...
Nachdem ich mit dem Linkscanner von AVG gute Erfahrungen gemacht habe und die Testlizenz des vorinstallierten Anti-Virus-Programms sowieso viel zu kurz ist, habe ich mich entschieden, erstmal die Software AVG Internet Security für ein Jahr zu testen.
Zur Installation: Ich habe die Version ... Bericht lesen
Shopping, Surfen, Chatten und E-Mailen mit AVG Internet Security. Mit AVG Internet Security kann der komplette Rechner nach etwaigen Viren durchsucht werden oder auch nur einzelne Dateien, Ordner oder Archive. Disketten, CDs, DVDs oder andere bewegliche Medien wie die immer beliebter werdenden USB-Sticks können ebenfalls gescannt werden. Zur weiteren Ausstattung gehören der Schutz vor Rootkits, Sicherheitsfunktionen für die Instant Messenger MSN und ICQ sowie die Erkennung von infizierten Downloads. Die Software kann darüber hinaus eine Rettungs-CD erstellen, auf der die wichtigsten Systemdateien zusammen mit dem SOS-Programm geschrieben werden. Im Notfall können Sie den virenbefallenen Rechner so starten. Hinzu kommt der AVG-Identitätsschutz, der PC-Benutzer auch gegen neue, noch unbekannte Ausforschungsversuche absichert. Features: Kostenlose automatische Updates sowie Version-Upgrades Komplikationslose Sicherheit, die Ihren Computer nicht verlangsam AVG Identitätsschutz Verbesserte Firewall Anti-Spam E-Mail Scanner Anti-Virus Anti-Spyware Im Vergleich zu AVG Anti-Virus ist diese Internet-Security zusätzlich mit einer Firewall und einem Anti-Spam-Tool ausgestattet. Die Version 9.0 arbeitet deutlich schneller als seine Vorgänger. Weiterhin wurde die Anti-Phishing-Funktion verbessert und die Firewall intelligenter gemacht.
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Mein Bodyguard für das Internet - Keine Angst im Netz
Erfahrungsbericht von mausmal33 über AVG Internet Security 9.0 26.11.2009
Produktbewertung des Autors:
Benutzerfreundlichkeit
ausgezeichnet
Stabilität:
ausgezeichnet
Pro:
Installation, Identitätsschutz, keine Verzögerungen beim Scannen
Kontra:
überflüssige Toolbar
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich habe mir neulich ein neues Notebook geleistet, so richtig edel – da musste natürlich ein ordentlicher Schutz drauf, denn ich bin eher ängstlich beim Surfen und will mir das schöne neue Teil nicht gleich von irgendwelchen Viren kaputt machen lassen. Es gibt ja mittlerweile viele verschiedene Anbieter von Sicherheitssoftware und alle versprechen guten Schutz. Wenn man die Beschreibungen liest, dann gibt es aber doch Unterschiede und ganz unterschiedliche Schutz-Module. Da fiel es mir schwer zu entscheiden, was richtig und wichtig ist.
Die "Experten" in meinem Bekanntenkreis empfehlen mir aber fast einstimmig, eine sog. Security-Suite - also ein All-inclusive-Paket für den Rechner. Damit hat man angeblich die wenigsten Scherereien, denn Firewall, Anti-Spam etc. sind gleich mit drin. Diese Komponenten alle einzeln zu organisieren und zu verwalten, wäre mir definitiv zu aufwändig. Meiner Meinung nach sollte so eine Technik hauptsächlich zuverlässig funktionieren und ganz einfach keinen Ärger machen.
Nachdem ich mit dem Linkscanner von AVG gute Erfahrungen gemacht habe und die Testlizenz des vorinstallierten Anti-Virus-Programms sowieso viel zu kurz ist, habe ich mich entschieden, erstmal die Software AVG Internet Security für ein Jahr zu testen.
Zur Installation: Ich habe die Version 9.0 von AVG Internet Security heruntergeladen. Die Installationsdatei war ganz leicht auf der Homepage des Herstellers zu finden. Das Installationspaket hat dann prompt Reste von meinem alten Antivirus erkannt und erstmal gemeckert und deinstalliert. Das finde ich aber eigentlich ganz praktisch, denn schließlich will ich nicht so viel Müll auf meinem Rechner haben von alten Programmen, die gar nicht mehr aktiv sind. Nach einem Neustart bin ich dann den Anweisungen des Installationsassistenten von AVG gefolgt, was problemlos in einem Rutsch durchlief.
