Erfahrungsbericht über

AVM FRITZ!Box WLAN 3170

Gesamtbewertung (12): Gesamtbewertung AVM FRITZ!Box WLAN 3170

37 Angebote von EUR 97,00 bis EUR 155,88  

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Prämierter Erfahrungsbericht

In Sachen Fritz!

5  15.03.2008

Pro:
Sicherheit WLAN und LAN Verbindung(en), USB - Anschlussmöglihkeiten, sehr gute Verarbeitung, Preis

Kontra:
Handbuch nur auf der mitgelieferten CD

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Ausstattung

Benutzerfreundlichkeit

Zuverlässigkeit

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Stromverbrauch:


Abatar

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:42

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 344 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Liebe Leserinnen und Leser,

vor gut drei Monaten habe ich mir ein neues Modem gekauft. (siehe Bild 1) Genauer gesagt handelt es sich hierbei um einen Modemrouter, namentlich "FRITZ! Box WLAN 3170" genannt. Alles begann mit dem Kauf einer neuen Spielekonsole, der XBOX 360, einige Wochen zuvor. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, welche Ansprüche eine moderne Spielekonsole an ihr technisches Umfeld stellen sollte. Ich mußte daher auch sehr schnell feststellen, dass mein Fernseher und mein bisher genutztes Modem inzwischen einfach zum "alten Eisen" gehörten und dringend auszutauschen sind, wollte ich in Zukunft in den Genuss der vollen Internet- und Grafikpower, der neuen Spielekonsole kommen.

Hier hatte ich nun also ein kleines Problem. Ich habe zwei Geräte, Computer und XBOX 360, die beide, unabhängig voneinander, online gehen sollten. Ich aber, wie schon erwähnt, feststellen mußte, dass mein altes Modem dafür nun allerdings überhaupt nicht mehr geeignet war. Über diese Tatsache hatte ich mir nämlich, bis zu diesem Zeitpunkt, noch keine wirklichen Gedanken gemacht. Meinem altem Modem, für das zumindest schon mal das Wort "DSL-Geschwindigkeit" kein Fremdwort mehr war, fehlte einfach ein zweiter Port-Zugang, egal ob LAN, oder WLAN. An WLAN war zu diesem Zeitpunkt allerdings überhaupt noch nicht zu denken, da dieses Gerät nur über einen einzigen LAN-Port verfügte. Also sollte mein neues Modem, auch in Betracht auf zukünftige Veränderungen, die ich später im Bericht noch etwas näher erläutern möchte, auf jeden Fall über zwei LAN- und auch über einen WLAN-Zugang verfügen.

So lagen die Hauptgründe der Neuanschaffung also glasklar vor mir. Die Spielekonsole sollte, wie schon erwähnt, unbedingt online gehen können, für Freunde dieser "Daddelmaschinen" gibt es kaum eine bessere Erfindung, da man sich so mit vielerlei neuem Material zu seinen Konsolenspielen online versorgen kann, ständig über Neuigkeiten aktuell informiert wird, mit Freunden zusammen spielen kann, usw.. Online bieten sich einem einfach ganz neue Möglichkeiten an, die man dann natürlich auch ausschöpfen möchte. Ein kurzweiliges Vergnügen, das ich mir allerdings sehr gerne gönne, hilft es mir doch, dem Alltagstress für einige, wenige Stunden zu entfliehen und den Kopf wieder frei zu bekommen, doch das nur so am Rande erwähnt.

Für mich kam daher also eine gemeinsame Nutzung des einen LAN-Portes an meinem alten Modem im Zusammenspiel zwischen Computer und neuer Spielekonsole nicht in Frage, ein Umstand, der mir sowieso nicht gefiel, mit dem ich mich auch nicht wirklich anfreunden wollte. Viel zu umständlich erschien mir diese Lösung, ständig die Kabel austauschen zu müssen. Und die Möglichkeit die Spielekonsole per LAN oder WLAN im Wohnzimmer zu betreiben, wäre mir so auch verwährt geblieben. Eine andere Möglichkeit mußte also gefunden werden, so entschloss ich mich bei meiner Modem/Router-Wahl für die FRITZ! Box WLAN 3170. Soviel zu meiner kleinen Vorgeschichte, über meine Eindrücke und Erfahrungen mit diesem neuen Gerät, möchte ich Euch nun in diesem Bericht gerne näher berichten.

