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Heute soll es um eine alte und eher seltene Rarität gehen: die ATI Fire GL 8800...
Technisches:
Auflösung max. (dpi): 2048 x 1536 Besonderheiten: -Bilinear/Trilinear Filtering -Charisma Engine II -Dual Display Support -Full-Screen Anti-aliasing -High-performance memory support -Hyper Z II Integrated Transformation -Clipping and Lighting -Line & Edge Anti-aliasing -MIP Mapping -Perspectively Correct Texture Bus: AGP 4X/2X Grafikchipsatz: ATI Radeon 8800 Grafikspeicher (MB): 128 Grafikspeichertyp: DDR Herstellergarantie: 3 Jahre Mitgelieferte Software: Treiber für Linux;Treiber für Windows Schnittstelle DVI-D (24 PIN): Ja Twin View: Ja Vertikalfrequenz (Hz): 75
Lieferumfang:
An sich ist nur die Grafikkarte im Lieferumfang enthalten und eine Treiber-CD für windows und Linux. Kein Spiel ist vorhanden ... -> der Preis beläuft sich auf etwa 200 bis 250€
Installation:
Die Installation geht einfach von der Hand: Zuerst den Netzstecker entfernen und die Seitenverkleidung öffnen. Die alte Karte entfernen oder falls es ein Grafikchip auf dem Motherboard war, einfach die ATI 8800 in den vorgesehenen AGP-Steckplatz einsetzen. Anschließend nur noch das Monitorkabel an der DVI-D-Schnittstelle anbringen und die Seitenverkleidung wieder schließen. Netzstecker rein und den PC starten. De mitgelieferten Treiber können installiert werden, würde ich aber nicht empfehlen, da auf der Inernetseite von ATI aktuellere Treiber zu finden sind. Denn diese Karte hat immerhin schon mehrere Jahre auf dem Buckel.
Praxistest:
Die Unterschiede zwischen der ATI 8800-Karte und einer High-End-Karte zum Spielen sind extrem. Diese Karte ist eine Workstation-Karte, d.h. sie wird zur Erstellung der Modelle/Umgebungen in den Spielen verwendet, während Spiele-Karten für das eigentliche Spielen konzipiert sind. Die Anforderungen von Spielen beziehen sich hauptsächlich auf das "Play-It", d. h. auf hohe Frameraten. Workstation-Karten müssen den "Create-It"-Anforderungen gerecht werden. Dies bedeutet, dass sie die Probleme bewältigen müssen, die beim Arbeiten mit sehr anspruchsvollen und komplexen Anwendungen auftreten können, die gleichzeitig im Wire-Frame- und Shaded-Modus ausgeführt und dessen zahlreiche Fenster und Menüs geöffnet oder geschlossen werden. Auf gut deutsch heißt das, dass diese Karte wenig für Gamer geeignet ist, sondern eher für Entwickler und Menschen, die viel an Grafikprogrammen arbeiten. Der eigentlich Grafikchip basiert auf der 8500-Version von ATI und liegt somittechnisch einige Generationen hinter aktuellen Karten. Dies zeigt sich auch in der Technologie. Es wird lediglich Open GL 1.4 und DirectX 8.1unterstützt. Dafür ist extra bei dieser Karte die Leistung von Open GL-Anwendungen berbessert worden; daher auch der Name ATI Fire GL 8800. Auffallend ungewöhnlich ist auch der recht laut drehende VGA-Lüfter auf der Platine, der leider den Geräuschpegel unangenehm in die Höhe treibt.
Vorsicht, Falle...
Aus Rücksicht auf eher unerfahrene Grafikkartenbesitzer füge ich diesen kleinen Beitrag noch mit ein. Man sollte sich nicht blenden lassen vom eher hohen Preis und der Bezeichnung "8800". Diese Karte von ATI hat nichts zu tun mit der aktuellen Referenz von Geforce, der Geforce 8800 z.B. . Zwischen diesen Karten liegen mehrere Jahre und extrem hohe Leistungsunterschiede.
Meine Meinung:
Nun ja, die Karte ist eine Rarität, eher schwer zu finden und für die Leistung und das Alter selbst heute noch recht teuer. Für Sammler ist sie sicherlich eine Überlegung wert. Aber Scherz bei Seite. Die Karte ist brauchbar. §D-Spiele sind zwar absolut nicht ihre Stärke, daür alles andere. Dazu kommt der Preis von über 200 €. Für den normalen Hausgebrauch ist diese Karte nicht zu empfehlen. Nur Profis im Entwicklungsbereich würden sich vielleicht eine anschaffung überlegen. Allen anderen rate ich vom Kauf ab. Ich vergebe aber trotzdem noch 2 Sterne...
ah jetzt weis ich endlich genau, was eine Workstation-Karte ist. sollte mich mal wieder in die materie hinein arbeiten. super beitrag, übersichtlich und informativ. grüße basti
24.05.2007 10:16
nur beim Preis hast du dich mal wieder um ne Nullstelle vertan, das Teil kostet bei eBay keine 20 Euro
15.04.2007 20:58
ah jetzt weis ich endlich genau, was eine Workstation-Karte ist. sollte mich mal wieder in die materie hinein arbeiten. super beitrag, übersichtlich und informativ. grüße basti
10.04.2007 15:37
Das ist ja als wuerde man ein GEschichtsbuch lesen :) LG Dracon