Netzwerkhardware im Test: Aus dem Hause AVM!
06.04.2006
Pro:
USB - Host, 4 LAN Ports, Einfacher Anschluss, Möglichkeiten & Bedienung
Kontra:
USB - Host ist leider kein 2 . 0 USB : (
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ausstattung
Benutzerfreundlichkeit
Zuverlässigkeit
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
Stromverbrauch:
 EvilEye
Über sich:
... job ist sehr einengend aktuell, ich habe das CiS zunächst mal deaktiviert, da ich täglich zu vie...
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Und erneut einen wunderschönen guten Tag, liebe Leser! Heute zum zweiten Mal darf ich euch zu einem Bericht von mir begrüßen, vorhin ein kleines Gedicht, nun mal wieder was ordentliches zum Lesen, damit Ihr euch nicht an meine Gedichte gewöhnt. Möchte ich natürlich nicht.
Einst schrieb ich ein paar Berichte zum Thema Netzwerkhardware, und diesbezüglich auch einen Bericht, den Ihr unter http://www.ciao.de/AVM_Router__Test_3000118
einsehen könnt. Dieser fungiert als Grundlage für meine Testreihe. Dort sind alle notwendigen Dinge zur Thematik Internet, Netzwerk und DSL erklärt, die Ihr wissen müsst. Nicht, dass mir jemand das Faken unterstellt: Teilweise sind hier gewisse Textpassagen aus einem vorherigen Bericht herauskopiert ("Was ist AVM?" z.B.), denn es würde es bringen, wenn ich exakt das gleiche erneut nur anders formuliert schreibe? Ich denke, ihr versteht das.
Mein heutiger Bericht befasst sich mit der FRITZ!Box Fon WLAN 7170. Wie immer folgt auch hier eine Gliederung: 1.) Was ist AVM? 2.) Was sind Router? 3.) FRITZ!Box - was ist das dann? 4.) Systemvoraussetzungen 5.) Lieferumfang 6.) Leuchtdioden und Anschlussmöglichkeiten 7.) Der Anschluss - schwer oder einfach? 8.) Webinterface der FRITZ!Box 9.) Telefonie 10.) Die Bedienung 11.) Eigene Meinung
Fangen wir also mal an. 1.) Was ist AVM?
AVM ist eine Firma, der 80% Marktanteil im Bereich ISDN/DSL/Internettelefonie für sich beansprucht, in Deutschland. Europaweit ist es noch nicht ganz soviel.. Mit der breiten Hardwarepaletten an FRITZ! Produkten ist AVM Maßstab vieler Provider und diverser Anbieter, Händlern und Distributoren.. Website: http://www.avm.de
2.) Was sind Router? Router sind Geräte, die in einem Netzwerk erforderlich sind. Mit Routern hat man die Möglichkeit, mehrere Rechner (Clients) in ein Netzwerk zusammen zu fassen und diese dann ins Internet zu bringen. Soviel zur bloßen Theorie eines Routers. Woher das Wort Router kommt? Relativ simpel:
Einzelne Pakete im Netzwerk, intern oder extern, werden auf bestimme Wege von einem Client zum nächsten Client "gewiesen", also geroutet. Daher der Name Router. Router sind allgemein betrachtet Hardwarekomponenten, die in jedem gängigen Netzwerk heutzutage zu finden sind. Um eine Brücke zu AVM zu schaffen: 80% der in Deutschland verwendeten Router stammen von AVM, bekannt als FRITZ! Boxen. Angefangen von einfachen LAN-Routern, bis hin zu aufwendigen WLAN Routern mit VoIP (Voice over IP -> Telefonieren über das Internet), alles ist bei AVM vertreten. Im Laufe der Testreihe werdet ihr darüber stets mehr erfahren. Ein paar ausdrucksstarke Zeilen, die einen Router beschreiben:
"Englisch für "Wegbereiter". Ein Rechner, der am Aufbau von Verbindungen im Internet beteiligt ist. Er hat Verbindung zu Gateways und darüber Zugang zu mehreren Subnetzen und anderen Routern. Er ermittelt anhand der IP Adresse, in welches Subnetz bzw. an welchen anderen Router er die Daten senden muss. Er entscheidet, welcher Weg für die Daten im Augenblick der günstigste ist." "Ein Router ist eine Vermittlungsstelle im Internet, die Datenpakete (IP-Pakete) von einem Netzwerk in ein anderes weiterleitet. Das Internet funktioniert als Verbund einzelner Netzwerke, die über einen Router miteinander verbunden sind. Mit dem Aufkommen der ADSL Technik werden - hier natürlich kleinere - Router auch von Providerkunden zum Verbinden ihres Computers oder Heim-LANs mit dem Internet verwendet"
Nochmal zurück zur Definition eines Routers: FRITZ! Boxen der Firma AVM sind zum einen einfache DSL Modems, aber auch Router. Was der Unterschied der beiden Hardwarekomponenten ist, ist in wenige Worten erklärt: Mit einem Modem wählt jeder Client sich selbst ins Internet ein, oftmals mit Hilfe einer Einwahlsoftware, und/oder auf ähnlichem Wege. Bei einem Router hingegen initialisiert dieses Gerät die Verbindung ins Internet und ermöglicht es, eine beliebige Rechneranzahl (hardwareabhängig) miteinander zu verknüpfen und ins Internet zu bringen. Der Router ist also der Initiator und Verteiler von IP Adressen, die für die Kommunikation im Internet und im Netzwerk von Nöten sind. Auszug aus dem AVM Pressetext:
"Fritz! Box Entwicklungsziele: Klarheit, Verständlichkeit und Unkompliziertheit Einfache Installation und intuitiver Einsatz, alle Kommunikationsmöglichkeiten zur Hand und dabei serienmäßig sicher vor Viren und Würmern (...)
Anschlüsse für Ethernet, WLAN und USB lassen die F! Box mit praktisch jedem Gerät kommunizieren. Neben dem klassischen PC-Einsatz ist so beispielsweise mit einem Kabelklick auch die Spielekonsole online. Dazu kommt die Funkverbindung zu Bluetooth-Geräten wie Fernseher (mit Adapter) oder Handy und eine Routerfunktion." Okay, was bringt uns der Auszug mal praktisch betrachtet? Man kann damit eigentlich alles machen, mit Routern, bzw. mit den F! Boxen. Ich denke mal nun sollte vorerst klar sein, was Router sind.
3.) FRITZ!Box - Was ist das dann? Die
Bilder von AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7170
FRITZ!Box ist ein DSL-Router, ein DSL-Modem und eine TK-Anlage in einem. Der Benutzer hat mit Hilfe der Box die Möglichkeit, ein Netzwerk zu generieren, Netzwerke miteinander zu verbinden, und ein Telefonsystem aufzubauen. Dem Benutzer der FRITZ!Box ist selbst überlassen, ob man die FRITZ!Box als
a) Modem b) Router c) IP-Client betreibt.
a) Modem Wenn die FRITZ!Box als DSL-Modem fungiert, so muss jeder Client, der an der FRITZ!Box angeschlossen ist, mit Hilfe einer Zugangssoftware manuell die Internetverbindung zum ISP (Internet Service Provider) herstellen. Der Client initialisiert also die Verbindung.
b) Router Die FRITZ!Box ist Initiator der Internetverbindung und organisiert das interne Netzwerk. Wenn beispielsweise 2 Clients an der FRITZ!Box angeschlossen sind, so wird es die Aufgabe der Box sein, das Netzwerk zu verwalten, die Internetverbindung für beide Clients herzustellen und dieses zu organisieren.
c) IP-Client Man kennt vielleicht sogar die Funktion, dass die FRITZ!Box als IP-Client fungieren kann. Dies bedeutet, dass ich die FRITZ!Box in ein Netzwerk integrieren lässt, und somit die Internetverbindung mitverwendet, die durch einen anderen Router initialisiert wird. Diese Funktion bietet die FRITZ!Box Fon WLAN 7170 leider nicht.
