Pro M4N78 Pro
16.04.2009
Pro:
zuverlässig, viele Anschlüsse, Zubehör, neuartige Kondensatoren, eingebaute Schutzmaßnahmen
Kontra:
Floppyanschluss schlecht positioniert
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
Kompatibilität:
Erweiterbarkeit:
Stabilität:
Bios:
Treiber
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 GentleGreg
Über sich:
Was für eine Hitze - zum Glück ist bald wieder Winter!
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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 72 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich hatte bis jetzt eigentlich immer ASUS-Mainboards in meinen Rechnern verbaut, sodass ich mich auch dieses Mal wieder für diesen Hersteller entschieden habe. Beim Durchstöbern diverser Shops fiel meine Wahl letzten Endes auf das "M4N78 Pro", das zu diesem Zeitpunkt gerade erst auf den Markt kam. Der Kaufpreis lag bei 76,- Euro und damit im mittleren Bereich. So werkelt das gute Stück nun schon eine ganze Weile in meinem PC. Hier nun mein Erfahrungsbericht dazu. - Lieferumfang & Technische Daten -
Das Mainboard wird in einem grünen Karton ausgeliefert, der schonmal sehr auffällig wirkt. Die wichtigsten technischen Eigenschaften sind darauf vermerkt. Insgesamt gefällt mir die Verpackung sehr gut, sodass ich das gute Stück auch nicht in den Müll geschmissen habe. Zum Lieferumfang gehört bei ASUS bekannterweise immer jede Menge Zubehör, das ich an dieser Stelle aufzählen möchte. Lieferumfang: - ASUS M4N78 Pro Mainboard - Bedienungsanleitung - Schnellstartanleitung - Treiber-CD - 2x SATA-Kabel - 1x IDE-Kabel (80-adrig) - Gehäuseblende - Q-Connector
Die technischen Daten findet man natürlich auf der Herstellerseite, aber auch hier bei Ciao. Ich möchte deswegen nicht alle Eigenschaften des Boards aufzählen, sondern mich lediglich auf die wichtigsten beschränken. Technische Daten: - Sockel: AM2+ (AM3-fähig) - Chipsatz: NVidia 8300 - Einbauform: ATX - Audio: VIA VT1708S (7.1 Sound) - LAN: 1000/100/10 Mbit/s - RAM: 4-Slots (max. 16 GB), 1200 MHz DDR2
- Einbau & Installation - Dank der beiligenden Anleitung gestaltet sich der Einbau recht einfach. Das Mainboard passt in ein ATX-Gehäuse. Mit neun Befestigungsschrauben wird das Board im Gehäuse befestigt. Natürlich sollte man beim Einbau sehr umsichtig vorgehen, vor allem elektrische Entladung sollte vermieden werden. Ansonsten ist auch alles in der Anleitung beschrieben, sodass man bei den ganzen Anschlüssen der Kabel auch nicht viel falsch machen kann.
Die Software-Installation für das Board geht im Prinzip genauso einfach. Die Treiber sind auf der beiligenden CD vorhanden, ich empfehle jedoch, dass man die neusten und aktuellsten Treiber bei der Installation aus dem Internet nutzt. Die Treiber für den NVidia-Chipsatz gibt es natürlich auf der Seite von NVidia, dort muss man allerdings etwas suchen, da der Chipsatz 8300 nicht direkt zu erkennen ist. Es handelt sich um den nForce Treiber der Version 9. Dieser beinhaltet neben dem LAN-Treiber auch noch den Grafiktreiber für die Onboard-Grafikkarte und ein paar weitere kleinere Treiber. Die Installation verläuft soweit problemlos. Darüberhinaus gibt es noch ein paar kleine Tools, die von ASUS dazu gelegt wurden. Mit ASUS-PCProbe II, ASUS EPU, ASUS Update und diversen Overclocking-Tools sind zum Beispiel einige nützliche Sachen dabei. Besonders das Update-Tool gefällt mir sehr gut, da man damit das BIOS direkt über's Betriebssystem aktualisieren kann, was sehr einfach ist. Einige der Tools halte ich persönlich allerdings für reine Spielerei. VOn Overclocking halte ich nichts und habe die dazugehörigen Tools auch nicht installiert. Eine interessante Möglichkeit wäre noch die ASUS ExpressGate Funktion, die innerhalb von wenigen Sekunden das Betriebssystem onlinefähig startet, sodass man schnell ins Internet kann.