## Lieferumfang und Technische Daten


# Lieferumfang

1x Gerät FRITZ! Box WLAN 3170

1x Externes Netzteil

1x 4 m langes DSL-Anschlusskabel

1x 1,5 m langes LAN-Kabel (in roter Farbe)

1x 1,5 m langes USB-Kabel (in grauer Farbe)

1x CD mit dem Benutzerhandbuch


Na, das sah doch schon ganz anders aus, als früher. Die FRITZ! Box WLAN 3170 verfügt über vier LAN-Anschlussmöglichkeiten, um z.B. Computer, Spielekonsole(n), oder ein kleines Heimnetzwerk aufzubauen. Durch diese Anschlussmöglichkeiten wird nämlich jeder angeschlossene Computer automatisch in ein eigenes, kleines Heimnetzwerk eingetragen und ist sofort innerhalb dieses Netzwerkes verfügbar. Jedem angeschlossenen Gerät wird nämlich eine eigene IP-Adresse zugewiesen. Was es mit diesen "IP-Adressen" auf sich hat, erläutere ich gleich noch ausführlich. Ein neu angeschlossenes Gerät kann aber nur über EINE dieser Arten mit der FRITZ! Box verbunden sein, entweder über "LAN" oder über "WLAN", beides gleichzeitig funktioniert nicht!

So verfügt dieses Gerät auch über einen WLAN-Anschluss mit dem man nun z.B. ein Notebook, einen Computer, die Spielekonsole, oder auch ein PDA betreiben kann. Die neue Modemgeneration, wie die von mir hier beschriebene, verfügt nun auch über USB-Zugangsports, mit denen man z.B. einen USB-Drucker, einen USB-Massenspeicher, eine USB-HUB, oder einen "FRITZ!WLAN USB Stick" anschließen kann. Bei letzterem lässt die FRITZ! Box es auch zu, dass man auch Geräte anderer Hersteller anschließen kann, dies gilt natürlich auch für alle anderen angeschlossenen USB-Geräte, dies ist allerdings in diesem Falle sehr wichtig, da man hier nicht zwingend sein älteres Zubehör gegen neue USB-Sticks austauschen muß!. Eine gute Sache, da z.B. viele Notebooks einen solchen WLAN-Adapter heute schon integriert haben.

Schnell sind alle notwendigen Kabel an der Rückseite der FRITZ! Box angeschlossen. Kaum führt man ihr, über das mitgelieferte Netzteil, Strom zu, fängt auch schon die ganz links, auf der Oberseite des Gerätes, angebrachte Poweranzeige (eine längliche, grüne Leuchtdiode), an zu blinken und signalisiert so ihre Betriebsbereitschaft. Hier findet man sich sehr schnell zurecht, so findet z.B. das, im Zubehör enthaltene, DSL-Kabel nur über die Buchse mit der Aufschrift "DSL" seinen, für sich vorgesehenen, Platz am Gerät. Falsch anschließen kann man hier eigentlich nichts mehr, da jede einzelne Komponente,

Bilder von AVM FRITZ!Box WLAN 3170
  • AVM FRITZ!Box WLAN 3170 FRITZ! Box WLAN 3170
  • AVM FRITZ!Box WLAN 3170 WLAN
  • AVM FRITZ!Box WLAN 3170 Startcenter
  • AVM FRITZ!Box WLAN 3170 Startcenter
AVM FRITZ!Box WLAN 3170 FRITZ! Box WLAN 3170
Vorder- und Rückansicht der FRITZ! box
um die FRITZ! Box mit dem Internet oder dem Netzwerk verbinden zu können, so gekennzeichnet ist, dass man sofort erkennt, wo diese angeschlossen werden müssen.
# Technische Daten der FRITZ! Box WLAN 3170

