Erfahrungsbericht über

Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition

Gesamtbewertung (15): Gesamtbewertung Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition

466 Angebote von EUR 9.800,00 bis EUR 41.777,00  

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Der schönere Golf

5  25.06.2008

Pro:
Verarbeitung, Fahrwerk, Bremsen, Kupplung, Sicherheitsausstattung, sparsam im Teillastbereich

Kontra:
Anschaffungspreis, Serienausstattung, Volllastverbrauch

Empfehlenswert: Ja 

Chimera86

Über sich:

Mitglied seit:23.01.2006

Erfahrungsberichte:7

Vertrauende:1

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 30 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Ein paar einleitende Worte...

Der A3 2.0 TDI ist mir bisher zweimal, jeweils der 3- und 5-Türer, als Mietwagen in die Fittiche gekommen. Dabei habe ich insgesamt 1194km abgespult. Anhand der gewonnenen Erfahrung - im wahrsten Sinne des Wortes - möchte ich einen kleinen Bericht abliefern. Der A3 ist mir auch mit anderen Motoren bekannt, es war aber stets die sportliche Ausstattungsvariante 'Ambition'.

Karosserie/Platzangebot

Es ist zwar immer recht subjektiv, darf aber nicht unerwähnt bleiben: Das Design des A3 Sportback ist über jeden Zweifel erhaben. Er wirkt zwar gegenüber dem BMW 1er, seinem Hauptrivalen, vergleichsweise langweilig, überzeugt aber mit einer sportlichen Front und Stilsicherheit, innen wie außen.

Der kleine Audi, der sich auf 4,29m streckt, verwöhnt seine Gäste zwar nicht mit einem fürstlichen Platzangebot, kneift aber auch nicht an allen Ecken. Hinten wie vorn lässt es sich bequem reisen. Die Sportsitze für Fahrer und Beifahrer sind straff gepolstert und damit sehr langstreckentauglich. Die Sitze passen Normalgewachsenen sehr gut und bieten viel Seitenhalt.

Der Knie- und Kopfraum ist für Fondpassagiere größer als im BMW 1er. Die zusätzlichen Türen des A3 sind groß und praktisch - bei BMW muss man sich durch kleine Öffnungen schlängeln. Das Platzangebot ist im Sportback dank ein um 8cm verlängertes Außenmaß insgesamt besser als im Dreitürer und hängt auch den bayrischen Mitbewerber ab.

Für einen vergleichsweise kleinen Aufpreis in Höhe von 900€ bekommt man nebenbei ein etwas keckeres Heck, das nicht ganz ungewollt auch der große A6 Avant in recht ähnlicher Form trägt. Ein Ästhet wählt den Sportback. Positiver Nebeneffekt: Die Übersichtlichkeit fällt spürbar besser aus, da sich C-Säule nicht ganz so breit macht und je Seite ein zusätzliches Fenster Ausblick gewährt. Zum dezenten Lavagrau der gefahrenen A3-Modelle (siehe Bilder), das sehr in Richtung Schwarz schielt, passt die Dachreling in eloxiertem Aluminium wie die Faust auf's Auge.

Im Heck bekommt man mit Leichtigkeit Dinge des Alltages unter, auch wenn die nicht allzu niedrig angesetzte Ladekante eine kleine Hürde darstellt. Die Kofferraumöffnung ist breiter als beim Dreitürer und die Heckklappe schwingt weit auf. Der A3 entspricht mit einem Kofferraumvolumen von 370 Litern vollauf dem Niveau seiner Fahrzeugklasse. Der Sportback ist ja kein Kombi im eigentlichen Sinne.

Was man vermissen könnte, sind Ablagen. Man müsste das Ablagenpaket für 115€ bestellen, um für die Rückseite der Vordersitze ein Netz zu erhalten. Erfreulicherweise bietet die optionale Mittelarmlehne akzeptablen Stauraum und ermöglicht nebenbei eine lümmelhafte Haltung.

Man kann es sehen, wie man will: Der Audi ist sauber verarbeitet und die Materialauswahl dem Fahrzeugpreis sowie der Wagenklasse angemessen. Damit pariert er den 1er BMW der ersten Serie (bis 2007) klar. Das sanft geschäumte Armaturenbrett fühlt sich gut an und auch das stellenweise verwendete Hartplastik hat keine schlechte Haptik. Die Spaltmaße sind außen wie innen erfreulich gering. Funktionsgeräusche, die von Schaltern, Tasten und Hebel herrühren, zeugen zudem von einem gehobenen Anspruch. Mehr kann man in der Kompaktklasse wohl nicht erwarten.