4.) Systemvoraussetzungen Wie jede Hardware gibt es auch bei den F! Boxen eine gewisse Voraussetzung:
- Javascriptfähiger Browser der 4. Generation oder aktueller (IE 4.0) - Bei Anschluss über Ethernet: 10/100 Base-T Port (handelsübliche Netzwerkkarte) - WLAN Anschluss IEEE 802.11 b, g - DSL-Anschluss nach 1TR112 (UR-2)-Standard Naja, und klar sollte wohl sein, dass ihr auch Rechner, also Clients, braucht. Des Weiteren muss jede Netzwerkkarte TCP/IP gebunden sein, dazu aber nachher bei den Grundlagen zur Netzwerktechnik mehr.
5.) Lieferumfang · Telefonanlage für Internettelefonie und Festnetz (ISDN und analoges Festnetz), WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem · 4,25 m langes DSL/Festnetz-Anschlusskabel (Y-Kabel) · 1,5 m langes LAN-Kabel (rotes RJ-45 Kabel) · Dreifach TAE-Adapter zum Anschluss analoger Endgeräte (RJ-12) · Externes Netzteil · gedruckte Installations-Anleitung · CD-ROM mit Software und ausführlicher Dokumentation
6.) Leuchtdioden und Anschlussmöglichkeiten Fangen wir einmal mit den Leuchtdioden an. Was hat da die FRITZ!Box Fon WLAN 7170 für welche?
· Power/DSL-LED: Die Power/DSL-LED gibt den Status von der Internetverbindung, sowie der Stromversorgung an. Wenn die Power-LED durchgehend leuchtet, dann ist sichergestellt, dass schon mal eine Stromversorgung existiert. Wenn diese blinken sollte, dann synchronisiert sich die FRITZ!Box mit dem ISP (Internet Service Provider). Ist sie aus, so habt ihr weder Strom, noch DSL. · Festnetz: Mit Hilfe dieser LED erfährt der Benutzer, ob er über das Festnetz telefoniert, oder über VoIP (Voice over IP)
· Internet: Diese LED zeigt genau wie die Festnetz-LED an, über welche "Leitung" telefoniert wird. VoIP oder Festnetz · WLAN: Die WLAN-LED gibt den Status des WLANs an. Leuchtet diese, so wurde das WLAN-Funketz aktiviert.
- Info: Die Info-LED gibt - wie der Titel sagt - Informationen. Diese können unterschiedlich aussehen, zum Beispiel blinkt die Info-LED, wenn ein Online-Zähler (für Modemuser mit einer Trafficbegrenzung sehr hilfreich) überschritten wurde, oder wenn neue Nachrichten auf irgend einem Server liegen. Was kann man denn alles an die FRITZ!Box Fon WLAN 7170 anschließen? Eine ganze Menge. Eine kleine Auflistung:
- S0-Bus: Hier kann der Benutzer eine ISDN-TK-Anlage, bzw. ein ISDN-Endgerät anschließen. Der S0-Bus generiert auch für einen analogen Anschluss ein ISDN-Signal, so dass die genannten ISDN-Endgeräte an der F!Box betrieben werden können. - analoge Nebenstellen: Wie man vielleicht noch aus meinem Bericht über die FRITZ!Box Fon WLAN 7050 weiß, kann man analoge Telefone betreiben. Hier ist aber hingegen der 7050 nicht vorgesehen, dass man drei analoge Nebenstellen hat, nein, hier ist es eine analoge Nebenstelle, zumindest ein Anschluss, wo ein dreifach Adapter angeschlossen wird. Der dreifache Adapter ist eine Art Platzbeschaffungsmaßnahme, denn mit Hilfe dessen kann jeder Benutzer auch weiterhin drei Telefone, analoge Telefone, anschließen.
- LAN-Ports: Die FRITZ!Box Fon WLAN 7170 kann 4 Clients per LAN annehmen. An den LAN-Ports kann man auch einen Hub/Switch dazwischen schalten, um die maximale Anzahl der Clients zu erhöhen. - USB-Host: Wir haben hier an der FRITZ!Box Fon WLAN 7170 einen USB-Host Anschluss. Dies bedeutet, dass wir hier nun USB-Endgeräte anschließen können (Drucker und Massenspeicher). Leider haben wir es hier mit einem USB-1.1 Anschluss zu tun, leider kein schneller 2.0 Anschluss.
7.) Der Anschluss - schwer oder einfach? Der Anschluss einer FRITZ!Box, für manche schwer, doch ich sage, er ist sehr einfach. Wenn der Benutzer die beiliegende CD verwendet, so wird ihm bildlich dargestellt, wie er was anschließen muss. Fangen wir einfach mal an. Der Anschluss erfolgt ziemlich einfach, da an der 7170 jede Buchse farblich gekennzeichnet ist, entsprechend der Kabel. So kann schon mal kein Irrtum darüber entstehen, wo was angeschlossen werden muss. Man schließt die TAE-Dose an den Splitter, den Splitter 2fach an die FRITZ!Box, und an die FRITZ!Box dann die entsprechenden Clienten. Das war's! So einfach klingt es, so einfach ist es. Ich habe selbst viele FRITZ!Boxen konfiguriert, angeschlossen und installiert, bislang ging alles reibungslos und sehr schnell.
Hingegen der 7050 haben wir bei der FRITZ!Box Fon WLAN 7170 ein Y-Kabel, welches für das Telefonsignal, als auch für das DSL-Signal zuständig ist. Die farbliche Kennung ist gleich geblieben, nur hat man ein Kabel gespart. Sollte man aber wider Erwarten wirklich Probleme bei dem Anschluss haben, so kann man sich in der beiliegenden CD sehr detaillierte Anschlusshilfen ansehen, wo dem Benutzer explizit erklärt wird, wo er was anschließen muss. Aber klar, wir Männer, von denen spreche ich nun mal, brauchen ja keine Anleitung. Wir sind so, dass wir einfach tun. Die bereits erwähnte Farbgebung der Kabel und der Eingangsbuchsen verhindert schon mal, dass wir irgendwo etwas Falsches anschließen, Wenn wir nun noch ein wenig logisch nachdenken, wissen wir, wo man was anschließen muss. Der einfachste Test, ob man alles korrekt angeschlossen hat, oder nicht, sind die Leuchtdioden. Gehen wir mal systematisch durch:
Schritt 1: Die Stromzufuhr. Wir schließen also an die FRITZ!Box das Netzteil an. Was ist? Die Power-LED leuchtet. Schritt 2: DSL-Verkabelung. Wir schließen das graues Ende des Y-Kabels in den benannten "DSL"-Port der FRITZ!Box, und das andere Ende an unseren Splitter, und schon synchronisiert sich die FRITZ!Box (blinkende Power-LED). Nach kurzer Zeit leuchten die Power-LED und die DSL-LED durchgehend, und unsere FRITZ!Box kann eine Internetverbindung verwenden.
Diese beiden Schritte sind das Fundament. Nun verbinden wir noch einen Client per Netzwerkkabel (RJ-45 rot) mit der 7170, und schon sind wir am Ende des Anschlusses. Wenn wir nun aber noch Telefone anschließen möchten, so haben wir Adapter, um z.B. die analogen Nebenstellen zu erreichen. ISDN-Endgeräte werden ohne Adapter direkt an den S0-Bus angeschlossen. Dies ist nun der Anschluss für den LAN-Abteil, nun wenden wir uns doch dem WLAN zu.
Per WLAN ist es ähnlich. Im Lieferzustand haben wir gewisse Voreinstellungen, die man direkt in der Benutzeroberfläche ablesen kann. Idealer Weise verbindet man zu Beginn die FRITZ!Box per LAN mit einem Client, um so die nötigen Informationen über die Netzwerkverschlüsselung zu erfahren. Diese werden dann gemerkt oder abgeschrieben (oder auch deaktiviert), und dann in den entsprechenden WLAN-Client übernommen. Schon sollten wir eine WLAN-Verbindung haben. Allerdings gibt es auch noch etwas, was sich "Stick & Surf" nennt. Die Technologie "Stick & Surf" wurde von AVM entwickelt, und ist bislang mit den Produkten "FRITZ!Box Fon WLAN 3050" und "FRITZ!Box Fon WLAN 7170" zu realisieren. Hinter der ganzen Technologie verbirgt sich ein Mechanismus, der es dem Benutzer erleichtern soll, diverse Konfigurationen vornehmen zu müssen. Ich werde simultan zum Schreiben des Berichts die Installation durchführen, damit ich es euch möglichst detailgenau erklären kann. Zuerst einmal legen wir die CD ins Laufwerk. Öffnet sich ein Autorun, also ein selbststartendes Tool? Bei mir nicht, ist vielleicht auch einfach deaktiviert. Der zweite Schritt ist, dass wir unseren FRITZ!WLAN USB Stick (und nur mit diesem ist diese Technologie zu realisieren) nun an unsere FRITZ!Box Fon WLAN 7170 am USB-Host anschließen. Dies tue ich mal. Es blinkt nun eine Leuchtdiode am Stick, was uns signalisieren soll, dass der Stick alle wichtigen in der FRITZ!Box eingestellten Informationen über das WLAN erfährt.