Die FRITZ! Box verfügt über ein integriertes Modem, das Modem unterstützt DSL und auch ADSL2+. Der eingebaute WLAN-Router ermöglicht ein WLAN Funknetzwerk über WLAN-Adapter. Die WLAN-Verbindung wird über WLAN-Verschlüsselungen verschlüsselt. Hier bietet die Firma AVM mit WPA2, WPA, WEP-64 oder WEP-128 einige moderne Verschlüsselungsmethoden an (siehe auch Bild 2). Die Fritz! Box findet eigentlich überall auf einem Schreibtisch oder sonstigem Arbeitsplatz ihren Standort. Sie ist dabei auch nicht besonders groß (Geräte-Abmessungen 160x122x31 mm), nimmt also kaum Platz in Anspruch und verfügt auch, sofern man das möchte, über eine Vorrichtung, die FRITZ! Box an eine Wand montieren zu können.

Ab Werk bietet AVM eine Firewall an. Diese ist lernfähig und sollte meiner Meinung nach auch immer eingeschaltet sein. Die Firewall ist >> TÜV-geprüft << und standardmäßig sofort aktiv. So kann man unbefugte Angriffe, Port-Scans und Wurm-Attacken abwehren, dies ist aber nur eine zusätzliche Hilfe und ersetzt keine Firewall, wie z.B. die, von Microsoft in Windows XP integrierte Firewall. Der Modemrouter verfügt über Anschlussmöglichkeiten um einen PC, eine Konsole durch Ethernet, USB und auch kabellos mit WLAN anzuschließen und so mit dem Internet oder Heimnetzwerk zu verbinden (siehe auch Bild 1). Die FRITZ! Box kann als Basisstation eingesetzt werden oder auch als Repeater.

Anmerkung:

So genannte "Repeater" werden z.B. eingesetzt um ein schwache Funknetzverbindung wieder zu verstärken. Dies kann dann der Fall sein, wenn der Übertragungsweg zur Basisstation zu weit entfernt ist und die Funksignale dadurch zu stark gestört werden.

Wie schon erwähnt verfügt das Gerät über Anschlüsse um USB-Zubehör anzuschließen, wie USB-Drucker und USB-Massenspeicher. Hier besteht die Möglichkeit der Massenspeicher-Freigabe im LAN und WLAN und sogar über das Internet. Das Bandbreitenmanagement der FRITZ! Box WLAN 3170 ermöglicht gleichzeitigen Down- und Upload mit der vollen DSL-Geschwindigkeit. Also DSL-Power hat man hier auf jeden Fall. Wenn ich die XBOX 360 im Internet betreibe und gleichzeitig mit dem Computer Online bin, macht dies keinen Unterschied, man bemerkt überhaupt nicht, das beide Geräte auf das Internet zugreifen.


## FRITZ! Box gegen Unbefugte von außen und innen absichern

Alle diese Möglichkeiten rufen natürlich einen gewissen Schutz auf den Plan, doch wie schützt man sich als Anwender, gegen Unbefugte Zugriffe!? Wochenlang habe ich mich mit dem Thema "Sicherheit" in Bezug auf die FRITZ! Box beschäftigt, hier nun mein Weg, ein sicheres Arbeiten und Surfen mit der FRITZ! Box WLAN 3170 zu ermöglichen:

Ab diesem Zeitpunkt solltet Ihr nun allerdings genau wissen, was zu tun ist , oder nur jemanden an Eurem System arbeiten lassen, der hier sein Handwerk versteht und selbst sicher ist , im Umgang mit Modem, Router, WLAN und Co., im schlimmsten Falle, kann man sich hier nämlich einiges an der FRITZ! Box verstellen und das wäre doch sehr ärgerlich, da es bestimmt sehr langwierig ist, alles fehlgeschlagene wieder rückgängig zu machen!!!