Technik/Bedienkomfort

Wer zum ersten Mal in den A3 einsteigt, wird sich schnell zurecht finden. Vieles erklärt sich von selbst. Manche Funktionen sind jedoch ein wenig unlogisch angeordnet, was sich insbesondere bei der Navi-/Radiobedienung zeigt. Ein kleiner Drehknopf muss gedrückt und gedreht werden. Die intuitive Richtungswahl ist aber oft die falsche - da ist BMW-Betriebssystem
Bilder von Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition
  • Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition A3 von vorn
  • Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition Der Sportback von hinten
  • Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition Der dreitürige A3
  • Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition Das Cockpit
Audi A3 2.0 TDI quattro Sportback Ambition A3 von vorn
Der Sportback unterscheidet sich von vorn nicht vom Dreitürer
namens iDrive nach Eingewöhnung weniger umständlich. Die Zieleingabe gerät fast zur Farce. Hat man das gewünschte Ziel endlich Buchstabe für Buchstabe gewählt, muss man mehrmals bestätigen, bis das Navigationssystem endlich seinen Dienst aufnimmt. Die Routenberechnung dauert recht lang. Sucht man ein Sonderziel in einer großen Stadt, dreht man sich am Rädchen dumm und dusselig. Die Liste ist elendig lang und eine Direktwahl auf einen bestimmten Anfangsbuchstaben nicht möglich. Das Layout des einfachen Navigationssystem mit MMI-Bedienlogik ist wie eh und je: Informationen werden monochrom in roter Schrift dargestellt und sind auch im Audi-Fahrerinformationssystem abrufbar. Eine Kartendarstellung fehlt. Die Position des Bildschirms liegt weit oben, könnte jedoch noch etwas mehr im Blickfeld des Fahrers liegen, so wie es bei Klappmonitoren der Fall ist. An der akustischen Zielführung gibt es nichts zu Meckern. Allerdings scheint das Navigationssystem nebenberuflich Touristenführer zu sein - es hat mir eine umständlichere Route heraus gesucht, als die, die ich favorisiert hätte.

Die Radiobedienung fällt schon besser aus. Die Senderauswahl erfolgt durch Drehwahl und Bestätigen via Tastendruck. Den winzigen Lautstärkeregler muss man erst einmal suchen - er befindet sich rechts neben der Tastenleiste, die unter Anderem Zugang zu Navigation, Radio oder Telefon bietet. Wer hat sich das nur ausgedacht? Der Klang ist für ein einfaches Radio ziemlich gut, auch wenn bei genauerem Lauschen die Höhen wie kastriert wirken. Bei vollem Bass hat förmlich der ganze Wagen vibriert. Die Leistung der Boxen kann durchaus überzeugen.

Das FIS (Fahrerinformationssystem) ist die Bezeichnung für den Bordcomputer. Er weist alle nötigen und sinnvollen Informationen auf, die man erwartet - Durchschnittsgeschwindigkeit, Durchschnittsverbrauch, Momentanverbrauch, Fahrtdistanz und Fahrtzeit. Der Tageskilometerzähler nullt sich automatisch. Zusätzlich lässt sich ein Menü und - im Falle des Navigationssystems - Pfeilnavigation aufrufen. In großen, roten Zahlen wird auf Wunsch die aktuelle Tachogeschwindigkeit digital angezeigt. Leider stehen alle Informationsposten stets allein, so dass man dazu genötigt wird, sich fortwährend über einen kleinen, unauffälligen Taster an einem Lenkradstock durch den Bordcomputer zu klicken. Die analogen Instrumente bestechen durch eine klare und anmutende Darstellung.

Die Mittelkonsole ist mit unzähligen Schaltern überfrachtet, auch wenn sie klar gegliedert sein mag. Auf die Schnelle findet man nicht die gewünschte Taste, erst recht nicht im Dunkeln. Die großen, runden Drehregler der Klimaanlage sind ziemlich weit unten angebracht. Noch weiter darunter findet man die Einstellung für die Sitzheizung. Gut, dass ich sie nicht benötigt habe. Die Position der Mittelkonsole im Gesamten ist aber okay. Nichts zu meckern gibt es bei den ergonomisch angebrachten Fensterheberschaltern.

