A 9 Dreieck Potsdam - München

A 9 Dreieck Potsdam - München

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... Um dorthin zu gelangen, und ich mich lieber auf mein Auto verlasse, als auf den Zug, musste ich 7 verschiedene Autobahnen nutzen. Mein Trip ging los auf der A100, gefolgt von der A115 und der A10. Zum Ende hin nutzte ich dann die A6, A7 und einen sehr geringen Teil der A96. Den Hauptteil ... Bericht lesen





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Schuchi hatte mal Urlaub – Part 2
Erfahrungsbericht von schuchi2 über A 9 Dreieck Potsdam - München
05.08.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: schon sehr gut und viel dreispurig ausgebaut
Kontra: leider noch einige Baustellen, welche schon mal Stau hervorrufen können

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo Liebe Leserinnen und Leser!

Rein zufällig kam es, dass ein Urlaubsziel, welches ich eigentlich gar nicht geplant hatte, mich in den Baden Württembergischen Raum führte. Leider musste ich diesen Urlaubstrip mit einer Beerdigung koppeln, was aber eine andere Geschichte ist.
Um dorthin zu gelangen, und ich mich lieber auf mein Auto verlasse, als auf den Zug, musste ich 7 verschiedene Autobahnen nutzen.
Mein Trip ging los auf der A100, gefolgt von der A115 und der A10. Zum Ende hin nutzte ich dann die A6, A7 und einen sehr geringen Teil der A96.
Den Hauptteil allerdings nutzte ich die

A9
°°°
Mein Augenmerk liegt hauptsächlich auf den Abschnitt vom Dreieck Potsdam, wo die Kilometrierung der A9 beginnt, bis zum Kreuz Nürnberg-Ost.
Diese Strecke beinhaltet immerhin etwa 385 Kilometer.
Diese Autobahn beinhaltet alle möglichen zulässigen Höchstgeschwindigkeiten von 60 bis ohne Begrenzung war also alles dabei.

Ich werde die Autobahn in verschiedene Teilstücke gliedern, und diese beschreiben.
Anfangen möchte ich da natürlich am Dreieck Potsdam. Dort hatte ich schon gute 55 Kilometer Fahrt hinter mir, die Uhr zeigte etwa 5.00 Uhr, mein Steven schlief hinten im Kindersitz, und ich empfing noch Berliner Radiosender, welcher mir eine Staufrei Fahrt wünschte.
Der erste Teilabschnitt geht erst mal bis zum Schkeuditzer Kreuz.
Bis dorthin habe ich lt. Karte 117 Kilometer auf der A9 hinter mich gebracht.
Der größte Teil dieser Autobahn ist dreispurig ( Ich rede beim Nennen der Spurenanzahl immer von einer Fahrtrichtung ) ausgebaut, und darf auch dementsprechend größtenteils ohne Geschwindigkeitsbeschränkung befahren werden.
Diesen Streß wollte ich mir allerdings nicht auferlegen, denn erstens, um so schneller man fährt, desto eher wird am Nervenkostüm gezehrt, und zweitens entsteht dann in meinem Tank ein Strudel, welcher mich zu einem erhöhten Benzinverbrauch zwingt, und entsprechend die Kassen der Tankstellen füllt.
Kurz vorm Schkeuditzer Kreuz wird dann die Geschwindigkeit herab gesetzt, und eine Baustelle ausgeschildert. Von nun an darf man mit Tempo 80 die Autobahn benutzen, bzw. teilweise sogar mit Tempo 60.
Diese Baustelle führt dann in das Schkeuditzer Kreuz hinein, wobei die Spurenführung eindeutig gekennzeichnet ist, und ein Verfahren nur entstehen kann, wenn derb Fahrer träumt.
Bis zum Schkeuditzer Kreuz haben wir grob die größeren Städte Treuenbrietzen, Coswig, Dessau, Wolfen, Bitterfeld, und mit dem Schkeuditzer Kreuz Halle und Leipzig passiert.
Am Schkeuditzer Kreuz wird die A9 von der A14 gekreuzt, welche zum einen Richtung Halle, und zum anderen gen Dresden führt.
Passiert wurden bis hierher die Tankraststätten Fläming und Köckern.

