Erfahrungsbericht über

ASUS G2S 7R111G

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung ASUS G2S 7R111G

 

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Unter Gamer Laptop versteh ich was anderes!!!

2  25.02.2010

Pro:
CPU, Design, Software

Kontra:
Mittelklasse Grafik, Sound, defekt nach >2Jahre, NoName RAM, nur Vista Support,  .  .  .

Empfehlenswert: Nein  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

mehr


Idefix-Windhund

Über sich: Bin nur hier weil ich sehr gerne über Dinge schreibe und meine Meinung dazu verbreiten möchte. Sorry...

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Erfahrungsberichte:105

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 44 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Heute möchte ich mich über mein letzten vor kurzem „verstorbenen“ Asus G2S unterhalten. Eigentlich wird dieser Laptop als Gamer Laptop von Asus und auf dem freien Markt gelistet. Dass dort der Laptop eigentlich nicht hin gehört werde ich auf den nächsten Zeilen mal näher erläutern.

Gekauft habe ich mir den Laptop über das Internet. Ohne dem ganzen Zubehör und ohne DVB – T Technik. Ich konzentriere mich also alleine auf den Laptop.

Laptop:
Aussehen – Das Typische Asus G Serie Design ist hier in den G2 Modellen weitergeführt worden. Sehr großes Merkmal davon sind die vielen Roten Verzierungen und das gebürstete Edelmetall.