Der gegen Aufpreis verfügbare Tempomat wirft keine Fragen auf: Aktivert wird über eine kleine Taste, Tempoerhöhung durch Hochdrücken und Deaktivieren durch Wegdrücken. Eine Anbringung am Lenkrad über Multifuktionstasten würde sich jedoch anbieten. Auch in einem Kompaktklasse-Modell kann der Tempomat eine sinnvolle Investition sein. Der rechte Fuß hat vorerst Sendepause, wird in seiner Beweglichkeit aber leider durch einen modisch geschwungenen Kunststoffbügel an der Mittelkonsole eingeschränkt.

Motor/Getriebe

Der 2-Liter-Diesel mit Pumpe-Düse-Technologie - ein VW-Patent, das für jeden Zylinder eine eigene Hochdruckpumpe verwendet und so mit hohen Drücken arbeiten kann, was wiederum die Effizienz erhöht - ist am Ende seiner Tage angelangt. Die Gründe liegen hauptsächlich in den erhöhten Kosten und der Tatsache, dass sich diese Technik im Gegensatz zu Common-Rail (eine Hochdruckpumpe, die über eine gemeinsame Leitung alle Zylinder verbindet) nicht durchgesetzt hat. Oft wurde das harte Arbeitsprinzip bemängelt, das in den hohen Einspritzdrücken begründet ist und sehr an einen Traktor erinnert. Zum Modelljahr 2009, das eine umfangreiche Auffrischung in Form eines Facelift darstellt, wird der 2.0 TDI auf Common-Rail-Technik umgestellt. Das A3 Facelift kommt demnächst (Juli 2008) in den Handel.

Der Pumpe-Düse-Motor ist zwar keine Ausgeburt von Laufkultur und Drehfreude, aber Passagiere bekommen davon nur wenig mit. Knurrig verrichtet er seinen Dienst. Bei Vollast im mittleren Drehzahlbereich kann das sogar gut klingen. Dann klingt der 2.0 TDI fast wie ein wild gewordener Grizzly. Genauso ungestüm...

Nach einem kleinen Turboloch kommt das 2-Liter-8V-Triebwerk so richtig in Fahrt. Eine Anfahrschwäche habe ich nicht wirklich festgestellt. Dank klar definiertem Schleifpunkt kann man das Anfahrmoment leicht bestimmen. Dreht man vor dem Kuppeln den Motor auf ungefähr 2000 U/min, fällt er zwar erst mal ab, tourt dann aber - ohne lange zu verweilen - ziemlich flott hoch. Ab 2000 U/min ist der Diesel in seinem Element. Das richtige Feuer findet man aber nur im Bereich zwischen 2500 und 3500 U/min - das sollte man berücksichtigen. Danach müht sich der 2.0 TDI redlich. Bei Höchstgeschwindigkeit verweilt die Nadel irgendwo bei 4050 U/min. Das entspricht 221km/h nach Tacho - Audi verspricht glaubwürdige 207km/h. Auch bergab mit viel Anlauf habe ich nicht mehr als Tacho 233 erreichen können. Ab 4200 U/min siegen die Fahrwiderstände über den schwächelnden Motor.

Wer es unbedingt will, kann den Standardsprint in 9,7 Sekunden hinter sich bringen. Der Pumpe-Düse-Motor ist zwar relativ unharmonisch, aber das hat auch seinen Reiz. Man kommt sich eigentlich nie zu schwach motorisiert vor, auch wenn man am liebsten eine bessere Ansprechbarkeit des Turboladers hätte. Auf der Autobahn ist man mit dem 140PS starken 2.0 TDI unter den Schnelleren unterwegs.

Auf meiner Fahrt wurde das Potenzial - wo es erlaubt war - weitenteils voll ausgeschöpft. So kam es dazu, dass der Bordcomputer temporär einen Verbrauch von 8,9 Litern ausgab. Erstaunlicherweise war diesmal der errechnete Bordcomputer-Verbrauch sehr genau widergegeben. Über die zurückgelegte Wegstrecke und der benötigten Tankmenge kam ich ebenso auf einen Verbrauch von 7,8 Litern. Beim zuerst gefahrenen A3 waren es 7,3 Liter, die sich der Wagen genehmigte - bei gewohnt zügiger Fahrweise...