- Performance & Praxistest - Da das Board noch relativ neu ist, hat Everest Probleme mit dem Auslesen der Temperatursensoren. Sodass man sich erstmal auf die Anzeige im BIOS verlassen muss. Dort wird die Temperatur des Chipsatzes mit durchschnittlich 30°C angegeben. Auch HWMonitor und PCProbe zeigen diese Temperatur an.
Die Onboard-Grafikkarte (NVidia 8300) nutzt ihren Videospeicher vom installierten RAM, was nicht ganz so optimal ist. Wieviel RAM genutzt werden soll, lässt sich im BIOS einstellen. Die Grafikkarte ist DirectX 10 fähig und damit wird unter Vista auch die schicke Aero-Oberfläche unterstützt. Ansich reicht die Karte für den normalen Office-Betrieb auf jeden Fall aus. Auch einige kleine Spielchen sind damit möglich. Außerdem ist die Grafikkarte HD-fähig, der HDMI-Anschluss an der Rückseite des Boards macht dies auch deutlich. Der Onboard-Soundchip ist von VIA und unterstützt 7.1-Surround-Sound. Durch den ASUS-Noise-Filter werden automatisch Störgeräusche herausgefiltert (Rauschen, Piepen, etc.). Der Sound ist meiner Meinung nach sehr gut und für mich mehr als ausreichend.
Mir gefällt darüberhinaus das Design des Boards. Durch die dunkle Optik wirkt es sehr edel und schlicht. Natürlicht sticht dabei der zentral angebrachte Chipsatzkühler ins Auge, auf dem nochmal der ASUS-Schriftzug abgedruckt ist. Da es sich um einen passiven Kühler handelt, gibt es natürlich keine Geräuschentwicklung. Außerdem sind natürlich die speziellen Kondensatoren, die auf dem Board verbaut wurden, erwähnenswert, die widerstandsfähiger sind als normale Kondensatoren, die bei hoher Belastung teilweise "ausliefen". ASUS gibt die durchschnittliche Haltbarkeit mit 57 Jahren an! Mit der ASUS Anti-Surge Protection gibt es ebenfalls ein schönes Feature, denn damit wird das Board vor Überspannungen geschützt (auch wenn der PC aus ist). Allerdings ist die Position des Floppy-Anschlusses nicht ganz glücklich gewählt, dieser befindet sich unten links und damit im Normalfall sehr weit vom Diskettenlaufwerk entfernt, sodass man ein langes Kabel benötigt, das dann aber wiederum die Luftzirkulation im Gehäuse behindert. Ich selbst habe kein Diskettenlaufwerkt mehr, sodass ich dieses Problem nicht habe. Die SATA- und IDE-Anschlüsse sind jedoch gut positioniert und befinden sich direkt in der Nähe der Laufwerksschächte (bei einem normalen Gehäuse).
- Mein Fazit - Das ASUS M4N78 Pro ist ein zuverlässiges, solides Mainboard, das mit einem edlen Design und vielen Einstellmöglichkeiten daherkommt. Mir persönlich hat vor allem das umfangreiche Zubehörpaket und die ASUS-Qualität gefallen. Außerdem denke ich, dass der Preis für dieses Board sehr gut ist. Wer also auf einen AMD-Prozessor mit Sockel AM2+ oder AM3 setzt, der sollte sich dieses Modell hier auf jeden Fall mal ansehen. Das Board ist übrigens auch als M4A78 Pro erhältlich, der Unterschied ist dann der andere Chipsatz und eine ATI-Onboard-Grafikkarte.
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29.01.2010 15:54
Naja, mein Board hat nur 1 1/2 Tage durchgehalten. hoffe das Austauschboard läuft ohne Probleme.
26.06.2009 19:03
hmpf....könnte mein rechner auch mal wieder aufrüsten...wenns nur nicht immer Geld kosten würde ^^
02.05.2009 22:30
Asus ist bei Mainboards eine Top-Marke. Gruß P7