Der Laptop hat die Maße: 412 x 313 x 48mm und wiegt ungefähr 4Kg.
Im zugeklappten Zustand ziert eine gebürstete Aluminium Platte mit silbernen Asus Logo den Displaydeckel. An jeder der 4 Ecken in der Platte „zieren“ jeweils eine Silberne Torx Schraube mit CNC gefrästen Rillendesign noch das Äußere. Ob die Schrauben wirklich was fest halten oder doch nur Zierde sind weiß ich nicht.
Es fallen auch die etwas herausragenden Plastikscharniere mit dem Roten Streifen am Rücken des Laptops auf. Dahinter verbergen sich LEDs die z.B. Anfangen mit blinken wen man iTunes öffnet, sofern dies Aktiviert ist. Dahinter oder darunter, je nachdem ob das Display geschlossen oder aufgeklappt ist befinden sich silberne wie eine Art Schraubenmuttern an der Displayaufhängung. In der Mitte der (nennen wir Sie einfach mal…) Schraubenmuttern ist ein gummierter Knubbel mit einem kleinen schwarzen und kleinen roten Ring und in dem Roten Farbring eine Schwarze Pupille. Das Design erinnert sehr stark an die Augen der (Chick-) SAW Puppe.
Im hinteren Teil des Laptops befinden sich, ab dem Lüftergitter angefangen, ein Kensington Anschluss, S-Video, VGA (D-SUB), HDMI, eSATA und 3 USB 2.0 Anschlüsse.
Betrachtet man das Laptop von hinten befinden sich Links ein DVD+- Light Scribe Brenner und der runde Netzteilanschluss. Gegenüber findet man dazu, vom Rücken beginnend, 1Gbit RJ45 Schnittstelle, RJ11 Schnittstelle, USB, TV Ports, Line In, Mic In, Kopfhörer Out, Mini Firewire (i1394), Express Card und Multicardreader (MMC, SD, MS/Pro). Mit von der Partie ist ein kleiner, kaum auffallender WiFi Switch Schalter zum Aktivieren und Deaktivieren von Bluetooth und W-LAN.
Vorne befindet sich die Taste zum entriegeln des Laptops und da drunter kann man ein kleinen Powerbutton sehen, wen man diesen betätigt fährt das Notebook hoch und startet Automatisch Asus´s Antwort auf den Windows Media Center (Instand Fun). Dazu kann man diverse Multimedia Tasten, wie Play, Stop, Vor-/ Rückwärts finden. Daneben die optischen LED Anzeigen für Power, Batterie, Neue E-Mail (Dazu unter Software mehr), W-LAN.
Klappt man den Laptop auf ziert eine 60mm breite Aluminium (so wie im Deckel) Handballenleiste die Front des Laptops. Hat man das Gefühl dass das Touchpad nicht mittig liegt hat man Recht. Von der linken Seite bis zum Silbernen Ring, das sich um das eigentliche Touchpad schlängelt, sind es 133mm und von der rechten Seite sind es 175mm.
Unterhalb des Touchpads befindet sich ein Gummiertes Asus ROG (Republic of Gamers) Logo das Leuchtet wen das Touchpad Aktiviert ist und dunkel ist wen das Touchpad Deaktiviert ist, sofern die passenden ATK Treiber dafür Installiert sind.
Die Tasten des Touchpad sind aus dem gleichen Design und Material wie die Handballenleiste und dem Displaydeckel. Der Druckpunkt dabei ist allerdings sehr kurz.
Die Tastatur befindet sich in einer Laptop Standard Größe. Für ein Gamer Laptop ist es fast schon beleidigend das hier auf einen separaten Ziffernblock verzichtet wurde.
Bis auf die WASD-, Pfeil- und Funktionstasten befinden sich weiße Zeichen auf Schwarzen Tasten. Die FN Funktionen sind noch Blau hinterlegt.
Wo ich aber nun zum ersten Mal große Kritik ausüben muss ist die Bescheidene Farbe Dunkelrot für die Restlichen Tasten. Besonders die Funktionstasten sieht man im spärlich beleuchteten Raum kaum bis gar nicht mehr. Ist man mit dem Akku im Dunkeln unterwegs und das Display ist abgedunkelt wird es auch schwer die Restlichen Dunkelroten WASD und Pfeiltasten zu treffen. Wen schon Dunkelrot wäre eventuell ein Fluoresziertes Rot sehr geil gewesen und hätte zusätzlich zu den Display Blinkern und dem beleuchteten ROG Logo das Design enorm gehoben. Oder wen schon andersfarbig dann einen sehr hellen Ton wie Weiß oder eben ein sehr helles knalliges Rot.
Der Großteil um das Touchpad und der Tastatur befindet sich eine Menge Freiraum. Die Plastikverblendungen erinnern an Karbon Design. Das Karbon Design ziert auch die Oberfläche des Touchpad Bereiches.
Seitlich von der Tastatur befinden sich die Lautsprecher. Anfangs dachte ich es seien Belüftungsgitter. Sie werden von Filz und einem Roten Lochgitter verdeckt mit 7 Überliegenden Plastikstreifen im gleichen Design wie die Touchpad Oberfläche und die Plastik Abdeckung vom Laptop.
Oberhalb der Tastatur befinden sich ein Display was Standardmäßig die Uhrzeit
Bilder von ASUS G2S 7R111G
  • ASUS G2S 7R111G DSC01496 - ASUS G2S
  • ASUS G2S 7R111G DSC01497 - ASUS G2S
  • ASUS G2S 7R111G DSC02084 - ASUS G2S
  • ASUS G2S 7R111G DSC01636 - ASUS G2S
ASUS G2S 7R111G DSC01496 - ASUS G2S
Da lief er noch der "kleine" Scheißerle
des Systems Anzeigt, es sind aber auch Smilies oder den eigenen Text möglich. Daneben befinden sich Lampen zu Bluetooth, HDD, Feststelltaste und Nummernblock Modus. Daneben befinden sich die Hotkey Tasten. Eine davon ist die Asus bekannte Powermanagement Taste wo man mit einem druck sein Energiechema wechseln kann. Die zweite Taste ist die Power for Fone Taste. Mit Hilfe dieses Programms kann man einfach über Skype mit dem Laptop Telefonieren. Die Taste ruft dabei das passende Telefonprogramm auf. Mit der Dritten Taste lassen sich schnell zwischen Display Schemas wechseln. Das dazu benötigte Programm heißt Asus Splendid. Die Vierte Taste im Bunde ist die An/ Aus Taste für das Touchpad. Diese Taste funktioniert mit Windows Vista 64bit Treibern anfänglich nicht. Ein Update mit den 32bit ATK Treibern schaffte aber Abhilfe. And last but not least der Powerbutton der das Betriebssystem Windows Vista aus dem Käfig lässt und wieder herum spinnen lässt.
Auf dem Display selbst wird nicht viel geboten. Der Große Freiraum unter dem Display ärgert mich. Da hätte auch ein größeres Display rein gepasst.
Über dem Display befindet sich in einem Schwarz Ovalen Modul die 1,3MP Webcam mit grüner Aktivität LED. Das Mono Mikrofon befindet sich irgendwo unter den Roten Lochgitter.
Kommen wir zu dem Bereich den man am wenigsten sehen wird, den Boden des Laptops. Zu allererst fielen mir die großen mit Filz unterlegten quadratischen Aussparrungen auf. Zu aller erst dachte ich „Cool das werden ja große kräftige Lautsprecher sein“. Doch irgendwie befindet sich da nichts drunter da der Ton Eindeutig aus den Gittern neben der Tastatur kommt. Also stelle ich mir Berechtigt die Frage für was die gut sein sollen.
Unter den glatten glänzenden und sehr herausragenden Deckel findet eine S-ATA 2,5“ Festplatte ihr zuhause.
Unter dem Mittelgroßen Deckel befinden sich eine 3 Kanal W-LAN Karte mit dem schnellen N-Standard. Und 2 Zusatzmodule wo eines mit dem Modem belegt ist. Für was das zweite freie Modul gut sein soll weiß ich nicht.
Unter dem großen Deckel befindet sich der erste Teil vom RAM und man hat Einsicht auf die GPU und CPU.

