AVM FRITZ!WLAN USB Stick

Erfahrungsbericht über

AVM FRITZ!WLAN USB Stick

Gesamtbewertung (44): Gesamtbewertung AVM FRITZ!WLAN USB Stick

2 Angebote von EUR 18,90 bis EUR 29,99  


WLAN nachrüsten - sehr einfach und schnell

5  22.08.2005

Pro:
kompakt, sehr schnell installiert, leicht zu bedienen

Kontra:
gar nichts (außer vielleicht, dass das Handbuch nur im PDF - Format beiligt)

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Ausstattung

Benutzerfreundlichkeit

Zuverlässigkeit

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

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francesco_012

Über sich:

Mitglied seit:14.01.2005

Erfahrungsberichte:2

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 18 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Beim FritzWLAN USB-Stick von AVM handelt es sich um einen kleinen USB-Stecker, mit dem man PCs und Notebooks WLAN-tauglich machen kann. Wer in seinem Notebook einen Centrino-Chip (oder vergleichbares) installiert hat, braucht keinen zusätzlichen WLAN-Adapter. Rechner, die ohne WLAN ausgeliefert werden, lassen sich mit einer Erweiterungskarte oder eben einem USB-Adapter wie dem Fritz-Stick nachrüsten.

Der FritzWLAN USB-Stick ist zunächst einmal auffällig klein und leicht (rund 65 mm lang und federleicht). Besonders groß sind diese Adapter auch bei anderen Herstellern nicht, aber das er so klein ist, hat mich dann doch überrascht. Das Gehäuse ist aus halbtransparentem Kunststoff, die eine Hälfte in Weiß, das Ende ist dunkelrot gefärbt. Auch wenn das wohl kein entscheidendes Qualitätskriterium ist: Der optische Eindruck ist recht ansprechend. Halbwegs stabil sieht der Stick auf aus, wobei man schon aufpassen sollte, dass man nicht mit dem am Notebook eingesteckten Stick beim Herumtragen des Notebooks an einer Tischkante oder Tür hängen bleibt.

In der Verpackung befindet sich neben dem Stick eine achtseitige Installationsanleitung im CD-Hüllen-Format, die auch die wesentlichen Schritte bei der Verwendung des Sticks auf einer knappen Seite erklärt (mehr ist eigentlich auch nicht nötig). Außerdem wird eine CD mit der Treibersoftwae für Windows XP/2000/Me und 98SE, der Software "Fritz!WLAN" und dem Handbuch im PDF-Format mitgeliefert.

Ich setze den FritzWLAN USB-Stick mit der FritzBox SL WLAN von AVM ein. Es spricht aber nichts dagegen, einen anderen WLAN-Router als Gegenstelle zu verwenden. Wichtig ist nur, dass einer der unterstützten Funkstandards eingesetzt wird. Möglich sind 802.11b und 802.11g (schneller als .11b), einen dieser Standards wird praktisch von jeder WLAN-Basisstation verwendet. Der fritzWLAN USB-Stick unterstützt auch den neuen Standard 802.11g++, der aber nur von wenigen Gegenstellen (vor allem von AVM, wie mir scheint) verwendet wird. Mit einem Firmware-Update konnte ich meine FritzBox für 802.11g++ fit machen, was laut AVM Datenraten bis zu 125 MBit/s ermöglichen soll. Da das viel schneller ist als die gängigen DSL-Anschlüsse (mehr als 6 MBit/s gibt es da wohl nicht), bringt dieser Modus nur bei der WLAN-Vernetzung zwischen mehreren PCs mehr Geschwindigkeit.

Die Installation des WLAN-Sticks mit Windows XP ging blitzschnell: Stick anschließen, XP meldet sich, dass eine neue Hardware gefunden wurde, AVM-CD einlegen, und ein paar Mal auf "weiter" klicken. Anschließend startet die Software FritzWLAN. Das Programm sucht von alleine nach WLAN-Stationen, mit denen eine Verbindung aufgebaut werden kann. Bei mir (ich wohne in einer dicht bebauten Gegend in Berlin, in der viele Studenten und junge Familien leben) wurden gleich 5 oder 6 WLAN-Stationen gefunden. Man wählt die Station aus, mit der man sich verbinden will, klickt auf "Übernehmen", und die Verbindung wird hergestellt. In der Regel sollte dann die Eingabe eines Passworts verlangt werden. Einer meiner Nachbarn lässt allerdings auch eine Verbindung ohne Passwort zu, so dass ich stundenlang auf seine Kosten surfen könnte. Man sollte also immer sein WLAN-Station absichern (nicht den Stick, sondern die WLAN-Station, der Stick stellt nur die Verbindung zur verschlüsselten WLAN-Station her). Für die Verschlüsselung gibt es wieder mehrere Verfahren: WEP (alt und nicht sicher vor guten Hackern), WPA (neuer und sicher) und WPA2 (ganz neu, unknackbar). Der Fritz-Stick kommt mit allen drei Standards klar (WPA2 beherrschen nur die neusten Geräte

Meine FritzBox war gleich nach dem Auspacken mit einem Passwort gesichert, das unten auf dem Gerät aufgeklebt ist (das Passwort lässt sich aber ändern). Nachdem ich mein Passwort eingetippt hatte, wurde die Verbindung zu meiner FritzBox hergestellt.

Noch einfacher ist es, wenn man eine FritzBox WLAN 3050 von AOL hat. Dann muss man gar kein Passwort mehr eintippen. Man schließt den Stick nur kurz an die Box an, danach an den Recher - fertig! Ein Bekannter, der die AOL-Version der Box hat, erzählte mir von dieser genialen Funktion. Da ich kein AOL-Kunde bin, musste ich das Passwort noch per Hand eintragen (was ja auch kein Akt ist). Bei AVM sagte man mir, dass es künftig auch andere Geräte als die AOL-Box geben wird, die diese Funktion unterstützen. Welche das sind und wann es die gibt, konnte man mir aber nicht sagen.

Wenn ich "fritz.box" in den Internet Explorer eingebe, erhalte ich die Konfigurationsseite meiner FritzBox, wo ich die Zugangsdaten für den Provider usw. eingeben kann. Da ich die Box schon länger einsetze (mit Kabel an den PC angeschlossen), muss ich nicht mehr einstellen und kann jetzt von der Küche aus surfen.

Rechts unten in der Windows-Taskleiste befindet sich jetzt immer ein kleines Symbol, über dass ich die WLAN-Verbindung trennen kann, wieder aufbauen kann, die FritzWLAN-Software aufrufen oder das Programm beenden. Also sehr einfach und bequem.

In das PDF-Handbuch auf der CD habe ich eben gerade zum ersten Mal geschaut (habe es bisher nicht gebraucht). Es hat 46 Seiten und ist in sehr einfacher Sprache geschrieben. Erklärt wird noch einmal Schritt für Schritt, wie man den Stick installiert, verwendet, wie man die Software wieder deinstallieren kann und wo man bei Problemen nachsehen sollte.

Fazit: FritzWLAN USB-Stick ist klein, kompakt, einfach installiert und verwendet. Solch ein WLAN-Stick hat nicht besonders viele Funktionen, über die ich berichten könnte. Ist er einmal installiert, funkt er zur WLAN-Station, und das macht er sehr zuverlässig. Jedenfalls hatte ich bisher keinerleit Probleme.

Erwähnenswert noch: AVM gibt fünf Jahre Garatie auf den Stick und leistet kostenlosen Support (den ich aber nohc nie in Anspruch nehmen musste und daher nicht beurteilen kann). Updates (die es zumindest bei der FritzBox häufiger mal gibt) sind jeweils kostenlos von der Website zu laden.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Queen500

Queen500

23.08.2005 11:15

guter Einstand! LG Michael

babis69

babis69

23.08.2005 00:17

Klasse Erstbericht, willkommen bei ciao LG Babis

total20

total20

22.08.2005 23:49

toller einstieg :-))))))))))))

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