Langsam Fahren geht natürlich auch! Dann sind Werte um die 5 Liter-Marke mühelos erreichbar - auch in städtischen Gebieten. Der PD-TDI ist sehr auf den Teillastbetrieb ausgelegt. Das Umweltgewissen wird zudem durch den seit April 2006 serienmäßigen DPF und Euro4-Klassifikation hinreichend befriedigt.

Beim A3 keimt kein Verlangen nach einem Automatik-Getriebe auf. Die Gänge klicken unverzüglich ein, die Wege sind kurz, die Kupplung spricht sehr sauber an und vermittelt viel Gefühl. Die Schaltung könnte lediglich etwas knackiger agieren. Das butterweiche Schaltgefühl hat aber auch seinen Reiz.

Fahrwerk/Sicherheit

Die 225mm breiten Reifen des 'Ambition' (auf 17"-Felge) bieten zwar einen hohen Rollwiderstand und erhöhen damit den Verbrauch, erlauben aber auch eine forcierte Fahrweise. Hohe Kurvengeschwindigkeiten quittiert der A3 mit einem leichten Heckschwenk, bleibt ansonsten sehr ruhig und ohne Tücke. Das Fahrwerk ist so sicher abgestimmt, dass auch bei deaktiviertem ESP keine Unruhe aufkommt. Bei Aktivität greift es, genauso wie die daran gekoppelte ASR, sehr dezent und verhältnismäßig spät ein, ohne dem Fahrer eine Predigt zu halten.

Sicherheit vermitteln auch 6 Airbags ab Werk und die hochfeste Karosserie. Das Halogenlicht ist allerdings kein Ruhmesblatt. Man wünscht sich mehr Reichweite und eine hellere Ausleuchtung. So kann man schnell mal etwas übersehen. Zum Glück packen die Bremsen sehr gut an, haben einen sauber definierbaren Druckpunkt und bringen den A3 in Bestzeit zum Stehen. Die Dosierbarkeit ist exzellent.

Schade, dass die Lenkung nicht ganz mit dem Fahrwerk mithalten kann. Zwar überzeugen die hohen Lenk- und Rückstellkräfte und das Sport-Lederlenkrad liegt optimal in der Hand, die Mittellage erscheint aber etwas gefühllos. Das ist umso ärgerlicher, weil die Lenkung sehr direkt und präzise arbeitet. Die perfekte Spur in schnellen Autobahnkurven zu halten, bleibt eine Herausforderung. Bei stärkeren Einlenkwinkeln kann die Lenkung vollauf überzeugen.

Der Fahrkomfort ist trotz Sportfahrwerk und komfortmindernden 17"-Niederquerschnittsrädern immer noch in akzeptablen Maß vorhanden. Kleine Stöße werden dankbar gefiltert, große Stöße steigern sich dagegen in eine merkliche Aufwährtsbewegung. Wellige Abschnitte machen ihm zu schaffen. Ein penetrantes Hoppeln ist aber nicht mehr zu verzeichnen, so wie es früher beim A3 (8P) der Fall war. Auch auf schlechten Wegen fühlt sich das Fahrwerk nicht zu hart an. Es ist sportlich, aber diskret. Das beim 'Ambition' serienmäßige Sportfahrwerk kann man übrigens kostenfrei abbestellen.

Preis

Audi versteht sich als Premiummarke. Der A3 ist jedoch in Grundausführung gar nicht mal so viel teurer als die angestammte Konkurrenz. Vernünftige Diesel-Modelle mit Business-Ausstattung lassen sich bei Ford oder Opel auch gut bezahlen. Allerdings mangelt es an Ausstattung (keine Klimaanlage!), die nur gegen einen hohen Obulus hinzugefügt werden kann. Damit steht er dem BMW 1er in nichts nach.
Bestellt werden kann aktuell nur das brandneue Facelift-Modell. Hohe Rabatte sind also nicht mehr zu erwarten. Wer Premium will, muss Premium bezahlen...

Einen Vorteil muss die unangenehme Preisproblematik haben: Der Wertverlust ist gering. Bei der heutigen Dieselpreisentwicklung stellt sich die Frage, ob das auch auf den beliebten TDI zutrifft.