Dies macht die Technologie "Stick & Surf" so reizvoll. Man verbindet den Stich einfach mit den beiden genannten Boxen, und schon sind auf dem Stick enthalten alle wichtigen Information. Nun schließen wir den Stick mal an den Computer. Was passiert? "Neue Hardware gefunden". Nun installieren wir mit Hilfe der beiliegenden CD den Treiber, und schon startet sich das Steuerungsprogramm, und die Installation ist abgeschlossen. Wir können so schon ganz einfach surfen.
8.) Webinterface der FRITZ!Box Wir haben nun schon so oft was von einem Webinterface gelesen, und dennoch weiß noch niemand so genau, was das eigentlich ist? Ihr öffnet euren Browser, und tippt dort die Adresse fritz.box ein, und so gelangt ihr auf eure FRITZ! Box, wo ihr diverse Einstellungen vornehmen könnt. Dieser Weg ist der einzige Weg, um eine FRITZ! Box zu konfigurieren.
Das Webinterface ist aufgebaut wie eine herkömmliche Website, worin wir aber allerlei Dinge einstellen, verändern und sogar manipulieren können. Je nach Typ der FRITZ! Box ist das Webinterface aufwendig/weniger aufwendig. Verständigungsprobleme dürfte es dort keine geben, denn auch hier hilft uns eine aussagekräftige und umfassende Hilfedatei weiter. Für was wir das Webinterface brauchen? Nun ja, manch ein Administrator möchte seine IP Adressen statisch verteilen, oder möchte sowas wie Onlinezeiten einstellen, oder Ports blocken, die Firewall editieren und dergleichen. Man kann einfach alles auf diesem Webinterface einstellen und konfigurieren. Grundlegend gesagt sei jedoch:
Im Werkzustand ist eine FRITZ! Box auf DHCP eingestellt. Das bedeutet, sobald man eine FRITZ! Box angeschlossen hat (im Routerbetrieb), und man jeden Client auf DHCP laufen lässt, muss man eigentlich nur die Clients mit der FRITZ! Box verbinden, und schon kann das Surfen losgehen! Merke: Nur durch fritz.box in der Adresszeile oder auch durch die Eingabe der IP-Adresse der FRITZ!Box (im Werkszustand 192.168.178.1) eines Browsers kommen wir auf die FRIZ! Box, und nur mit Clients, die direkt an die 7170 angeschlossen sind, ist ein Zugriff möglich
9.) Telefonie Wenden wir uns einem Schwerpunkt der 7170 zu. Mit Hilfe der FRITZ!Box kann der Benutzer auch telefonieren, entweder über VoIP oder über Festnetz. Die FRITZ!Box bietet die Möglichkeit, dass man dort bis zu drei analogen Endgeräten und einem ISDN-Endgerät anschließen kann. Wie man über VoIP telefoniert, oder wie man über Festnetz telefoniert, bzw. wie man dies nun konfiguriert, werde ich hier nicht erwähnen, denn das würde definitiv die Länge des Berichts sprengen. Zusammengefasst:
Dem Benutzer ist es selbst überlassen, ob er nun die Telefonie über das Internet (VoIP) verwenden möchte, oder ob er über das deutsche Festnetz telefoniert. Beides ist möglich und einfach zu konfigurieren, denn für jede Nebenstelle gibt es eine Konfigurationsseite in dem Webinterface. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, bzw. nicht ganz dort, fungiert die FRITZ!Box auch als eine Telekommunikationsanlage. Dies bedeutet, dass der Benutzer hier sein komplettes Telefonsystem administrieren und verwalten kann. Ausführliche Dokumentationen wie eine Anrufliste geben zusätzlich genauste Informationen darüber, ob, von wo, wohin und wie lange telefoniert wurde.
