Obwohl bei mir in den letzten Monaten viele Mainboards kamen und gingen ist eines immer geblieben und hat mich bisher nie enttäuscht, dieser Bericht handelt von meinem ASUS P5VDC-MX.
Ich befinde mich seit nun seit fast einem Jahr im Besitz eines Core2 Duo Systems und hatte immer wieder zu ... Bericht lesen
Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
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Erfahrungsbericht von NecroRS über ASUS P5VDC-MX R2.0 12.11.2007
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
brauchbar
Kompatibilität:
gut
Erweiterbarkeit:
zu wenig
Stabilität:
ausgezeichnet
Bios:
kaum konfigurierbar
Treiber
stabil
Pro:
DDR1 und DDR2 unterstützung \\ Onboard Grafik \\ Core2 kompatibel \\ AGP \\ Preis \\ Stabil
Kontra:
Teils schlechtes Layout \\ Bios \\ Onboard Grafik für Spiele ungeeignet
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Obwohl bei mir in den letzten Monaten viele Mainboards kamen und gingen ist eines immer geblieben und hat mich bisher nie enttäuscht, dieser Bericht handelt von meinem ASUS P5VDC-MX. Ich befinde mich seit nun seit fast einem Jahr im Besitz eines Core2 Duo Systems und hatte immer wieder zu kämpfen mit Mainboard ausfällen, als Notboard stand mir dabei immer dieses ASUS Mainboard zur verfügung. Wie oft hätte ich meinen PC einfach aus dem Fenster werfen können und wie oft hätte ich am liebsten das Mainboard in tausend Stücke geschlagen, fast jedes der sogenannten "High-end Mainboards" die ich hatte machte nach kurzer Zeit Probleme und ich musste immer wieder auf das P5VDC-MX zurück greifen. Gekauft habe ich es für 54 Euro bei Alternate im Winter 2006, dann verwendet bis Sommer 2007 und jetzt agiert es immer noch als Aushilfsmainboard falls ich irgendwelche Probleme habe mit meiner Kiste.
Das Mainboard wird in einem kleinen roten Karton ausgeliefert indem sich außer dem Mainboard selbst, einer Slotblende, einem englischen Handbuch und einer Treiber CD nichts weiter befindet. Nun das ist schon etwas sehr wenig was ASUS einem da mitgibt aber bei dem Preis kann man überhaupt froh sein wenn man eine Verpackung und sogar eine Treiber CD bekommt, da spreche ich aus Erfahrung.
// 2. Technische Daten
Das Asus Mainboard basiert auf der VIA P4M800 PRO Northbridge zusammen mit der VIA VT8251 Southbridge und besitzt zwei DDR1 sowie zwei DDR2 Speicherbänke. An Speicherstandards wird DDR266, DDR333 und DDR400 sowie DDR2-400 und DDR2-533 unterstützt, optimal wenn man noch DDR1 Speicher besitzt und langsam umsteigen möchte, allerdings benötigt man dann DDR-400, mit den langsamerern Geschwindigkeiten geht leider nichts. Logischerweiße kann man kein DDR und DDR2 gleichzeit benutzen da die Systeme sich deutlich voneinander unterschieden. Auf der Northbridge befindet sich ein kleiner Passivkühler, der maximale FSB liegt bei 1033, daher werden alle aktuell erhältlichen Sockel 775 CPUs für den FrontSideBus 1033 unterstützt, neuere Modelle mit FSB 1333 und Penryn Kern werden nicht unterstützt und für die Stromversorgung ist ein Netzteil nach dem ATX12V 2.0 Standard erforderlich. Auf der Platine befinden sich 4 SATA-2 Anschlüsse sowie 2 PATA Anschlüsse für Massenspeicher und optische Laufwerke. Allerdings befindet sich der zweite PATA Anschlüsse an einer eher ungünstigen Stelle auf der Platine was aber nicht weiter störend ist. Ein FDD Anschluss ist ebenfalls auf dem Mainboard zu finden, wenn auch unter dem letzten PCI-Slot recht schlecht platziert. Die Erweiterbarkeit des Mainboards