Fritzbox 3270, schnelles WLAN und DSL, UMTS-Web mit kleinem Haken
06.07.2010
Pro:
Gediegene Ausstattung, verläßlich in Grundfunktionen
Kontra:
Mißerfolg bei drahtlosem Webanschluß über UMTS - Stick
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Ausstattung
Benutzerfreundlichkeit
Zuverlässigkeit
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
Stromverbrauch:
 sibro
Über sich:
Mitglied seit:14.05.2002
Erfahrungsberichte:34
Vertrauende:4
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 39 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
GRUNDSÄTZLICHES : Schon das dritte Jahr gibt es diese Fritzbox als vielseitigen DSL-Router mit schnellerem WLAN-Datentransfer nach Norm 802.11n/ Draft 2.0 mit 300 Mbit/ s etwa für zügige Übermittlung von Videos bis zur HD-Auflösung. Die Box ist kompatibel zu älteren Standards wie 802.11a, b, g, i (bei letzterem damals 125 Mbits, vorherige Speeds waren nur 11 bzw- 54 Mbits !) falls man davon zB. einen Fritzstick benutzt. Eine bessere, dh. sichere Funkverbreitung ist gegeben durch die 3 Kurzstabantennen. Vorher wars bei praktisch allen Boxen nur 1 Stab, da mußte der Standpunkt immer mal optimiert werden, die Nähe von Blumen, Metallheizkörpern, Aquarien war wegen der GHz-Welleneigenschaften tabu, manche Anwender rüsteten sich externe Antennen zu... - Die Anschlußmöglichkeiten an dieser Box wurden auch erweitert, sodaß 4x LAN-Netzkabel steckbar sind. Natürlich ist auch ein USB-Anschluß gegeben für Drucker, Festspeicher-Platte oder -karte und direkt drahtlos kommunizierendem Web-Stick auf UMTS-Band...(Bild Rückseite) >>> aber bei letzterem gabs bei mir doch Hindernisse, dazu werde ich später bei den "Eigenen Erfahrungen" kommen. Im Grunde ist die Box reichlich ausgestattet, wobei sich das WLAN auch komfortabel von oben per Taste (de-)aktivieren läßt. Lediglich das VOIP-Telefonieren fehlt, was in der teureren Fritzbox 7270 verwirklicht ist. Diese VOIP-Erweiterung ließ sich in den Anfangszeiten der 3270-Box über einen Fritz!Mini-Zusatz dahingehend einrichten, er wurde aber inzwischen zurückgenommen. Die beigelegten Druckunterlagen sind gut annehmbar, im weiteren Sinne kann die Box auch auf USB-Fernanschluß optiert werden, desgleichen quasi als Relaisstation auch als sog, Repeater. (Lezteres verlangt aber gute Übung und Genauigkeit, da die Mac-Adressen umzuprogrammieren sind !)-- Darüber hinaus nutzte ich den passenden, neuen und "schnellen" Fritzstick-N mit ebenfalls 300 Mbits-Datentransfer. Er wird vorteilhaft mit Tischständer und davon abgehendem 1m-langem USB-Kabel geliefert, sodaß alles seinen geordneten Platz hat, die Empfangslage optimiert werden kann (Bild). -- Die Anschaffungspreise sind bei der 3270 (gegen die deutlich höheren Kosten bei der 7270 !) mit ca. 120,- für die Box und etwa 55,- für den N-Stick annehmbar. - Zubehör: Beide Geräte sind mit eigener Installations-CD ausgestattet, die Box 3270 natürlich mit Stecker-Netzgerät, gelbem Haupt-LAN-Kabel zum PC und dem weißen DSL-Kabel zum Telefonanschluß bzw. der üblichen Splitter-Box.
EIGENE ERFAHRUNGEN : Schnell hat man die Teile zusammengesteckt und fast spielend installiert (der Fritzstick-N macht dies bei WinXP und Vista eigentlich von selbst). Im Grunde arbeitet die Box-3270 im DSL-Routing auch mit anderen, vorhergehenden Fritz-Boxen-Softwaren wie zb. meiner Standard 7170- bzw, früher der 7141-Box. Freilich wenn WLAN-vernetzt werden soll, müssen die Verschlüsselungs-Codes zum WPA-2-Standard exakt eingegeben werden. Der Datenaustausch zweier PCen (Festrechner- bzw. Notebook-Konnex) war tadellos, gut bis sehr stark die Feldstärke in Wohnung, Haus bzw. wie angrenzendem Terassen- wie Gartengelände...., wobei neuere Notebooks mit eingebautem WLAN gar keinen Fritzstick mehr brauchen, evtl. haben sie sogar schon 300 Mbits-Standard !!--- Ein Pferdefuß war, und das war eigentlich die Hauptsache an meiner Fritzbox-3270-Erprobung, >>> die mißlungene Webstick-Funktion. Ich wollte die Box in geschlossenem Raum damit als WLAN-strahlenden DSL-Sammelrouter für andere Notebook-Betreiber einrichten !! Daß es dafür eigene, längst bewährte, allerdings mit DSL-Fest-/ Telefonanschluß ausgestattete Router längst gibt, ist unbestritten und erwiesen, doch warb gerade der AVM-Erzeuger mit den Boxen 3270 und 7270 auf Grund dieser Neufunktion. Ich fand auch darüber keinerlei fachliche Beschreibung und Test in Printmedien oder Forendiskussion... So bliebs einstweilen bei diesem Mißgriff, leider... -- Obwohl sich im Grundmenue der Box bei angestecktem, einwandfreien Vodafone-Webstick K3565 unter den Box-Einstellungen betreffd. > Internet, > Mobilfunk, > Aktivieren, PIN-Nr der SIM-Karte ein "Mobilfunkgerät" mit exakten Herstellerdaten auswies, auch dessen Submenue den "Mobilfunkbetreiber Vodafone", dann den Zugangspunkt "web.vodafone.de", ferner vorkonfiguriert die Einwahlnummer *99***1#, einen vorgegebenen Benutzernamen ppp wie ein Kennwort *** erkennbar waren.... >>> es tat sich niemals das Anfangsmenue des Vodafonesticks bzw. zum Abschluß das erste Web-Explorerfenster auf.. !- Sogar als mir Vodafone-, nicht jedoch bei AVM-Supportauskünfte den veränderten Zugangspunkt "event.vodafone.de", die Einwahl-nummer *99router nahelegten, -- bliebs beim Mißerfolg. Nach Anwendung der übermailten AVM-Hilfe mit einer Anleitung "Mobilfunk-Modem an Fitzbox" gabs auch keine Internet-Verbindung.... Eine Einschränkung sollte hier der Stromverbrauch des Websticks bedeuten (kleiner, max. 500 mA), was aber durch den vielverwendeten Vodafone-Webstick schon gegeben ist !-- Am PC direkt angesteckt, erfolgten sowohl am Fest-PC wie Notebook, nachdem sich schon vorher die Webstick-Software selbst installiert hatten, immer tadellose Web-Verbindungen. Letztere nutze ich schon 2 Jahre bei immer mal auswärtigen Mobilstandplätzen, mal mit mehr, dann wieder grade ausreichenden UMTS-Feldstärken. (>>>> Ein merkliche Netzverbesserung dürfte das neue LTE-Band um 900 Mhz bringen, einst von terrestrischen TV-Kanälen jahrzehntelang genutzt, das ab kommendem Jahreswechsel natürlich mit anderen Websticks verfügbar sein wird.....) ABSCHLUSS-ERGEBNIS : Somit blieb diese Erprobung der 3270-Fritzbox teilbefriedigend.. >>>> Interessieren würde es mich nach wie vor, wer hier eine verläßliche UMTS-Webfunktion mit der Box zustandebrachte..?!- Im Sinne einer Mehrfach-PC-Webversorgung an mobilen Plätzen wäre es wünschenswert. Ein am Notebook direkt (!) angeschlossener Webstick ergab über die Fritzbox schon ein WLAN-strahlendes Signal, dies konnte aber aus Zeitgründen der mitsurfen-wollenden Nachbarn nicht zuende geführt werden. Abschließend wäre es zu wünschen, auch !! ohne !! PC oder Notebook in Bälde UMTS-empfangende drahtlose WLAN-Router zu betreiben (oder gibt es diese schon....?). Mit dem Fortschreiten der neuen LTE-Versorgung von Drahtlos-UMTS ist es, gerade in ländlich schlecht versorgten Regionen, mehr denn je dringlicher ! Es bleibt noch eine Restdiskussion, inwieweit LTE-Band auch für die häusliche wie gewerbliche Konsumer-Wifi-Technik herstellerseitig herangezogen wird ? Ausbreitungs- und damit Versorgungsvorzüge hätte es gegenüber den jetzigen GHz-Netzen allemal !! ---
Bilder von AVM FRITZ!Box WLAN 3270
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06.07.2010 19:24
Ich war mit dem Router immer sehr zufrieden. Lg
06.07.2010 14:05
Eigentlich ne gute Box.....hatte mal eine mit Bluetooth für DSL von Fritz! :)) LG Thomas
06.07.2010 13:50
eine Fritzbox hatte ich früher auch mal, als es mit dem Wlan grade angefangen hatte... war eigentlich recht zufrieden damit, aber deine einwände stimmen natürlich... aber für damals hats absolut ausgereicht ^^