ASUS ist die Nummer 1 unter den Mainboard-Herstellern. Das Unternehmen produziert derzeit Mainboards, Add-on-Karten, CD-ROM-Laufwerke, Notebooks und Server-Lösungen. Aufgrund der... mehr
Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten
CreditPlus Bank - der Spezialist für die Finanzierung von Wünschen. CreditPlus Bank SofortKredit: Variable Beträge von 500 - 50.000 Euro. Fair: kostenlose Sonderzahlungen möglich!
Erfahrungsbericht von nitlem über ASUS P5B-E Plus AiLifestyle Series 31.08.2007
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
gut
Kompatibilität:
gut
Erweiterbarkeit:
ausreichend
Stabilität:
gut
Bios:
detailiert konfigurierbar
Treiber
stabil
Pro:
Ausstattung, stabiler Betrieb
Kontra:
Kühlung der Spawas wurde vernachlässigt
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich kann jedem nur empfehlen, sich keine Fertigrechner zu kaufen. Diese kosten in der Regel sowieso mehr als eigene Zusammenstellungen. Außerdem ist häufig sogar schlechtere Hardware verbaut. Natürlich bedeutet das auch, dass man sich näher mit dem möglichen Rechner auseinandersetzen muss. Schaut man sich allerdings die Fertig-PCs von der Stange an, hat man sowieso nicht den Eindruck, dass sich die Hersteller hier große Gedanken machen und das System optimal abstimmen. Da wird eben das billigste Zeug, das sich noch nach etwas anhört in einen Rechner gesteckt und dann mit etwas Werbung über Wert verkauft. Als Laie hat man es natürlich schwer die einzelnen Komponenten auszusuchen. Allerdings gibt es ja Ciao und andere interessante Foren.
Gliederung #############
(1) ASUS P5B-E Plus (2) Einbau (3) Fazit
(1) ASUS P5B-E Plus ###################
Das P5B-E Plus ist ein Mainboard, sozusagen das Grundgerüst des Computers. Hier werden sämtliche Komponenten angeschlossen. Die Auswahl des richtigen Mainboards hängt von verschiedenen Faktoren ab. Erst einmal muss man natürlich den richtigen Sockel aussuchen, schließlich funktioniert ein aktueller AMD X2 nur auf der AM2-Plattform. Danach gilt es den richtigen Chipsatz auszuwählen. Diese Auswahl hängt auch etwas vom Budget ab, welches zur Verfügung steht. Das P5B setzt auf dem P965-Chipsatz. Dieser wurde zwar jetzt durch den Bearlake-Chipsatz abgelöst, ist aber trotzdem nicht schlecht. Das P5B gibt es dann in verschiedenen Abstufungen mit Heatpipekühlung und Wlan. Beim P5B-E Plus handelt es sich aber eher um die Sparvariante, was aber keinesfalls bedeutet, dass man ein Board ohne Funktionen erhält.
Schon auf den ersten Blick sieht man, dass das P5B-E Plus einiges an Schnittstellen bietet. Beim P5B Deluxe konnten noch zwei aktuelle ATi-Grafikkarten im Crossfire-Modus betrieben werden. Hier wird die zweite Karte zwar nur mit 4x Geschwindigkeit betrieben, aber für einen Leistungszuwachs reicht es allemal aus. Auch wenn Crossfire ohnehin eher schlecht skaliert, d.h. man sollte lieber eine schnellere Karte einsetzen. Fürs doppelte Geld erhält man auf keinen Fall die doppelte Leistung. Deshalb ist es auch nicht so tragisch, dass der man hier auf Crossfire verzichten muss und der zweite Steckplatz zum PCIe 4x umgemoddet wurde. Auch für PCI-Karten ist mit drei Steckplätzen genug Raum geboten. Allerdings wird in der Regel ein Steckplatz von der Grafikkarte verdeckt, da diese heute meist auf Dual-Slot-Kühlungen setzen.