ist relativ stark eingeschränkt, es befinden sich nur ein AGP 8x sowie zwei PCI und ein PCI-E 1x Slot auf der Platine, für ein µATX Mainboard allerdings nicht schlecht. Leider ist der PCI-E 1x Slot nicht zu erreichen beim Einsatz einer Grafikkarte im AGP Port und beim Einsatz einer Grafikkarte mit größerem Kühlkörper ist der erste PCI Slot ebenfalls nicht mehr zu verwenden. Auf dem Mainboard befinden sich, neben dem sechs Kanal onboard Soundchip Realtek ALC656, eine S3 Graphics UniChrome onboard Grafikkarte sowie die 100 Mbit onboard Netzwerkkarte mit dem Realtek RTL8201CL Chipsatz. Sowohl onboard Sound als auch onboard Netzwerkkarte erfüllt ihren Zweck voll und ganz, nach der Treiberinstallation gab es keinerlei Schwierigkeiten, Störungen oder Probleme. Die Onboard Grafikkarte S3 UniChrome basiert auf dem DX7 SavageXP Chip von 2001, verfügt allerdings über keine T&L Einheit wie sie seit Jahren standard ist, die meisten Spiele verweigern daher auch direkt den Start auf dieser Grafikkarte. Zudem dürfte die Spieleleistung eh nicht im Entferntesten ausreichen für halbwegs aktuelle Spiele. Der Grafikkarten Speicher beträgt bis zu 64 MB vom Hauptspeicher des Mainboards, wobei ich für Office empfehlen würde nur 16 MB zu verwenden. Für 2D Anwendungen, also Windows Betrieb und Office Anwendungen, ist diese Onboard Lösung bestimmt mehr als ausreichend, unter Windows Vista muss man abstriche bei der Optik machen wegen fehlender DX9 unterstützung. An der Rückseite des Mainboards befinden sich vier USB 2.0 Anschlüsse, zwei PS/2 Anschlüsse für Maus und Tastatur, drei Ausgänge der Soundkarte, ein Serieller Port, ein Paralleler Port, ein VGA Anschluss sowie ein RJ-45 Lan Anschluss. Die Anzahl der USB Ports ist mit Erweiterungskarten intern auf bis zu acht erweiterbar. Sämtliche Schnittstellen erfüllen bisher ihren Zweck, hatte bisher keine Probleme damit. Das Award BIOS des P5VDC-MX bietet alle grundlegenden Einstellungsmöglichkeiten für das System. In Sachen übertakten lässt sich allerdings nur der FSB erhöhen, einen Regler für Multiplikator oder VCore fehlt. Seltsamerweiße funktioniert die Lüftersteuerung nicht bei diesem Mainboard, wer also einen Intel boxed Kühler hat wird ziemlich leiden unter der Lautstärke .
// 3. Leistung Das Mainboard verwende ich immer ma wieder wenn mein Hauptrechner zusammen bricht, als Komponenten dienen dann ein Intel Core 2 Duo E6400, eine ATI Radeon 9600 XT, ein Soundblaster X-fi, 2 GB DDR800 von Geil die dann leider nur auf DDR533 laufen und zwei 200GB S-ATA2 Festplatten. Klar erreicht man mit so einer eher schwächeren Infrastruktur nicht die selbe Leistung wie mit einem High-end Mainboard, bei Benchmarks liegt dieses System meist 10-20% hinter den "richtigen" Core2Duo Mainboards auf Basis des aktuellen P35 Chipsatzes. Wirklich spüren kann man diesen Unterschied nicht und zum arbeiten reicht die Leistung völlig aus.
//4. Fazit
Schon sehr oft hat mir dieses Mainboard den Tag gerettet, wenn mal wieder ein Mainboard defekt ist verwende ich einfach das ASUS P5VDC-MX bis ich ersatz habe. Dabei lässt es sich kinderleicht einbauen und installieren, im Windowsbetrieb arbeitet es dann völlig stabil mit einer ausreichenden Leistungsfähigkeit. Für 54 Euro war es damals ein guter Kauf, es ermöglichte mir langsam von DDR auf DDR2 umzusteigen, meine AGP Grafikkarte weiter zu verwenden und selbst heute wo es eigentlich nicht mehr gebraucht wird stellt es ein wichtiges Ersatzteil da falls der PC mal wieder streikt.