Erfahrungsbericht über

ASUS P8Z68-V Pro

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung ASUS P8Z68-V Pro

107 Angebote von EUR 129,00 bis EUR 1.869,00  

Alle ASUS P8Z68-V Pro Testberichte

 Eigenen Erfahrungsbericht schreiben


 


Das beste aus zwei (Chipsatz)welten !

4  11.06.2011

Pro:
Sehr gute Ausstattung, viel Liebe zum Detail, schnell, stabiler Betrieb

Kontra:
übertriebene Feature -  und Toolvielfalt, UEFI Bios GUI teilweise noch buggy

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

mehr


Strider

Über sich:

Mitglied seit:30.12.1999

Erfahrungsberichte:301

Vertrauende:15

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo lieben Lesenden,

also manchmal weiss ich nicht ob ich genau den richtigen oder den falschen Job habe - ein Hardwarefreak im IT Fachhandel ist irgendwie wie ein Junkie, der in einem Cracklabor arbeitet (oder eine Frau im Schuhgeschäft - 5 Euro in die Chauvikasse...;-)

Jedenfalls verleitet es einen zu Ausgaben, die bei näherer Betrachtung völlig überflüssig sind. Glücklicherweise ist meine bessere Hälfte in dieser Hinsicht auch kein Unschuldslamm (siehe oben 2. Halbsatz ;-)

Jedenfalls konnte ich nicht widerstehen, als ich im Wareneingang einen Stapel brandneue Asus P8Z68V-Pro Mainboards sah, die alle "Papa!" zu mir zu sagten.
Auch wenn ich nur EK + Märchensteuer zahle, waren 130 Euro pro Stück denn doch was viel um alle mitzunehmen - zumal ich ja noch DDR3 Speicher brauchte und einen Core i3 2105, um dem HTPC den ohnehin überdimensionierten Core i7 2600K ohne Funktionsverlust wieder entreissen zu können.

Ich beruhigte mein Gewissen dann damit, dass der Game PC schon einige Jahre auf dem Buckel hatte und ein Upgrade schon aus Imagegründen im Bekanntenkreis langsam überfällig war.
Ausserdem wurde der Office PC nun überflüssig.
Das neue Setup mit Core i7 2600K und 2 passiv gekühlten Radeon HD 5770 im Crossfire Betrieb hat bei höherer Leistung gut 250 Watt weniger Strombedarf und ist erheblich leiser als der Core 2 Quad Q9550 nebst Radeon HD 4870 X2.

Und mit den alten Komponenten liess sich der Einkauf zu über 50% refinanzieren

Ich brauchte nicht mal einen neuen CPU Kühler (nein, den schrottigen Box Kühler von Intel habe ich natürlich nicht verwendet).
Aber der fette Thermalright IFX 14 aus dem Game PC liess sich mit einem Adapter für gerade mal 6 Euro fit für den neuen Socke LGA 1155 des Core i7 2600K machen.

Einige Bekannte hatten weniger Glück - die Bohrungen beim alten Sockel 775 weichen zwar nur wenige Millimeter von denen des 1155er ab, aber es reicht damit sich der Kühler nicht mehr montieren lässt.
Das waren übrigens genau dieselben, die statt 15 Euro mehr in einen "richtigen" Kühler zu investieren lieber 50 Euro für so einen blau leuchtenden Asus Klotz verpulvert und unterm Strich jetzt 30 Euro mehr ausgegeben haben als ich... :-)

Das aber nur am Rande.

Was macht das Asus P8Z68-V Pro nun so sexy ?

Zum einen hat es Intels neuesten Chipsatz für Sandybridge CPUs, den Z68.
Dieser erlaubt auch mit dedizierten Grafikkarten wie meinen Radeon HD5770 die Nutzung der Quicksync Funktion der Sandy Bridge on-CPU Grafik um z.B. Blurays mit atemberaubender Geschwindigkeit von gandenlos platzfressenden 50GB auf ca. 18 GB einzudampfen - fast ohne Qualitätsverlust versteht sich, H.264 Codec und Lucid Virtu Software sei Dank.

