ATI ALL-IN-WONDER X800 GT

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ATI ALL-IN-WONDER X800 GT

ATI Radeon X800 GT - 128 MB - PCI Express x16 mehr

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. Vorgeschichte: Seit mehreren Jahren benutze ich nun schon Grafikkarten aus der All-In-Wonder-Serie von ATI, die sich dadurch auszeichnen, daß sie neben der für die Bilddarstellung auf dem Monitor zuständigen GPU (Graphics Processing Unit) über ein TV-Modul sowie Anschlüsse für Audio/Video ... Bericht lesen





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Die fetteste AGP-All-In-Wonder, die es gibt ! UPDATE
Erfahrungsbericht von l.x.klar über ATI ALL-IN-WONDER X800 GT
22.01.2009


Produktbewertung des Autors:   

3D-Beschleunigung: schnell 
Installation ok 
Kompatibilität: schlecht 

Pro: Multimediafähigkeiten
Kontra: Treibersituation für manche Betriebssysteme

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

.

Vorgeschichte:

Seit mehreren Jahren benutze ich nun schon Grafikkarten aus der All-In-Wonder-Serie von ATI, die sich dadurch auszeichnen, daß sie neben der für die Bilddarstellung auf dem Monitor zuständigen GPU (Graphics Processing Unit) über ein TV-Modul sowie Anschlüsse für Audio/Video In und Out verfügen. Angefangen hatte alles ca. 2001, als ich eine RADEON 7500 All-In-Wonder (64 MB Speicher) in meinen damaligen PC (AMD Athlon XP 1600+@1,6 GHz, 256 MB RAM, Windows 98SE) einbaute. Da man immer mal wieder aufrüstet und ich die Serie auch in meinem Bekanntenkreis weiterempfohlen hatte, gingen bis heute folgende Modelle durch meine Hände, die ich entweder in meinem eigenen oder einem fremden System verbaut habe:

ATI All-In-Wonder 7500 AGP (R200, 64 MB/326 MHz)
ATI All-In-Wonder 8500DV AGP (R200, 64 MB/230 MHz)
ATI All-In-Wonder 9000 Pro AGP (R250, 128 MB/250 MHz)
ATI All-In-Wonder 9200 AGP (R280, 128 MB/300 MHz)
ATI All-In-Wonder 9600 Pro AGP (R350, 128 MB/325 MHz)
ATI All-In-Wonder 9800 SE AGP (R350, 128 MB/325 MHz)
ATI All-In-Wonder 9800 Pro AGP (R350, 128 MB/375 MHz)
ATI All-In-Wonder X800 GT PCI-E (R430/R423/R480 128 MB/400 MHz)
ATI All-In-Wonder X800 GT AGP (R430/R423/R480 256 MB/400 MHz)

Technische Daten:

Anbindung:
AGP 8x 1,5 V
Kerntaktfrequenz 400 MHz
RAMDAC-Taktfrequenz 490 MHz (980 MHz effektiv)
Installierter Grafikspeicher 256 MB
Technologie GDDR3 SDRAM 128-bit
Schnittstellen:
1 x S-Video-Eingang
1 x VGA - D-Sub (DB-15), 15-polig
1 x S-Video-Ausgang
1 x DVI-I - Kombinierter 29 PIN DVI
1 x Composite-Video-Eingang
1 x Composite-Video-Ausgang

Zubehör:
Fernbedienung, Kabelpeitsche mit Anschlüssen für Video/Audio In/Out

Ausstattung:

Die All-In-Wonder X800 GT verfügt neben dem oben schon erwähnten TV-Tuner (optional DVB-T oder analog) auch über eine spezielle Kabelpeitsche. So stehen zusätzlich Anschlüsse zum Anschluss eines externen Video- oder DVD-Recorders zur Verfügung. Optional kann man eine Fernbedienung ordern, mit der man nicht nur zwischen den TV-Programmen umschalten kann, sondern sogar den PC herunterfahren lassen kann; und das mit nur einem Knopfdruck !

