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“A Horrible Way to Die” ist nicht nur ein kleiner, schmutziger Film, er sieht auch so aus. Verwaschene Farben, allerlei Schattierungen von schwarz, braun und grau, siffige Motelzimmer, peinlich illuminierte Apartments, dunkle, linoleumbelegte Räume von Selbsthilfegruppen und allgemein sehr ... Bericht lesen
Entdeckung, die ihren Freund Garrick lebenslang hinter Gitter gebracht hat. Jetzt ist sie gezwungen mit einer neuen Identität in einer Kleinstadt neu anzufangen. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los. Garrick entkommt aus dem Hochsicherheitsgefängnis und findet heraus wo Sarah lebt. Er will sie aufspüren und zieht eine blutige Spur quer durch das Land. Während die Details von Sarahs und Garricks dunkler Vergangenheit langsam ans Licht kommen, rückt Garrick auf seiner besessenen Menschenjagd immer näher... | Sarah beginnt ein neues Leben. Ihre letzte Beziehung endete mit einer grauenvollen Entdeckung, die ihren Freund Garrick lebenslang hinter Gitter gebracht hat. Jetzt ist sie gezwungen mit einer neuen Identität in einer Kleinstadt neu anzufangen. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los. Garrick entkommt aus dem Hochsicherheitsgefängnis und findet heraus wo Sarah lebt. Er will sie aufspüren und zieht eine blutige Spur quer durch das Land. Während die Details von Sarahs und Garricks dunkler Vergangenheit langsam ans Licht kommen, rückt Garrick auf seiner besessenen Menschenjagd immer näher...
Entdeckung, die ihren Freund Garrick lebenslang hinter Gitter gebracht hat. Jetzt ist sie gezwungen mit einer neuen Identität in einer Kleinstadt neu anzufangen. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los. Garrick entkommt aus dem Hochsicherheitsgefängnis und findet heraus wo Sarah lebt. Er will sie aufspüren und zieht eine blutige Spur quer durch das Land. Während die Details von Sarahs und Garricks dunkler Vergangenheit langsam ans Licht kommen, rückt Garrick auf seiner besessenen Menschenjagd
Entdeckung, die ihren Freund Garrick lebenslang hinter Gitter gebracht hat. Jetzt ist sie gezwungen mit einer neuen Identität in einer Kleinstadt neu anzufangen. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los. Garrick entkommt aus dem Hochsicherheitsgefängnis und findet heraus wo Sarah lebt. Er will sie aufspüren und zieht eine blutige Spur quer durch das Land. Während die Details von Sarahs und Garricks dunkler Vergangenheit langsam ans Licht kommen, rückt Garrick auf seiner besessenen Menschenjagd
Entdeckung, die ihren Freund Garrick lebenslang hinter Gitter gebracht hat. Jetzt ist sie gezwungen mit einer neuen Identität in einer Kleinstadt neu anzufangen. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los. Garrick entkommt aus dem Hochsicherheitsgefängnis und findet heraus wo Sarah lebt. Er will sie aufspüren und zieht eine blutige Spur quer durch das Land. Während die Details von Sarahs und Garricks dunkler Vergangenheit langsam ans Licht kommen, rückt Garrick auf seiner besessenen Menschenjagd
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Erfahrungsbericht von MissVega über A Horrible Way To Die 03.09.2011
Produktbewertung des Autors:
Pro:
AJ Bowen
Kontra:
Alle anderen, inkl . Regisseur
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Fantasy Filmfest #10. DVD-Starttermin: 30.09.2011.
“A Horrible Way to Die” ist nicht nur ein kleiner, schmutziger Film, er sieht auch so aus. Verwaschene Farben, allerlei Schattierungen von schwarz, braun und grau, siffige Motelzimmer, peinlich illuminierte Apartments, dunkle, linoleumbelegte Räume von Selbsthilfegruppen und allgemein sehr spärlich ausgeleuchtete Locations. Alles an diesem Film ist deprimierend, die Story, die Protagonisten, das Umfeld, in dem er spielt. Regisseur Adam Wingard legt hier nach ein paar Kurzfilmen seinen nunmehr dritten Langfilm hin und hat weder sich noch dem Zuschauer noch der Reputation der Darsteller damit einen großen Gefallen getan. Darüber hinaus ist sein Erzählstil etwas gewöhnungsbedürftig. Neben den beiden parallel verlaufenden Handlungssträngen werden zusätzlich häufige Rückblenden in den Film eingestreut, die manchmal allerdings nur schwer als diese zu erkennen und somit zeitlich schwer einzuordnen sind. Gut, beim Hauptdarsteller hat man zu dem verwegenen Kniff gegriffen, ihn einmal mit Vollbart (Vergangenheit) und einmal mit Schnauzer (Gegenwart) darzustellen, aber schon bei der Hauptdarstellerin fällt es manchmal schwer, ihre Aktionen der richtigen Zeitebene zuzuordnen. Wobei diese Flashbacks generell eher überflüssig sind und die eh schon sehr zähflüssige Handlung zusätzlich bremsen. Handlung? Welche Handlung denn? Na, die hier:
Sarah (Amy Seimetz, „Wristcutters“) ist seit drei Monaten trockene Alkoholikerin, wie sie ihrer Selbsthilfegruppe mitteilt. In der sitzt auch Kevin (Joe Swanberg, „Cabin Fever 2“), der Sarah irgendwie ganz knuffig findet. Sarah jedoch steht seinen Avancen skeptisch gegenüber, da sie eine Beziehung hinter sich hat, die ein ziemlich schlimmes Ende genommen hat. Parallel dazu sehen wir Serienmörder Garrick (AJ Bowen, „The Signal“), dem durch Zufall der Ausbruch aus dem Gefangenentransporter geglückt ist. Und schon kurz nach seinem Ausbruch pflastern auch schon wieder Leichen seinen Weg. Ob und auf welche Art und Weise sich die Wege dieser drei Protagonisten kreuzen werden, erfährt man, wenn man sich ermüdend lange 85 Minuten diesen Film ansieht. Ich rate allerdings eher dazu, mich nach dem zugegeben absurden, aber überraschenden Finaltwist zu fragen, anstatt sich dieses ansonsten sehr bemühte, aber kaum gekonnte Werk anzusehen.
Erst einmal ist keiner der Darsteller auch nur irgendwie sympathisch. Sarah ist eine verhuschte, keinen Satz zu Ende bringende Stottermaus, die viel zu lange viel zu tief in die Flasche geguckt hat. Warum, erfahren wir leider nicht und auch sonst ist ihre Persönlichkeit wenig zugänglich oder einnehmend. Kevin scheint ein ganz netter Kerl zu sein, hat aber auch den Stock im Arsch bis zu den Mandeln und ist ein verklemmter, unsicherer Schnarchheini mit original null Sexappeal. Garrick hingegen ist genauso, wie man sich Serienkiller eben so vorstellt: Schweigsam, brutal, skrupellos, undurchdringlich. Allerdings scheinen ihm in einigen Momenten sein Leben und seine Taten doch irgendwie zu schaffen zu machen. Warum, wieso, weshalb, der Zuschauer wird es nicht erfahren. AJ Bowen liefert hier als einziger eine respektable Leistung ab. Sein Wolf im Schafspelz ist so gut getarnt wie er zügellos und grausam ist, wenn er seine Verkleidung erst einmal abgeworfen hat. Die Motivation für seine Taten bleibt allerdings im Dunkeln, wie im Übrigen auch die meistens Settings. Bowen variiert seinen eiskalten Killer gekonnt mit Nuancen von Menschlichkeit, aber immer nur gerade so viel, dass man keinesfalls vergessen kann, was für ein Monster er wirklich ist.
Die Handlung kriecht im Schneckentempo voran und bietet kaum nennenswerte Höhepunkte. In der Story um Sarah und Kevin schon mal gar keine, in der parallelen Handlung um Garricks Mordserie quer durch die USA immerhin einige grausame und blutige Bilder seiner unvorstellbaren Taten. Das reicht aber leider nicht, um einen guten Horrorfilm oder einen spannenden Thriller oder ein differenziertes Drama zu inszenieren. Von allen eben genannten Versatzstücken finden sich ein paar in diesem Film, was in der Summe leider nur eine unausgegorene Melange nicht zueinander passenden Situationen und Dialogen ergibt. Lediglich die letzten zehn Minuten von „A Horrible Way to Die“ bieten einen überraschenden Wendepunkt. Allerdings wirkt dieser ebenso außergewöhnlich wie unglaubwürdig. Was als letzter Schlag in den Nacken des Zuschauers gedacht war, verpufft dann leider doch in einem Nebel aus Unglaubwürdigkeit. Aber zumindest gibt dieser letzte und leider auch einzige Twist dem Zuschauer das Gefühl, seine Zeit nur 75 Minuten lang verschwendet zu haben. Man soll ja auch für die kleinen Dinge im Leben dankbar sein, oder?
Nein, in diesem Falle leider nicht, „A Horrible Way to Die“ ist einfach kein guter Film, das kann dann leider auch das ungewöhnliche Ende nicht mehr rausreißen. Der Film überzeugt weder technisch noch inhaltlich, die Darsteller bleiben, bis auf AJ Bowen, blass wie Leichentücher und die Settings sind betrüblich und ungemütlich. Nein, schön ist anders, gut ist anders, gekonnt ist anders. Somit ist „A Horrible Way to Die“ ein Film, dem man keine Beachtung schenken braucht, da auch er nicht beachtet, wie man Zuschauer gut unterhält und einem dies konsequent verweigert. Somit gerade mal eine von fünf Rückblenden, in denen AJ Bowen zeigt, dass zumindest er die Bezeichnung „Schauspieler“ verdient hat.