ASUS PhysX P1 Ghost Recon Edition

ASUS PhysX P1 Ghost Recon Edition

AGEIA PhysX - 128 MB - PCI mehr

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ASUS ist die Nummer 1 unter den Mainboard-Herstellern. Das Unternehmen produziert derzeit Mainboards, Add-on-Karten, CD-ROM-Laufwerke, Notebooks und Server-Lösungen. Aufgrund der...
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REALISTISCHER GEHT ES NICHT - PhysX von ASUS
Erfahrungsbericht von PrimusMaster über ASUS PhysX P1 Ghost Recon Edition
18.11.2007


Produktbewertung des Autors:   

3D-Beschleunigung: sehr schnell 
Installation kinderleicht 
Kompatibilität: gut 

Pro: Preisgünstig, Leistungsstark, ein besonderer Grafikgenuss, die Hauptkarte wird entlastet
Kontra: nicht bekannt

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Vor etwa 4 Monaten habe ich einen Ageia PhysX Grafikbeschleuniger in mein PC System eingebaut um einfach mal zu testen was für Ergebnisse durch solch eine Zusatzkarte erreicht werden können.

Zuvor allerdings noch ein paar grundlegende Informationen, sodass auch der nicht informierte Leser weiß wovon hier die Rede ist. Jede Game-Physik eine PC Spiels bezieht sich auf die Animation und Interaktion von Objekten. Jedes Objekt kann einzeln berechnet werden und miteinander reagieren und agieren. Vereinfacht heisst das beispielsweise würde ich bei Counter-Strike oder Unreal auf einen Gegner schießen und dieser getroffen werden, dann würde er wie im Reallife torkelnd und wankend zu Boden gehen. Würde es diese Berechnungen nicht geben, würde der Computergegner einfach wie einunrealistischer Pfahl umfallen. Mit der AGEIA PhysX-Engine werden allerdings alle physikalischen Berechnungen von der Zusatzkarte übernommen und realistisch berechnet und dargestellt. Diese Technologie läßt sich auf alle anderen Objekte in einem Spiel anwenden, Mauern fallen realistisch um, Waffen hinterlassen auf einer Wand nicht mehr nur schwarze Flecken etc.
An dieser Stelle merkt man, dass die Karte nichts für Gelegenheitszocker ist, sondern für Leute, die auf ein besonders realistisches Spielerlebnis setzen.


Der Einbau


Der Einbau ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach. Wer schon einmal eine Soundkarte oder eine Netzwerkkarte eingebaut hat, wird hier auch nicht sonderlich mehr gefordert. Zwei Vorraussetzung muss euer PC für den Einbau erfüllen, ersten einen freien PCI Steckplatz und einen freien Stromanschluss. Wenn möglich sollte unterhalb der Karte keine weitere Peripherie installiert werden, denn wenn die PhyX mal richtig beansprucht wird, entsteht durch den installierten Chip-Kühler doch recht viel Abwärme. In meinem PC System habe ich neben 2 Zusatzlüftern, die die Abluft aus dem Gehäuse transportieren, zusätzlich einen 12 cm Lüfter hinter der Front installiert. Dieser saugt Luft von außen an und jagt sie durch das gesamte Gehäuse. Dadurch zirkuliert im Inneren die Luft und die Hardware überhitzt nicht. Ein weiterer Vorteil dadurch ist, dass die Lüfter von Grafikkarte, CPU, Northbritge oder Festplatte nicht mehr so hoch drehen…dadurch ist das System relativ leise.

Für den einfachen Einbau: 5 von 5 Sternen


Der erste Einsatz


Ich geh ja immer relativ unbekümmert an die Installation neuer Hardware in mein System. Das Ergebnis erhält man in der Regel bei einem auf Windows basierenden Betriebssystem prompt. Ich weiß gar nicht wie oft ich bereits den Systemwiederherstellungspunkt nutzen musste! ;-) Bei der Ageia gab es null Probleme. Windows erkannte sofort die neue Hardware. Ich war völlig verblüfft, dass ohne Treiberinstallation Windows die Karte sofort integrierte ohne zu meckern. Der Grund dafür war schnell gefunden, ich hatte einige Wochen vorher Ghost Recon 2 installiert. Dieses Game bringt automatisch den Ageia Treiber mit und installiert ihn bereits bei der Installation, selbst wenn man einen derartigen Grafikbeschleuniger gar nicht im Rechner hat.

Für die automatische Installation: 5 von 5 Sternen

Spielerlebnis


Wer nun glaubt jedes PC Game ist fortan der ultimative Grafikkick, der irrt. Nur auf Phyx optimierte Spiele wie:
  • Tom Clancy's Ghost Recon Advanced Warfighter
  • Rise of Nations: Rise of Legends
  • Bet on Soldier: Blood Sport
  • Cell Factor
  • City of Villains
  • Gunship Apocalypse
  • Warmonger Operation: Downtown Destruction
  • Unreal Tournament 3
  • Infernal

bieten die sagenhafte Physikcharakteristik. Bei anderen Spielen werkelt die Karte dann nur im Standby und hat keine Aufgaben. Die besonderen Eigenschaften habe ich gezielt mit Cell Factor getestet. Dieses Freegame kann man auf diversen Servern ziehen. Man ist eine Figur mit besonderen Fähigkeiten, denkt an Luke Skywalker in Krieg der Sterne. Man kann seine Fähigkeiten nutzen um Objekte an sich heranzuziehen oder wegzuwerfen. Hört sich erstmal nicht sonderlich interessant an. Wenn man aber ganze Wände oder Maschinen durch die Gänge katapultiert und diese völlig realistisch zu Bruch gehen oder andere Gegenstände rammen und diese dann zum Einsturz bringen, einfach nur der pure Wahnsinn.