Der zweite Abschnitt beinhaltet nur etwa 70 Kilometer, und führt vom Schkeuditzer Kreuz zum Hermsdorfer Kreuz.
Nach dem Schkeuditzer Kreuz läuft dann auch schnell die Baustelle aus, und die Fahrt geht auf einer dreispurigen A9 weiter.
Auch diesmal ist teilweise die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben, und sogar eine Richtgeschwindigkeit von 130 ist ausgeschildert.
Allerdings wird dieser Teilabschnitt gelegentlich von zweispurigen Teilstücken unterbrochen, wobei die rechte Spur des öfteren als Abfahrtsspur genutzt wird.
Kreuzen tut die A9 zwischen den beiden großen Kreuzen mit einem weiteren Kreuz, wo ich leider den Namen vergessen habe, die B 87, welche zum einen Richtung Leuna, und zum anderen Richtung Lützen führt.
Vor dem Hermsdorfer Kreuz ist noch mal Tempo 80/100 – Baustelle angesagt.
Vorsicht beim Durchfahren der A4 am Hermsdorfer Kreuz! Die Tempo 100 unbedingt einhalten, da direkt hinter dem Brückenfeiler für jede Fahrtrichtung ein Blitzer fest installiert ist.
Bis zum Hermsdorfer Kreuz haben wir sozusagen die Städte Bad Dürrenberg, Weißenfels, Naumburg und Weißenfels passiert.
Mit dem Hermsdorfer Kreuz unterquert die A9 die A4, welche zum einen Richtung Dresden führt, und Richtung Westen gen Erfurt, wo übrigens im November ein Stammtisch stattfinden soll.
Zwischen diesen beiden Kreuzen befindet sich auch der Rastplatz Naumburg/Osterfeld.

Ein weiterer Teilabschnitt soll nun vom Hermsdorfer Kreuz zum Rasthof Frankenwald führen.
Nachdem auch hier die Baustelle nach dem Kreuz ausgelaufen ist, erwartete uns nun eine dreispurige Piste, welche glaube ich, auf 130 begrenzt war. Auch wird die Strecke jetzt bergiger, man befindet sich ja jetzt im Thüringer Wald.
Auch diese dreispurige Autobahn hat leider ein Ende, und wird irgendwann auch zweispurig. Die LKWs haben auf der zweispurigen Bergstraße Überholverbot, aber auch der PKW-Fahrer mu0 sich gelegentlich an die Tempo 100 halten, welche gelegentlich gefordert wird. Tempo 100 und 130 wechseln sich gelegentlich ab.
Wenn man denkt, zur Brückenraststätte Frankenwald ist es nicht mehr weit, wird von einer Baustelle erwartet, welche erstens recht lang ist, und zweitens mit Tempo 60 nicht unbedingt schnell zu durchfahren ist.
Zur Raststätte ist leicht abzufahren. Man muß nur Acht geben, dass man nicht aus Versehen nach Rudolphstein abfährt, denn die beiden Ausfahrten sind mit einander gekoppelt.
Auf der Gegenrichtung hat man nach dem Brückengasthof noch den Rasthof Hirschberg, welcher auch ein Motel beinhaltet.
An der Brückengaststätte haben wir dann erst mal Rast gemacht. Es war jetzt mit 7:15 Uhr beste Frühstückszeit. Während mein Vater und Steven am Auto warteten, machte ich mich auf, in den Gaststättenkomplex, um meiner Notdurft nachzukommen. Während noch vor zwei Jahren eine Treppe nach oben führte, und sich die Toiletten im Treppenbereich befanden, muß man nun mit einen Fahrstuhl nach oben schleichen, den Gaststättenbereich durchqueren, und 50 €ent löhnen, um seine Blase zu lehren. Man erhält zwar einen Coupon für diese Gaststättenkette im Gegenwert, aber eingelöst haben wir ihn bis heute nicht, da wir an einer solchen Kette nicht mehr rasteten.
Vom Hermsdorfer Kreuz waren es bis hierher etwa 60 Kilometer. Passiert haben wir so grob die Städte Gera und Zeulenroda.

Weiter geht es jetzt etwa 62 Kilometer von Frankenwald zum Dreieck Bayreuth/Kulmbach.
Die Anfahrt von der Raststätte erfolgt am Berg, und wenn man auf der zwar dreispurigen Piste einen LKW vor sich hat, und wegen Betriebs auf den anderen beiden Spuren nicht rüber kommt, kann diese recht langwierig werden.
Von hier aus geht es dann voll dreispurig weiter bis zu besagtem Kreuz.
Zwischendrin, am Dreieck Bayrisch Vogtland, wird aus der rechten Spur mal wieder eine Fahrtspur Richtung Chemnitz auf der A72.
Die Spuren an den Dreiecken sind sehr gut ausgeschildert, und vermeiden eigentlich ein Verfahren.
Der Verkehr hielt sich bisher auf der gesamten Fahrt, obwohl es sich bei mir um einen Montag handelte, in Grenzen, so dass es zu keinerlei Stauungen kam.
Anders war es nun am Dreieck Bayreuth/Kulmbach. Was dort von der A70 aus Richtung Bamberg kam, war schon viel. Dort kamen meiner Meinung nach mehr Fahrzeuge auf die A9, als vorher auf dieser gefahren sind. Zum Glück sind die Spuren sehr gut ausgebaut, und die Menge verlief sich bald, so dass ein ruhiges Fahren wieder angesagt war. Zwischen der Raststätte und dem Dreieck sind wir an Hof, Münchberg und Kulmbach vorbei gekommen.

Den letzten Abschnitt möchte ich mit etwa 80 Kilometer wieder etwas größer halten.
Dieser führt dann bis zum vorhin genannten Kreuz Nürnberg-Ost.
Auf diesem Teilstück gab es mal die Raststätte Sophienberg, aber außer einen Parkplatz gibt es dort jetzt nichts mehr.
Also, entweder man fährt an einer Abfahrt ab, wo ein Autohof ausgeschildert ist, wovon es ja mehrere gibt, oder man fährt durch bis kurz hinter das Kreuz Nürnberg-Ost, wo dann der Nächste Rasthof mit Tankmöglichkeit vorhanden ist.
Bayreuth ist ja vom Dreieck Bayreuth/Kulmbach nicht mehr all zu weit entfernt, also auch die nächste Baustelle.
Also, die Gegend um Bayreuth ist eine einzige Baustelle. Nach dieser wird die Autobahn wieder dreispurig, und von der Tempo-60-Baustelle ist nichts mehr zu sehen, da die Geschwindigkeitsbegrenzung jetzt aufgehoben war.
Kurz hinter Pegnitz, an der Ausfahrt Betzenstein ist das „Fränkische Wunderland“ ausgeschildert, welches man auch sehr gut von der Autobahn mit seinem Riesenrad sehen kann.
Dann wollte ich meinem Sohn etwa bei Lauf, Hersburg, zeigen, wie die Autobahn geteilt wird, und um einen Berg herumführt. Die eine Spur auf der einen Seite des Berges, die andere Spur auf der anderen.
Leider ist dieses Stück Autobahn wieder einmal ein Stück Baustelle mit Tempo 60, und Tempo 80. In der Richtung Nürnberg ist es recht schwer, dieses Tempo einzuhalten, da der Berg doch ein ordentliches Gefälle aufweist. Des öfteren darf man dort auf die Bremse gehen.
In der Gegenrichtung hat man dann natürlich wieder die LKWs vor sich, welche sich den Berg hoch quälen. Manche PKW-Fahrer sind dann noch so gut, und fahren hinter dem LKW, aber auf der linken Spur, damit sie gleich die ersten sind, wenn die Baustelle zu Ende ist. Natürlich entsteht so wieder ein schöner Stau.
Bevor wir nun das Kreuz Nürnberg-Ost erreichten, galt es noch, das Kreuz Nürnberg zu passieren. Die A3, welche wir querten, brachte auch relativ viel Verkehr mit sich, womit die A9 im Bereich um Nürnberg entsprechend voll wurde.
Da mein Sohn nach einer Toilettenmöglichkeit bettelte, musste nun auch so schnell wie möglich eine her.
Kurz vor dem Kreuz Nürnberg-Ost erblickte ich noch das kleine weiße P auf blauem Grund, welches wir natürlich anfuhren.
Nach erfolgreicher Notdurft, und einem Snack nebst etwas Spielen, fuhren wir wieder rauf auf die A9, und im besagtem Kreuz wieder runter. Ich muß zugeben, die Ausschilderung ist am Kreuz Nürnberg-Ost nicht so gut, da die Abfahrspur in die Beschleunigungsspur der Auffahrt Nürnberg Fischbach überging. Ich wäre beinahe vorbeigedüst, und das blos bei 120, womit die A9 im Bereich rund um Nürnberg auf drei Spuren befahren wird.

In der Gesamtlänge der von mir befahrenen A9 Habe ich folgende Bundesländer durchfahren : Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern.
Das Kreuz Nürnberg-Ost haben wir kurz nach 10 Uhr passiert, trotz der Baustellen, und Tempo 120 fahren.

Fazit
------
Auch wenn es in der Zwischenzeit nicht mehr ganz so viele Baustellen auf der A9 gibt, und die meisten zweispurigen Stücken dieser Berlin-Bayern-Verbindung in dreispurige ausgebaut sind, so haben die Autobahnbauer noch ordentlich zu tun.
Mir hat es richtig Spaß gemacht die A9 zu befahren.
Die Raststätten könnten dichter stehen. Zwischen der Hofer Ecke, und Nürnberg gibt es in dieser Richtung nichts mehr.
Der Belag auf der Strecke ist hauptsächlich Beton, welcher schon bei leichtem Regen Gischt hinter dem Auto aufwirbeln lässt.
Von mir erhält die A9 trotz der Baustellen, welche schon erheblich weniger geworden sind, und auf den neuen dreispurigen Fahrbahnen ein schnelles Fahren bescheren, 4 Sterne.

Dies war ein großer Anfahrtsweg zu meinem Urlaubsziel.
Ich hoffe, ich konnte Euch die Vor- und Nachteile der A9-Benutzung zeigen, und Stellen aufführen, wo man mit etwas mehr Zeit rechnen muß.

Ich bedanke mich recht herzlich bei Euch fürs Lesen. Falls jemandem etwas an meinen Ausführungen vermissen sollte, so bitte ich um einen entsprechenden Kommentar, damit ich das Fehlende nachtragen kann, soweit es mir möglich ist.

Allen noch angenehme Sommertage,

Euer Kilometerfresser schuchi2
   
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15.10.2002
Die A9 hat viel von Ihrem Schrecken verloren
Bewertung für A 9 Dreieck Potsdam - München von ppjoc007

Pro: fast durchgehend 3 Fahrspuren pro Richtung
Kontra: hohes Verkehrsaufkommen v.a. zwischen Nürnberg und München

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26.09.2002
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Bewertung für A 9 Dreieck Potsdam - München von berlinmarcel

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26.10.2000
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Bewertung für A 9 Dreieck Potsdam - München von SteffenL.

Pro: teilweise 6 spurig
Kontra: viele Baustellen

Jetzt werden einige denken, der Blödman will nur wieder ablästern und andere interessiert ein Bericht über Autobahnen schon gleich garnicht. Aber ich meine, daß wir hier auch über die Kleinigkeiten des Lebens schreiben sollten. Und mal ehrlich, wie oft un ... Bericht lesen

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01.01.2001
Tja die A9 eine leidige Geschichte
Bewertung für A 9 Dreieck Potsdam - München von katjanka

Pro: kürzeste Verbindung
Kontra: zu viele Baustellen

Die A9 ist wohl einer der interessantesten, aufregendsten, zum Teil auch landschaftlich schönsten, aber auch ewig sich stauende Autobahn. Besonders gut kenne ich den Teil von Nürnberg bis Dessau. Bin ich bis vor kurzem aller 14 Tage jeweils Sonntags in R ... Bericht lesen

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16.10.2000

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