Design Features:
Display Blinker – Die seitlich am Displaydeckel angebrachten Rote LED Blinker kann man mit dem Programm DirectConsole Aktivieren und Deaktivieren. Dabei blinken die LEDs nicht ständig. Anfangs fingen Sie mit blinken an wen ich iTunes oder den Windows Media Player gestartet habe. Und Sie hörten wieder auf zu blinken wen ich besagtes Programm geschlossen habe. Aber am Ende blinkten die LEDs wie sie gerade lustig waren.

ROG Logo – Das Logo leuchtet wen das Touchpad Aktiviert ist und alle richtigen ATK Treiber installiert sind. Leuchtet das ROG Logo nicht funktioniert im Idealfall auch das Touchpad nicht. Das ist von Vorteil wen man eine externe Maus nutzt. Das Abstellen des beleuchteten ROG Logo beim Aktiven Touchpad ist nicht möglich. Nicht mal im Batterie Betrieb wo es eigentlich sehr Sinnvoll wäre.


RAM – Standard kommt das Laptop mit 2x 1GB DDR 2 RAM Riegel daher. Eigentlich eine Ohrfeige seitens Asus da das Laptop ausschließlich nur für Windows Vista konzipiert ist und zu Windows Vista sind 2GB DDR 2 RAM bemitleidenswert. Auch schmerzt mir dabei, die maximal unterstützte Geschwindigkeit, von 667MHz. Diese Technik ist Mittlerweile schon Uralt. Zwar kann man den RAM auf maximal 4GB Ausbauen aber 667MHz ist dabei doch Oldschool.
Genauso Grund zum Nörgeln sind die 2 verschiedenen Positionen der RAM Bänke. Der eine RAM Riegel schwitzt sich bei GPU und CPU dumm und dämlich und der andere Riegel tristet sein Dasein unter einer Tastatur. Wieso hat man die RAM Bänke nicht gleich alle unter der Tastatur verfrachtet.
Hinzu kommt noch das der Hersteller der RAM Riegel kein Mensch kennt. Kein Kingston, kein Samsung, … irgendein NoName Hersteller.

