Starter und Microsoft Excel 2010 Starter besteht. Beide Programme weisen nicht den vollen Umfang auf wie ihre professionellen Pendants. So kann man in Word beispielsweise keine Makros ausführen, und in Excel kann man keine Pivot-Tabellen erstellen. Die wichtigsten Funktionen wie Formeln und Diagramme in Excel oder bestimmte Assistenten wie z. B. zum Briefeschreiben in Word für den Privatgebrauch sind aber vorhanden. Das frühere MS Works, das bis vor kurzem noch auf neu gekauften PCs zu finden war, wurde durch diese Starter-Version von Microsoft Office vollkommen ersetzt.
1.1.2. Installation von Microsoft Office 2010 Starter
Das Besondere an Microsoft Office auf dem Eee PC R105 ist: Es sind alle Installationsdateien für Microsoft Office Professional vorhanden. Beim ersten Starten von Office kann man wählen, ob man die Vollversion installieren möchte - man muss dann den käuflich erworbenen Produkt-Key eingeben bzw. kann diesen online kaufen - oder man benutzt eben die kostenlose Starter-Version. Ich entschied mich für letzteres, und dann wurde das Programm per Mausklick eingerichtet. Nach ca. 15 Minuten konnte ich dann mit Word bzw. Excel arbeiten.
1.1.3. Weitere mitgelieferte Programme
Weiterhin findet man auf dem Desktop folgende Programme, die man sofort nutzen kann:
- Adobe Reader 9: Mit diesem Programm lassen sich PDF-Dokumente lesen. - ASUS Live Update Utility: Hiermit können sich aktuelle Treiber von der Homepage von Asus herunterladen und installieren lassen. - E-Cam: Anwendung für die Webcam zum Betrachten und Bearbeiten der Kamera-Bilder - Internet Explorer 8: Browser zum Surfen im Internet - Skype (hier: Version 4.2.0.155 in englisch): Messenger zum Chatten, Telefonieren bzw. für eine Video-Konferenz - Trend Micro Internet Security 2009: Softwarepaket mit Firewall, Anti-Viren-Scanner und Entfernungs-Tool gegen bösartige Software (30-Tage-Testversion).
1.2. Der erste Start unter Windows 7
Es hat ziemlich genau eine Minute und 28 Sekunden gedauert - gemessen vom Betätigen des Einschaltknopfes bis zum Erklingen von "Padam padam", dem typischen Start-Sound von Windows 7 - bis ich loslegen konnte. Das ist nicht gerade übermäßig schnell, aber früher bei den älteren PCs hat der Startvorgang auch nicht viel kürzer gedauert.
1.3. Sonstige Ladezeiten von Windows 7
Der Start dauerte bei mir in der Regel zwischen 53,6 und 59 Sekunden - wenn keine automatischen Updates heruntergeladen und installiert wurden.
Das Herunterfahren dauerte bei mir zwischen 45 und 60 Sekunden, je nachdem, ob noch irgendwelche Programme im Hintergrund aktiv waren, die erst noch geschlossen werden mussten.
Ergebnis: Superschnell ist das alles in der heutigen Zeit ja gerade nicht. Aber ich bin ja von früher noch deutlich langsamere Ladezeiten gewohnt - da macht mir das nichts aus.
2. Laufzeit des Akkus
Der PC zeigt beim Betrieb über den Akku in der Taskleiste immer den Ladezustand und die noch verbleibende Nutzungsdauer an. Ich habe für euch mal ein paar Zahlen aufgeschrieben, die ich im Laufe meiner Benutzung entdeckt habe:
Ergebnis: Das Netbook läuft ziemlich genau 5 Stunden im Akku-Betrieb. Inzwischen hat sich das Ganze auf ziemlich genau 4 1/2 Stunden Akku-Laufzeit eingependelt.
Bei noch 7 % Restlaufzeit = 31 Minuten fuhr der PC in den Ruhezustand. Er ließ sich nur nach Anschluss des Stromkabels und nach Bestätigung des schwarzen Bildschirms "Windows-Systemstart fortsetzen" wieder in Betrieb setzen.
Am Mittwoch, dem 12. Januar 2011, passierte etwas ganz Seltenes: Der Akku gelangte unter die 7%-Marke. Der PC lief dann zwar noch knapp fünf Minuten weiter - aber dann ging er plötzlich ganz aus! Der Akku war also vollkommen leer. Ein Einstecken des Netzteils in die Steckdose bewirkte dann aber, dass der PC ganz normal ohne Fehlermeldung(en) wieder hochfuhr.