Etwas schlecht platziert sind die vier Ram-Bänke. Hat man eine Grafikkarte, die etwas länger ist, wird das wechseln der Module bei eingebauter Karte ziemlich schwer. Sonst leistet man bei Asus aber solide Arbeit, der Bereich um den CPU-Sockel ist recht aufgeräumt, so dass auch größere CPU-Kühler ohne Probleme passen. Nur der hohe Northbridgekühler könnte unter Umständen stören. In der unteren Ecke befinden sich insgesamt 6 SATA-Anschlüsse. Diese beherrschen auch die diversen Raid-Modi, so dass man die Geschwindigkeit zweier gleicher Platten verbessern kann. Außerdem findet man auch diverse Möglichkeiten die Firewire- bzw. USB-Anschlüsse vom Board nach außen zu führen.
Allerdings ist das nicht unbedingt notwendig, denn das I/O-Shield bietet schon so jede Menge Möglichkeiten. Erst einmal kann man über die herkömmlichen PS/2-Anschlüsse Tastatur und Maus nutzen. Die serielle Schnittstelle wurde bei den meisten aktuellen Boards mittlerweile wegrationalisiert. Über insgesamt zwei eSATA-Schnittstellen kann man die ganz modernen externen Festplatten entsprechend anschließen. Außerdem stehen 4 USB 2.0 und ein Gigabit-Netzwerkanschluss zur Verfügung. Wer keine eigene Soundkarte besitzt, der kann sich auch auf den 8-Kanal-Sound von Realtek verlassen, er basiert auf dem aktuellen HD-Audio-Standard.
Häufig wird ja bei dem Lieferumfang etwas gespart, dieser Eindruck ergibt sich beim P5B-E Plus nicht. Man erhält insgesamt sechs S-ATA-Kabel. Von diesen sind sogar drei Stück abgewinkelt. Drei SATA-Stromadapter mit jeweils zwei Abgriffen machen auch ältere Netzteile fit für die neuen Festplatten. Sonst liegen noch zwei Kabel fürs Disketten- und ATA-Laufwerk bei. Die beiden Slotblenden mit USB- und Firewireanschlüssen runden den guten Lieferumfang ab.
(2) Einbau ############
Für den Einbau braucht man ein ATX-Gehäuse. Hier müssen die Abstandhalter an den entsprechenden Stellen eingeschraubt sein. In günstigen Gehäusen sind sie teilweise auch integriert. Nun kann man das Mainboard aufsetzen und fixieren. Nun kann man Sockel entriegeln und die CPU einsetzen. Mit etwas Druck schließt man diese dann wieder, so dass die CPU bombenfest sitzt. Nun kommt noch eine dünne Schicht Wärmeleitpaste drauf. Bevor man jetzt den CPU-Kühler anschließt, würde ich erst die Stromversorgung herstellen. Wie bereits erwähnt ist es in der Ecke relativ eng. Danach kann man den Boxed-Kühler einfach aufstecken und die Push-Pins einrasten lassen. Danach installiert man den DDR2 RAM in die jeweils gleichfarbigen Slots.
Nun muss man nur noch die Grafik- und andere Multimediakarten einbauen. Danach werden die Laufwerke alle angeschlossen. Wobei man besonders bei den IDE-Laufwerken auf das korrekte Jumpern achten muss. Jeweils ein Laufwerk am Strang muss Master und Slave sein. Man kann die Wahl aber auch dem Anschluss lassen, indem man einfach beide Laufwerke auf CS, d.h. Cable Select stellt.
(3) Fazit #########
Das P5B-E Plus ist ein überzeugendes Board. Für einen Gebrauchtpreis von etwa 100 Euro erhält man ein relativ aktuelles Mainboard, das wirklich top ausgestattet ist. Nur bei der Kühlung der Spannungswandler wurde natürlich etwas gespart. Deshalb sollte man, auch wenn es das Board erlaubt, den FSB nicht über 400 MHz anheben. Sonst bereitet das Board aber wirklich viel Freude. Dank zahlreicher Anschlüsse muss man eigentlich nichts nachkaufen. Außerdem läuft es im Betrieb bombenstabil. Besonders für den Preis bekommt man hervorragende Leistung geboten.