Grafikkarte – Die Grafikkarte ist eigentlich eines der Hauptmerkmale eines Gamer Laptops. Es zeichnet einen Gamer Laptop aus wie die Leistungen eines Motors bei Porsche, Ferrari, … hier ist in dem Laptop eine Grafikkarte verbaut wo ich mich weigere dieses Gerät als Gamer Laptop anzuerkennen. Es ist so als würde mir Ferrari einen Sportwagen mit 75PS Verkaufen.
Als „Notlösung“ weil gerade nichts Besseres da war, griff Asus zu der nVidia GeForce 8600 GTS. Einer billigen Mittelklasse Mainstream Grafikkarte. Das kann’s doch nicht sein. In einem Gamer Laptop hat, wo die Grafikkarte mit eines der High End Produkte sein soll, nichts aus dem Mainstream Sektor, den man in billigen Multimedia Laptops wiederfindet, zu suchen. Zur Not hätte man einfach ein vorheriges GTX Modell verwendet. Oder um die Leistung zu halten eben eine alte SLI GTX Kombination oder eine Überarbeitete GTX Version mit mehr VRAM verbaut. Da Asus das Gerät aber fertigstellen wollte um auf den Markt mitzuhalten griff man eben auf die damals Aktuelle 8600 GTS statt auf die High End Karte 8800GTX zu warten. So hat mein HP Laptop mit einer 8800GT mehr Grafikdruck als das Asus G2S was sich Gamer Laptop schimpft.
Man möge ja über die Schwache Leistung hinweg schauen. Immerhin kann man Sie auf das Niveau einer 8800 Karte Übertakten. Wäre da nicht das Forum füllende Problem der billigen Chips der Reihe G84M Revision A2. Dieser brennt nämlich sehr gerne von heute auf morgen ohne fremde Einflüsse mal so durch was sich in einem dauer Schwarzen Bildschirm wiederspiegelt. So wie es mir vor einem Tag passiert ist. Eigentlich kein Wunder da das Kühlsystem von Asus Laptops lächerlich ist. So arbeitet ein einziger Lüfter für GPU und CPU. Dabei sitzen die 2 Prozessoren so dicht nebeneinander dass Sie sich gegenseitig heizen. Die CPU Heatpipe ist ja noch Breit und kurz gehalten und liegt eng am Lüfter an. Aber die Heatpipe von der GPU ist schmal und lang und sitzt erst nach der CPU im Luftkanal. Da wundert mich gar nichts mehr. Aber ich will es nicht nur auf die Kühlung schieben. Immerhin war der Laptop die Nacht aus und ging erst nach einem Einschalten am Morgen nicht mehr.
Es heißt das Asus darauf reagierte und kostenlos die Chips tauschte. Da ich mein Asus G2S aber schon weit über der Garantie und Gewährleistung nutze bin ich in keiner großen Hoffnung das die Antwort auf die E-Mail die ich Asus geschrieben habe positiv zu meinen Gunsten ausfällt. In diesem Fall schwöre ich alles ab was je mit Asus zu tun hat. Auch werde ich auf dem Asus Reseller Day 2010 in Leipzig nicht mein Mundwerk halten können.
Antwort von Asus: Wenn die Garantie abgelaufen ist kann ich das Laptop trotzdem einschicken. Aber schon alleine für das trüber schauen verlangen die 80€ und es ist noch nichts gemacht. Bleibe also auf den defekten Laptop sitzen. Wie geil! Meinen Ärger soll aber nun nicht heißen das ich das Produkt hier bewusst schlecht darstelle, es ist nach meinen persönlichen Eindruck, auch wo das Laptop noch lief, einfach schlecht.

Display – Das Display ist 17“ groß und hat das Bildverhältnis von 16:10. Die Auflösung beträgt 1440x900 bei 32bit. Diese Auflösung ist Angesichts der HDMI Ausstattung und der 1680x1050 Technik wieder eine Ohrfeige seitens Asus. Allerdings werden die Ingenieure von Asus sich dabei was gedacht haben. Um die Gamer Leistungen noch zu erfüllen wurde bewusst oder absichtlich auf eine geringe Auflösung gesetzt damit die Mittelklasse 8600 GTS halbwegs gute Grafikleistungen liefern konnte. Bei Full HD hätte es sehr arm bei der 8600er ausgesehen.
Das Display hat in allgemeinem Übliche „Schminkspiegel“ Display. Dabei kommen die Farben aber irgendwie bei weitem nicht so klar rüber wie bei Konkurrenz Modellen. Dass das Display angesichts des dicken breiten Rahmens auch größer hätte Ausfallen können habe ich ja bereits erwähnt.
Meine Vorberichter haben die sehr helle, fast schon in den Augen brennende Displaybeleuchtung bemängelt. Eigentlich habe ich mir darauf gedacht dass ich das Display als Raumleuchte nutzen könnte (So wie es einer, glaube ich, auch geschrieben hat). Doch die Ernüchterung kam sehr schnell. Dabei fragte ich mich wo meine Vorberichter das Display getestet haben, im Keller? Im Darkroom? Fakt ist dass das Display was die Beleuchtung angeht sogar dunkler ist als mein vorheriger alter Gamer Laptop von Dell. In Manchen Situationen wünschte ich mir ich könnte noch mehr Helligkeit heraus holen. Wo ich allerdings Recht geben muss ist die Helligkeit im Batteriebetrieb. Diese ist selbst beim Anschlag im untersten Bereich immer noch sehr hell und könnte noch viel dunkler sein um die Batterie zu schonen.