10.) Die Bedienung Die Bedienung der FRITZ!Box ist relativ simpel. Hat man sich erst einmal an die Benutzeroberfläche (Webinterface) gewöhnt, kommt man ganz schnell dahinter, wie man etwas einstellt. Ich behaupte, dass es hier keine Probleme geben sollte, denn durch eine ausführliche Hilfe-Datei, sowie einen Support von AVM, sind keine Probleme unlösbar.
Viel mehr muss der Benutzer an der FRITZ!Box auch nicht bedienen. Hat man einmal die Benutzeroberfläche und deren Konfiguration vorgenommen, braucht man im Regelfall dort nichts mehr zu verändern. Ein wenig anders sieht es dann in der WLAN-Konfiguration aus. Die FRITZ!Box läuft auf dem WLAN-Standard IEEE 802.11g und IEEE 802.11b. Diese beiden Standards sorgen für eine Kommunikation von FRITZ!Box und WLAN-Client. Hier zu erwähnen sind nun auch die Sicherheitseinstellungen. Mit der Verschlüsselung WEP, WPA und WPA2 verspricht die F!Box eine Sicherheitsstufe höchsten Grades.
Bereich WLAN würde ich euch die Verschlüsselung WPA2 ans Herz legen. Ich muss hier wohl ein wenig weiter ausholen ... Die Verschlüsselung WPA2 basiert und ist mit dem Standard IEEE 802.11i integriert. Das Verfahren des WPA2s ist eine Erweiterung und Sicherheitsverbesserung zu dem relativ bekannten Verfahren WPA, welches eine Verbesserung der Verschlüsselung WEP ist. Sinn des Ganzen ist es, dass man das WLAN in der Sicherheit absolut undurchdringlich macht, in dem es in einem Zeitintervall von 3600 Sekunden automatisch ein Passwort generiert, welches der WLAN-Client und der Router automatisch abgleichen. Das Prinzip der Verschlüsselung erfolgt nach dem Advanced Encryption Standard (AES), wobei es sich hier um ein symmetrisches Kryptosystem handelt.
Wie funktioniert das? Wir haben es hier mit einem hochmodernen Algorithmus zu tun, welcher variable Blockgrößen von 128, 192 oder 256 Bit und einer variablen Schlüssellänge (Passwort) von 128, 192 oder 256 Bit besitzt. Damit bietet man ein sehr hohes Maß an Sicherheit im Bereich WLAN. Bei Wahl eines entsprechend komplexen Passwortes ist es auch mit größtem Aufwand ohne den jeweiligen Schlüssel nicht möglich, die damit codierten Daten zu verwenden, sniffen oder zu entziffern. Ich weiß, harter Tobak, aber ich denke, dass musste einfach zur Vollständigkeit hier rein. Ergo: WPA2 macht euer WLAN sicher (Verzeiht, aber einfacher konnte ich es nicht wirklich erklären, ohne einen eigenständigen Bericht darüber zu schreiben). Zusammengefasst:
· Einfaches Einrichten mit Hilfe der Benutzeroberfläche · Die analogen Nebenstellen sind individuell zu konfigurieren · Wahlregeln sind für die Nutzung von VoIP und Festnetzgesprächen möglich · WLAN-Verschlüsselung sorgt für höchste Sicherheit · Viele Konfigurationen mit Hilfe eines angeschlossenen Telefons möglich · Zuschaltbarer Expertenmodus zur Realisierung individueller Anwendungsszenarien 11.) Eigene Meinung
