Erfahrungsbericht über

ASUS A7V

Gesamtbewertung (246): Gesamtbewertung ASUS A7V

 

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Prämierter Erfahrungsbericht

PC Marke Eigenbau: das Motherboard

5  18.05.2001 (28.08.2003)

Pro:
sehr stabil, gut erweiterbar, RAID - Controller

Kontra:
eigentlich nichts, natürlich inzwischen nicht mehr das aktuellste Modell

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

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PeterPan2

Über sich: Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.

Mitglied seit:30.08.2000

Erfahrungsberichte:139

Vertrauende:250

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 280 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo liebe ciao-Gemeinde. Dieser Bericht hat schon eine bewegte Historie. Er stand seit 11.04.2001 hier auf ciao. Dann habe ich ihn unter dem Namen: „Ihr habt es so gewollt, Klappe ASUS A7V133 die 2.“ neu eingestellt, da 2 Mitglieder mich darauf aufmerksam gemacht hatten, dass dieser Bericht in einer falschen Rubrik stand. Da ich inzwischen die richtige Rubrik entdeckt hatte, habe ich bei ciao meinen Fehler selbst angezeigt, und man hat mir die Möglichkeit eingeräumt, den Bericht neu und diesmal richtig einzustellen. Dadurch sind mir zwar alle Lesungen verloren gegangen, aber ich bin wieder sauber gewesen. Kaum 3 Wochen danach wurde der Bericht aus ungeklärter Ursache von ciao wieder gelöscht, aber nach einem Protest meinerseits wieder veröffentlicht. Noch 2 Wochen später wurde mir dann dieser herrliche Diamant zuteil ;-). Der Kern des Berichtes war damals der PC-Eigenbau. In meiner heutigen Überarbeitung gehe ich nun mehr auf das eigentliche Motherboard ein.


Einführung

Vor gut 2 Jahren baute ich mir einen neuen PC auf. Seit 1995 war ich zu hause mit meiner bisherigen Workstation gut ausgekommen. Doch nun hatte der Zahn der Zeit so viele Wunden geschlagen, dass ein neuer PC her musste. Wenn Ihr mich schon etwas kennt wisst Ihr, es musste ein Eigenbau sein. Dieser wurde im April 2001 in Angriff genommen und vollendet. Das Gerät sollte den meisten technischen Anforderungen heutiger Software und Arbeitsaufgaben gerecht wird, jederzeit erweiterbar sein aber trotzdem alles in allem unter 2000,- DM kosten. Man bekommt zwar für den gleichen Preis auch ein Komplettsystem von der Stange, muss aber dabei meist Kompromisse machen. Daher und um zu zeigen, dass es sich lohnt, möchte ich Euch über diesen Eigenbau berichten. Da das Motherboard ja das Herzstück dieses PCs ist, geht es in diesem Bericht nun um dieses, ein ASUS A7V133 .


Die Stammdaten des PCs (Stand April 2001):

Gehäuse: MIDI-SERVER CS 601 AE
Motherboard: ASUS A7V133 VIA KT133A
Prozessor: AMD Athlon 900MHz
Prozessorkühler: Cooler Master DP5-6H51
Hauptspeicher: 1 x 256 MB DIMM – PC133
Massenspeicher : 40 GB Maxtor U-ATA100 7200/min
Grafikkarte: NoName Nvidia Geforce2 MX mit TV out
SCSI – Controller: Dawicontrol U-SCSI 2
DVD – RAM: Creative 12x fach
Brenner: Traxdata 12/10/40 fach
Sound: Terratec DMX – Xfire1024
Netzkarte: 3Com 3C905 10/100 MBit
Scanner: HP 5P ScanJet (SCSI-2)
Modem: Elsa Microlink 28.8 TQV
Drucker: HP DeskJet 970Cxi

Nun werden dem Kenner sofort einige Komponenten auffallen, die schon Grünspan angesetzt haben. Der SCSI – Controller, der Scanner, der Drucker und das Modem sind Altbestände, die ich aber damals noch weiter nutzen wollte. Neu gekauft wurden also Gehäuse, Motherboard, Prozessor, Prozessorkühler, Speicher, Festplatte, Grafikkarte, DVD – Laufwerk, Soundkarte und Netzkarte für knapp 1800,- DM. Der Brenner ist nachträglich eingebaut worden, da mein alter TEAC leider das zeitliche gesegnet hatte.