2.1. Ladezeit des Akkus
Am 2.1.2011 wurde der Akku von 11.48 Uhr bis 15.22 Uhr = 3 Stunden 24 Minuten von 7 auf 100 % aufgeladen bei laufendem Betrieb.
Am 16.1.2011 wurde der Akku von 12.15 Uhr bis 15.56 Uhr = 3 Stunden 41 Minuten bei laufendem Betrieb von 7 auf 100 % aufgeladen.
Ist der PC ausgeschaltet, dann verringert sich die Ladezeit des Akkus deutlich: Am Samstag, dem 5.3.2011, benötigte der Akku zum Aufladen von 12.40 Uhr bis exakt 14.40 Uhr, also genau zwei Stunden. Danach konnte ich das Netbook für genau 4 1/2 Stunden wieder nutzen.
Man kann also festhalten: Bei laufendem Betrieb ist das Verhältnis von Aufladezeit zu nutzbarer Zeit hinterher nahezu 1:1. Ist er abgeschaltet, geht das Aufladen hingegen doppelt so schnell!
Insgesamt lässt sich als Faustregel also festhalten:
PC auschalten - 2 Stunden aufladen = 4 1/2 Stunden ohne zusätzliche Stromkosten nutzen!
Das Netbook hilft also auch noch dabei, Energie zu sparen! Denn man hat ja nur Stromkosten für zwei Stunden beim Aufladen, hat hinterher aber mehr als die doppelte Nutzungsdauer. Wenn das nichts ist!
Seither mache ich das immer so.
3. Ergonomie: Tastatur und Touchpad
Die wohl grundlegendsten Unterschiede eines Netbooks zu einem stationären PC bestehen wohl darin, dass a) die Tastatur viel kleiner ist und einige Tasten fehlen, und b) der Betrieb mit der Maus durch den Betrieb mit dem Finger mit einem sog. „Touchpad“ ersetzt wird. Über meine Erfahrungen mit diesen für mich neuartigen Dingen geht es in diesem Abschnitt.
Eine absolute Neuheit für mich waren die zusätzlichen Funktionstasten, die in Blau mit einem jeweiligen Symbol auf den Tasten F1 bis F12 abgebildet waren. Ein Blick in die Gebrauchsanleitung verriet mir, warum: Drückte man die Taste Fn – die übrigens zwischen der Windows-Taste und der Strg- bzw. Ctrl.-Taste links unten zu finden war – und danach eine der der Tasten F1 bis F12, so wurde die Funktion des entsprechenden Symbols aktiviert. Ein erneutes Drücken der Taste Fn und der entsprechenden Funktionstaste danach bewirkte, dass die Funktion wieder deaktiviert wurde.
Ich will jetzt nicht alle Funktionen im einzelnen erläutern, sondern nur die Wichtigste erwähnen: Drückt man die Taste Fn und dann F2, wird die W-LAN-Funktion (also die Funktion zum drahtlosen Surfen im Internet) deaktiviert (weil sie standardmäßig aktiviert ist) und umgekehrt. Sehr praktische Lösung, muss ich schon sagen!
3.1.2. Ergonomie der Tastatur
Was mir direkt auffiel, als ich die Tastatur sah, waren folgende Dinge:
1. Die Zehner-Tastatur rechts fehlte komplett. 2. Die Tasten lagen wesentlich näher beieinander. 3. Die Tasten waren flach und mussten nicht feste heruntergedrückt werden.
Was bedeutete das für mich hinsichtlich der Ergonomie?
Nun, da ich ziemlich zarte und schmalgliedrige Finger habe (was für einen Mann eher ungewöhnlich ist), hatte ich keinerlei Eingewöhnungsprobleme: Es kam gar nicht vor, dass ich aus Versehen eine benachbarte Taste erwischte. Wenn ich mich einmal vertippte, lag das meist an unkonzentriertem Verhalten von mir. Die fehlende Zehner-Tastatur erwies sich für mich auch nicht als Nachteil: Denn da ich auf zehn Fingern blind schreiben kann, finde ich die Zahlen sowie die Plus- und Minus-Zeichen auch so problemlos und ich brauche auch nicht nach rechts zu „hopsen“, wie es so mancher tut, der halt nicht das Zehn-Finger-Blind-System beherrscht.