CPU – Für einen Rechen Knecht aus Intels Lager hat man sich hier für den T7500 entschieden. Ausnahmsweise mal eine gute Wahl. Die T Serie ist mit 35W zwar eine der Hungrigsten Prozessoren aber dafür auch die besseren Arbeitspferdchen gegenüber der P Serie. Getaktet ist der Prozessor mit 2,2GHz. Das ist zwar nicht der schnellste der Serie aber auch nicht der langsamste.

HDD – Original ist eine 200GB SATA Festplatte drin. Da ich meinen Laptop ohne Festplatte erworben habe, kann ich zur Original Platte nichts sagen.

Opt. Laufwerk – Als Optisches Laufwerk wurde ein DVD+- Brenner verbaut der auch das Light Scribe unterstützt. Leider ist es immer noch nicht Mode auch auf der Seite des Optischen Laufwerkes bei Laptops auf SATA umzusteigen. So nutzt man hier auch noch den langsamen IDE Standard. Laptop Typisch ist auch hier die Maximale Geschwindigkeit, gemessen Anhand einer CD, von 24x vorhanden.

Audio – Der Sound macht ein integrierter verbauter Realtek Chip. Ob dieser Chip überhaupt mehr als 2.0 Stereo unterstützte kann ich nicht sagen. Ich nehme es aber an das es nicht der Fall ist da die Anschlüsse nicht für 5.1 optimiert sind und sonst die Realtek Audio Konsole keine Anzeichen für 5.1 Sounds gemacht hat. Dieses hätte ich aber verschmerzen können wäre da nicht die etwas drucklose und etwas leise Maximallautstärke gewesen. Da haben selbst Low Budget FSC Laptops mehr Druck auf den Ohren ausgeübt.

Touchpad – Das Touchpad reagiert sauber und fein und gab kein Grund zur Beanstandung. Durch die ALPS Software kann man sich sogar Scrollbereiche einrichten und den oberen Ecken des Touchpads Optionen zuweisen. So einen großen Funktionsumfang bei einem Touchpad hatte ich schon lange nicht mehr.

Sound – Die Töne die aus den Mini Lautsprechern kommen sind für einen Gaming Laptop echt unverschämt. Hier frage ich mich immer und immer wieder warum man nicht die Chance nutze und größere kräftigere Lautsprecher am vorderen Gehäuse Boden verbaute??? Selbst wenn es das Design so wollte das die Lautsprecher neben der Tastatur sitzen hätte in der Gehäusefront gleich 2 kleine Subwooferchen rein gepasst die den Stereo Lautsprechern wenigstens etwas dampf gegeben hätte.

Software:
BIOS – Das BIOS ist wieder mal Laptop Typisch kurz und knapp. Es lässt sich die Bootreihenfolge Einstellen und auch ein BIOS Update wäre über das BIOS möglich.

Betriebssystem – Als einzig unterstütztes Betriebssystem wird seitens Asus nur Windows Vista mit Treibern und Software unterstützt. Rechnet man da die nur 2 GB Arbeitsspeicher dazu könnte man Asus echt in den Hintern treten. Zwar gibt es einige Foren die sich auf die Umstellung auf Windows XP spezialisierten aber meistens hauten da nie alle Treiber hin. Auf meine Frage hin ob wenigstens Windows 7 unterstützt wird verneinte Asus. Ich habe aber trotzdem es mal mit dem RC Windows 7 ausprobiert und war damit vollkommen zufrieden. Zwar wird bei der Windows 7 Installation keine Automatische Treiberinstallation von der Original Asus G2S Treiber DVD unterstützt, diese Treiber kann man sich aber getrost manuell von der DVD installieren was auch super funktionierte. Größte Vorsicht sei aber bei den DVB-T Treiber geboten. Nach der Installation des DVB-T Treibers hängt Windows 7 nach einem Neustart in einer Bluescreen Schleife. Erst als ich über den Abgesicherten Modus den DVB-T Treiber deinstallierte war seitens Windows 7 wieder alles heile Welt. Da ich eh kein Antennen Zubehör hatte war mir der fehlende Treiber wurscht. Ging auch so alles perfekt. Bis der Grafikchip sein Verfallsdatum erreichte.

