ASUS konzentriert sich ganz und gar darauf, allen seinen Kunden bahnbrechende Technologien und die besten Lösungen von höchster Qualität anzubieten. ASUS Graphikkarten bieten dem... mehr
(+) Einmalige 3D Erlebnisse die einen Hautnah selbst ins Meer eintauchen Lassen (-) Der Preis ist Sehr Hoch bei einer Guten Brille, + Mit Beamer sind die Erwartungen Höher
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Erfahrungsbericht von mephisto99 über ASUS V 8170DDR/T 19.01.2003
Produktbewertung des Autors:
3D-Beschleunigung:
mittel
Installation
kinderleicht
Kompatibilität:
ausgezeichnet
Pro:
Kein Lüfter, Günstig, Spielebundle, gute Signalqualität
Kontra:
TV - Out funzt nicht, kein DirectX8 - Hardwaresupport
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Auf der Suche nach einer preiswerten und doch halbwegs aktuellen Grafikkarte stieß ich vor fast einem Jahr nach längerer Suche auf die ASUS V8170 DDR. Eigentlich wollte ich ja ELSA kaufen, aber die gingen gerade pleite, und deswegen sollte es also ASUS sein, zumal ich das von ASUS beigelegte Spiel "Aquanox" sowieso haben wollte.
CHIPSATZ
Die Karte ist mit einem nVidia-Chip ausgestattet, konkret mit dem GeForce4-MX440. Für alle, die damit was anfangen können, hier ganz kurz die Einordnung: die MX-Serie der aktuellen GF4-Chips gehört eigentlich mehr in die Ära der GF2-Chips (zur Not GF3, aber einen GF3-MX hat nVidia nie angeboten) und wurde mit der Bezeichnung GF4 geschmückt, damit das ganze aussieht wie ein aktueller Grafikchip, was der GF4-MX440 (ebenso wie seine Brüder GF4-MX420 und GF4-MX460) aber nicht ist. Gegenüber den alten GF2-MX Chips hat nVidia lediglich Produktpflege betrieben, dabei hat der GF4-MX440 u.a. AGPx4 und ein 128-bittiges DDR-Speicherinterface (Double Data Rate, nur damit keine Mißverständnisse aufkommen) mitbekommen. Bei der V8170 DDR stehen dem Grafikchip 64MB DDR-RAM zur Seite.
VOR/NACHTEILE
Ein Vorteil der MX-Reihe (sowohl GF2 als auch GF4) besteht gegenüber den schnelleren und teureren GF2/GF3-Chips darin, daß der MX zwei echte Videoausgänge ansteuern kann, d.h. zweimal VGA oder einmal VGA und einmal DVI oder, wie bei der V8170, einmal VGA und einmal Video-Out. Die Unabhängigkeit dieser Ausgänge ermöglicht es, sofern Treiber und Betriebssystem es unterstützen, verschiedene Bilder auf diesen Ausgängen darzustellen, ideal etwa für DVD-Betrieb, bei dem dann der PC-Schirm die Steuerkonsole zeigt und der Fernseher das Bild.
Ein Nachteil der MX-Reihe besteht darin, daß die Karte, wie ihre GF2-MX Vorfahren, bei DirectX7-Unterstützung stehengeblieben ist. Das heißt zwar nicht, daß DirectX8-Anwendungen nicht laufen, bedeutet aber, daß die echten DirectX8-Features langsam in Software realisiert werden müssen. Insofern ist der Packungsaufdruck "kompatibel mit DirectX8" zwar nicht falsch, aber eben auch nur die halbe Wahrheit.
BUNDLE
Ein Vorteil wiederum liegt im Preis; bei mindfactory kostete die Retail-Version im April 02 gerade eben 155 EUR; da waren dabei der ASUS DVD2000 Player (entspricht PowerDVD 3.0, glaube ich), der Shooter Aquanox und eine Rennsimulation Midnight GT sowie Treiber und ein paar Spieledemos.
IM EINSATZ
Die V8170 werkelt in einem System bestehend aus einem i845-Mainboard und einem PIII-1000 – eine passende Umgebung, wie ich nach wie vor finde. Die Grafikkarte gehört leistungsmäßig zum Mittelfeld, wie der Rest auch.