Beim Installieren habe ich mich entschieden, die AVG Security Toolbar wegzulassen. Sie enthält zum Beispiel ein Yahoo!-Suchfeld, das einzeln nicht entfernt werden kann. Wer das wie ich überflüssig findet kann die Toolbar also einfach deaktivieren, was laut AVG keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit hat. Es sind nur einige Knöpfe nicht mehr vorhanden, und es werden weniger Informationen zu Bedrohungen angezeigt, die das Link Scanner-Tool entdeckt. Steuern lässt sich der Link Scanner aber nach wie vor über das Menü rechts unten in der Taskleiste.
Nach der Installation fragt der Erste-Schritte-Assistent, wie oft AVG aktualisiert werden soll. Ich habe „Alle 4 Stunden“ ausgewählt, das bedeutet, dass die Virendatenbank auch tagsüber ständig auf den neuesten Stand gebracht wird. Schließlich sollen meine Daten vor neu entdeckten Viren so gut wie möglich geschützt sein und das Programm immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.
Neugierig hat mich etwas gemacht, das zusätzlich zum normalen Antivirus-Scanner enthalten ist: ein verhaltensbasiertes Modul namens Identitätsschutz. Damit ist man laut Hersteller auch vor Bedrohungen geschützt, die in den Laboren der Software-Hersteller noch nicht bekannt sind und für die sie daher kein Gegenmittel über ein Software-Update zur Verfügung stellen können. Diese Idee gefällt mir sehr gut, denn ich habe mein Notebook öfter mal unterwegs dabei und da bin manchmal für einige Tage nicht am Netz, bekomme aber immer wieder mal USB-Sticks oder stecke einen Player an.
Da meine Neugier nun geweckt war, habe ich mal nachgesehen, was die Experten über den Identitätsschutz so meinen: Einige Fachzeitungen haben da wohl schon ihre Technik-Freaks darauf losgelassen und die bescheinigen dem Programm mit dieser Technologie recht gute Erkennungsraten von Schädlingen und auch gute Ergebnisse bei der Entfernung. Mich beruhigt das, denn wenn alles glatt läuft, kann ich das ja als normaler Anwender nur schwer nachzuvollziehen. Nach mittlerweile knapp 6 Wochen intensivem Surfen mit AVG Internet Security ist es bei mir auf jeden Fall zu keinen Zwischenfällen gekommen. Auch nervige Nachfragen gab es kaum.
Ziemlich bemerkbar macht sich eine Antivirus-Software hingegen durch ihre Scan-Zeiten. Es gibt einige Programme, die den Rechner dabei ganz schön ausbremsen – einer der Hauptgründe für mich, den Hersteller zu wechseln. In der Werbung verspricht AVG, dass sich die Scanabläufe um satte 50 Prozent schneller bewegen sollen. Nun habe ich keinen direkten Vergleich zu vorherigen AVG Versionen, aber bei meiner Systemkonfiguration kommt es mit AVG zu keinen spürbaren Verzögerungen. Das finde ich wirklich ganz angenehm, denn da habe ich mit anderen Programmen schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Vor allem nach dem ersten Durchlauf benötigen weitere Scans echt sehr wenig Zeit.
Der Internet-Schutz Linkscanner, den es ja auch als kostenloses, einzelnes Produkt gibt, ist in meiner Vollversion von AVG integriert. Er blockiert Websites, die Schädlinge enthalten und markiert auch gefährliche Suchergebnisse in Google.
Mein Fazit: AVG Internet Security ist in der Version 9.0 unauffällig und unaufdringlich und umfasst das volle Programm an Schutzkomponenten. Es ist recht einfach zu handhaben und bringt ein paar praktische Tools wie den Linkscanner von Haus aus mit. Einfach Installieren und Ärger vergessen.
Und noch was Schönes zum Schluss: AVG hat seine Preise offenbar jetzt ziemlich gesenkt. Die Jahreslizenz der AVG Internet Security 9.0 habe ich für knapp 39 Euro bekommen, zwei Jahre wären sogar noch deutlich billiger pro Jahr, aber das Produkt möchte ich jetzt erstmal ein Jahr beobachten.