Das Motherboard in Stichpunkten:

Hersteller: ASUS
Modell: A7V133
BIOS: Award
Format: ATX Form Faktor (24,5cm x 30,5cm)
Prozessor: Socket A (für AMD Athlon/Duron)
Chipsatz: VIA KT133A und VIA V82C686B
FSB: 266/200 MHz
AGP Steckplatz: 4x fach bzw. AGP Pro
PCI Slots: 5 Stück (PCI 2.2)
2 U-DMA100 Kanäle (VIA) für 4 Atapi-Geräte
2 U-DMA100 Kanäle (Promise) RAID-Controller


Ein paar Einzelheiten

Wie man es von ASUS gewöhnt ist, findet man alles Notwendige im Lieferumfang: eine Treiber-CD für alle gängigen Betriebssysteme, 2 U-DMA100 Kabel, die auch ATA66 und ATA33 kompatibel sind, 1 Floppykabel sowie ein USB Anschluss-Set für bis zu 4 USB-Ports. Das Handbuch ist leider nur in englisch, aber trotzdem sehr übersichtlich und vor allem vollständig. Das Board hat damals 350,- DM gekostet (bei K+m elektronik). Es gab damals preiswertere Athlon–Boards aber ich kannte kein besseres (zumindest für SDRAM), daher fiel die Wahl nicht schwer.

Das ASUS A7V133 ist für AMD AthlonB, AthlonC und Duron Prozessoren mit Sockel A geeignet (also quasi für alle damals erhältlichen AMD Prozessoren). Automatisch erkannt bzw. auch manuell eingestellt werden können Taktfrequenzen bis zu 1,66 GHz. Dies ist einstellbar über Prozessortakt (bis 133 MHz) mal Multiplikator (bis 12,5 fach). An Speichermodulen werden alle gängigen PC100 und PC133 168pin. SDRAMs (kurz DIMM genannt) unterstützt. Man kann bis zu 3 Module einsetzen und damit bis zu 1,5 GB RAM adressieren. Damals üblich waren PC133 Module mit 64, 128 oder 256MB, es funktionieren aber auch kleinere (16 oder 32MB) oder 512MB Module.


Einbau des Boards

Der Einbau war relativ einfach und ist eigentlich auch von (technisch halbwegs versierten) Laien ausführbar. Sicherheitshalber sollte man sich vor dem Einbau erden. Man montiert zuerst den Prozessor auf dem Motherboard, danach den Lüfter und baut dann die Speichermodule ein. Danach wird das Motherboard in das Computer Gehäuse eingesetzt. Nachdem das Board am Gehäuse fest verschraubt war, konnten die Steckkarten eingesetzt und die Stromanschlüsse verbunden werden.

Wenn man nicht zum Übertakten neigt, erkennt das BIOS völlig selbständig die eingebauten Speicher und den Prozessor. Das ASUS A7V133 bietet aber auch dem engagierten Overclocker jede Menge Möglichkeiten. Jedoch sollten Laien davon besser die Finger lassen, da man im Endeffekt mehr Schaden anrichten kann (wenn man die Materie nicht beherrscht) als man im Endeffekt Performance aus dem Board kitzelt. Immer wieder fragt man mich solche Sachen wie: Mein 1,5GHz Duron stürzt immer ab, warum nur. Ich sage dann: „Sie wollen mich wohl auf den Arm nehmen. Den Duron gibt es nur bis 1,3GHz.“ Zum Schluss stellt sich heraus es ist ein 1,2er Duron, der auf 1,5GHz übertaktet wurde. Da frage ich mich dann immer ernsthaft, wer den Leuten so etwas einredet.


