Dieses nForce3 Motherboard hebt sich durch die Implementierung der besten aktuellen Funktionen von anderen Lösungen für diese Plattform ab. Um Namen zu nennen: 8-Kanal Audio, 6... mehr
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Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
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Erfahrungsbericht von nitlem über ASUS K8N-E Deluxe 01.06.2007
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
umfassend
Kompatibilität:
gut
Erweiterbarkeit:
reichlich
Stabilität:
ausgezeichnet
Bios:
ausreichend konfigurierbar
Treiber
stabil
Pro:
günstig, gute Ausstattung, stabiler Betrieb
Kontra:
die zwei SATA Schnittstellen in der Mitt des Boards .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Dem Sockel 754 von AMD geht es ähnlich wie Kurt Beck mit seiner Profilneurose. So löste dieser Sockel den langjährigen Sockel A ab, wurde dann aber ebenso schnell ins Nirvana geschickt, weil sich AMD für den Sockel 939 entschied. Man bekommt für diese Plattform auch keine DualCore-Prodzessoren. Trotzdem hat der Sockel seinen Vorteil, so kann man wirklich gute Boards für wenig Geld bekommen und ein schneller Einkernprozessor spart Strom und reicht fürs Internet und einige Office-Anwendungen aus. Trotzdem wird diese Aktion natürlich negativ in Erinnerung bleiben, denn so schnell wurde ein Sockel noch nie eingestampft. Intel bleibt dem Sockel-775 zwar schon lange treu, verändert hier aber trotzdem ab und zu die Spannungsversorgung, so dass es vom Prinzip auch eine neue Plattform ist. Eine durchgehende Kompatibilität über Jahre bietet kein Hersteller, warum auch, ist das Geschäft mit Mainboards doch recht lukrativ.
Gliederung #############
(1) Asus K8N-E Deluxe (2) Einbau (3) Betrieb (4) Fazit
(1) Asus K8N-E Deluxe ########################
Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim K8N-E Deluxe um ein besser ausgestattetes Modell von Asus. Dabei geniest Asus wirklich einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, so sind die Boards oft sehr gut durchdacht. In der Regel kann man auch verschiedene Variationen kaufen. Trotzdem hat Asus auch seine Schattenseiten. Der Speed der Internetseite ist eine absolute Frechheit, aber der Asus-Käufer hat sich damit abgefunden. In Foren werden die neuen Bios-Versionen oft auf schnellere Server hochgeladen. Auch bei Reklamationen bekleckert sich Asus nicht mit Ruhm, so musste ich auf ein P5P800 geschlagene 2 Monate warten. Ein echtes Armutszeugnis. Trotzdem stammen 80% meiner Boards von Asus, eben weil der Rest oft noch schlimmer ist.
Das K8N kommt noch mit einem herkömmlichen ATX 2.0 Netzteil aus, d.h. man kann sich das Geld für ein modernes in der Tat sparen. Die zusätzliche 4pol. Stromversorgung sollten die meisten Netzteile bieten. Verbaut sind ein brauner AGP-Steckplatz und insgesamt fünf PCI-Steckplätze. In die drei DDR-RAM-Steckplätze können maximal 3 GB DDR-400 verbaut werden. Natürlich kann man, wenn man plant zu übertakten auch DDR-500-Riegel verwenden.
Das KN8-E Deluxe bietet insgesamt sechs S-ATA-Anschlüsse, von denen aber zwei sinniger Weise direkt neben dem AGP-Steckplatz platziert sind. Die Kabel sind zwar dünn, aber echte Freude macht das nicht. Die beiden IDE-Kanäle und der Floppy-Anschluss sind hingegen gut platziert, so dass man die Kabel nicht über das Mainboard verlegen muss. Insgesamt ist das Layout auffällig unauffällig. Bis auf die beiden S-ATA-Anschlüsse leistet man sich keine Fehler. Auch die Anschlüsse an der I/O-Blende können sich sehen lassen. So stehen dem Anwender die herkömmlichen PS/2-Anschlüsse, ein Drucker-Port, ein serieller Anschluss, zwei optische Ausgangssignale für den Soundchip, vier USB-Anschlüsse, eine Netzwerkschnittstelle und auch noch eine Firewireschnittstelle. Über insgesamt sechs Audioanschlüsse kann man ein Boxensystem anschließen und gleichzeitig noch ein Mikrofon oder anderes Equipment nutzen.
Wie es sich für ein Deluxe-Board gehört, wird auch nicht beim Lieferumfang gegeizt. Der herkömmlichen ATX-Blende, dem Handbuch und der Treiber CD folgen noch jeweils zwei S-ATA-Kabel & Stromadapter, jeweils eine USB- und Firewireblende für weitere Anschlüsse und jeweils ein Flachbandkabel für das Diskettenlaufwerk und die Festplatte.
(2) Einbau #############
Für den Einbau benötigt man ein ATX-Konformes Gehäuse. Hier montiert man zunächst die Abstandhalter unter die entsprechenden Löcher am Mainboard. An anderen Stellen haben diese nichts zu suchen. Ähnlich wie eingeklemmte Schrauben unter dem Board sorgen sie für ein nicht startenden Rechner und eventuell ein zerstörtes Mainboard. Nach dem man das Mainnboard ordentlich fixiert hat, kann man sich an den Einbau der einzelnen Komponenten machen.
