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Nachdem die Preisvorstellungen meines VW-Händlers jenseits der Realität lagen, habe ich es mal mit ATU ( Ennepetal ) versucht. Bremsbeläge wechseln und Ölwechsel waren beim Polo gefordert. Sollte eine Meisterwerkstatt eigentlich beherschen.
Erste Aussage der Werkstatt war, die Bremscheiben seien an der Verschleissgrenze und müssten unbedingt gewechselt werden, von wegen Verkehrssicherheit usw..
Das hatte ich aber vorher grob geprüft und habe den Wechsel abgelehnt. Der ATU-Meister bestand so fest auf seiner Meinung, dass ich zu Hause nochmal genau nachgemessen habe. Resultat: noch 50% über der Verschleissgrenze, also nochmal für 40.000 Km gut. Es wird versucht dem Kunden unnötige und teure Reparaturen aufzuschwatzen. Wie sagte meine Frau: "Ich hätte das machen lassen". Und genau das ist die Masche, Angst erzeugen und dann damit Geld verdienen.
Aber es geht noch schlechter. Zwei Tage nach dem Ölwechsel beschwert sich meine Frau über Ölflecken in der Auffahrt. Der Blick unters Auto zeigt, es hängen Öltropfen an der Ölwanne, Austrittstelle ist die Ölablasschraube. Da ich jetzt überhaupt kein Vertrauen mehr in ATU hatte, habe ich das Öl nochmal selbst abgelassen und mir das Ganze angesehen. Das Ergebnis hat mir die Sprache verschlagen. Als Dichtring hat der Mechaniker eine Unterlegscheibe aus Eisen genommen und nicht wie vorgeschrieben aus Kupfer oder Alu. Kupfer und Alu sind weich, verformen sich und dichten ab, Eisen natürlich nicht. Die Sache hätte über kurz oder lang zu einem Motorschaden geführt, da meine Frau es mit leuchtenden Warnlampen genau so hält wie mit meinen guten Ratschlägen.
Fazit: Nie wieder ATU, selbst umsonst wäre noch zu teuer.
14.09.2010 21:48
Das mit der Unterlegscheibe wäre für mich ein Fall für die Gutachterstelle des Kfz-Handwerks! Gruß Dieter
14.09.2010 20:49
davon kann ich auch ein liedchen singen, lg guido
14.09.2010 20:32
Für mich auf jeden Fall schon mal hilfreich. GLG