Die Anschlüsse und ein paar Besonderheiten

Noch ein paar Infos zu den Anschlüssen. Auf dem Board selbst sind zwei 9-polige serielle Schnittstellen, eine Parallelschnittstelle, 2 USB-Anschlüsse (aufrüstbar mit dem USB Anschluß Set auf 4 Stück) natürlich noch Standard USB 1.1, ein PS/2 Maus und ein PS/2 Tastaturanschluss. Das Design des Boards ist durchdacht, auch größere Kühler oder Grafikkarten behindern keine Speichermodule beim Einbau. Lediglich der erste PCI – Slot wird verdeckt, wenn man Grafikkarten mit einem größeren aktiven Kühler verwendet. Ein ganz leckeres Feature ist der Onboard RAID-Controller der Firma Promise. Mit ihm lassen sich echte Hardware-RAIDs (Level 0 und 1) konfigurieren. RAID Level 0 ist auch als Striping bekannt, während Level 1 das sogenannte Duplexing (oder auf deutsch Spiegelung) ist. Die Spiegelung ist insofern interessant, weil dann eine von 2 Festplatten ausfallen kann, ohne dass das System beeinträchtigt wird.


Einsatz im täglichen Betrieb

Das Motherboard hatte ich knapp 2 Jahre im täglichen Dauerbetrieb, bis ich es durch ein A7V333 ersetzte. Dies hatte aber nichts damit zu tun, dass ich unzufrieden war, sondern allein damit dass ich einen Prozessor mit mehr als 1,66GHz einsetzen wollte. Das A7V133 montierte ich dann in ein neues Gehäuse, wo es heute bei meiner Tochter immer noch gute Dienste leistet. Anfangs ist mir nur eine Kleinigkeit unangenehm aufgefallen. In der BIOS Version 1.001A funktionierte die HD-LED nicht, das wurde aber mit Update auf 1.001C behoben. Bis heute zeichnet sich das Board durch eine phantastische Stabilität aus. Nach knapp 1,5 Jahren fiel einmal der Kühler des VIA Chipsatzes aus, doch ein Anruf bei ASUS genügte, um kostenlosen Ersatz zugesandt zu bekommen. Na wenn das kein Service ist. Aber auch sonst gab es bislang keinen Grund zu Klage.


Fazit

Ich bin also mit diesem Motherboard immer noch rundum zufrieden. Sicherlich kann ich hier nicht auf alle Einzelheiten eingehen, aber sollte jemand noch Fragen haben, kann er ja einen Kommentar schreiben. Das Bord läuft stabil (nun ja schon im zweiten Rechner). Daher bleibt es bei meiner Bewertung „sehr empfehlenswert“. Es war damals somit eines der besten Athlon Boards für SDRAMs und gehört auch heute noch nicht zum alten Eisen, denn für die meisten Anwendungsgebiete reicht es auch heute noch zu. Neu gibt es dieses Modell natürlich nicht mehr zu kaufen. Aber wer für einen Zweitrechner oder einen PC, an den nicht allzu hohe Anforderungen gestellt werden, ein stabiles gut ausgestattetes Board sucht, darf gern im Second Hand Markt zuschlagen.


p.s. diese Kategorie wird mit „Null-Ct.“ vergütet, und trotzdem ist sie mir ein Update wert ;-).....


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
schneeweisschen

schneeweisschen

25.09.2003 15:29

Öm, interessant *lach*

Fairman

Fairman

10.09.2003 15:54

Wirst ja ein richtiger Dia-Sammler! LG:-D

seni2002

seni2002

02.09.2003 23:07

so ein mainboard brauche ich für meinen neuen pc ;) vlg ines

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