Mit Hunderten erstklassigen und engagierten F&E Ingenieuren, fortschrittlichen Fertigungsfähigkeiten und mehreren Auszeichnungen für Produktexzellenz ist ASUS unbestritten die Nr.1... mehr
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Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
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Erfahrungsbericht von Strider über ASUS PSCH-L 09.02.2005
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
brauchbar
Kompatibilität:
ausgezeichnet
Erweiterbarkeit:
reichlich
Stabilität:
ausgezeichnet
Bios:
sehr detailiert konfigurierbar
Treiber
stabil
Pro:
Sehr günstig, gute Ausstattung, erfordert keine speziellen registered Speicher, Onboard Gigabit LAN mit eigenem schnellen CSA - Bus angebunden
Kontra:
ungünstig platzierter Kühlkörper
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Gut 4 Jahre alt ist inzwischen das Gespann aus Asus TUSL2-C Mainboard und Pentium III 750 in meinem Download- und Fileserver. Mal wieder Zeit für was Neues, dachte ich mir, zumal ich abgesehen vom Mainboard alle Teile für ein System auf Pentium 4 Basis im Schrank liegen hatte. Da ich kürzlich sehr günstig einen Promise FastTrak SX4000 RAID Controller erworben habe, der erst in einem 64 Bit Steckplatz zur Bestform aufläuft, war klare Zielsetzung für das neue Mainboard mindestens ein PCI-X Steckplatz. Diese sind keinesfalls zu verwechseln mit dem neuen PCI-Express, das zusammen mit Intels neuem CPU Sockel LGA775 eingeführt wurde. Dieser Steckplatz lässt sich derzeit nur mit Grafikkarten neuester Bauart bestücken, andere Komponenten werden wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. PCI-X ist dagegen eine direkte Weiterentwicklung des klassischen PCI-Steckplatzes, und zu diesem auch abwärtskompatibel. Nur die ganz alten PCI-Karten, die nicht mit 3,3 Volt arbeiten können (erkennbar daran, dass sie nur eine statt zwei Aussparungen in der Kontaktleiste haben) passen nicht rein. Vorteil: PCI-X überträgt in der aktuellen Revision 533 MB/s - das vierfache vom klassischen PCI-Bus. Für Gigabit Ethernet Netzwerkkarten, schnelle SCSI- und sonstige RAID-Controller ist das mittlerweile auch dringend notwendig. Alleine eine Gigabit Netzwerkkarte schluckt mit 128 MB/s praktisch die gesamte Bandbreite von PCI. Spätestens wenn dazu noch eine schnelle SCSI Karte mit bis zu 320 MB/s Interfacegeschwindigkeit kommt, ist Schicht im Schacht - pardon: Slot ! :-)
Langer Rede kurzer Sinn: ein Mainboard mit PCI-X sollte es sein. Nun zählen die Vertreter dieser Gattung normalerweise nicht eben zu den Preisknüllern - 400 Euro wird man normalerweise für ein gutes Serverboard locker los. Da passen dann allerdings zumeist auch nur die teuren Xeon-Prozessoren drauf ; ich wollte dagegen meinen alten 2,4 GHz P4 verwenden. Und siehe da - dank Intels neuem E7210 Chipsatz für "Entry Level Server" sind auch preiswerte Boards mit PCI-X Interface möglich. Das Asus PSCH-L (endlich sind wir beim Thema) ist eines davon. Mit gerade mal 140 Euro ist es kaum teurer, als ein gutes P4 Standardboard. Für ein normales System wird es wohl trotzdem niemand verwenden. Zwar bietet es ausser PCI-X auch alle Annehmlichkeiten halbwegs zeitgemässer Sockel 478 Boards für den Pentium 4 (neben den Pflichtanschlüssen für Tastatur/Maus, Drucker, IDE-Geräte usw. auch 6 Anschlüsse für Serial ATA Platten, dank eines Onboard Promise Chips wahlweise sogar als SATA RAID, USB 2.0 und einen Onboard Gigabit Netzwerk Controller von Intel), jedoch fehlt ein entscheidendes Feature: es gibt keinen AGP Steckplatz, geschweige denn einen PCI-Express. Der PCI-X ist für aktuelle Grafikkarten zu langsam - ausserdem gibt es keine mit diesem Interface. Bleiben noch die 3 klassischen PCI-Steckplätze, wenn man nicht mit der <irony tag on> pfeilschnellen <irony tag off> Onboard Grafik vorlieb nehmen möchte. Sprich: man hat dies Wahl, ob man eine Geforce MX440, eine Matrox G450 oder doch lieber die Onboard Ati Rage Pro XL nebst üppigen 8 MB Grafikspeicher verwenden will. Wer die Rage Pro (erblickte das Licht der Welt ca. anno 1995) immer noch für eine schnelle Karte hält: die braucht nicht mal Passivkühlung ! Noch Fragen ? :-) Für ein Serverboard ist dieser Methusalem trotzdem völlig ausreichend (mit der Admin-Software für die Hardware, gelegentlichen Systemreports und dem Serverbetriebssystem ist das Maximum der Anforderungen an die Grafikfähigkeit eines Servers normalerweise schon erreicht).
Kurz: zum Zocken ist das Board schlicht unbrauchbar aber auch nicht gedacht.