Aussehen:

Optisch macht die Karte einen tadellosen Eindruck. Vor allem das Motiv auf dem Kühlkörperdiffusor weiss zu gefallen. Allerdings ist dieses Motiv im Rechner bei eingebauter Karte nur dann sichtbar, wenn man ein Sichtfenster in die Seitenwand einbaut, Spiegel auf dem Boden des PC installiert und für ausreichend Beleuchtung sorgt; zudem dürfen keine PCI-Steckkarten den Blick versperren. Der Lüfter selbst ist vernünftig dimensioniert, einigermassen laufruhig und erreicht eine gute Kühlleistung. Die Passgenauigkeit der Anschlüsse und Kabel ist gut, die Karte selbst sitzt sicher und satt im Slot. Der TV-Tuner dominiert optisch nicht mehr so stark wie bei anderen All-In-Wonder-Karten mit dem altbekannten Philips-Tuner, da er auf der X800 deutlich kleiner ist.

Treibersituation:

Die Karte kommt mit einer Treiber-CD daher, auf der nicht die neuesten, aber immerhin lauffähige Catalyst-Treiber sowie das ATI Multimedia-Center enthalten sind. Die Treiber lassen sich unter Windows XP und Windows Media Center Edition problemlos installieren. Leider werden die Betriebssysteme der 9x-Serie (Windows 98 bzw. Windows Me) nicht mehr unterstützt, wohl aber Windows 2000. Auf Linux-Systemen bereiteen zumindest die Multimedia-Funktionen, insbesondere Radio und TV, seit jeher Schwierigkeiten, so daß man auf jeden Fall mit einer normalen Gradfikkarte und einer sepearten TV-Karte hier ebenso besser bedient ist wie bei Windows 98 oder Me.

In der Praxis:

Die Grafikkarten der All-In-Wonder-Serie bieten den Vorteil, auf Mainboards mit nur wenigen PCI-Steckplätzen mehrere Steckkarten in sich zu vereinigen, damit mehr freie PCI-Steckplätze für andere Erweiterungskarten (z. B. IDE-, SCSI- oder SATA-Controller, Soundkarten usw.) verfügbar bleiben. Die Karten sind am Markt in ihrem Segment konkurrenzlos, da solche Komplettlösungen nur aus dem Hause ATI bekannt sind. Mitbewerber nVidia hat bis zum heutigen Tag nie eine solche Karte im Programm gehabt. Da diese Karten eher als Multimedialösung denn als ultimative Gamerkarte konzipiert sind, ist in den einschlägigen Benchmarks natürlich nicht mit absoluten Spitzenwerten zu rechnen. Dennoch liegt die X800 GT ungefähr auf dem Niveau einer Nvidia Geforce 6600 GT und ist somit auch für aktuelle Spiele noch geeignet, sofern diese Games keine Directx-10-Unterstützung verlangen. Wer mehr Leistung herauskitzeln möchte, dem empfehle ich das Tool "radlinker" bzw. "radclocker". Damit kann man die Taktfrequenz noch etwas höher schrauben, im Testlauf parierte die Karte die Benchmarks auch noch mit einer auf 500 MHz angehobenen Taktfrequenz mit Bravour. In diesem Fall wäre natürlich dann auch eine Wasserkühlung die elegantere Lösung zur Kühlung des Grafikchips, zumal der Originallüfter unter Last doch merklich zu hören ist. Vielleicht bin ich in diesem Punkt aber auch etwas verwöhnt, da ich schon seit geraumer Zeit auf eine Wasserkühlung setze und alle Lüfter aus meinem System verbannt und die Pumpe ins Nebenzimmer ausgelagert habe. Natürlich arbeitet der PC auch mit einem lüfterlosen Netzteil. Ganz nett ist das Feature, das auf den Namen "Hydravision" hört; man kann damit z. B. das TV-Bild als Desktophintergrund nehmen und so während des Verfolgens einer TV-Sendung weiter produktiv am PC wirken. Dabei ist die Transparenz über ein in der ATI-Desktop-Management-Suite integriertes Werkzeug einstellbar. Überhaupt gibt es da eine Reihe von Einstellmöglichkeiten. Eine Gammakorrektur ist natürlich genauso enthalten wie auch Features, die man nicht unbedingt von allen gängigen Grafikkartentreibern kennt. So ist man z. B. in der Lage, das Bild um 90°, 180° oder gar 270° zu drehen. Auch wenn nebenher Radio oder TV laufen, so bremst das die Systemleistung insgesamt entweder gar nicht oder nur kaum merklich aus, was ein entscheidender Aspekt ist. Auf meinem 21"-CRT-Monitor ist das TV-Bild im Vollbildmodus bei 100 Hz Wiederholfrequenz auf jeden Fall -gerade was Tiefenschärfe und Kontrast angeht- qualitativ mit HDTV vergleichbar. Die Karte unterstützt den gleichzeitigen Anschluss von 2 Monitoren und einem TV-Gerät und offeriert so zahlreiche Konfigurationen, um z. B. am TV einen Film auszugeben, während man auf einem Monitor die Werkzeugpalette von Photoshop auf einen
Blick im Auge hat und auf dem 2. Monitor die aktuell zu bearbeitende Grafik darstellt. Es wäre auch möglich, statt des TV-Gerätes einen Videobeamer für eine Präsentation anzuschliessen und an einem der beiden Monitore die Vorschaufunktion von Powerpoint ständig im Blick zu haben, während man auf dem 2. Monitor das email-Programm beaufsichtigt, da man eine wichtige Nachricht erwartet. Das ist Multimonitorbetrieb, wie man es sich als Anwender wünscht. Natürlich kann man mit der Karte auch zeitversetzte Videoaufnahmen machen, wie bei einem normalen Analogvideorecorder. Die Aufnahmen werden dabei zur späteren Bearbeitung (z. B. Rausschneiden der Werbung) auf der Festplatte gespeichert. Um auch bei hoher Qualität nicht zuviel Speicherplatz in Anspruch nehmen zu müssen, können dazu verschiedene Kompressionsmodi gewählt werden. Dabei wird auch der sehr platzschonende mpeg4-Standard unterstützt. Ich habe kürzlich ca. 2 bis 2,5 Stunden aufgezeichnet, wofür ca. 3 Gigabyte Speicherplatz erforderlich waren. Das schöne ist, daß diese Datei nicht zwingend auf der Systempartition c:/ abgelegt wird, sondern man den Speicherort frei wählen kann. Interessenten sollten bedenken, daß diese Karte eine zusätzliche Stromversorgung benötigt und ihr Netzteil auf das Vorhandensein eines noch freien Diskettenlaufwerkstromssteckers überprüfen und sich ggf. einen passenden Adapter besorgen, weil ohne diesen Stromanschluss der PC nur zu einer Dauerpieporgie bereit ist, nicht einmal ins BIOS gelangt man so.

Marktsituation:

Derzeit bekommt man eine All-In-Wonder X800 GT mit 256 MB Grafikspeicher schon unter 100 ?, die 128 MB-Variante ist ab ca. 30 ? zu finden.

Fazit:

Wem Multimediamöglichkeiten wichtiger als Hardcorespieletauglichkeit sind, ist zu diesem Preis hier absolut an der richtigen Adresse ! Auf jeden Fall dürfte die Leistung des AGP-Ports mit dieser Karte vollends ausgeschöpft sein.   

weitere Erfahrungsberichte
Eine für alle ?
Bewertung für ATI ALL-IN-WONDER X800 GT von l.x.klar

Pro: Radio, TV, Fernbedienung, Performance
Kontra: kein Multimedia-Treiber-Support für 98, Me, Vista und Linux

Vorgeschichte: Seit mehreren Jahren benutze ich nun schon Grafikkarten aus der All-In-Wonder-Serie von ATI, die sich dadurch auszeichnen, daß sie neben der für die Bilddarstellung auf dem Monitor zuständigen GPU (Graphics Processing Uni ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
3D-Beschleunigung:
Installation
Kompatibilität:
sehr hilfreich

18.02.2008
(17.03.2012)


ATI ALL-IN-WONDER X800 GT

Allgemein

MPN: 100-714312

Gerätetyp: Grafikkarten

Bustyp: PCI Express x16

Grafik-Engine: ATI Radeon X800 GT

Core Clock: 400 MHz

RAMDAC: 490 MHz

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