Fassen wir einmal zusammen. Die FRITZ!Box ist für jeden Benutzer einfach zu konfigurieren, und bietet viele Möglichkeiten, diverse Anschlussszenarien zu realisieren. Durch die Benuteroberfläche ist der Einstellungsvielfalt fast keine Grenzen gesetzt. Aber auch bei Problemen hat die 7170 eine schöne Lösung: Die Hilfe-Dateien in der FRITZ!Box Benutzeroberfläche. Alternativ dazu könnte der Benutzer auch ein Handbuch verwenden, welches als PDF-File auf der mitgelieferten CD enthalten ist. Im Handbuch stehen wichtige Informationen, wie z.B. Telefonkombinationen, welche man verwenden kann, um diverse Einstellungen einfach und unkompliziert vom Telefon aus zu konfigurieren, nur mal das Aktivieren/Deaktivieren vom WLAN als Beispiel. Nun noch eine kurze Zusammenfassung des Berichts, was ist die FRITZ!Box und was kann sie: ·´Telefonanlage für Internet- und Festnetztelefonie (ISDN und analoge Anschlüsse) · WLAN-Router mit DHCP-Server, IP-Masquerading/Network Adress Translation · Integriertes Modem, unterstützt DSL und ADSL2+ · Internettelefonie SIP-konform nach RFC 3261 · Intelligenten Codec Management (Codecs: G.711, G.726-32, G.726-40, G.726-24) · WLAN-Funknetze nach 802.11b (11 Mbit/s), 802.11g (54 Mbit/s) und 802.11g++ (125 Mbit/s) · WLAN-Verschlüsselung mit WPA2, WPA, WEP-64 oder WEP-128 · Stateful Packet Inspection Firewall, sichere Portfreigabe für eigene Server-Angebote · Bandbreitenmanagement DSL Traffic Shaping zur optimalen Nutzung des DSL-Anschlusses · Geräte-Abmessungen 185x140x35 mm, Tisch- oder Wandmontage möglich
Ich persönlich habe zu Hause die FRITZ!Box Fon WLAN 7050, die F!Box Fon WLAN 7170 und die FRITZ!Box WLAN 3050. Bislang konnte ich nur Positives berichten und hatte - wie erwähnt - keine Anschlussschwierigkeiten, oder gar Probleme bei der Konfiguration. Ob man nun ein Netzwerk aus 3 Rechnern, WLAN, LAN und USB betreiben möchte, oder einfach nur einen guten Schutz vor Angriffen aus dem Internet haben möchte, die FRITZ!Box bietet diese Möglichkeiten. Auch die Telefonie ist simpel zu konfigurieren, und folglich zu verwenden.
Was zusätzlich noch sehr lobenswert ist, ist der Fakt, dass AVM stets bemüht ist, durch Updates der Firmware-Version einer FRITZ!Box neue Features zu integrieren. In einem der letzten Updates wurde die Wecker-Funktion implementiert, was ich sehr hilfreich finde - auch wenn ich den Wecker auch wie gewohnt ignoriere. Weitere Features sind Gang und Gebe. Alles relevante diesbezüglich könnt ihr auf der Website von AVM nachlesen. Wie soll ich dieses Produkt nun bewerten? Ich vergebe 4 Sterne. Warum ziehe ich einen Stern ab? Wir haben an der FRITZ!Box Fon WLAN 7170 einen USB-Host Anschluss, was äußerst angenehm ist, doch hätte man hier gleich einen USB2.0 Anschluss daraus machen können. Als weiteres Argument vermisse ich die Funktion, dass man die FRITZ!Box in ein bestehendes Netzwerk integrieren kann, sprich: Die Funktion des IP-Clients fehlt.
Nun befinden wir uns dann auch endlich am Ende des Berichts. Ich bedanke mich herzlichst für Euer Durchhalten (oder auch Klicken)! Wenn Euch etwas fehlt, oder Ihr Fragen, Kritik und Anregungen habt, so schreibt einen Kommentar oder einen Gästebucheintrag, über beides freue ich mich und werde schnellstmöglich antworten. Bisweilen wie gewohnt ein:
Adieu, Euer EvilEye © 06.04.2006
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25.02.2011 14:22
Hallo Ich habe mir die Box gerade auch gekauft. Schöner Bericht. Es ist so ziemlich die einzige Box, die 3 Analoge Nebenstellen bietet! Die meisten Anlagen im unteren Segment, bieten nur 2. Gruß
07.11.2006 13:10
Da fehlt ja wohl nix! Wer mit diesem Bericht sein DSL/Netzwerk etc. nicht zum laufen bekommt der sollte alles was mit Computern zu tun hat wegschmeißen! Ausgezeichnet!
13.10.2006 18:50
Sehr sehr guter und ausführlicher Bericht. Gefällt mir. LG kikamagazin