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Warum ein Fachhochschul-Studium?
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Ich habe deshalb von einem Studium auf der TU-Wien abgesehen und mich für diesen Fachhochschul-Studiengang entschieden, da den Studenten hier eine sehr praxisorientierte Ausbildung geboten wird.
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Erfahrungsbericht von franzi666 über A - Fachhochschule Technikum Wien 09.02.2001
Produktbewertung des Autors:
Gesamteindruck der Schule:
sehr gut
Lehrniveau:
hoch
Qualität der Lehrkräfte:
ziemlich kompetent, meist interessant
Betreuung durch Lehrstühle:
immer verfügbar und hilfsbereit
Betreuung der Auslandsstudenten:
Pro:
sehr praxisorientierte Ausbildung
Kontra:
evtl . "theoretische" Anwesenheitspflicht, s . o .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich habe erst kürzlich das erste Semester des Fachhochschul-Studiengangs Elektronik am Technikum Wien erfolgreich abgeschlossen. Und ich bin auch sehr positiv für die kommenden Semester gestimmt, auch wenn es dann wieder heissen wird: Lernen, lernen, lernen...
Warum ein Fachhochschul-Studium? -------------------------------- Ich habe deshalb von einem Studium auf der TU-Wien abgesehen und mich für diesen Fachhochschul-Studiengang entschieden, da den Studenten hier eine sehr praxisorientierte Ausbildung geboten wird. Den Stoff, der in den Vorlesungen behandelt wird, findet man beispielsweise in der im ersten Semester wöchentlich stattfindenden und vier Stunden lang dauernden Laborübung wieder. Dies ist meiner Ansicht nach sehr wichtig, um das theoretisch vermittelte Wissen auch durch praktische Anwendungen zu erfahren und es somit zu festigen. Zu jeder dieser Laborübungen werden von den Studenten auch sogenannte Laborprotokolle verfasst, die zusätzlich zur Festigung des Wissens dienen.
Viele der Vortragenden stehen im Berufsleben und unterrichten nicht hauptberuflich an der FH. Von solchen Leuten kann meiner Meinung am besten vermittelt werden, was im späteren Berufsleben eine bedeutende Rolle spielen wird.
Weiters werden Fachhochschulen für gewöhnlich von namhaften Firmen unterstützt, darum is auch genug Geld da, um den Studenten eine wirklich umfassende Ausbildung und moderne Arbeitsgeräte zu bieten.
Der Studiumsablauf erinnert ein wenig an den Schulbetrieb, da man sich seinen Stundenplan nicht selber zusammenstellen muss, sondern fertig vorgelegt bekommt. Sowas wie Anwesenheitspflicht in den Vorlesungen gibt es theoretisch auch. "Theoretisch" deshalb, da es den meisten Vortragenden aber egal ist, ob man wirklich anwesend ist, was zählt ist die erbrachte Leistung bei den Prüfungen. Und wenn man einmal nicht selbst die übliche Anwesenheitsliste unterschreibt, sondern einen Kollegen drum bittet das zu tun, weil man einmal was besseres zu tun hat, kann und wird das auch keiner nachprüfen.
Das Studium dauert insgesamt acht Semester und gliedert sich grob in Grund- und Hauptstudium:
Grundstudium ------------ Die ersten vier Semester, also das Grundstudium, dienen hauptsächlich zur Vermittlung des Basiswissens, Studenten mit facheinschlägigen HTL-Vorkenntnissen können auf Wunsch und nach Ablegen einer Prüfung auch direkt ins dritte Semester einsteigen. Im sogenannten Grundstudium werden folgende Themengebiete verstärkt behaldelt: - Analoges und digitales Schaltungsdesign - Telekommunikation - Informationstechnologie - IT- und Elektroniklabors - Fremdsprachen - Managementfächer und Persönlichkeitsbildung
Hauptstudium ------------ Das Hauptstudium sieht wie folgt aus: - Wissenschaftliche Vertiefung der Hauptgebiete der Elektronik - Zusätzlich freie Wahl von zwei Fachmodulen zur Spezialisierung - Möglichkeit eines Auslandssemesters - Fremdsprachen, Wirtschaft und Persönlichkeitsbildung - 13-wöchiges Berufspraktikum im 7. Semester - Industrie-Diplomarbeit im 8. Semester
Zur Wahl der zwei Fachmodule zur Spezialisierung, möchte ich hier noch die möglichen Richtungen nennen: * Audio- und Videotechnik * Biomedizintechnik * Computer- und Systemtechnik * Leistungselektronik * Mess-, Steuer- und Regeltechnik * Telekommunikation
Aus diesen Bereichen wählt man dann seine zwei persönlichen Spezialisierungsrichtungen. Diese zwei sogenannten Module unterteilen sich wiederum in Haupt- und Nebenmodul und unterscheiden sich hauptsächlich durch ein Mehr an Praxis in Form von Jahresprojekten im Hauptmodul.
Nach Verfassen der Diplomarbeit und bestandener Diplomprüfung darf man sich dann mit dem akademischen Titel "Diplomingenieur (FH)" schmücken. Für alle, denen das nicht genug ist: Man kann danach z.B. auf der TU-Wien auch noch seinen Doktor machen (mind. zwei Semester).
Wer sich jetzt dafür interessiert und noch mehr Informationen zu diesem Thema haben will, schaut am besten mal auf der Website "www.technikum-wien.at" vorbei.
Hoffentlich schaff ich auch das zweite Semester... Liebe Grüße, franzi666
Pro: neben dem Job mit straffem Zeitplan in 8 Semestern zum Abschluss Kontra: sehr anstrengend neben einem Fulltime-Job
Ich habe soeben das sechste Semester im berufsbegleitenden Studiengang ICSS - Informations- und Kommunikationssysteme abgeschlossen. Auf mich wartet jetzt nur mehr das Praxissemester, sowie die Diplomarbeit :-)
FH-berufsbegleitend - warum?
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
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sehr hilfreich
15.07.2004
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