Nun, bevor ich weiter fortfahre, möchte ich Euch noch einige Anwendertipps mit auf den Weg geben. Diese Rubrik habe ich ins Leben gerufen, da ich sie zum einen selbst sehr wichtig finde und zum andern möchte ich ja mein erworbenes Wissen in diesem Bericht an Euch weitergeben. So folgen hier nun also die ersten "Tipps und Tricks", die ich immer wieder mal, unter dieser Bezeichnung, in meinen Bericht einfließen lassen werde.

+++ Tipps und Tricks +++
Was versteht man eigentlich unter einem "PING"!?

Das Programm "Ping" (Packet Internet auch Inter-Network Groper genannt) dient zur Feststellung, ob z.B. ein angeschlossener Computer verfügbar bzw. erreichbar ist und ob die angeschlossenen Komponenten diese Anfragen akzeptieren und wie lange diese Anfrage an das jeweilige System gedauert hat.

Mit dem Verb "pingen" sind die Aufrufe und dessen Nutzung gemeint. Man kann so z.B. einen Internetserver oder, wie in meinem Fall die FRITZ! Box wie auch den eigenen PC, "anpingen". Diesen Vorgang nennt man also in der Computerfachsprache "pingen", doch was passiert hier eigentlich!? Nun, ganz einfach: Der "pingende" Computer sendet ein kleines (meist etwa 32 Byte) gro0es Paket zum/zur Zielrechner/Zieladresse und erhält so, sofern dieser auch wirklich erreichbar ist, eine Antwort über den Empfang des Paketes, welches man durch den Ping-Befehl an die Zieladresse gesendet hatte.
Hier wird also die Konnektivität der Verbindung aller angeschlossenen Geräte untereinander überprüft.

Beispiele:

Ping ausführen:

- ping 192.168.178.1 (ping zur FRITZ! Box )

- ping 127.0.0.1 (Loopback - ping an den eigenen Rechner)

Ein PING zum eigenen Computer sieht dann z.B. so aus:

ping 127.0.0.1

--
Die Rückmeldung schaut so aus:

Ping wird ausgeführt 127.0.0.1 mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128
Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128
Ping-Statistik für 127.0.0.1:
Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.:
Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms
Um diese Beispiele selbst auszuführen musst Ihr folgendermaßen vorgehen:

Eingabeaufforderung über "Start - Ausführen" öffnen und dann in der Eingabe der DOS-Box den Befehl "cmd". Nun könnt Ihr Euch eine Zieladresse auswählen und diese "anpingen". Doch warum gehe ich an dieser Stelle überhaupt so genau auf diesen Befehl ein!? Nun, der Ping-Befehl ist sehr wichtig und nützlich, so kann ich erkennen, ob die FRITZ! Box etwa. mit meinem Computer, dem Internet, oder der XBOX 360 kommuniziert. Die einzelnen dabei angesprochenen Geräte-IP-Adressen findet Ihr übrigens ganz einfach im Startcenter der FRITZ! Box unter dem Menüpunkt " FRITZ! Box " Aber es gibt noch eine andere Möglichkeit, da wir alle mit den verschiedensten Geräten arbeiten, bietet das Betriebssystem selbst (hier Windows XP) eine Möglichkeit an, die vergebenen IP-Adressen mit denen das System zusammenarbeitet, in Erfahrung zu bringen.


Benötigt man, etwa für spätere Recherchen, seine eigenen IP-Adress-Einstellungen als Ausdruck auf Papier,, ist nun dieser DOS-Befehl sehr nützlich: === " ipconfig " ===

ipconfig /all > ipconfig.txt

Dieser Befehl schreibt alle Windows-IP-Konfigurationen in eine Textdatei (ipconfig.txt), die man so wunderbar weiterverarbeiten kann.
Anbei ein Beispiel, aufgeführter IP-Einstellungen, aufgelistet durch den zuvor beschriebenen Befehl .Aus verständlichen Gründen habe ich natürlich meine Werte durch "X" ersetzt, ansonsten sieht das Ergebnis bei Euch allerdings genauso aus, nur aufgefüllt mit den entsprechenden Werten der einzelnen IP-Adressen.