Auch wenn man theoretisch drei Speicherriegel verbauen könnte, sind zwei die optimale Konfiguration. Je nach Anwendungsbedarf kann man hier entweder zweimal 512MB oder zweimal ein Gigabyte verbauen. Auf diese Weise profitiert man auch vom DualChannelmodus. Bei dem die Riegel im Zusammenspiel mehr Durchsatz erzielen. Als Grafikkarte eignet sich eigentlich eine 6800 LE hervorragend, diese ist mit etwa 40 Euro sehr günstig und reicht für Titel wie C&C 3 noch aus. Setzt man den Rechner nur fürs Büro ein, kann man natürlich noch kleinere Modelle verwenden.
Beim Anschließen der Stromversorgung sollte man natürlich nicht die zusätzliche Stromversorgung vergessen, diese wird für den etwas hungrigen Chipsatz benötigt. Die CPU setzt man einfach ein, in dem man den Riegel öffnet und die CPU entsprechend der Markierung dreht. Nun noch eine dünne Schicht Wärmeleitpaste auf den Heatspreader und schon kann man den Kühler aufstecken. Das verwendete Modul erlaubt die einfache Installation über das Umlegen eines Hebels.
(3) Betrieb ###########
Nachdem man sich erfolgreich durchs Bios gefummelt hat und die entsprechende Festplatte von der Windows gestartet werden soll gefunden hat, muss man nur noch Windows installieren, die Treiber CD einlegen und schon steht ein voll funktionsfähiges System zur Verfügung. Bei der Installation traten keine Probleme auf und mit knappen 40 Minuten liegt sie absolut im grünen Bereich.
Mit dem entsprechenden Kühler auf der CPU wird man auch das passiv gekühlte Mainboard bemerken. Heute setzen die Hersteller Heatpipes ein um die Temperatur erfolgreich wegzuführen. Damals behalf man sich gerne mit einem kleinen Lüfter, welcher dann ordentlich Krach machte. Deshalb ist der passive Betrieb auf jeden Fall positiv hervorzuheben.
Alleine für den Alltags-Betrieb ohne große CPU-Lasten reicht das konfigurierte System mit einem Athlon 64 locker aus. Selbst mit einem Sempron würde man hier kaum Unterschiede zu aktuellen DualCore-Prozessoren feststellen. Wer Videos und Bilder bearbeiten möchte, der sollte dagegen lieber auf ein neueres Modell setzen. Die Firewire-Schnittstelle ist sehr praktisch, um Filme vom DV-Camcorder zu übertragen.
Auch der verbaute Soundchip bietet eine solide Leistung. Für anspruchsvolle Ohren sollte es natürlich immer eine Audigy oder X-Fi sein. Aber wichtig ist hier, dass der Ton ohne ein nerviges Brummen übertragen wird und man das Boxensystem bequem über die Software einstellen kann. Insgesamt erfüllt das Asus-Board seinen Job sehr gut, es gibt keinerlei Probleme alle Schnittstellen arbeiten hervorragend. Man kann so auch Cool'n'Quiet aktivieren. Dabei wird die CPU im Leerlauf heruntergetaktet. Auf diese Weise soll Strom gespart werden und die CPU kühler bleiben. Ich bin kein großer Freund dieser Funktion, da sie häufig für Probleme verantwortlich ist und der tatsächliche Stromverbrauch des Systems dadurch nur marginal sinkt.
Bei den Übertaktungsoptionen hat sich Asus aufs wesentliche konzentriert. Das bedeutet, dass man die Spannung der CPU anheben kann. Auch der FSB kann zwischen 200 und 300 MHz in 1 MHz-Schritten eingestellt werden. Wer allerdings alle möglichen Spannung einstellen möchte ist hier sicher fehl am Platze. Trotzdem kann man einige MHz herausholen, was aber angesichts der Leistungsfähigkeit aktueller Systeme keinen Sinn macht.
(4) Fazit ############
Man erhält für 30 Euro bei eBay ein ehemaliges High-End-Board, dass mal ein Vielfaches gekostet hat. Der Vorteil gegenüber modernen Billig-Boards liegt auf der Hand. So läuft das System ohne Probleme und das Produkt ist sehr ausgereift. Setzt man hingegen auf eine moderne Billig-Lösung, hat man oft verschiedenste Probleme mit Treibern oder plötzlichen Abstürzten. Zusammen mit einem Athlon 64 kommt man für dieses Paket auf etwa 50 Euro und kann so ein gutes Upgrade für ein älteres System durchführen (Sockel A - AMD XP). DDR-Speicher und AGP-Karte können angenehmer Weise mitgenommen werden.
Pro: stabil, usb ports Kontra: speicher timings, usb stromversorgung
Beschreibung
Das Asus K8N-E Deluxe ist ein Sockel-754 Board für AMD64-CPUs. Das Board hat ein AGP-Port und 5 PCI-Ports, 2 Firewire-Ports, 8 USB-Ports, Gigabit-LAN und 6 S-ATA-Ports. Als Chipsatz kommt ein nForce3-250Gb zum Einsatz und eine 8-Kana ...
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