Auch was die Schreibgeschwindigkeit anbelangte, so konnte ich nur frohlocken: Denn die flachen Tasten bewirkten ein wesentlich schnelleres Dahingleiten auf der Tastatur, was sich auch in erheblich schnellerem Tippen des Textes bemerkbar machte. Ich kam da so auf rund 250 Anschläge pro Minute. Denn auf meiner „normalen“ Tastatur hakten so manches Mal die Tasten; hier war das nicht der Fall: Und so ganz nebenbei klapperten auch nicht die Tasten wie bei meiner gewöhnlichen Tastatur. Meine Freundin meinte einmal, als sie mich einen Bericht tippen hörte: „Was machst Du denn da?“ – „Nun, ich schreibe gerade einen Bericht!“ – „Nein, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Für mich hörte sich das wie das Tippen auf der Fernbedienung an!“ Also schienen die Tasten auch recht leise vom Anschlag her zu sein, so zumindest unser Eindruck.
3.2. Erfahrungen mit dem Touchpad
Eine absolut neue Funktion, die ich durch den Kauf dieses Netbooks kennen lernte, war das Touchpad: Hier wurde die Funktion der fehlenden Maus einfach durch einen Berührungsbildschirm (wie Touchpad ja auf Deutsch übersetzt heißt) ersetzt: Bewegte ich einen Finger auf dem Touchpad, so bewegte sich analog ein Mauszeiger auf dem Bildschirm. Tippte ich dann mit dem Finger auf das Touchpad, so löste ich einen Mausklick aus. Das war zunächst sehr gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit ging es.
3.2.1. Funktion der rechten Maustaste
„Das ist ja alles schön und gut. Aber bitte schön: Wo ist die rechte Maustaste des Touchpads?“ Das wird sich manch einer sicherlich zu Recht verunsichert fragen.
Nun, da kann ich euch beruhigen: Unterhalb des Touchpads befindet sich eine silberne Leiste. Tippt man – komischerweise – rechts darauf, wird sofort das Kontextmenü der rechten Maustaste, wie man es von Windows her kennt, aktiviert. Man kann dann den gewünschten Menüpunkt mit dem Touchpad markieren. Tippt man danach auf das Touchpad, wird der aktivierte Punkt gestartet. Also: Es gibt die rechte Maustaste auch auf dem Touchpad.
3.2.2. Ein gravierender Nachteil des Touchpads
Einen gravierenden Nachteil des Touchpads erfuhr ich, als ich einmal einen bestimmten Teil des Bildschirms damit markieren wollte: Das ging nämlich gar nicht! Was ich damit sagen will: Die Markierungs-Funktion der Maus, wie sie zum Beispiel bei Bildbearbeitungs-Programmen zum Einsatz kommt, fehlt hier komplett! Man kann also hinsichtlich dieser Funktion mit dem Touchpad überhaupt nichts anfangen!
3.3. Konsequenz aus den gesammelten Erfahrungen
Da ich sehr häufig auf dem Netbook auch Berichte für Ciao schrieb und die dazugehörigen Bilder auch bearbeiten wollte, schaffte ich mir ein sog. „Netbook-Kit“ an: Dazu gehörten nicht nur eine Tasche für mein Netbook, sondern auch ein USB-Hub zum Anschluss von drei weiteren USB-Schnittstellen und – eine USB-Maus mit einem ausziehbaren Kabel, die mir – endlich – die fehlende Markierungs-Funktion bei der Bildbearbeitung bescherte. So ganz nebenbei stellte ich auch fest: Der Parallel-Betrieb von Maus und Touchpad ist ohne Probleme möglich. Vorrangig ist hier dann allerdings die Funktion der Maus. Soll heißen: In dem Moment, wo die Maus betätigt wird, reagiert das Touchpad dann nicht mehr.
Meine Empfehlung: Wenn ihr mit dem Netbook auch zu Hause arbeiten wollt, dann solltet ihr euch das o. g. Netbook-Kit anschaffen!
4. Online-Betrieb
Die wohl wichtigste Frage, wenn man sich ein Netbook kauft, ist doch wohl: Wie funktioniert denn das Surfen im Internet? Nun, ich möchte dazu in diesem Abschnitt detailliert Stellung nehmen.