Ansonsten gibt es kaum Auffälliges zu berichten. Die 4 Speichersteckplätze lassen sich mit normalem DDR-RAM von 266 (PC-2100) bis 400 MHz (PC-3300) bestücken, ECC kann man verwenden, muss man aber nicht, keinesfalls werden teure Registered DIMMs benötigt, wie bei den meisten Serverboards. Leider gibt sich Asus etwas bedeckt, welche Prozessoren auf dem Board laufen (Stichwort: Prescott). Es ist nur die Rede von "Pentium 4 Prozessoren mit HyperThreading". Das kann vom 2.6 GHz P4 Northwood-C bis hin zum 3.4 GHz Prescott so ziemlich alles sein (auch der 800 MHz Front Side Bus wird vom PSCH-L unterstützt, freie Auswahl also). Meine olle Möhre hat nicht mal HyperThreading, läuft aber natürlich trotzdem einwandfrei.
Mit Übertakten ist es zu meinem Leidwesen natürlich Essig - bei einem Server geht Betriebssicherheit normalerweise über alles. Ich brauche für meine private Kiste natürlich keine 365x24 Stunden On-Time und kann mir etwas experimentieren daher locker erlauben, aber das Gros den Anwender wäre wohl etwas befremdet, im BIOS eines Serverboards Tuning-Funktionen zu finden...
Das einzige, was mich am Boardaufbu wirklich stört, ist der idiotisch plazierte Kühler auf der Northbridge. Dadurch, dass er rautenförmig gedreht aufgesetzt ist, kommt er sehr nahe an den Kühlerhalterahmen des CPU-Sockels (auf intellianisch: Retention Unit). Zu nahe für meinen guten Zalman CNPS 7000A Kühler. Ich musste einen der Kühlfinger des Northbridgekühlers übelst verbiegen, um den Zalman installieren zu können. Der Brüllwürfel von Intel, der jeder "In-a-Box" Version des Pentium 4 beiliegt, passt natürlich. Ist mir aber zu laut und zu schlecht in der Kühlleistung. Hier sollte Asus nachbessern. Ist nun wirklich kei Act, den Kühler um 90 Grad zu drehen. Braucht nur andere Halteklammern oder man muss die Ösen im Board anders platzieren.
Wie schlägt sich das Asus Brett nun in der Praxis ? Nach dem Tausch des Boards einfach dreist wieder versuchen, den 2000 Server zu starten, gab den zu erwartenden Bluescreen, weil liebgewonnene Hardware vom Betriebssystem schmerzlich vermisst wurde. Da ich ohnehin schon lange einen sauberen 2003 Server aufspielen wollte, war ich deswegen nicht wirklich böse. Das funktionierte denn auch problemlos. Der Raidcontroller und der Onboard Gigabit Chip von Intel bedurften eigener Treiber, das Intel Chipsatz Inf Update tat auch not, aber danach lief alles reibungslos. A propos Gigabit: netterweise verfügt der Onboard Intel Chip beim PSCH-L über seinen eigenen kleinen 266 MB/s schnellen Bus zur Northbridge (CSA, Communication Streaming Architecture) un belastet somit den PCI-Bus nicht. Man muss also nicht unbedingt eine teure PCI-X Serverkarte kaufen, um den PCI-Bus als Flaschenhals zu umgehen.
Was gibt es sonst noch zu berichten ? Die mitgelieferte Software zur Hardwareüberwachung ist zwar etwas unübersichtlich, erfüllt aber ihren Zweck. Der geneigte Serveradmin wird hier ohnehin andere Tools verwenden. Das gilt auch für den Server Virenscanner, den Asus als OEM-Version mitliefert - da gibt es wahrlich besseres am Markt.
Das Handbuch fällt etwas mager aus, enthält aber alle Informationen, um das Board problemlos installieren und in Betrieb nehmen zu können.
Das BIOS des PSCH-L hat wie gesagt keine richtigen Tuning-Optionen, erlaubt aber eine sehr detaillierte Anpassung der Hardware-Parameter. Typisch für ein Serverboard sind Funktionen wie der Remote Access (Fernzugriff), die auf Standardboards nicht üblich sind, und die Power-on-LAN Funktion, die den Rechner startet, sobald nach einem Stromausfall wieder Aktivität auf dem LAN-Port verzeichnet wird.
Alles in allem ein gelungenes Board mit guter Ausstattung zu einem für die Klasse sehr günstigen Preis.
Pro: Wisst Ihr, was ich am 2820 SA so schätze ? NIX ! Kontra: Magerer Lieferumfang, massive Kompatibilitätsprobleme, unausgereiftes Flashtool, lausiger Support
...löschen" und "Systemeinstellungen" (frei übersetzt aus dem Englischen).
Bevor man ein Array erstellen kann, muss man erst mal die Platten initialisieren.
Und da war bei mir denn auch schon Schluss.
Auf dem Controller fing eine Phalanx aus roten LEDs knightridermässig an, einen Lichtpunkt hin- und herwandern zu lassen, das Menü verkündete "Scanning drives - please wait..." - und das war´s !
Nach 5 Minuten kam ein Alarmpiepser und das System hängte sich komplett auf.
Interessanterweise wurden die WD-Platten aber im "Low Level" Menü angezeigt und liessen sich auch auf defekte Sektoren scannen (unnötig bei nagelneuen Platten).
Vielleicht eine Unverträglichkeit mit dem Tyan Board ?
Ich hatte noch ein Asus PSCH-L, ebenfalls mit PCI-X Steckplätzen (a propos: PCI-X hat nix mit PCI Express (PCI-e) zu tun. Das sind 64 Bit Steckplätze (doppelt so breit wie PCI-e x1...
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