Geht mit dem H67 Chipsatz auch meint Ihr ?
Yepp, aber die unterstützen kein Overclocking über den CPU Multiplikator - wie es die Sandybridge CPUs mit dem angehängten "K" erlauben.

Das kann zwar der P67 Chipsatz, aber da ist wieder nix mit On-CPU Grafiknutzung und damit auch nix mit Quicksync.

Somit fragt man sich warum zum Teufel Intel nicht gleich mit dem Z68 gekommen ist (deshalb auch der Titel des Berichts ;-)

Wenn man sich Intels eigenes Z68 Brett anschaut, erwarten die offenbar nach wie vor, dass sich Hardcore Gamer ein veraltetes Socket 1366 System mit Intel X58 Chipsatz zulegen.
Denn das Intel DZ68DP Board hat trotz ATX Formfaktor keinen zweiten PCI-e X16 Steckplatz. Die haben lediglich an ihr mATX Design zwei extra PCI Steckplätze (die kein Mensch braucht..) drangeklatscht um auf ATX Länge zu kommen - sieht richtig witzig aus, das PCB unterhalb der mATX Länge ist fast komplett nackt.
Hauptsache Entwicklungskosten gespart...

Wie auch immer - das Asus P8Z68-V Pro ist dagegen ein reinrassiges ATX Brett mit Vollausstattung. Alles, was derzeit hipp und schick ist, wurde verbaut:

-3x PCI-e x16 V2.0

(wobei für den zweiten x16 Slot nur noch 8 Lanes zur Verfügung stehen und den dritten nur noch maximal 4 (dann fallen die beiden x1 Slots sowie 2 der vier USB 3.0 Ports und eSATA weg. Standardmässig läuft der dritte x16 Slot als x1 Slot...) - wer also drei Grafikkarten oder 2 Dual GPU Karten mit je 16 Lanes verbauen will, muss wohl oder übel wirklich zu einem X58 Board greifen, denn nur dieses hat dafür genügend Reserven)
Für Crossfire- oder SLI Betrieb mit 2 Single GPU Karten reicht der Z68 Chipsatz aber in jedem Fall aus, derzeit auch noch für 2x Dual GPU (z.B. 2x Radeon HD 6790).

-4x Sata 6G Anschlüsse

(2x über den Z68 Chipsatz (graue Ports), 2x über einen Zusatzcontroller, Marvell 9271, das sind die beiden dunkelblauen Ports) RAID 0/1/0+1 und 5 Unterstützung ist natürlich Ehrensache ! ;-)


-1x eSATA
(nur 3G Speed, der rote Port auf dem ATX Anschlussfeld ganz unten


-4x USB 3.0

(2x AsMedia Chip, 2 Ports direkt auf dem ATX Anschlussfeld, zwei weitere über mitgeliefertes Zusatzkabel mit Slotblech)


-Bluetooth 2.1 EDR

(Enhanced Data Rate, kann bis zu 2.1 Mbit/s). Der Bluetooth Chip ist fest auf dem Board verlötet, die Antenne steckt in dem kleinen Knubbel über den roten USB Ports (die sind übrigens wie die schwarzen nur USB 2.0, USB 3.0 sind die beiden blauen)
Zusätzlich gibt es Bluetooth Tools wie "BT Go!" um Ordner zu synchronisieren und sich ins LAN einzuklinken sowie "BT Turbo Remote" für beschleunigte Verbindung zum Smartphone.
Klappt angeblich mit allen gängigen Smartphone Betriebssystemen, da es mit Symbian bzw. meinem Nokia E7 keine Probleme gab, neige ich dazu dem Glauben zu schenken.
Auch meine DiNovo Edge Tastatur wurde einwandfrei eingebunden.
"Cool - macht den Logitech USB Stick überflüssig !", dachte ich mir.
Leider hat die Sache einen Haken - der Bluetooth Adapter auf dem P8Z68-V Pro arbeitet erst unter Windows !
Ihr wisst worauf ich raus will ?
Richtig, man kommt mit der DiNovo Edge nicht mehr ins BIOS wenn der Logitech Stick fehlt. Und auch beim Bootmanager (habe neben Windows 7 noch ein altes XP parallel auf der Platte) muss man warten, bis die 30 Sekunden Warteschleife abgelaufen ist - nervig !!