Windows-IP-Konfiguration
Hostname pc-XXX Primäres DNS-Suffix
Kottentyp IP-Routing aktiviert WINS-Proxy aktiviert

Ethernetadapter LAN-Verbindung:
Verbindungsspezifisches DNS-Suffix: Beschreibung
Physikalische Adresse XX-XX-XX-XX-XX-XX DHCP aktiviert Ja Autokonfiguration aktiviert Ja IP-Adresse XXX.XXX.XXX.XX Subnetzmaske XXX.XXX.XXX.X Sandardgateway XXX.XXX.XXX.X DHCP-Server XXX.XXX.XXX.X DNS-Server XXX.XXX.XXX.X Lease erhalten Samstag, 8. März 2008 07:05:52 Lease läuft ab Dienstag, 18. März 2008 07:05:52
+++ Tipps und Tricks - PING - ENDE +++


## FRITZ! Box Startcenter - Funktionsumfang

Das Startcenter ist die softwaregebundene Kommunikationsoberfläche der FRITZ! Box (siehe auch Bild 3). Mit dieser Oberfläche kann man seine FRITZ! Box, über den Computer, individuell auf die jeweiligen eigenen Nutzungsansprüche anpassen. Wie das funktioniert, erläutere ich Euch sehr gerne, an Hand einiger Beispiele.

*****************************************

Alle hier aufgeführten Beispiele wurden von mir unter " Mozilla Firefox " und " Microsoft Internet Explorer" unter Windows XP getestet!

# Startcenter der FRITZ! Box aufrufen

Das Startcenter erreicht man über vielerlei Wege, der Einfachste ist immer noch der, im Webbrowser einfach in der Adressleiste " fritz.box " einzugeben und schon öffnet sich das Center. Sollte dies nicht funktionieren, kann das z.B. an einer installierten und/oder aktivierten Firewall liegen, die einfach den Zugriff auf die FRITZ! Box verhindert. Also, Firewall ausschalten und noch mal versuchen. Das Starcenter findet man natürlich auch im entsprechenden Menüpunkt von Windows XP unter Start - Programme - FRITZ! Box. Wie sich das bei anderen Betriebssystemen verhält, kann ich Euch leider nicht sagen, sollte aber zumindest bei Windows Vista an gleichem, oder ähnlichem Ort, wie bei Windows XP zu finden sein.
+++ Startcenter aufrufen - Start - Programme - FRITZ! Box +++

# Firmware Update

Bevor man sich nun also mit der Konfiguration der Box beschäftigt, sollte man zuerst dafür Sorge tragen, das die aktuellste Firmware als Update auf die FRITZ! Box übertragen wurde. - Startcenter - Update - aktivieren (siehe auch Bild 4).

Die aktuelle Firmware-Version findet man auch unter:

www.avm.de/de/Service/Service-Portale/index.php

(siehe auch Bild 7)

+++ Startcenter - Update +++

+++ Tipps und Tricks +++
Wozu benötigt man eigentlich ein FIRMWARE UPDATE!?

