ASUS ist die Nummer 1 unter den Mainboard-Herstellern. Das Unternehmen produziert derzeit Mainboards, Add-on-Karten, CD-ROM-Laufwerke, Notebooks und Server-Lösungen. Aufgrund der... mehr
Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten
CreditPlus Bank - der Spezialist für die Finanzierung von Wünschen. CreditPlus Bank SofortKredit: Variable Beträge von 500 - 50.000 Euro. Fair: kostenlose Sonderzahlungen möglich!
Erfahrungsbericht von markus_strohecker über ASUS P5N32-SLI Premium/WiFi-AP AiLifestyle Series 07.02.2008
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
gut
Kompatibilität:
gut
Erweiterbarkeit:
ausreichend
Stabilität:
gut
Bios:
detailiert konfigurierbar
Treiber
stabil
Pro:
mehrer Grafikkarten kann man betreiben, passiv Kühler, sehr viele Festplattenanschlüsse
Kontra:
BIOs Batterie schlecht zugänglich
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Einleitung
Der Aufrüstwahn geht weiter und hat auch bei mir kein Halt gemacht. Deswegen kaufte ich mir vor kurzem ein neues Mainboard der Marke Asus. Kaufgrund war der, dass ich ein möglichst Zukunftssicheres Board haben wollte, das auch in drei Jahren zu gebrauchen ist. Da kam das Asus P5N-32-SLI Premium gerade richtig. Von Asus habe ich auch nur überwiegend gute Sachen gehört, also habe ich bedenkenlos zugegriffen. Zwar war das Mainboard mit 90€ nicht gerade ein Schnäppchen, aber Qualität hat nun mal seinen Preis. Außerdem musste ich drauf achten, dass das Mainboard auch eine gute Soundkarte hat, da ich ja noch mein 5.1 Soundsystem weiter betreiben wollte.
Was steckt drin? & Was kann ich machen?
Auf diesem Mainboard kann man ausschließlich Intel Prozessoren installieren. Unterstützt werden Pentium 4, Celeron D, Pentium Extreme Edition, Pentium D, Core 2 Duo und Core 2 Extreme. Ich werde auf dem Board ein Core 2 Duo installieren. Leider werden keine Prozessoren der Quad Technologie unterstützt, was mich ein bisschen ärgert. Allerdings habe ich auch nicht vor, mir in den kommenden 3 Jahren einen neuen Prozessor zu kaufen, deswegen ist das auch nicht weiter tragisch.
Desweitern bietet es drei Slots für Grafikkarten. Diese haben alle unterschiedlichen Farben. Der erste PCI Express Slot, hat die Farbe Blau. Hier hat man die volle Geschwindigkeit im 16x Modus. Als nächstes hat kommt ein gelber PCI Express Slot. Dieser verfügt im einzelbetrieb über die 8 fache Geschwindigkeit. Betreibt man aber beide Slots im sogenannten SLI Modus, wodurch zwei Grafikkarten miteinander verbunden werden, so greift die 16 fache Geschwindigkeit vom ersten blauen PCI Express Port. Zu guter letzt könne man sich noch eine dritte Grafikkarte gönnen, denn das Mainboard besitzt noch einen weiteren PCI Express Slot. Dieser hat eine schwarze Farbe. Besitzt aber auch nur einen 1x Modus, was die Grafikkarte ausbremsen würde. Man sollte meinen zwei Grafikkarten im System sollten reichen, aber das Board kann noch mehr, es unterstützt auch Grafikkarten die zwei GPUs haben, das ist eine Grafikkarte mit zwei Rechenkernen, ähnlich wie ein Core 2 Duo. Selbst diese kann man im SLI Modus betreiben, theoretisch hätte man so vier Grafikkarten in seinem Rechner laufen.
Neben den PCI Express Slots gibt es auch noch weitere Schnittstellen. Da gibt es z.B. noch zwei normale PCI Ports, in die man Soundkarten, Netzwerkkarten usw. einbauen kann. Allerdings sind diese PCI Slots mit dem daneben liegendem PCI Express Slot gekoppelt, so dass jeweils nur einer davon betrieben werden kann. Naja, aber wenn sowieso schon eine Grafikkarte drin steckt, kommt man absolut nicht mehr an den PCI Port ran und wird ohnehin unbrauchbar. Also betreibt man ein System mit zwei Grafikkarten, so hat man lediglich einen Steckplatz für weitere Karten frei. Aber ich finde, dass ist nicht so das Problem, da sich sowieso alles was man benötigt auf dem Board schon drauf ist.
Gegenüber des Prozessor Sockels befinden sich vier Steckplatze für den Arbeitsspeicher. An Arbeitsspeicher kann man nur DDR2 SDRAM verwenden. Unterstützt werden mit 533MHz und 667MHz Taktung. An diese Steckplätze kommt man eigentlich immer gut ran, zwar kann es bei vielen Kabeln die im Rechner verbaut sind auch mal zu Behinderungen kommen, aber das passiert auch nur in den seltensten Fällen. Probleme mit der Grafikkarte traten bei mir auch nicht auf, da selbst lange Grafikkarten gut an den Speichermodulen vorbei geführt werden. Probleme macht es nur, wenn man den Arbeitsspeicher wieder ausbauen möchte, da eine lange Grafikkarte den Entriegelung Pin ein wenig blockiert. Im schlimmsten Fall muss man die Grafikkarte kurz entfernen.