-Intel Gigabit LAN
(endlich mal ein Asus Board mit einem hochwertigen Intel 82579 Chip und Jumboframe Support - kein Realdreck oder Asthmateros...;-)


-Asus Dual Intelligent Processor Design

Das sind zwei ASICs (Application Specific Integrated Circuits), die über kleine Schiebeschalter oben rechts auf dem Board zugeschaltet werden können.
Die "TPU" (Tuning Processing Unit) soll automatisch aus dem System maximale Leistung rausholen, CPU wie GPU.
Die "EPU" (Energy Processing Unit) soll dagegen den Energiebedarf optimieren.

Ich habe es bisher nicht getestet, zumindest EPU war in der Vergangenheit aber eine absolute Luftnummer (im Sinne von wirkungslos...)


- Asus Digital Power Design

Asus hat dem P8Z68-V Pro ein 16 Phasen Power Design verpasst (12 für die CPU und 4 für die On-CPU GPU)
Wirkt etwas übertrieben - vor allem wenn man bedenkt, dass Intel still und leise auf seinen Sandy Bridge Boards das 8 Phasen Power Design durch ein preiswerteres 4 Phasen Design ersetzt hat...
Für extreme Übertaktungsprojekte mag es aber Sinn machen - und für diese liefert Asus auch gleich ein Tool mi ("Digi+ VRM Tool"), mit dem man die Spannungsregler (VRMs) präzise tunen kann.
In der Vergangenheit war das oft tricky, da bei bestimmten Voltzahlen die Regler plötzlich Spannung verloren (Voltage Drop, z.B. beim Asus P5E). Sprich: man bekam nicht mehr die Spannung, die man im BIOS eingestellt hatte.

A propos BIOS: hier hat Asus als einer der ersten ein UEFI mit mausgesteuerter Benutzeroberfläche am Start.
Man kann zunächst zwischen dem EZ Mode (Grundeinstellungen) und dem Advanced Mode wählen.

So wirklich intuitiv und betriebssystemartig ist das ganze bei Bedienung mit der Maus aber leider nicht - die Schaltflächen (insbesondere die Scrollbars) reagieren nicht so wie man es vermuten würde und man landet oft in Menüpunkten zu denen man nicht hin wollte.
Über Tastatur kann man dagegen relativ problemlos navigieren und Einstellungen vornehmen.

Da das Asus UEFI (universal enhanced firmware interface) 64bittig ist, bleibt aber immerhin die Option, Windows jetzt auch direkt auf eine 2.5 oder 3TB Platte installieren zu können (wozu auch immer...;-)

Das ein oder andere Update dürfte auch noch erforderlich sein, denn einige Optionsfelder reagieren (zumindest in meinem Fall) etwas befremdlich.
Wenn man z.B. für die CPU "Auto Overclocking" anklickt, bootet das System ohne Vorwarnung neu - und hängt dann scheinbar erst mal in einer Endlosschleife von Bootversuchen fest.
Erst mit einem Power Cycle (Kaltstart) kommt man wieder ins BIOS.
Selbiges mit dem Flash Utility Feature direkt von der Festplatte upzudaten, auf die man die zuvor von der Asus Site heruntergeladene Version extrahiert hatte, ist übrigens keine gute Idee - ich konnte die Image Datei zwar vom BIOS aus auf der Festplatte okalisieren, das Flash Utility weigerte sich aber diese zu verwenden ("No UEFI BIOS FILE FOUND").
Erst mit dem Windows Tool "Asus Update 2" klappte das Flashen dann...

Vielleicht liegt es daran, dass ich in letzter Zeit vermehrt Intel Mainboards einsetze - die neuen Asus Boards kommen mir irgendwie featuremässig extrem überladen vor.

Das war bei älteren Sockel 775 Boards von Asus zwar auch schon im Ansatz vorhanden, aber beim P8Z68-V Pro ist es wirklich krass...

