Erfahrungsbericht über

ASUS P4GD1

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung ASUS P4GD1

 

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Das P4GD1 - ein tolles Upgrade-Board

5  28.04.2005

Pro:
Sehr schnell und stabil; Preis; Aufrüstbarkeit; Features; OC

Kontra:
IDE - Erkennung zu lange; nur 1x IDE - Kanal

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

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Oxytozin

Über sich:

Mitglied seit:12.04.2001

Erfahrungsberichte:5

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich mir das P4GD1 von ASUS zugelegt, da mein altes ASUS P4P800 Del. mir einige Probleme bereitet hatte (wie bei vielen anderen auch der so genannte "System failed CPU-test-Fehler" - und das trotz sorgfältig abgestimmter Komponenten...)
Aufgrund dieser Erfahrungen wollte ich eigentlich gar nicht mehr auf den "ASUS-Zug" aufspringen, habe es aber dann doch getan, weil die Boards von anderen Herstellern auch ihre Zimperlein haben.
Da ich mir keine neue CPU (P4C 2400 @ 3000MHz) kaufen wollte, genauso wenig wie neuen RAM, entschied ich mich für das neue Aufrüsterboard, das P4GD1.
Das Einzige was notwendig wurde war eine neue Grafikkarte (der benutzte i915-Chipsatz bietet keine Anbindung eines AGP mehr!!), die ich mir dann auch in Form einer passiven x300 von ASUS holte.
Jetzt, nach einem Monat, habe ich diesen Kauf in keinster Weise bereut!
Nicht nur die geniale Aufrüstbarkeit (ich sage nur PCIe) für zukünftige Erweiterungen und der darüber hinaus recht günstige Preis von etwa 85 €, sondern vor allem auch die super Ausstattung und die löbliche Stabilität und Übertaktbarkeit haben mich begeistert.
Das Board hat darüber hinaus einen sehr guten HD-onboard-Sound von Realtek (ALC 861 mit bis zu 8 Kanälen), der einer guten Soundkarte nun in nichts mehr nachsteht und weit besser ist als der nicht unbedingt schlechte 1985-Sound von AD (Rec. bis 192 KHz, sehr guter Rauschabstand von etwa 100 db; Eingänge 1 x Line-In, 1 x Mikrofon; Ausgänge 4 x Line-Out, 1 x Digital-Out (koaxial)).
Sehr gut, wenn auch für mich persönlich overkill, ist der onboard-GBit-LAN-Chip von MArvell, der zwar nicht via CSA angebunden wird, durch den PCIe-Bus aber wesentlich mehr Bandbreite zur Verfügung stellt als der PCI-Bus wie im P4P800 z.B. (als 1x immerhin 256 MB/s, was für GBit-LAN völlig ausreicht)
Insgesamt stehen 3 normale PCI-Plätze zur Verfügung, ein 16x-PCIe-Steckplatz für die Graka und dreis PCIe-Steckplätze 1x.
Desweitern ein Intel ITE 8212F IDE RAID controller, der neben RAIS 0, 1, 0+1 auch JBOD unterstützt...ok, ich habe dafür keine Verwendung, aber ist sichelrich nicht schlecht..
Es gibt zwar 4 Serial ATA-Steckplätze, leider aber nur einen "normalen" IDE-Steckplatz, was ich doch ein wenig bemängeln muss, da nach wie vor sehr viele IDE-Platten und vor allem die meisten optischen Laufwerke an IDE angebudnen sind.
Dies ist vor allem auch deswegen ein Problem, da man zwar an dem RAID-controller auch derartige Geräte betreiben kann (im BIOS einstellbar), diese aber beim Hochfahren recht lange bis zur Initialisierung brauchen und es zumindest mir nicht gelungen ist, von diesem Steckplatz von CD zu booten...vielleicht hilft da ja ein neues BIOS.
Apropos BIOS: hier gibt es alles, was das OC-Herz begehrt. Angefangen von ASUS-Features wie NOS, AI-OC, CPU Parameter Recall, einstellbaren CPU-, Speicher- und PCIe-Spannungen, bis hin zu einstellbaren FSB/DDR-Ratios und fixen PCI/PCIe-Frequenzen ist hier alles "adjustable".
Aufgrund dessen habe ich mit diesem Board auch bessere OC-Ergebnisse bekommen als mit dem hochgelobten P4P800.
Was ich noch hinzufügen möchte: anscheind gibt es mit dem Auslesen der CPU-Soannung Probleme, da ich, wenn ich die default-Spannujng von 1.525V für nen Northwood einstelle,bei einer Prüfung fast immer 1,65 bis 1,7V habe!! Auch dies sollte baldigst mit einem neuen BIOS beseitigt werden!!
Leider ist das letzte offizielle BIOS (1003) vom Oktober letzten Jahres, so dass es da wohl noch ein wenig dauern könnte.
Eine Sache noch zur Spannungsversorgung: das Board besutzt bereist einen ATX 2.0-Steckplatz!! Ein dieser Spezifikation entsprechendes Netzteil wird daher empfohlen, ist aber nicht zwingend notwendig (habe ein tolles BeQuiet, dass ich noch nicht ersetzen wollte - und es funktioniert auch mit dem neuen Board super!)
Alles in allem aber ein tolles Borad, dass sich, wie ich schon erwähnt habe, für Aufrüster mit kleinem Geldbeutel, aber auch für Leute mit Wunsch nach einer gewissen Zukunftssicherheit eignet.
Und: die Konkurrenz scheint hier ein wenig zu schlafen.!



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
truckerschmidt

truckerschmidt

28.04.2005 13:54

toller erstbericht,mfg

Mensafest

Mensafest

28.04.2005 13:51

Preis ist angegeben: 85€.

ChesMaster

ChesMaster

28.04.2005 13:46

Super Erstbericht, aber einen kleinen Tipp Gliedere den Bericht dann ist das schon viel übersichtlicher und ch habe keinen Preis gelesen hast du den vergessen hinzuschreiben oder habe ich den übersprungen? Aber gut für einen Erstbericht und Herzlich willkommen bei Ciao mit Gruß aus Berlin. Man liest sich.

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