Im Bereich übern den Speicherbausteinen befindet sich der LGA775 Socket für die oben schon erwähnten Intel Prozessoren. Dieser Bereich ist sehr empfindlich, arbeitet man hier mit zu viel Kraft, beim Prozessor einbau, so kann es schon mal vorkommen, das einem ein Pin abknickt. Also sollte man mit Vorsicht vorgehen. Zum Öffnen der Halterung wird einfach der kleine Hebel umgelegt und der Prozessor eingesetzt. Dann noch den Hebel wieder schließen und schon ist der Prozessor sicher verstaut.
Gut an dem Board finde ich auch, dass die auf dem Mainboard verbauten Chipsätze passiv gekühlt werden. Das heißt auf den Chipsätzen befinden sich sogenannte Heatpipes, welche die Wärme gekonnt an die Umgebungsluft abgeben können. Optional kann man diese Heatpipes auch noch mit einem Lüfter bestücken und somit ein sehr stabiles System betrieben, ist aber meistens nicht notwendig. Etwas ungünstig wurde die BIOs verbaut. Möchte man diese mal heraus nehmen, so muss man gleich mehrere Karten aus den Steckplätzen entfernen.
An die 6 SATA Steckplätze kann man bis zu sechs Festplatten Anschließen. Diese Anschlüsse sind SATA 3 Anschlüsse. Das heißt man kann hier bis zu 300MB/s übertragen, was in meinen Augen sehr schnell ist. Allerdings benötigt man hierfür dann auch passende Festplatten um die volle Leistung heraus zu bekommen. Vorteil an den neuen SATA Steckern, ist dass diese wesentlich kleiner als die früheren ATA Steckern sind und natürlich der Übertragungsunterschied. Zwar kann man auch auf diesem Board noch zwei Festplatten mit altem Anschluss anschließen, aber bei der Größe heutiger Festplatten nur noch bedingt zu empfehlen. Außerdem wird noch eine Einbauschiene für den Rücken des PCs mitgeliefert. Mit der ist es möglich zwei externe Festplatten mit dem SATA Anschluss zu nutzen.
Desweiteren finde man an der Seite des Mainboards, was aus dem PC Gehäuse heraus guckt, die üblichen Anschlüsse die man so kennt. Das wären z.B. Maus, Tastatur, Netzwerkanschluß, 4 mal USB 2.0, ein mal Firewire und natürlich die Anschlüsse für die Boxen.
Einbau & Installation
So, hier sollte man nur Fachmänner heran lassen, da es ein wenig kompliziert und schwierig ist. Habe schon des Öfteren mal ein neues Mainboard kaputt gemacht, da ich unvorsichtig oder falsch gehandelt habe. Als erstes legt man sein Gehäuse auf die Seite. Nun können die sechs Abstandshalter mit einem Gummipuffer montiert werden. Falsch machen kann man eigentlich wenig, da alle Mainboards dieser Bauart einen Standard haben. Nun legt man das Mainboard vorsichtig auf die schon im Gehäuse befestigten Abstandshalter und verbindet diese behutsam mit dem Mainboard. Jetzt wird noch die mitgelieferte Blende für die Anschlüsse auf dem Rücken des PC Gehäuses eingeklinkt und schon hat man das gröbste hinter sich.
Als nächstes kann man die Stromanschlüsse vom Netzteil mit dem Board verbinden. Hier kann man eigentlich am wenigsten falsch machen, da diese immer nur einmal passen. Da wäre einmal etwas breitere Stecker für den Hauptanschluss der sich in der Nähe des Arbeitsspeichers befindet und der kleine 12V Anschluss in der Nähe des Prozessors. Hat man dies erledigt, kann man Prozessor einbauen. Wie oben schon beschrieben, sehr vorsichtig vorgehen. Hat man den Prozessor arretiert, noch den passenden Lüfter mit Wärmeleitpaste auf den Prozessor aufbringen und mit dem Sockel des Mainboards befestigen. Jetzt kann man noch seine anderen Peripherie Geräte anschließen wie Arbeitsspeicher und Grafikkarten und schon war es das eigentlich schon. Deckel drauf und zu ;-)
Die Installation war bei mir auch unproblematisch. Rechner an machen und schon läuft alles hoch. Nach Windows Start nochmal alles begutachten, ob alles richtig erkannt wurde und schon kann man die Treiber installieren. Zwar würde das Mainboard auch so schon laufen, aber ein Update der Chipsätze ist zu empfehlen. Diese werden auf der Treiber CD mitgeliefert. Die Installation dieser Treiber macht keine Mühen, alles läuft so ab wie man es kennt. Nach geglückter Installation noch einmal einen Neustart machen und das war es.
Fazit
Puhh, das waren viele Fakten die ich euch hier präsentiert habe. Ich hoffe es war nicht allzu trocken rüber gebracht. Aber im Großen und Ganzen kann ich das Board echt empfehlen. Für 90€ bekommt man ein Zukunftssicheres Mainboard mit Optionen auch für ältere Komponenten. Zwar sind einige wenige Sachen auf dem Board nicht so gut zugänglich, aber meistens halten diese Teile, wie die BIOs Batterie sowieso ein Computerleben lang.
Pro: Gutes Layout, viel Zubehör, ausführliches Handbuch Kontra: Temperatur,Leistung, kein OC-Potential, CPU und RAM Kompatibilität,
Ich verzichte hier auf Zahlen,Daten und Fakten....
(diese sind ja aus jeder Produktbeschreibung zu entnehmen)
Wahnsinn, das imposante Layout und die Größe lassen viel vermuten, aber es
steckt (so meine Meinung) absolut nichts dahinter.
Es handelt ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich