Einfach mehr Leistung! Die ASUS V9520/TD nutzt die GeForce FX5200 GPU von NVIDIA. Diese bietet innovative Technologien, wie NVIDIA CineFX, Intellisample, Digital Vibrance Control... mehr
(+) Einmalige 3D Erlebnisse die einen Hautnah selbst ins Meer eintauchen Lassen (-) Der Preis ist Sehr Hoch bei einer Guten Brille, + Mit Beamer sind die Erwartungen Höher
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Erfahrungsbericht von DocDoom über ASUS V 9520/TD 12.01.2004
Produktbewertung des Autors:
3D-Beschleunigung:
mittel
Installation
kinderleicht
Kompatibilität:
ausgezeichnet
Pro:
Stabilität, Funktionalität, Vielfalt .
Kontra:
Kein DVI - Ausgang, keine Gamer Karte .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich habe mir vor ca. drei Wochen einen neuen Computer zusammengebaut. Dieser Rechner ist nun genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Hauptunterschied zu meinem alten Rechner ist das mein neues System kein „Spiele-PC“ mehr ist. Er wird ausschließlich zum surfen, für Videobearbeitung und Digitalfotografie genutzt. Für diesen Zweck kam mir die Asus V9520/TD Home Theatre für 139 Euro wie gerufen. Diese Karte gibt es in zwei Versionen einmal ohne Video Eingangs Funktionen und einmal mit. Ich habe die Home Theatre Version mit Video Eingang, TV-Tuner, Fernbedienung und ohne DVI Schnittstelle. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Versionen nur preislich, die ohne Video Eingang kostet ca. 90 Euro. Vorweg sei noch erwähnt das sich auf der Grafikkarte normalerweise ein aktiver Lüfter befindet der ziemlich laut ist, diesen habe ich durch die Zalman ZM80C-HP Heatpipe (passiv Kühlung) ersetzt.
Computerkonfiguration & Technische Daten ****************************** Meine Computerkonfiguration: Cybercom BX-03BB Gehäuse mit Schalldämmung B-Super-Silent-Golden Series Netzteil 420 Watt Asus P4C800 Deluxe Mainboard Intel Pentium 4 – 2,8 Ghz Thermalright SLK-900-U CPU Kühler 2 x Kingston HyperX DIMM 256 MB DDR400 Ram Grafikkarte Asus V9520 Home Theatre ZM80C-HP Heatpipe Seagate ST3120022A Festplatte Sony DDU1621 DVD-Rom Pioneer DVR-106 DVD-Brenner SoundBlaster Audigy 2 Soundkarte
Technische Daten: NVIDIA Geforce FX 5200 256-bit 3D Graphics Accelerator Chiptakt: 250 Mhz 128MB DDR Memory mit 400 Mhz getaktet und 128 Bit Speicheranbindung 128-bit Studio-Precision Color for the Most Demanding Applications DirectX 9 und OpenGL1.4-Unterstützung NVIDIA nView Multiple Display Technology AGP 8X with Fast Writes and Sideband Addressing CineFX Shading Architecture Supports DX 9.0 Pixel Shader 2.0+ and Vertex Shader 2.0+ High-performance, High-precision 3D Rendering Engine Digital Vibrance Control (DVC) 3.0 Technology Eingänge: Antenne, VideoCinch, S-Video Ausgänge: 1 x VGA, VideoCinch, S-Video High-quality HDTV/DVD playback support Karte im Detail & Lieferumfang ************************* Die Grafikkarte ist in komplettem grün gehalten. Auf dem Grafikchip saß ein Kupferkühler mit Lüfter den ich wie erwähnt durch eine passive Kühlung ersetzt habe. Die Speicherchips sind nicht mit passiven Kupferkühlkörpern verkleidet. Ansonsten fallen nur noch die vielen Anschlussmöglichkeiten der Karte ins Auge: Antenneneingang, VideoCinch Ein/Ausgänge, S-Video Ein/Ausgänge und VGA Ausgang.
Lieferumfang: -Grafikkarte selber -Handbuch (eng) -Treiber CD -Fernbedienung inkl. Batterien -USB-Empfänger der Fernbedienung. -AV-Breakout Box (S-Video/VideoCinch je In/Out, 2x Audio Line-Out, 2x Audio Line-In, Verbindungskabel zur Soundkarte)
Software: Power Director 2.5 Home Theater Software VR Aquarium Morrowind Black Thorn Worms Blast Battle Realms SturmovikInstallation & Treiber ***************** Rechner ausschalten, Netzteil abschalten, sich selber am ausgeschalteten PC Gehäuse entladen (einfach Gehäuse anfassen) und die Karte wie immer einfach in den AGP Slot stecken, dann noch verschrauben. Dieser Vorgang wird im Handbuch sehr detailliert beschrieben. Die Installation der beiliegenden Treiber lief völlig problemlos und die Treiber liefen über die gesamte Zeit die ich die Karte besitze stabil. In den erweiterten Einstellungen der Treiber kann man alles einstellen was das Herz begehrt. Hier eine kleine Übersicht der Menüs ohne näher darauf einzugehen, da dies überall so ziemlich das selbe ist:
Nview (Einstellung für Ausgabegerät TV, Monitor, Farbanpassung u.s.w.)
3D Anti Alasing Einstellung (aktivieren/deaktivieren)
Direct 3D Einstellungen (Vsync, MipMapping)
Open GL Einstellungen: (Antiosopic Filterung u.s.w.)
Information (alle wichtigen Daten der Karte)
Grafikleistung & Übertakten ********************** Wie gesagt habe ich mir diese Grafikkarte nicht zum Spielen gekauft, dennoch habe ich einige Benchmarks für diesen Bericht durchlaufen lassen weil ich finde das dies einfach zu einem kompletten Bericht dazu gehört. Wenn man sich eine Registrierungs-Datei Namens „CoolBits“ aus dem Internet zieht und diese ausführt kann man die Takteinstellung der Karte verändern. Dort kann man GPU (Graphic Processor Unit, also Grafikchip) und den Speicher der Karte übertakten. Die Karte wird mit 250Mhz Grafikprozessortakt und 400Mhz Speichertakt betrieben. Alle Tests wurden in der Auflösung 1024 x 768 in Farbauflösung 32 Bit und mit einer Bildwiederholrate von 85 Hz gemacht. Ich habe die Karte mit übertakten bis auf 300Mhz GPU Takt und 500 Mhz Speichertakt stabil zum laufen bekommen. Ich führte ich die Tests einmal in der Standardtaktung 250/400 Mhz und einmal mit Übertaktung 300/500 Mhz durch. Dazu schreibe ich die Leistung meiner alten GeForce 4200 mit Standard Taktung und sehr ähnlichem PC-System.
Ergebnisse: A entspricht 250/400 Mhz B entspricht 300/500 Mhz
Die Leistung unter Direct X7 habe ich mit meinem Spiel Giants gemessen, dort kommt die Karte auf A=58 fps (Bilder pro Sekunde) und B=66 fps.(Geforce 4200 = 74 fps)
Für DirectX8 nahm ich den 3D Mark 2001 SE und erreichte damit A=7703 Punkte und B=8165 Punkte (Geforce 4200 = 11345)
Für DirectX9 nahm ich den 3D Mark 2003 und erreichte damit A=1190 Punkte und B=1298 Punkte (Geforce 4200 = 1376)
Die OpenGL Leistung habe ich mit Quake3 gemessen, Ergebnis A=228 fps und B=241 fps. (Geforce 4200 = 265 fps)Grafikqualität *********** Im 2D Bereich, also Windows-Betrieb hat die Karte ein absolut scharfes und farbenfrohes Bild. Kein Unterschied zur Geforce 4. Als erstes testete ich die Anisotropische Filterung, die Leistung brach um 48% ein, Geforce 4200 um 46%. Dann machte ich mich ans FSAA (Full Screen Anti Alasing). Leistungseinbußen bei 2 fach FSAA ca. 32% und bei 4 fach FSAA über 55%. Bei der Geforce 4200 um 30% bei 2xFSAA und bei 4xFSAA über 50% Leistungseinbruch. Qualität bleibt gut. Keine Darstellungsfehler, keinerlei Schwächen.Video, TV & Co ************ Was ich sehr lobenswert finde ist das alle Kabel und jegliche Software dem Lieferumfang der Grafikkarte beiliegen um auch wirklich alle Funktionen dieser nutzen zu können. Zu dem Video/S-Video Ausgang ist zu sagen das dieser einwandfrei funktioniert. Wenn man das entsprechende Kabel anschließt und den Rechner neu bootet erscheint automatisch das entsprechende Bild auf dem zweiten Ausgabegerät. Die Karte erkennt automatisch was angeschlossen ist.
Den Videoeingang nutze ich zum überspielen von Filmen der Videokamera meines Schwagers. Da ich seit ca. 3 Wochen stolzer Onkel geworden bin wird diese Funktion momentan äußerst oft genutzt um die kleine Emilie in Bild und Ton auf DVD zu verewigen. Das überspielen der Filme ist ein Kinderspiel und die Software um die Filme weiter zu bearbeiten funktioniert auch anstandslos. Es hat mich sehr gewundert das alles so schön einfach funktioniert, eigentlich hatte ich aus Erfahrung mit anderen Produkten mit Problemen gerechnet. Diese sind glücklicherweise ausgeblieben und ich bin begeistert wie ausgereift und gut aufeinanderabgestimmt alles ist.
Den TV-Tuner nutze ich eigentlich nicht, da ich am Computer kein Fernsehen schaue und auch keine Filme aufzeichnen möchte. Ausprobiert habe ich dies aus Neugierde trotzdem. Einfach das TV-Kabel anschließen und die Sender automatisch suchen lassen. Geht wie von alleine. Auch das aufzeichnen und bearbeiten vom aufgenommenen Material geht ebenso wie beim Video Eingang ohne Probleme. Selbst die Fernbedienung funktionierte auf Anhieb und hat sogar eine Reichweite von ungefähr fünf Meter. Fazit **** Ich bin absolut hin und weg von der Asus V9520/TD Home Theatre. Zum Spielen ist diese Karte nur bedingt geeignet, eher für ältere und aktuelle Spiele, aber keinesfalls für DirectX9 Games. Aber dafür hat Asus die Grafikkarte meiner Meinung nach auch nicht gebaut. Wer eine Grafikkarte zum Spielen kauft holt sich nicht eine mit diesen ganzen Anschlussmöglichkeiten. Für meine Zwecke ist die Grafikkarte das absolute Non-Plus-Ultra. Es ist schon überaus beeindruckend wie viel Möglichkeiten man mit dieser Karte hat und was noch viel beeindruckender ist das man diese Funktionen auch wirklich nutzen kann, da die Software einwandfrei mir der Hardware arbeitet. Hier funktioniert endlich mal etwas wie es versprochen wird. Einzig das kein DVI-Ausgang vorhanden ist mag den einen oder anderen stören, mir persönlich ist dies vollkommen egal. Ich kann die Asus V9520/TD Home Theatre nur jedem der irgendetwas mit Filmbearbeitung macht wärmsten empfehlen und vergebe sechs Sterne, unten abgegeben fünf weil mehr leider nicht möglich sind.