Fazit

Warum muss es immer ein Golf sein? Der kleine Ingolstädter ist nicht ganz so profan, profitiert aber von den Vorzügen aus dem Hause VW. Im Kern ist er im Wesentlichen ein Golf, doch die Schale spricht eine andere Sprache. Der A3 ist mit dem 2.0 TDI dieselseitig ideal motorisiert. Seine Fahrdynamik ist für einen Fronttriebler überragend. Am meisten Spaß macht er in der Stadt, wo er durchaus auch sehr sparsam unterwegs ist. Um seiner Sportlichkeit gerecht zu werden, empfiehlt sich das sinnvoll bepackte Ausstattungspaket 'Ambition'. Die Einstiegsvariante 'Attraction' erfüllt nur Grundbedürfnisse und muss deutlich aufgewertet werden. 'Ambiente' ist mit Holzvertäfelung und Komfortextras ausstaffiert und wird in erster Linie durch seine Gediegenheit gefallen, wobei auch hier eine serienmäßige Klimatisierung fehlt.

Aufgrund hoher Dieselpreise rechnet sich der 2.0 TDI nicht mehr so schnell - beachten muss man die dieseltypisch hohen Unterhaltskosten. Einen Tip stellen die seit 2007 produzierten Turbo-Benziner 1.4 TFSI mit 125PS und der 1.8 TFSI mit 160PS dar. Dies haben viele Käufer erkannt - Audi kommt mit dem Produzieren kaum hinterher.

Der A3 selbst ist gerade in Form des Sportback ein Siegertyp. Es bleibt eine Frage des persönlichen Geschmackes, ob man nicht doch dem 1er den Vorzug gibt. Beide Modelle sind qualitativ auf einem ähnlichen Niveau angesiedelt. Der A3 leistet sich kaum Schwächen, auch wenn er weder ein Schnäppchen noch ein Platzriese ist. Freuen darf man sich wohl auf den neuen Common-Rail-Motor, der den Spatzenverbrauch im Teillastbereich gegen Laufkultur eintauscht.

Technische Daten


  • Hubraum: 1968cm³
  • Leistung: 103kW/140PS bei 4000U/min
  • Max. Drehmoment: 320Nm bei 1750-2500U/min
  • Höchstgeschwindigkeit: 207km/h
  • Beschleunigung 0-100km/h: 9,7s
  • Leergewicht ab Werk: 1370kg
  • Getriebe: 6-Gang manuell
  • Grundpreis (Stand: 3/2008): 25.250€ (2.0 TDI 'Attraction')
  • Listenpreis mit Extras (Testwagen): 31.675€

Vielen Dank für die Lesung!

Falls Fragen vorhanden sind, werde ich diese gerne beantworten.

Nachtrag vom 16.10.2008

Im September bin ich über knapp 600km den modifizierten A3 (Facelift) mit dem neuen 2.0-TDI gefahren. Dank Common-Rail-Technik ist der Motor sehr laufruhig und hört sich auch wesentlich kultivierter an. Der Motor ist nun deutlich drehfreudiger ausgelegt und dreht mühelos bis 4500 U/min. Das modifizierte Aggregat hat mir sehr gefallen, zumal ich den PD ja auch gut kenne. Beim Verbrauch schneidet der Neue eher noch besser ab, insbesondere bei Volllast. Darum würde ich allen empfehlen, beim 2.0 TDI über den A3 des Modelljahres 2009 (ab Juli 2008) nachzudenken, da der Fortschritt kaum größer sein könnte und VW/Audi doch erhebliche Probleme mit den PD-Einspritzdüsen hat. Nichtsdestotrotz kann man den alten TDI empfehlen, wenn man sich mit der Leistungsabgabe und dem knurrigen Ton arrangieren kann.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
opm85

opm85

17.09.2008 03:30

joa, ich liebe meinen Audi A 3 Sportback bis zur letzten Schraube. Das ist jetzt mein drittes Auto, was ich bisslang besaß, und ich war noch nie so glücklich.

Moorburger

Moorburger

27.06.2008 15:12

Auch wenn ich das Auto nicht mag und der PD VW Motor im Vergleich zu modernen Dieseln ein Witz ist - Dein Bericht ist Klasse. BH LG Olaf

dahia

dahia

27.06.2008 13:54

so, nachgerecht :-)

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