In Ghost Recon erlebt man absulut geniale Explosionen. Wenn man sein gesamtes Magazin an einem unschuldigen Auto leert, kann man die einzelnen Einschusslöcher erkennen, man sieht, wie die Frontscheibe sprengt oder letztlich der ganze Wagen in die Luft geht. Ein besonderer Leckerbissen ist auch das Montieren von Sprengladungen, wenn diese gezündet werden, geht nicht einfach das Ziel in die Luft, sondern absolut realistisch sieht man die folgende Detonationswelle, einfach nur genial.

Da nur wenige Spiele unterstützt werden, aber diejenigen die unterstützt werden, bieten ein absolut geniales Spielerlebnis, gebe ich großzügigerweise:

3 von 5 Sternen.


Alternativen / Zukunft von Ageia


Der wohl größte Konkurrent ist das Unternehmen Havok Inc. - Platzhirsch im Bereich der Physik-Simulationssoftware - war seit der ersten Ankündigung eines dedizierten Physik-Beschleunigers seitens Ageia nicht untätig.

Bereits in 2006 kündigte man mit Havok FX eine eine hardware-beschleunigte Version der "Havok-Physics-Engine" an, die es ermöglicht, Physik-Berechnungen auf der Grafikkarte - und nicht wie bisher auf dem Hauptprozessor - durchzuführen. Benötigt wird dazu lediglich eine Grafikkarte, die mindestens das sogenannte "Shader Model 3.0" unterstützt, wie beispielsweise die ATI Radeon "X1000"-Serie oder Nvidias "Geforce 7"-Generation. Das Problem bei dieser Art der Umsetzung ist allerdings, dass damit der Grafikprozessor erheblich belastet wird. Diese Doppelbelastung führt dann zwangsläufig zum Einbruch der Frameraten.
Einfach erkennen lässt sich das, wenn man Games wie Ghost Recon nimmt und dort bei fehlender Ageia Karte die Physikengine hochstellt, man merkt sofort, dass selbst ein leistungsstarker Rechner in die Knie geht und die Grafikkarte die Masse an Information nicht mehr verarbeiten kann. Ich habe in einen meiner Rechner eine geforce 7950 Gx2, also eine Grafikkarte die 1 GB Ram hat und 2 Grafikchips besitzt. Selbst diese Karte hat bei der Erhöhung der Physikeigenschaften ordentlich geschwitzt. Wenn man jetzt eine Mittelklasse-Karte nimmt, wird diese sofort überlastet sein.

Die Zeit wird zeigen welches System Ageia oder Havok die Nase vorn haben wird. Ich glaube aber, dass Havok gute Karten hat,Ageia die Kunden abzunehmen. Warum? Wenn die Integration der Physikbeschleunigung in den neuen Grafikkarten besser integriert werden und die Treiber optimiert sind, ist ja im Vergleich zu Ageia keine weitere Karte notwendig. Das spart Platz, Geld und Strom. Zudem bietet Havok den Programmierern eine ganze Datenbank von bereits vorprogrammierten Applets. Nur Entwickler, die wirklich was auf sich halten und etwas besonderes Erschaffen wollen, was zudem sehr nah an die Realität kommt, werden auf Ageia zurückgreifen.

Fazit


Ich würde die Karte jederzeit wieder kaufen, denn sie leistet klasse Arbeit. Auch wenn die Titelauswahl an PC Spielen im Moment noch nicht sehr umfassend ist, reicht die bisherige Wahl allerdings aus um zu sehen, welches Potenzial darin steckt.

Und für gerade mal 120 € wird der Geldbeutel auch geschont, selbst im Wiederverkauf bei Ebay bringt die Karte noch um die 100 €. Wenn man bedenkt, wie schnell PC Hardware nur noch die Hälfte wert ist, hält sich der Preis für diese Karten sehr stabil.

Beim Direktkauf erhält man die Asus Physx noch zusammen mit dem PC Game Ghost Recon 2 (was im Handel allein schon 30 € kostet).


Gesamturteil: 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung meinerseits!

Kurz noch für die Datenfreaks :

Allgemein

Gerätetyp: Physics-Beschleunigungskarte
Art: Plug-in-Karte
Schnittstellen Typ: PCI

Prozessor / speicher

Grafikprozessor / Hersteller: AGEIA PhysX
Installierter Grafikspeicher: 128 MB
Technologie: GDDR3 SDRAM 128-bit
Speichertiming: 733 MHz

Erweiterung / konnektivität

Kompatible Steckplätze: 1 x PCI

(c) PrimusMaster   
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BFG ageia PhysX Karte
Bewertung für ASUS PhysX P1 Ghost Recon Edition von roflman

Pro: siehe Text
Kontra: siehe Text

Hab mir letzens für 105,00€ diese Physik Karte gekauft. Und nun mein Test. Was bringt mir eine PhysiX Karte? Ganze einfach, diese Karte übernimmt die komplette Berechnung der Physik in Computerspielen. Passendes Beispiel für enorme Physik ist zum Beis ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
3D-Beschleunigung:
Installation
Kompatibilität:
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14.12.2007
mehr Leistung für die CPU und Grafikkarte
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13.12.2007


ASUS PhysX P1 Ghost Recon Edition

Allgemein

MPN: 90-C1CHFA-HUAY1, PHYSX P1 ( GRAW EDITION )

Bustyp: PCI

Grafik-Engine: AGEIA PhysX

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