Erfahrungsbericht über

ASUS P5Q PRO

Gesamtbewertung (2): Gesamtbewertung ASUS P5Q PRO

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Asus P5Q Pro - auf eine gute Basis kann man bauen

5  10.12.2008

Pro:
Preis/Leistung, Ausstattung

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 458 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo werte Ciao-Gemeinde

Als ich mir kürzlich über meinen neuen PC und dessen Konfiguration Gedanken machte, war auch natürlich das Mainboard ( dt. die Mutterplatine = die Hauptplatine, auf welcher Prozessor, Speicher, usw.… montiert werden und die den Hauptbestandteil eines jeden PCs bildet ) ein ganz wichtiges Kriterium.

Da war zuallererst der Prozessorsockel: Mit welchem soll es denn ausgestattet sein ? 2 Unternehmen rittern auf dem globalen Prozessor-Schlachtfeld um die Gunst der Kunden. Einerseits der übermächtige Goliath Intel, welcher schon jahrzehntelang eine Macht für sich darstellt und mit meist recht zuverlässigen Produkten bei den Kunden punkten kann. Dem gegenüber steht der Mitbewerber AMD, welcher sich erst in den letzten 10 Jahren als ein einigermaßen respektabler Konkurrent gegen Intel platzieren konnte. AMD hatte in der Vergangenheit auch schon viele gute Ideen, doch manchmal haperte es an der Umsetzung und der vermeintliche Vorsprung an Intel ging wieder verloren.

War es bis vor einigen Jahren noch die Geschwindigkeit des Prozessors, welche zählte, ist es nun die Mehrkerntechnik, welche präferiert und weiterentwickelt wird. Mehr Kerne im Prozessor bedeuten, dass ( ein entsprechendes Betriebssystem vorausgesetzt ) mehrere Software-Prozesse oder Programme jeweils einen Kern für sich beanspruchen und diese somit zeitgleich ihre Tätigkeit durchführen können - würde nur ein Prozessorkern vorhanden sein, würden alle Programme gleichzeitig auf diesen zugreifen wollen, eine zeitliche Verzögerung wäre die logische Folge.
Mittlerweile ist man mit Vier-Kern-Prozessoren am Markt vertreten, Intel mit den Quad Core, AMD mit den X4 Prozessoren. Viele Foren und Benchmark-Tests sprechen eine meist deutliche Sprache: Preis-Leistung ist momentan bei Intel top und somit wurde ein Mainboard mit Sockel LGA775, welcher ausschließlich für Intel CPUs geeignet ist, gekauft.

Neben dem Prozessorsockel soll das Mainboard aber auch noch eine entsprechend schnelle Busbreite, genügend Steckplätze für etwaige Steckkarten, sowie ausreichend Anschlüsse für Laufwerke zur Verfügung haben.

Overclocking ( = Übertakten des Mainboard zu Gunsten höherer Leistung und zu Lasten der Lebensdauer ) ist mir nicht wichtig, da ich dies im Normalfall nicht tue - das Ding soll ja schließlich ein Weilchen überleben und nicht schon nach wenigen Monaten seinen Dienst quittieren.

Mainboard-Anbieter gibt es natürlich zuhauf, vom Billig- bis zum Edel-Hersteller ist alles vertreten - folgerichtig ist auch die preisliche Bandbreite weit gefächert und kann einen Unterschied von bis zu EUR 250 aufweisen. Mit Mainboards der Firmen Abit und Asus hatte ich in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht - von den neuen Asus Boards habe ich nur Gutes gelesen und so kam es auch, dass ich mir das *** Asus P5Q Pro *** besorgte….


*** Das Äußere ***


In recht knalligem und glitzerndem Blau kommt die normierte Verpackung in der Größe von ca. 340 x 260 x 70 mm daher - darin gut verpackt meine Wunschplatine.

Natürlich gibt's auch reichlich Zubehör - 2 Stk. S-ATA Datenkabel, eine passende Steckblende ( für die Rückseite des PC Gehäuses, in welcher die entsprechenden Anschlußmöglichkeiten des Mainboards vorhanden sind ), eine Slotblende mit einem eS-ATA und einem Fire-Wire-Anschluß, sowie 2 Stk. E-IDE Datenkabel sind enthalten. Nicht zu vergessen die Bedienungsanleitung in 6 Sprachen, welche das Layout, sowie die Funktionalität des Mainboards sehr gut und reichhaltig erklärt.

Die Platine hat ATX Format, d.h. ist ca. 305 x 244 mm groß und passt somit in ein Gehäuse der gleichen ATX Bauart ( übrigens das am meisten verwendete Format ).

Optisch stechen auf der Mutterplatine große Kupfer-Fächerkühlkörper hervor, welche die Haupt-Kontroll-Einheiten, nämlich North- und South-Bridge, sowie den Chipsatz Intel ICH10R ( P45 Express ) vor dem Hitzekollaps bewahren sollen. Neben 4 Steckplätzen für den Hauptspeicher ( max. DDR2-9600 240-pin ) finden sich noch 5 Steckkarten-Plätze: 2 x PCI, 3 x PCI Express x1 und 2 x PCI Express 2.0 x16. Die beiden x16 Steckplätze lassen sich ggf. sogar für 2 Stk. Grafikkarten im Cross-Fire-Verbund nutzen ! Intern stehen außerdem noch 8 S-ATA 300 Anschlüsse, von denen sich 6 Stk. in einen RAID 0 / 1 / 5 / 10 Datensicherungsverbund zusammenschließen lassen. 1 Stk. 40-pin E-IDE Anschluss ist auch noch vorhanden, aber den wird heutzutage wohl beinahe niemand mehr benötigen.