4.1. Betrieb an der LAN-Schnittstelle
Der klassische Weg ins Internet führt in der Regal über den Anschluss an eine Netzwerk-Karte bzw. an die LAN-Schnittstelle des Computers mit Hilfe eines Netzwerkkabels. So machte ich das auch hier, als ich auf diese Weise in der Wohnung meiner Freundin ins Internet wollte: Ich schloss ein 5-Meter-Netzwerk-Kabel (siehe dazu auch meinen Bericht vom 31.01.2011) rechts an mein Netbook an und steckte das andere Ende in den Router meiner Freundin. Da der Router meiner Freundin bereits konfiguriert war für das Internet, war die Verbindung sofort hergestellt, was mir ein Symbol „Netzwerk-Verbindungen“ auf der Taskleiste anzeigte, nachdem ich darauf geklickt hatte. Also Bingo – alles lief einwandfrei!
4.1.1. Surfen im Internet
Zum Surfen im Internet kann ich berichten: Obwohl der Bildschirm ja viel kleiner war als bei meinem PC, konnte ich prima surfen. Denn die meisten Seiten passten sich ja vom Layout her dem kleineren Bildausschnitt an. Es gab nur ganz wenige Seiten, wo man nach unten scrollen musste bzw. dieses mit den Pfeiltasten bewerkstelligen musste, damit einzelne – zuvor versteckte – Bereiche sichtbar wurden. Da auch der Internet Explorer 8 bereits installiert war, konnten auch zusätzlich Multimedia-Inhalte wie Flash-Videos oder Mp3-Dateien problemlos angezeigt bzw. abgespielt werden. Insgesamt kann ich also sagen: Zum Surfen im Netz ist dieses Netbook bestens geeignet!
4.1.2. Schutz gegen Bedrohungen aus dem Internet
Wenn man online ist, stellt sich natürlich eine weitere, immens wichtige Frage: Wie gut ist mein PC gegen Online-Bedrohungen, also Trojanern, Würmern und dergleichen geschützt?
Nun, auch hier kann ich grünes Licht geben: Auf dem Netbook war bereits eine Software namens Trend Micro Internet Security 2009 installiert. Sie war sofort in der Lage, einerseits per rechter Maustaste externe Medien wie z. B. meinen USB-Stick auf eventuelle Bedrohungen zu untersuchen und andererseits bei Bedarf diese auch zu entfernen (was einmal bei mir bei einem heruntergeladenen Programm tatsächlich der Fall gewesen war). Auch hatte ich das eine oder andere Mal den Fall, dass beim Besuch einer Webseite ein Trojaner sich bei mir einnisten wollte. Dies zeigte das Programm sofort an und auch, was es dagegen unternommen hatte: Blockieren der schädlichen Webseite und Entfernen eines eventuell eingeschleusten Trojaners – puuuuh! Man kann nie vorsichtig genug sein!
Ein erneuter Scan bewies mir, dass der Schädling dann tatsächlich verschwunden war. Okay, dass dauerte bestimmt eine knappe dreiviertel Stunde. Aber das war es mir wert.
Nach Ablauf der Testphase konnte ich das Programm online kaufen und aktivieren, was ich auch tat. Der umfassende Online-Schutz ist seither jedenfalls bisher ununterbrochen gewährleistet.
Wer eine kostenlose Lösung haben möchte, dem empfehle ich dann, Trend Micro Internet Security nach Ablauf der Testphase komplett zu de-installieren und danach die kostenlose Version von Avast! Antivirus herunterzuladen und zu installieren: Das Programm ist nicht nur ein hervorragender Anti-Viren-Scanner, sondern blockiert auch bösartige Internetseiten, die Trojaner, Würmer und ähnlich schlimme Dinge enthalten. Ich habe sie seit Jahren auf meinem PC-Tower im Einsatz.
4.2. Drahtloses Surfen: W-LAN-Betrieb
Für mich ebenso absolutes Neuland war für mich das drahtlose Surfen im Internet mit Hilfe der sog. „W-LAN-Schnittstelle“: Diese war bereits standardmäßig aktiviert, was durch das vierte Leuchtsymbol links unten am Netbook zu erkennen war.