Ich vergleiche es ganz gerne mit Pizza: lieber etwas weniger Zutaten und dafür hochwertige, als alles draufklatschen, was so im Schrank liegt...

Zu den überflüssigen Billigzutaten gehört als Klassiker natürlich auch beim P8Z68-V Pro wieder der miese VIA Firewire Chip - Asus hat offenbar irgendwann mal eine ganze Schiffsladung davon eingekauft (warum denke ich gerade an Loriot und Senfgläser ? ;-)

Wer nicht den (guten) Intel HDMI Sound nutzen kann / will, kann auch den optischen Onboard S/PDIF (für koaxial war kein Platz mehr) oder die analogen Ports nehmen.
Bluray HD Sound (DTS HD Master Studio oder Dolby True HD) gibt es über diese allerdings nicht, das ist prinzipbedingt und nicht die Schuld des ALC892 Codecs von Realtek (der durchaus brauchbare Audiosignale liefert)

A propos HDMI und Co: die On-CPU Grafik führt das P8Z68-V Pro über DVI (24+1 Dual Link Anschluss), VGA 15pol und HDMI nach aussen - kein Displayport !
Nicht ganz up to date, aber akzeptabel. Unter Umständen passt allerdings das vorhandene DVI Kabel nicht mehr (wenn es DVI-I mit 24+5 oder 18+5 Belegung ist).

Was gibt es noch zu sagen ?

Ach ja: Asus hat neckische beleuchtete Schalter auf dem Board verbaut, mit denen man direkt das System starten oder resetten kann.
Wohlgemerkt schon vor der Gehäuseverkabelung (die dank der Q-Connectors sehr einfach geht, weil man bequem ausserhalb des Gehäuses die altbekannten Anschlusskabel für Power Switch / LED, Reset, Speaker und HDD LED auf einen kleinen Block mit gut lesbar beschrifteten Pins steckt und den dann komplett auf die Mainboardpins aufsteckt (passt nur in der richtigen Position drauf).

Zudem gibt es oberhalb der 4 DDR3 Speichersteckplätze noch einen "MEM OK" Taster.
Für den Fall, dass man DDR3 RAM Module verbaut hat, die wegen irgendwelcher Voreinstellungen nicht mit dem Asus P8Z68-V Pro harmonieren und den Start verhindern (dann blinkt die Memory LED neben dem Taster permanent), kann man mit dem "MEM OK" Taster ein Auto Tuning starten, dass die Speicher auf kompatible Werte "einpegelt".
Meine Kingston Hyper X Genesis DDR3 1600 Module wurden anstandslos erkannt, wenn auch nur mit standardmässigen 1333 MHz Timings - aber im BIOS liessen sich die 1600 MHz Timings über das XMP Profil mit einem einzigen Klick aktivieren.
Kann man nicht meckern.

Wer mag, kann seine Speichermodule natürlich auch manuell bis ins letzte Detail feintunen...
Kleines Detail bei den RAM Steckplätzen: die haben nur noch auf einer Seite Arretierhebel, zweckmässigerweise am Rand des Mainboards.
Vorteil: selbst wenn eine Grafikkarte oder sonstige lange Steckkarte press bis an die Speichersteckplätze heranreicht, kann man immer noch Speicher ein- und ausbauen, ohne vorher die Steckkarte zu entfernen - nettes Detail, sowas unterscheidet ein Premium Mainboard von Standardware...

Im Gegensatz zu älteren Boards, bei denen es nur eine LED für "alles OK" gab, verwendet Asus beim P8Z68-V Pro deren 6
Je eine Post State CPU LED, GPU LED, Memory LED, Boot Device LED und dann noch je eine für aktivierte TPU / EPU

Wenn die Kiste also mal nicht startet, kann man zumindest grob sehr schnell einschätzen, warum nicht - so es tatsächlich funktioniert eine sehr nützliche Sache...
Beim Systemstart irritieren die abwechselnd rot und grün blinkenden LEDs zwar erst mal etwas, aber wenn alles OK ist, schalten sie sich Gott sei Dank komplett ab.
Nur das Power Symbol und der Reset Schriftzug auf den Onboard Tastern leuchten permanent (EPU und TPU vermutlich auch wenn man sie per Schalter aktiviert- aber die habe ich noch nicht ausprobiert..)