Zusatzsoftware – Abgesehen von der Bereits erwähnten Software bietet Asus noch weitere mehr oder weniger nützlichere Software Tools an. Eines der Sinnvollsten dabei das Asus Update Tool womit man das BIOS auf den laufenden halten kann. Dicht gefolgt von dem Programm Live Frame was die Webcam Managt. Dann gibt es noch Asus Multiframe was ähnlich wie bei KDE oder GNU (Linux) für mehrere Virtuelle Bildschirme sorgen soll. Dann gibt es da noch den ROG Bildschirmschoner der nicht funktioniert. Ein Sinnfreies Verschlüsselungstool, … Notebook Probe was keinerlei Ähnlichkeit mit dem Normalen Asus Probe zu tun hat, … und die ATK Software die meines Geschmacks nach farbige schöne Symbolische Bestätigungen zum WiFi, Lauter/ Leiser, Bildschirmhelligkeit, … anzeigen. Um die neue E-Mail LED Anzusteuern gibt es auch ein passendes Programm dazu. Leider ist Asus so blöd und machte das Programm ausschließlich Windows Mail kompatibel. Von Outlook oder Thunderbird will das Vieh gar nichts wissen.

Stromversorgung:
Trafo – das Netzteil hat die Maße 65x150x40mm und fällt unter vielen nicht auf. Schön finde ich die groß spendierte Grüne Lampe die leuchtet wen Strom anliegt. Als Netzkabel wird eines benötigt was jede Phase in einem eigenen runden Kanal hat. Also nicht so wie es bei Ausgewachsenen Desktop PC Netzteilen der Fall wäre. Der Stecker für den Laptop ist in 90° Abgewinkelt. Das hat einen großen Vorteil da der Anschluss am Laptop seitlich liegt. Der Stecker geht allerdings etwas schwer rein und noch schwerer raus. 2 Hände sind beim herausziehen, wen der Laptop auf einer glatten Oberfläche steht, vom Vorteil.

Akku – der Akku hat eine Kapazität von knapp 70.000mAh. Das ist sehr viel. Normale Notebooks müssen da mit der Hälfte auskommen. Allerdings reicht es bei Office Anwendungen und Aktiven W-LAN maximal zu 2,5h. Das Laden des Laptops braucht dafür mehrere Stunden. Zu Zeiten von 1,5h Schnellladung ist das kaum Akzeptabel.

Leistung: Die Leistungen für Multimedia und Internet sind bei den Installierten Komponenten mehr als nur sehr gut. Der Laptop spielt fleißig Musik aus iTunes und nebenher wird in Office 2007 und in Firefox mit mehreren Tabs gearbeitet. Ab und zu sucht man sich noch was von der Festplatte zusammen und das Asus G2S lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Man hat sogar noch genügend Luft um noch ein kleines Video zu starten.
Beim Gamen schlägt man dagegen sehr schnell an die Grenzen. Bei Call of Duty Modern Warfare 2 waren viel AA und Schnick Schnack nicht möglich. Selbst beim Klassiker Battlefield 2 in der Aktuellen 1.5 Version traten vereinzelt Probleme auf. Auch bestätigen diverse Online Tests das dafür alleine die Grafikkarte Schuld ist die das komplette vergnügen ausbremst.

Fazit: Im Prinzip ist es eigentlich ein Sehr teurer aber Schick aussehender Multimedia Laptop. Doch in diesem Sektor gibt es weitaus bessere und auch billigere Modelle. LG und Co zeigte auch das es in diesem Sektor sowohl als auch Schick Designte Mittelklasse Geräte gibt mit viel Power. So konnte mich der angebliche Gamer Laptop nicht Überzeugen. Das der Laptop gerade so seine Garantiezeit überlebte hat auch mein Bild über Asus sehr stark negativ beeinträchtigt. Vorerst schwöre ich Asus ab. Diese haben mit der Zeit stark an Qualität nachgelassen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Melli89

Melli89

25.02.2010 14:58

nicht schlecht

lenchen_196

lenchen_196

25.02.2010 14:40

Seit kurzem habe ich auch einen Asus, muss ihn erst richtig testen ;-) Dein Bericht ist ausführlich, LG Lenchen

scully1982

scully1982

25.02.2010 14:36

Toller Bericht.

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Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 2311 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

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