Da meine Freundin zu jenem Zeitpunkt noch kein Internet hatte, versuchte ich drahtlos, über ein ungesichertes W-LAN-Netzwerk in der Nachbarschaft im Internet zu surfen. Ich klickte dazu auf der Taskleiste rechts unten auf „Ausgeblendete Symbole einblenden“ und dann auf das Symbol für Verbindungen (2. Reihe von oben ganz rechts). Danach suchte ich dann gezielt nach einer ungesicherten Verbindung. Bei allen angezeigten Verbindungen reichte es aus, mit der Maus über eine Verbindung zu fahren, um angezeigt zu bekommen: „Ungesicherte Versicherung“. Dann klickte ich einmal auf „Verbinden“, und schon war ich im Internet, allerdings auf Kosten eines naiven Dritten. Gleichwohl: Das Signal war recht schwach, und die Verbindung war auch recht langsam. Aber immerhin: Ein Surfen im Internet war möglich.
Allerdings war es nach drei Tagen, am 21.12.2010, für mich mit dem kostenlosen Internet-Surfen vorbei: Der Inhaber des Netzwerkes musste den „Trittbrettfahrer“ wohl irgendwie bemerkt haben; jedenfalls war von diesem Tag an das W-LAN-Netzwerk von Mister Unbekannt mit einem Passwort gesichert, und ich kam nicht mehr hinein.
Inzwischen ist es aber so, dass ich das Netbook als Zweit-PC bei mir zu Hause nutze. Hier ist es so, dass ich meinen Router – die Vodafone DSL EasyBox 802 – für W-LAN aktiviert und den Zugang zugleich mit einem Passwort gesichert habe. Sitze ich nun mit dem Netbook auf meinem Sofa, komme ich über W-LAN von dort mit Hilfe des Passwortes auf meinen Router drauf und damit ins Internet. Das klappt bis zum heutigen Tage hervorragend. Dazu ist anzumerken, dass der Betrieb mit dem Netbook durch die neueren Bauteile höchstwahrscheinlich auch energiesparender ist als von meinem 5 Jahre alten PC-Tower aus.
4.3. Video- und Online-Telefonie
4.3.1. Video-Telefonie
Am Mittwoch, dem 16.03.2011, kam ich auf die Idee, meinen alten Kumpel Clemens aus dem Münsterland nach länger Zeit einmal wieder via Skype zu kontaktieren. Und da ich wusste, dass er eine Webcam hatte, kam ich auf die Idee, doch mal meine Webcam in einem Video-Telefonat zu testen. Doch leider machte ich hier den ersten Fehler: Da ich dachte, die Webcam müsste vorher eingeschaltet werden, startete ich das Programm E-Cam, damit ich mich selber auf dem Bildschirm sah. Dann startete ich Skype und rief Clemens per Video-Konferenz an. Doch der sagte mir prompt, er sähe nichts. Nach kurzem Hin und Her fand er den Fehler und meinte: „Schalt’ doch mal die Webcam-Anwendung aus, meld’ Dich bei Skype ab, meld’ Dich wieder an und ruf’ mich dann erneut per Video an!“
Gesagt, getan. Ich folgte diesem Hinweis und tatsächlich: Jetzt konnten wir beide uns gegenseitig hören und sehen! Zur Bildqualität kann ich sagen: Die war super! Ich konnte nicht nur Clemens mit seinem Headset vor seinem Schreibtisch sitzend deutlich erkennen, nein: Auch die Schrankwand seines Wohnzimmers im Hintergrund (er hatte sehr moderne Möbel, was man bei einem Mittfünfziger nicht ohne weiteres vermuten konnte) war ebenso deutlich erkennbar wie Clemens’ Tochter, die sich am linken Bildrand in einem Sessel fläzte. Auch die Tonqualität war super: Wir konnten uns beide gegenseitig bestätigen, dass wir uns in bester UKW-Qualität verstehen konnten.
4.3.2. Online-Telefonie via Skype
4.3.2.1. Sprachkonferenz mit mehreren Teilnehmern (hier: 5)
Was in Bild und Ton bestens funktionierte, so dachte ich, müsste auch in einer Sprach-Konferenz via Skype bestens funktionieren. Zu diesem Zweck versuchte ich, eine Konferenz mit einem Ehepaar aus Magdeburg, dessen besten Freund (ebenfalls in Magdeburg sitzend) sowie dem Cousin des Ehemannes, der in Mallorca saß, herzustellen. Die Verbindung klappte auch zunächst. Aber im weiteren Verlauf war das Ganze doch reichlich unbefriedigend. Zwar konnte ich mich selbst einwandfrei hören und auch die übrigen Teilnehmer der Fünfer-Konferenz, aber die Antwort auf die Rückfrage, wie ich denn herüberkäme, war vernichtend: Ich klänge abgehakt und stotternd, und manchmal bräche für ein paar Sekunden der Ton ganz ab.
Ich meinte: „Das liegt bestimmt daran, dass ich nur 1 GB Speicher habe und der die Vielzahl an Teilnehmern nicht packt!“ – „Nein, ich vermute mal, das liegt wohl eher an Deinem bescheidenen Soundchip!“ war die Antwort.
Nun gut, dachte ich. Dann funktioniert es vielleicht bei einem Anruf bei einem einzigen Teilnehmer besser, und so probierte ich die:
4.3.2.2. Online-Telefonie mit einem einzigen Teilnehmer
Eines Morgens verabredete ich mich mit Akki3, der Ehefrau aus der Gruppe aus Magdeburg, zu einem Einzelgespräch, und ich rief sie an. Doch das Gespräch verlief nur wenige Minuten, denn das Ergebnis war genauso ernüchternd wie zuvor bei der Konferenz: Abgehackter Sound von meiner Seite aus, dazu eine blecherne Stimme, obwohl ich sie super hören konnte.
Das Ende vom Lied: Für Online-Telefonie ist dieses Netbook wohl wegen seines Soundchips weniger bis gar nicht geeignet!
4.4. Multimedia: Online-Videos und Live-Stream (Internet-Radio)
Einen Tag vor Silvester, am 30. Dezember 2010, erzählte mir meine Freundin in einem Gespräch etwas von Ina Müller, einer blonden, temperamentvollen Norddeutschen, die in der Sendung „Ina Müllers Nacht“ auf dem NDR, meist sitzend auf einer Bar-Theke und mit einem Pils in der Hand, prominente Gäste interviewt und auch musikalische Gäste in ihrer Bar empfängt.
„Noch nie davon gehört!“ sagte ich zu ihr. „Aber wir können ja mal im Internet suchen, was es über Ina Müller gibt.“ Und so fanden wir nach kurzer Weile etliche Videos von ihr mit Ausschnitten aus ihren Sendungen. Der spannende Moment kam dann, als ich das erste Video startete: Es lief in einem verkleinerten Bild, jedoch störungs- und ruckelfrei. Als ich dann auf Vollbild umschaltete, änderte sich das nicht: Auch hier lief das Video einwandfrei ab. Lediglich der Ton war ziemlich leise. Als meine Freundin dann meinte, doch einmal etwas lauter zu stellen, ging es nicht mehr. Hier stieß das Netbook dann leider an seine Multimedia-Grenzen. Dennoch: Auch weitere Videos von Ina Müller, die wir uns anschauten und die bei uns für sehr viel Erheiterung sorgten, liefen ohne Probleme über das Internet.
Auch mit dem Live-Stream, also dem Hören eines Internet-Radios, gab es keine Probleme: Am Karnevals-Samstag, dem 5. März 2011, las ich hier bei Ciao einen Bericht einer Userin über den privaten Sender Antenne Thüringen. Neugierig geworden, suchte ich die Homepage des Senders auf und klickte auf „Web-Radio“. Sofort ertönten die fröhlichen Klänge des Thüringer Senders aus dem rund 400 Kilometer entfernten Erfurt zu mir in die heimatliche Stube nach Düsseldorf. Und was das Beste war: Obwohl ich nebenher noch einige andere Anwendungen laufen ließ, gab es nicht einen einzigen Aussetzer bei der Online-Übertragung dieses Internet-Radios – super!
4.5. Online-Spiele
Zum Thema „Online-Spiele“ kann ich nur wenig berichten: Ich bin seit 2006 auf dem Spiele-Server von Mediaglobe angemeldet und spiele dort Mau-Mau und manchmal auch Rommé. Um auch auf dem Netbook zu meinem Spielgenuss zu kommen, kopierte ich einfach Mau-Mau von meinem heimischen PC auf einen USB-Stick und von dort auf das Netbook.