Kommen wir bei der ganzen Featureflut mal zu den Dingen, die es nicht (mehr) gibt:

-PS/2 Anschlüsse
kann man verschmerzen

-IDE Anschlüsse
in Zeiten, wo ein neuer SATA DVD Brenner 20 Euro kostet, auch kein wirklicher Verlust. Wer unbedingt noch das auf dem Dachboden gefundene IDE ZIP Drive anschliessen will, kann dies ja notfalls mit einem SATA Konverter oder IDE-to-USB Konverter tun..

-Floppy Anschluss
das kann -so seltsam es klingt- unter Umständen heikel sein.
Da insbesondere Festplattenhersteller die nette Angewohnheit haben, wichtige Firmware Updates oder Einstellungen in der Plattenfirmware nur über ein vorsintflutliches DOS Tool nutzbar zu machen und bootfähige USB Sticks immer noch keine triviale Angelegenheit sind, sollte man sich für den Fall der Fälle einen PCI Multi I/O Controller mit Floppyport in den Schrank legen. Mittelfristig aber auch keine Lösung, denn bereits die Boards der nächsten Intel Generation (X79 Chipsatz) werden teilweise ohne PCI Steckplätze kommen.
USB Floppys sind leider im Ernstfall ebenso kritisch wie USB Sticks - auch wenn Asus im Handbuch detailliert beschreibt, wie diese anzusteuern sind...

Der Lieferumfang ist ansonsten umfassend:
Handbuch, Treiber + Tools CD, Zusatz USB Kabel, SLI Bridge Kabel, Q-Connectors.

Etwas schmunzeln musste ich bei den SATA Kabeln. Asus unterscheidet SATA 3 G Kabel und SATA 6G Kabel. Letztere sind sehr hübsch gemacht mit Sicherungslasche auf beiden Seiten, Stecker auf einer Seite abgewinkelt, in edlem schwarz und einem Emblem "Asus SATA 6G" im Stecker.

Fakt ist: selbst das allererste SATA Kabel aus SATA 150 Zeiten kann SATA 6G !
Lasst Euch also nie auf einen Aufpreis wegen dieses vermeintlichen Features ein wenn ihr Kabel kauft... ;-)
Bei USB 3.0 ist das anders - das sieht man schon am B-Stecker (Geräteseite).
Aber auch ein USB 3.0 A-A Verlängerungskabel, dass steckertechnisch wie ein USB 2.0 Kabel aussieht, ist anders als die anderen Kinder - es hat intern doppelt so viele Adernpaare...

Wie schlägt sich das Board nun in der Praxis ?
Abgesehen von den beschriebenen kleineren Problemchen / Kinderkrankheiten des neuen UEFI BIOS in gewohnter Asus Manier: schnell und stabil !
Ob man die ganzen Spielereien von der CD installiert, muss jeder für sich entscheiden.
Asus Update macht definitv Sinn, die ganzen Tuning Tools für viele vermutlich eher nicht.
Ich habe die "Asus Ai Suite" dann doch mal installiert und dem Auto Tuning (erster Menüpunkt) eine zweite Chance gegeben.
Auch unter Windows führt der "Start" Button (nach der Auswahl ob nur "schnell" oder "extrem schnell") zu einem unvermittelten Neustart. Immerhin wird im Menü darauf hingewiesen und auch darauf, dass es mehrere automatische Startversuche geben wird um die maximalen Einstellungen zu ermitteln.

Das Ergbnis war ziemlich krass: meine Core i7 2600K CPU lässt sich auf 4.4 GHz takten, die Onboard Grafik von 850 auf 1650 MHz !
Lästigerweise wird das aber offenbar bei jedem Neustart des PCs auch neu getestet - dauert mir entschieden zu lang !

Die ermittelten Maximalwerte sieht man detailliert im nächsten Menüpunkt "Extras" unter "TurboV Evo" und kann dort ein entsprechendes Profil abspeichern.

Mit "Digi VRM+" kann man wie gesagt gezielt an den Spannungsregulatoren schrauben um manuell zu übertakten.

Mit "EPU" kann man ein Energieprofil für den Rechner erstellen - mit den Eckdaten "Leiser Betrieb", "Leistung", "Zuverlässigkeit" , "Benutzerfreundlichkeit" und "maximale Energieeinsparung" - gab es schon bei älteren Boards und war bisher immer für den... na, Ihr wisst schon ! ;-)

"Fan Expert" erlaubt die am Board angeschlossenenLüfter zu optimieren ("Turbo", "Silent", "Intelligent" und "Standard" lassen sich einstellen).
Hat auch mehr Unterhaltungs- als Nutzwert...

Der "Sensor Recorder" macht da schon mehr Sinn - damit kann man eine grafische Auswertung erstellen, wie sich z.B. das System bei den gewählten Einstellungen unter Belastung verhält (Temperatur- bzw Drehzahlanstieg), insbesondere wenn man Lüfterprofil "intelligent" gewählt hat.

Letztes Extra ist der "AI Charger" - eine Turboladeoption speziell für Apfel Ich Gehäuse und Apfel Ich Telefon Geräte - erschreckedn, wie weit der Arm der Cupertino Sekte mit dem Gebrauchtobst im Logo schon reicht...
Asus gibt an dass diese Geräte sich damit am USB 3.0 Port auch 3 mal schneller aufladen lassen als an USB 2.0
....Wanns schääää macht !

Nächster Menüpunkt ist "Überwachung" - da sieht man sehr hübsch aufbereitet die aktuellen Sensorwerte (Spannung, Drehzahl, Temperatur und den aktuellen CPU / GPU Takt.

Letzter Punkt ist "Aktualisierung" - hier kann BIOS Updates starten (aus vorhandener Datei oder direkt Online) sowie das BIOS Logo bearbeiten.

Alles in allem ganz nett, aber die Mehrzahl wird diese Tools wohl nicht oder kaum benötigen...

Fazit: wer ein gut ausgestattetes Brett mit reichlich Erweiterungsmöglichkeiten (insbesondere für SLI / Crossfire Betrieb), allen aktuellen Schnittstellen und einem akzeptablen Preis (um 140 Euro Strassenpreis inzwischen) sucht, kann beim P8Z68V-Pro guten Gewissens zuschlagen !

In diesem Sinne -

Strider



Diese Seite zu den Lesezeichen hinzufügen delicious.com www.mister-wong.de www.google.com

Ihre Bewertung dieses Erfahrungsberichtes

Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?

Bewertungsrichtlinien

Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
saffi

saffi

31.07.2011 12:47

Manche sind für ihren Job zu beneiden. ^^ Wiedermal alles Wichtige genannt und unterhaltsam verpackt! Gruß Mike

Ihmchen

Ihmchen

24.07.2011 18:14

hai, ich gebe mal ein bh- in der hoffnung das du noch einiges ergänzt- denn ich warte schon seit längerem auf einen guten test vom Z68 plus Board. mich interessiert besonders der stromverbrauch und ob die videoumrechnung wirklich so schnell ist. vg

ctraub

ctraub

11.06.2011 14:22

BH und LG

Eigenen Kommentar schreiben

max. 2000 Zeichen

  Kommentar abschicken
Preisvergleich sortiert nach Preis
MemorySolution 8GB Module für Asus - P8Z68-V, P8Z68-V PRO

MemorySolution 8GB Module für Asus -​ P8Z68-​V, P8Z68-​V PRO

8GB Modulepassend für - Asus - P8Z68-V, P8Z68-V PROGeräte / Speicherinformation ...

mehr

€ 129,00

Händler kann Preis
erhöht haben

Amazon .de Marketplace Elektronik & Foto 150 Bewertungen

Versandkosten: EUR 3,00

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 -​ 2 Werktagen.​.​.

     zum Shop  

Amazon .​de Marketplace Elektronik & Foto

ASUS P8Z68-V Pro, Sockel 1155, DDR3, SATA III (wie NEU)

ASUS P8Z68-​V Pro, Sockel 1155, DDR3, SATA III ​(wie .​.​.