Es gibt heute wohl kaum noch einen Hardwarehersteller, der nicht selbst neuste Firmware zum updaten für seine Hardware anbietet. selbst meine Digitalkamera kann sich über das Internet mit neuen Updates versorgen. Mit diesen Updates bieten die Hersteller ihren Kunden einen sehr wichtigen Service an. Durch die Updates werden z.B. neue Funktionen auf das jeweilige, angesprochene Gerät, hier also die FRITZ! Box, übertragen. Selbst in unseren Pkws stecken heutzutage solche Firmware-Updates, mit denen die Werkstätten wichtige Informationen über etwaige Fehlerquellen im Fahrzeug feststellen können.. So kann ein Hersteller wie AVM die FRITZ! Box also online aktualisieren und gegebenenfalls auf neue technische Situationen (wie z.B. eine Veränderung in der Verschlüsselungstechnik für WLAN, anpassen) Und schnell auf neue, aktuelle Situationen reagieren und so seinen Kunden den bestmöglichen Schutz und Komfort anbieten. Nach Befehlsaufruf wird der Rest dieses Updates automatisch von der FRITZ! Box verarbeitet.
+++ Tipps und Tricks - FIRMWARE UPDATE - ENDE +++

# Kennwort einrichten

Als nächsten Schritt sollte man seine FRITZ! Box mit einem Passwort absichern. Auch dies ist keine Hexerei und wird wie folgt eingerichtet:
Startcenter - Einstellungen - System - FRITZ! Box - Kennwort (siehe auch Bild 6). Hier nun einfach das Kennwort eingeben, erneut bestätigen - fertig.
Doch Vorsicht, nach Kennwortaktivierung sind die Einstellungen der FRITZ! Box nur noch über dieses von Euch festgelegte Kennwort erreichbar, sind diese Kennwortdaten verloren gegangen, hat man keinen Zugang mehr auf die Box. Dann hilft nichts mehr, nur noch eine Rückstellung der FRITZ! Box auf Werkseinstellungen!!! Allerdings gehen dann, durch die Rückstellung auf die Werkseinstellungen, auch alle bis dahin vorgenommenen Einstellungen an der FRITZ! Box verloren!!!
+++ Startcenter - Einstellungen - System - FRITZ! Box -Kennwort +++

# WLAN verschlüsseln

Der Hauptgrund, warum ich mir eine FRITZ! Box angeschafft hatte, war der Gedanke und die geringen Anschlussmöglichkeiten am alten Gerät, die XBOX 350 in naher Zukunft online an einem Flachbildschirm im Wohnzimmer zu betreiben. Da mein Internetzugang allerdings nur im Arbeitszimmer verfügbar ist, die Zimmer sind einige Meter voneinander getrennt, mußte dafür also eine Lösung gefunden werden. Die Möglichkeit mit beiden Geräten online gehen zu können (Computer und XBOX 360) eröffnete sich so also erst durch den Kauf meiner neuen FRITZ! Box und einen passenden WLAN-Stick, eventuell auch von Fritz! Box selbst. Letzterer wird dann also das Bindeglied zum Internet an meiner XBOX 360 im Wohnzimmer und der FRITZ! Box WLAN 3170 in meinem Arbeitszimmer. Da ich allerdings im Moment noch an einem alten Fernseher im Wohnzimmer fernsehen schaue und dieser auch strickt, wegen zu geringer Mhz-Zahl den Betrieb der XBOX 360 an sich verweigerte, hatte ich noch keine Möglichkeit einen USB-Stick über WLAN ausführlich in diesem Zusammenhang zu testen. Sobald ich einen besitze, werde ich aber in einem anderen Bericht näher darauf eingehen. Hört sich vielleicht im Moment alles etwas kompliziert an, ist es aber nicht wirklich, bedenkt man, dass ich mich selbst erst seit einigen Monaten mit diesem Thema beschäftige und damals auch nicht wirklich wusste, was da in Zukunft mit WLAN und Co. alles auf mich zukommen würde.
+++ Tipps und Tricks +++
Was versteht man eigentlich unter dem Begriff" WLAN"!?