Der Spielgenuss war ein wenig anders als bei mir zu Hause: Die Oberfläche des Spiels nahm fast den gesamten Bildschirm ein. Wenn ich dann noch zusätzlich eine Surfbar am unteren Bildrand laufen ließ, waren einzelnen Schaltflächen leider nicht mehr sichtbar. Hier hieß es dann, sich einzig und allein auf das Spiel zu konzentrieren und überflüssige andere Dinge einfach wegzulassen.
Das Spielen selber ging sehr flüssig vonstatten: Die Karten konnten allesamt zügig gezogen und abgelegt werden, und auch das Chatten nebenher verlief ohne Probleme. Lediglich der Sound – obwohl das Netbook da ja sonst nicht viel hergibt – war recht laut.
Leider stürzte das Spiel auch mehrfach ab – meist zu Beginn einer neuen Runde – was ich allerdings von meinem heimischen PC her kannte und ich persönlich eher auf die Stabilität des Spieleservers denn auf mein System zurückführte.
Dennoch: Aufgrund des kleinen Bildschirms, des mäßigen Sounds und wegen des geringen Arbeitsspeichers halte ich das Netbook für Spiele eher nicht geeignet. Was insbesondere deswegen gilt, weil sich Spiele von CD wegen des fehlenden CD-Laufwerkes ja gar nicht spielen lassen.
5. Office-Anwendungen und Bildbearbeitung
Nun, das Öffnen von Microsoft Office war ja nicht gerade schnell, wie ich bereits weiter oben erwähnt hatte. Doch wie war es denn beim Bearbeiten und Abspeichern der Dateien? Nun, da kann ich wiederum grünes Licht geben: Das Bearbeiten und auch das Abspeichern der Dateien – auch auf einem USB-Stick – verlief einwandfrei, und die Dokumente wurden in Sekundenschnelle gespeichert. Hier hatte ich überhaupt nichts zu beanstanden.
Bei der Bildbearbeitung - hier: das nachträglich installierte Paint.NET - hingegen merkte ich schon, dass hier weniger Arbeitsspeicher vorhanden war als bei meinem stationären PC (der hat 3 GB Arbeitsspeicher): Das Rendern bzw. das Speichern der Bilder verlief hier etwas langsamer, dennoch: Eingeschlafen bin ich dabei nicht! Von daher war ich zufrieden. Gleichwohl: Die Bildbearbeitung mache ich meistens auf meinem schnelleren PC.
6. Datensicherung und –wiederherstellung
Das Netbook bietet auf einer einer zweiten Partition auch ein Backup, also eine Datensicherung, an. Diese Wiederherstellung des Systems lässt sich bei Bedarf beim Starten des Systems mit der Taste F9 in Gang setzen. Bisher habe ich diese Möglichkeit – Gott sei Dank – noch nicht einsetzen müssen. Dennoch gab es bereits ein unschönes Ereignis, nämlich:
6.1. Mein erster Systemabsturz am 30.03.2011
Es war wenige Tage, nachdem ich den Internet Explorer 9 installiert hatte, am Mittwoch, dem 30. März 2011, als es passierte. Ich hatte – um Mau-Mau online spielen zu können und andere Mitspieler an meinem Tisch zuzulassen – kurzfristig sowohl die Windows-Firewall als auch Trend Micro Internet Security deaktiviert. Am nächsten Tag wollte ich das System starten, doch es ging nicht. Stattdessen kam der – allerdings englischsprachige – „System Repair“ ins Bild: Dort wurde mir auf Englisch angeboten, das System wiederherstellen zu lassen. Also klickte ich dies, und dann begann das lange Warten: Bestimmt gefühlte 20 Minuten dauerte es, bis das System wiederhergestellt war. Sehen konnte ich in der Zwischenzeit nichts außer dem Fortschritts-Balken, der sich ständig von rechts nach links bewegte und umgekehrt. Immerhin: Als ich danach das System neu startete, war alles wieder an seinem gewohnten Platz, und alles funktionierte auch wieder wie gewohnt.
III. Fazit und Kaufempfehlung
Nach nunmehr einer ganzen Weile der Nutzung meines Netbooks komme ich zu folgendem Schluss: Das Surfen im Internet klappt hervorragend, und auch Multimedia-Inhalte aus dem Netz werden einwandfrei angezeigt oder abgespielt. Dazu läuft das System auch recht stabil. Für Schreibarbeiten und mit Einschränkungen auch für die Bildbearbeitung lässt sich das Netbook ebenfalls gut verwenden. Einzig allein der relativ schwache Soundchip, der Internet-Telefonie nahezu unmöglich macht, lassen mich dann doch einen Stern in meiner Bewertung abziehen.
Ansonsten kann ich allen, die einen kleinen Begleiter zum Schreiben und Surfen suchen, dieses Netbook nur wärmstens ans Herz legen.
In diesem Sinne bedanke ich mich fürs Lesen und grüße alle Ciao-Mitglieder und alle Gäste von draußen recht herzlich:-)!
Euer „oller 5-Jahres-Jubliläums-Druide“ Miraculix1967 aus dem gallischen Dorf:-)
Pro: gute displayqualität,schnelles betriebssystem Kontra: kein laufwerk, nicht für hohe auflösung fordernde Dateien geeignet
Hallo, liebe ciao-user! Ich habe diesen Laptop jetzt schon seit knapp 2 Jahren.Er ist sehr gut geeignet für Reisen, da er eine gute Akkulaufzeit hat und ausserdem sehr handlich zu transportieren ist. In der Sonne kann man leider nichts am bildschirm sehen ...
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.... Der Focus konzentrierte sich auf das Eee PC R105D des taiwanesischen Herstellers ASUS. Also schnell bei Amazon geschaut, was der kleine so kostet, ganze 209 ?, dazu eine Kaufempfehlung im Bundle mit Tasche und RAM 2 GB für 234 ?, das passte. Sofort wurde bestellt und wenige Tage später war der Winzling da.
Der erste Eindruck
Der erste Blick bestätigte, ASUS war seiner Linie treu geblieben. Schwarze Klavierlackoptik, schlankes Äußeres und versteckte Scharniere. Insgesamt macht es trotz der Kleinheit einen sehr robusten Eindruck. Die Scharniere schließen sauber und geräuschlos. Das nicht übermäßig große, aber standardgemäße 10?-Display spiegelt nicht und wirkt seltsamerweise durch den umgebenden schwarzen Rand, der auch für die Aufnahme der Webcam und des integrierten Mikrofons benötigt wird, ausreichend groß. Etwas störend das fade Windows...
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Pro: klein, handlich, gut als Navigationsgerät zu nutzen Kontra: Erste Installation dauert sehr lange, schlecht zu bedienen aufgrund der kleinen Tastatur
...Heute möchte ich Euch gern meine Erfahrungen mit dem Asus Eee PC R105 D vorstellen. Ich besitze dieses kleine Netbook nun schon seit einigen Monaten und kann daher von reiflichen Erfahrungen berichten.
Kaufgrund:
Wir waren auf der Suche nach einen kleinen leichten gut zu transportierenden Netbook. Zwar habe ich ein großes Laptop von Acer für meine täglichen Arbeiten am PC und bin damit auch sehr zufrieden, doch für unterwegs sollte es einfach ein kleines handliches Gerät sein, damit man auch im Urlaub (dem Internet-Stick sei Dank) schnell mal ins Internet kann, das Gerät auch als Navigationsgerät nutzen kann oder einfach auch auf dem Gerät spielen kann. Ebenso war mir ein Schreibprogramm wichtig, denn auch im Urlaub möchte man ja für ciao tätig sein g. Und mein Mann wollte es als gut transportables Gerät nutzen, um sein...
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...Windows 7 Starter 32 Bit
Die Installation kann in verschiedenen Sprachen durchgeführt werden!
(Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch)
Software MS Works
MS Office Trial (60 Tage Testversion)
Abmessungen (BxHxT) 262 x 26-36 x 178 mm
Gewicht 1,3 kg
Besonderheiten WLAN
WebCam
Bis 8,5 Stunden Akkulaufzeit
Lieferumfang Eee PC, Akku, Netzteil mit Netzkabel
Software: Win7/ Grundausstattung: Office Paket 2010 (Word/Excel)/ Paint
Produktcheck:
Dazu muss ich sagen, dass ich nicht soviel Ahnung von technischen Dingen habe. Aber ich habe herausgefunden gehabt, dass Win7 höher einzustufen ist als WinXP (das mir für Win bestbekannteste Betriebssystem). Ausserdem hatte ich auf eine solide Verarbeitung an den Klappschanieren und dem Gehäuse geachtet, die hier auch recht ordentlich ist...
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