Die perfekte Plattform für Intel Z68 - volle Unterstützung von beschleunigter ...

mehr

€ 139,99

Händler kann Preis
erhöht haben

getgoods.de 2 Bewertungen

Versandkosten: EUR 6,90

Verfügbarkeit: Sofort lieferbar

     zum Shop  

getgoods.​de

Asus P8Z68-V Pro

Asus P8Z68-​V Pro

Intel Socket 1155, Intel Z68, 4x DIMM, max. 32 GB, 64 Mb Flash ROM

€ 159,90

Händler kann Preis
erhöht haben

Redcoon.de 780 Bewertungen

Versandkosten: EUR 7,99

Verfügbarkeit: sofort lieferbar

     zum Shop  

Redcoon.​de

* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein,
da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.


Preisvergleich
MemorySolution 8GB Module für Asus - P8Z68-V, P8Z68-V PRO ASUS P8Z68-V Pro, Sockel 1155, DDR3, SATA III (wie NEU) Asus P8Z68-V Pro
MemorySolution 8GB Module für Asus -​ P8Z68-​V, P8Z68-​V PRO ASUS P8Z68-​V Pro, Sockel 1155, DDR3, SATA III ​(wie .​.​. Asus P8Z68-​V Pro
Amazon .de Marketplace Elektronik & Foto getgoods.de Redcoon.de
€ 129,00 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 139,99 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 159,90 *

Händler kann Preis
erhöht haben

Versandkosten: EUR 3,00
mehr
Versandkosten: EUR 6,90
mehr
Versandkosten: EUR 7,99
mehr
 zum Shop  zum Shop  zum Shop
Amazon .​de Marketplace Elektronik & Foto getgoods.​de Redcoon.​de
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Ähnliche Angebote
Asus P8Z68-V PRO/GEN3 Em Speicher - Asus P8Z68-V P8Z68-V PRO
Asus P8Z68-​V PRO​/GEN3 Em Speicher -​ Asus P8Z68-​V P8Z68-​V PRO
quelle.de quelle.de
€ 189,00 *

Händler kann Preis
erhöht haben

€ 26,42 *

Händler kann Preis
erhöht haben

Versandkosten: 4.​99
mehr
Versandkosten: 4.​00
mehr
 zum Shop  zum Shop
quelle.​de quelle.​de
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr über dieses Produkt lesen
Bewertungen
Dieser Erfahrungsbericht wurde bislang 2820 mal gelesen und von Mitgliedern wie folgt bewertet:

"besonders hilfreich" von (19%):
  1. saffi
  2. Ihmchen
  3. ctraub
und weiteren 2 Mitgliedern

"sehr hilfreich" von (81%):
  1. duderally
  2. tapio-maunzi
  3. Marnie61
und weiteren 19 Mitgliedern

Informationen zur Berechnung der Gesamtbewertung.
Das könnte Sie interessieren
ASUS MAXIMUS IV EXTREME-Z Republic of Gamers ASUS MAXIMUS IV EXTREME-Z Republic of Gamers
Motherboard - Erweitertes ATX - Erweitertes ATX - Intel Z68 Express - LGA1155 Socket - Soundkarte - kompatibel mit: Core i5, Core i3, Core i7
Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten
Zum Angebot für € 269,90
Asus Sabertooth P67 Asus Sabertooth P67

Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten
Zum Angebot für € 154,90
ASUS P8Z68-V ASUS P8Z68-V
Motherboard - ATX - ATX - Intel Z68 Express, IntelZ68 - LGA1155 Socket - Grafikadapter (CPU erforderlich) - Soundkarte - kompatibel mit: Core i3, Core i5, Core i7
Zu diesem Produkt wurde noch kein Erfahrungsbericht geschrieben. Jetzt bewerten
Zum Angebot für € 89,90