Kommen wir zu den seitliche Anschlüsse des Boardes, welche im eingebauten Zustand an der Rückseite des PCs zur Verfügung stehen - da sind jede Menge vorhanden, und zwar:

2 x PS/2 Rundstecker 6-polig - für Maus & Tastatur
1 x Audio - SPDIF Digital Ausgang
6 x USB Typ A 4-polig.
1 x RJ 45 Netzwerkstecker ( 1000 MBit )
1 x IEEE 1394 (FireWire) - FireWire, 6-polig
1 x Audio - Line-Out (Mitte/Subwoofer) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - Line-Out (Rückseite) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - line-In - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - line-Out - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Audio - Line-Out (Side Surround) - Mini-Phone Stereo 3.5 mm
1 x Mikrofon - Eingang - Mini-Phone 3,5 mm

Jede Menge Audio-Stecker, gell ?! Jawoll, denn man hat dem Board einen 7.1 Audiocontroller ( sogar für HD Audio ) spendiert - man kann dem Ding also ein Leben als Schaltzentrale für ein Heimkino einhauchen, wenn man will.
Nun zum….


*** Einbau ***


Da im PC Zusammenbau ja eigentlich sowieso alles eine Norm hat, fällt auch der Einbau in ein Gehäuse nicht schwer - mein Antec P182 Gehäuse ist ja riesiggroß, von daher war es noch weniger aufwändig als gedacht.

An einer Stelle wäre es dann beinahe doch knapp geworden - mein Wunsch-CPU Kühler Scythe Orochi ist dann doch ein wenig größer als gedacht und kollidiert beinahe mit den Kühlrippen der rechts neben dem CPU Sockel angeordneten RAM Bausteine. Das kommt wohl davon, wenn man aus seinem PC beinahe einen Kühlschrank machen will… ;-)

Aber schlussendlich hat der Einbau tadellos funktioniert, mit 9 Stk. Schrauben wird das Board am Gehäuse befestigt.
Nun noch flugs alle Laufwerke und die Stromversorgung angeschlossen, Grafikkarte rein und es kann losgehen !

Bei Start des neuen PCs gelangt man automatisch in das Bios Menü, in welchem sehr umfangreiche und beinahe eine unüberschaubare Anzahl an Optionen & Werten eingestellt werden kann. ACHTUNG ! Hier sollte man wissen, was man tut - zum Rumprobieren ist dieses Menü der absolut falsche Ort ! Wie erwähnt, kann man hier das Mainboard, Prozessor und RAM Speicher übertakten und etwas mehr Leistung rauskitzeln. Informationen diesbezüglich wird es von mir nicht geben, hierzu bitte einschlägige Overclocker-Foren aufsuchen.

Nach der Installation des Betriebssystem werden noch alle Mainboard-Treiber ( Chipsatz, S-ATA, Audiocontroller ) mittels der beiliegenden CD-ROM installiert - alle paar Monate sollte mal auf der Hersteller-Seite nachgesehen werden, ob es schon aktuellere Treiber für das Mainboard gibt - ein Update kann nie schaden.


*** Fazit ***


Was soll ich sagen… Der PC läuft nun seit einem guten Monat, ist kein einziges Mal abgestürzt und CPU ( Intel Q9300 ) & Mainboard erreichen selbst unter Volllast nur ein Temperatur von 28°C.

Einen maßgeblichen Anteil an dieser sehr guten & zuverlässigen Leistung hat meiner Meinung auch das ASUS-Mainboard, welches ich auf diesem Wege nur wärmstens weiterempfehlen kann.

Um günstige EUR 118 habe ich eine ausgezeichnete Komponente erstanden, welche meine Wünsche vollumfänglich erfüllen kann.


Dafür gibt's 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung !
Besten Dank fürs Lesen meiner Berichte
Bilder von ASUS P5Q PRO
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
drhuhu

drhuhu

04.12.2009 01:59

Dein selbstgebauter Kühlschrank beeindruckt mich doch sehr :o) Beim Board zählt die Zuverlässigkeit u. Stabilität zu den wichtigsten Kriterien. Als Freund flexibler Erweiterungsmöglichkeiten wären noch ein/zwei weitere Slots wünschenswert. Aber bei dem Preis darf man auch nicht meckern. Toll beschrieben. Mir gefällt dein sauberer Schreibstil.

RoundaboutFlorence

RoundaboutFlorence

12.09.2009 02:32

Mal wieder spitze :)

antjemue

antjemue

11.09.2009 09:33

Auch wenn dein Bericht Spitzenklasse ist, mir kommen die Innereien eines Rechners immer wie dubiose Dinge aus China oder so vor. Zum Glück habe ich einen netten Kollegen, auf den ich mich da in jeder Lebenslage verlassen kann ;o) LG Antje

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