Wireless Local Area Network - WLAN - Steht für ein drahtloses, lokales Funknetzwerk. Moderne WLAN-Geräte bieten heute eine sehr hohe Sendeleistung und können so Daten über viele Meter Entfernung drahtlos an die verschiedensten Geräte übertragen, egal, ob in der Wohnung oder im freien. Hier bieten sich dem Anwender vielerlei Möglichkeiten wie er sein WLAN in Betrieb nehmen möchte. So kann man mit dieser FRITZ! Box WLAN 3170 ein Laptop irgendwo im Haus oder Garten betreiben und z.B. seine darauf geschriebenen Briefe an einen an der FRITZ! Box angeschlossenen USB-Drucker übertragen. Die neue FRITZ! Box-Generation hat jetzt nämlich neben LAN und WLAN auch Anschlussmöglichkeiten über USB-Schnittstelle(n). Spielerei, werden vielleicht einige von Euch nun sagen, aber, wer wie ich z.B, jahrelang PC-Erfahrung sammeln konnte, ist wirklich dankbar, wenn er nicht ständig etliche Kabel ein- oder ausstöpseln muß. Gut, man kann natürlich im Sommer auch bei 30° Grad, weiterhin im Arbeitszimmer mit dem Ventilator um die Wette schnaufen und vom PC aus direkt seine Briefe ausdrucken, aber das würde lange nicht so viel Spass machen, wie mit WLAN, kann man so auch im Garten mühelos, ohne 50m Kabel (  ), bequem im Internet surfen oder halt im Wohnzimmer den neusten Egoshooter online mit der XBOX 360 genießen. Aber das sind wieder mal nur einige Beispiele dafür, wie man sein lokales Funknetzwerk selbst einrichtet. Wichtig ist dabei auf jeden Fall, das dieses Netzwerk abgesichert wurde, gegen Angriffe durch Unbefugte. Eine Absicherung, die die FRITZ! Box ab Werk anbietet, die man nur noch selbst anpassen muß und die man, wenn man mit WLAN liebäugelt, auf keinen Fall aus den Augen verlieren sollte!. Einmal eingerichtet ist die Box sehr sicher gegen Unbefugte Zugriffe abgesichert.. Ich selbst habe dies mit einem guten Freund nach der Einrichtung meiner WLAN-Konfiguration getestet und wir bekamen keine Zugriffe mehr von außen (hier durch ein Notebook) auf die FRITZ! Box, ein beruhigendes Gefühl, da ich mir anfänglich doch Sorgen machte ob man einfach so bei mir mitsurfen könnte, denn wer will das schon. Wird heute doch viel zu viel Unsinn in diesem Sektor betrieben. Meine Einstellungen haben wohl gegriffen und ich denke, dass diese Sicherheitseinstellungen ohne wirklich böse Absichten nicht so einfach zu umgehen sind. Doch wie verschlüsselt man nun seine WLAN -Verbindung eigentlich!?

+++ Tipps und Tricks - WLAN - ENDE +++


Hier kommt nun das Startcenter wieder ins Spiel (siehe auch Bild 3). Aktiviert man dort in den Systemeinstellungen "FRITZ! Box" auf "Ansicht" den Expertenmodus, bekommt man so Zugriff auf sein Funknetzwerk. (Einstellungen - WLAN) Hier sollte man im Untermenü "Sicherheit" auf jeden Fall die "WPA-Verschlüsselung" aktivieren und danach das Fenster "WPA+WPA2 aktiv schalten. (siehe auch Bild 2) Ganz wichtig ist die Vergabe eines WPA-Schlüssels, dieser ist von AVM auf der FRITZ! Box voreingestellt, kann allerdings jederzeit auch durch den Anwender geändert werden. Beachtet dabei bitte, dass der Schlüssel eine längere Kombination aus Zahlen und Buchstaben bilden sollte!
# WLAN-Konfiguration