Höchstleistungen kann man da natürlich nicht erwarten, aber hin und wieder ein 3D-Spielchen geht problemlos, auch wenn man hie und da vielleicht nicht mit der höchsten Auflösung und/oder höchster Detailtiefe spielen kann. Aquanox funktioniert prächtig, ebenso The Army Game und Sacrifice. 3DMark2001 liefert irgendwo um 4000 Punkte, kann aber einige Tests wegen mangelnden Hardwaresupports nicht durchführen. Den 3DMark2000, der komplett lief, hab' ich nicht mehr vorrätig...
Wichtiger als die Spieleleistungen sind mir jedoch zwei andere Features der Karte: einerseits ist die Bildschirmausgabe (über die analoge VGA-Schnittstelle wohlgemerkt) gestochen scharf, da kann die ihrerzeit viel teurere ELSA Erazor X (GeForce-256-Chip) nicht mithalten. Und, besonders interessant für Ruhe im PC: die Karte hat keinen Lüfter, sondern einen passiven Kühlköper, der auch nicht sonderlich groß ist. Dies ist ein für mich wichtiger Vorteil, da die Grafikkartenventilatoren aufgrund ihrer geringen Abmessungen oftmals erheblichen Krach machen, was hier eben entfällt.
Die Installation der Karte liegt schon ein Weilchen zurück, war aber problemlos. Ich verwende die Treiber, die von nVidia direkt zur Verfügung gestellt werden; daher weiß ich nicht, welche Sonderfunktionen die ASUS-Treiber bereithalten würden. Ich hatte nur beim Nachschauen festgestellt, daß ASUS mit der Anpassung der Treiber recht weit hinterher ist.
Zum Übertakten kann ich nix sagen, aber zum TV-Out. Der funktioniert nämlich, auch mit aktuellen Treibern, nicht. Zumindest nicht so, wie ich mir das wünsche... Starte ich WinXP mit dem Videokabel im TV-Out, bleibt mein Monitor dunkel, und ich kann mit dem TV arbeiten. Schön und gut, aber der Monitor läßt sich partout nicht zuschalten. Starte ich WinXP hingegen, ohne daß das Videokabel im TV-Out steckt, sehe ich das Bild am Monitor, nur läßt sich der nachträglich angeschlossene Fernseher kein Bild entlocken. Unter Win98 habe ich es schon fertiggebracht, den Monitorinhalt im Klonmodus auf dem TV anzuzeigen, aber einen eigenständigen Bildschirminhalt wollte mir der Fernseher nicht zeigen. Außerdem will ich nicht unbedingt Win98 nutzen... Somit bleibt vom eingangs erwähnten Feature der MX-Karte in der Praxis nix übrig, wobei ich gestehen muß, daß ich mir ein maximales Zeitlimit von einem Wochenende gesetzt hatte, dieses Problem zu erforschen – es ist mir nicht gelungen, und damit muß vorerst mal leben.
FAZIT
Eine preiswerte Karte ist sie nach wie vor, derzeit um 90 EUR zu haben. Die Qualität ist in Ordnung, was den VGA-Ausgang betrifft; das Zusammenspiel der Treiber mit der Karte hinsichtlich des TV-Ausgangs hingegen ist schwach. Höchstleistungen darf man nicht erwarten, aber eine solide Karte, die, soweit ich weiß, mittlerweilen in weiteren Ausstattungsvarianten angeboten wird: mit 128MB DDR-RAM sowie mit dem GF4-MX440/SE, der AGPx8 unterstützt. Außerdem gibt es noch eine Deluxe-Edition mit DVI (Digital Video Interface, zum Anschluß eines Flachbildschirms mit digitaler Schnittstelle).
Wegen des nicht vernünftig funktionierenden TV-Out ein Sternchen Abzug, sonst uneingeschränkt empfehlenswert.
Allgemeines:
=
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich nach der Pleite von Elsa meine Grafikarten wechseln musste. Ist irgendwie ein Aberglaube gewesen, trotzdem habe ich es gemacht. Zudem wollte ich wieder ein paar nette Spiele und zog los, ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich