Ein etwas anderer Grisham...(vgl. Titel)
12.08.2002
Pro:
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Kontra:
siehe Text
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
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 Flittarder
Über sich:
BIN GESPERRT!!! WEISS NICHT WARUM!!!
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Nach langer Zeit ohne Bericht, habe ich beschlossen einen über das Buch "A Painted House" zu schreiben, welches ich im Urlaub in Italien gelesen habe. Als ich von den USA die Heimreise (nach einem einjährigen Aufenthalt) antrat, bin ich nochmal schnell in den "Bookstore" gehüpft um mir gute englische Lektüre zu besorgen. Das Buch "A Painted House" von John Grisham war zu seiner Zeit (Februar 2002) auf erster Stelle der New York Times Bestsellerliste. Da mir John Grisham ein Name war, griff ich direkt zu-und habe es nicht bereut. Mein "Print" ist vom Dell-Verlag und kostete mich $7,99. Das im Taschenbuch erschienene Buch umfasst 465 Seiten und das Cover zeigt ein "Cottonfield" in Abenddämmerung. Das Buch erschien in den USA im Januar 2002. Ob es schon auf Deutsch erschienen ist, weiss ich nicht. Auf dem Rücken des Buches sind ein paar "Quotes" von Zeitschriften und Zeitungen zu dem Buch und einen Link zu John Grishams Website (www.jgrisham.com)John Grisham ist durch seine Romane wie "The Firm", "The Client", "The Testament" und vor allem "The Rainmaker" berühmt und geschätzt geworden. Auffalend ist, dass die Titel seiner anderen Romane alle mit dem bestimmten Artikel anfangen... ausser - "A Painted House". Sein nächster Roman kommt in den USA auch bald raus und wird den Titel "The Summons" tragen. Der Roman "A Painted House" weicht ein wenig von seinen anderen Romanen ab. Sprich, keinen Staatsanwalt, kein Gericht, keine Todeskammer. Stattdessen, ein Cottonfield, Mexikaner, schwangere Mädchen und ein Mord. Das "Novel" erzählt von einem 7 Jährigen Jungen, Luke Chanders, der mit seinen Eltern und Großeltern auf einer Cottonfarm lebt. Bis zum September 1952 musste er noch nie ein Geheimnis für sich behalten geschweige überhaupt eine Lüge erzählen. Aber in dem heißesten Sommer seid sieben Jahren kommen zwei Arbeiter Familien - Mexikaner und Bergleute (hillibillies) - und ein gefährlicher junger Mann durch das Arkansas Delta entlang um für die Chandlers auf dem Cottonfield zu arbeiten. Plötzlich ist Lukes leben mit Myteries überflutet, dessen Bruder in Korea kämpft. Ein brutaler Mord setzt das ganze Dorf auf den Kopf. Und er, Luke, hat ihn gesehen... ein Vaterloses Baby wird geboren und jemand hat sich mit Farbe an dem bis kurzem noch farblosen Farmhouse begangen. Luke fängt an die Welt um sich herum zu beobachten und kennt nach einiger Zeit schon so viele "Secrets", die die Familie und die Stadt für immer Verändern könnte...Ich will jetzt nochwas auf den Begin des Buches eingehen, da ich nicht das erzählen will, was in der Schlüsselszene passiert. Was man wissen muss ist, dass Luke und seine Familie sehr gläubisch ist. Luke, der Mitglied bei der Baptistischen Kirche ist wurde mit dem Gedanken aufgezogen, dass wenn man lügt man dann in die Hölle kommt. Es sei denn, Gott vergibt einen... Dieser Glaube ist der Grund seiner Zurückhaltung. Es wird spannend, wenn er mit Fakten konfrontiert wird, zu denen er dann aussagen muss, obwohl der Täter neben ihm steht. Grisham bringt die Gedanken und Ängste des jungen Luke Chanders erstklassig rüber. Es ist nicht ungewöhnlich beim lesen dieses Buches die Schweissausbrüche von Luke auch körperlich mitzumachen. Die Schlüsselszene dieses Buches ist der Kampf hinter dem Co-op, als Hank (einer der hillibillies der auf Chanders Farm arbeitet) sich in einen fight insolviert, indem einer der 3 Sisco Brothers sich mit einem anderen hillibilly schlägt. Hank schlägt die 4 Brüder erst mal alle KO. Und zerschmettert dann mit einer Eisenstange den Kopf von Bobby Sisco, welcher am folgenden Tag im Krankenhaus stirbt. Die Jugend des halben Dorfes verbringt die Sonntage nach der Kirche mit dem Gucken der Fights hinter dem Co-op, obwohl es obzön und verboten ist. Dewayne, ein Freund Lukes hat ihn gerade diesen Sonntag dazu überredet sich einen fight anzugucken. Bald kommt raus, dass Luke Augenzeuge war, und die Geschichte nimmt seinen Lauf...Das Buch gibt einen guten Einblick in das Landleben der 50er in den USA. Da ich auch ein Jahr in der Nähe Arkansas gelebt habe ist mir die Art und Weise der Charaktäre sehr bekannt. Nur eines hat sich geändert. Anders als früher haben heute alle Amis in den Südstaaten ihr eigenes Auto und auch mehr Einkommen. Grisham lässt den Leser super ins Innere des Charakters Luke Chanders einblicken. Man erfährt jeden wichtigen "Thought"-von der Angst weil sein Bruder in Korea kämpft, bis den Konsequenzen mit denen Hank kommen könnte. Grisham hat früher in seiner Kindheit selbst Cotton gepflückt, was wohl die Grundidee seines Romanes ist. Er weiss ganz genau wie es ist in der Mittagshitze Cotton zu pflücken und dabei versuchen seine 50 Pounds am Tag zu pflücken. Ausserdem hat er auf der Farm erfahren wie hart es ist nur einmal in der Woche Fleisch zu essen und mit anderen Kulturen konfrontiert zu werden.Auch wer kein Grisham Fan ist und wem seine alten Romane nicht gefallen haben. Dieser hier ist was ganz anderes. Man sollte sich einfach mal dran setzten und ihn lesen. Ihr werdet es nicht bereuen. Selbst ich bin von der Story sehr angetan. Vorrausgesetzt ist natürlich dass ihr überdurchschnittlich Englisch könnt oder euch gerne mit einem Wörterbuch auseinandersetzt. Ich brauchte aber noch kein Wort nachzuschauen. Auch wenn man 99% der Wörter kennt, der letzte 1% ergibt sich aus dem Kontext. Viel Spaß beim Lesen - wenn es das in der Deutschen Bücherei nicht gibt, bestellt es über die ISBN: 0-440-23722-X. Oder schaut auf seiner Website dabei, die ich oben genannt habe.Kölle Alaaf, Simon
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A Painted House - Grisham, John
Taschenbuch, 465 S., Erschienen: 2002
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A Painted House, John Grisham
2002, 465 Seiten, Maße: 11 x 17,5 cm, Taschenbuch, EnglischSeptember 1952, ...
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29.11.2002 10:33
Ich fand das Buch auch klasse, nur des Ende hat mich ein bissl frustriert.=)
16.08.2002 17:38
meine mom liest grisham total gerne, muss ich ihr mal sagen... Julia
14.08.2002 13:57
Der Name des Autors ist mir auch ein Begriff, aber ich hab glaub ich noch keins seiner Bücher gelesen! Grüßle, Manu