Die Konfiguration des WLAN.Funknetzwerkes bietet einem nun die Möglichkeit, das Netzwerk wieder auf die eigenen Ansprüche individuell anzupassen. So kann man z.B. entscheiden ob das Netzwerk später sichtbar sein soll, oder andere angeschlossene WLAN-Adapter miteinander kommunizieren dürfen, um z.B. Daten untereinander austauschen zu können. Über die Funkkanaleinstellung legt man den Kanal fest, mit welchem man seinen Funkverkehr innerhalb des Netzwerkes aufbauen möchte (siehe auch Bild 5). Wer hier allerdings nicht mit Funkwellen arbeiten möchte muß dies natürlich nicht tun, außer, man muß, wie ich, eine Distanz zu einem anderen Gerät innerhalb des Netzwerkes überbrücken. Die Einstellungen für WLAN sind jederzeit abstellbar und die WLAN-Verbindung kann über einen Schalter an der Rückseite des Gerätes ein- oder ausgeschaltet werden. Wer allerdings gesundheitliche Bedenken in Bezug auf WLAN hat, sollte vielleicht gar nicht erst damit anfangen, obwohl andere Geräte im Haushalt vielleicht schon eine stärkere Belastung für uns Menschen darstellen. Wer also nicht auf WLAN angewiesen ist, braucht daher auch nicht unbedingt auf die FRITZ! Box WLAN 3170 zurückzugreifen, hier bietet die Firma AVM auch vielerlei andere Modemtypen zum Verkauf an. Übrigens, die mitgelieferte CD überprüft automatisch die DSL-Verbindung und auch den korrekten Anschluss der FRITZ! Box. Wurde der Modemrouter korrekt aufgebaut, wird nun der Einrichtungsassistent gestartet, sehr hilfreich wenn man die Einstellungen, auch für WLAN, zum ersten Mal tätigen muß. Hat man seine Zugangsdaten eingerichtet ist die FRITZ! Box WLAN 3170 sofort einsatzbereit zum Surfen im Internet. Über - Start - Programme - FRITZ! Box - FRITZ! Box-Handbuch findet man eine ausführliche Anleitung zur Installation und auch zur eventuellen Fehlerbehebung. Allerdings habe ich selber letzteres bis heute nicht benötigt, seit ich die FRITZ! Box eingerichtet hatte funktioniert diese ohne jede Störung und ist innerhalb von Sekunden mit dem Internet verbunden. Kurz angemerkt sei an dieser Stelle auch noch, dass die FRITZ! Box über VoIP verfügt. Eine Möglichkeit der Internettelephonie, die ich allerdings selber nicht nutze.

## Fazit

Die FRITZ! Box WLAN 3170 konnte mich auf der ganzen Linie überzeugen. Dazu beigetragen haben auch die völlig problemlose Installation und Konfiguration des Gerätes. Ich kann dieses Gerät also ohne Einschränkungen an Euch weiterempfehlen. Bezahlt habe ich, damals im Angebot 119, 00 Euro ein vertretbarer Preis, bedenkt man, was man dafür alles geboten bekommt. Mir hat besonders der zuschaltbare Expertenmodus im Startcenter gefallen, kann man so doch sehr individuell das Gerät auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Lobenswert auch die vielen Anschlussmöglichkeiten (siehe auch Bild 1) und die von Haus aus vorgegebene hohe Verschlüsselungstechnik, welche AVM sofort nach Erstinbetriebnahme standardmäßig anbietet. Auch die hervorragende Bedienungsanleitung rundet das Gesamtkonzept wunderbar ab. Gerne vergebe ich hier also alle Sterne und gebe somit auch eine absolute Kaufempfehlung an Euch weiter. Mit den Einstellungen musst Ihr euch natürlich selbst beschäftigen die Tipps und Tricks in meinem Bericht sollen nur als Anregung dienen und sind natürlich ohne Gewähr.


Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, Lesungen, Bewertungen und Kommentare.

© Abatar, 15.03.2008

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Skybob

Skybob

17.09.2009 01:20

klares *bh* für diesen Bericht - was sonst - GLG Sven

GerhardReus

GerhardReus

06.09.2009 22:10

Herzlichste Glückwünsche zum Brilli... glg

Spacekeks71

Spacekeks71

11.06.2009 12:50

Toller Bericht. BH von mir ! LG Keks

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