Surprice, (sur)-price
20.06.2011 (30.06.2011)
Pro:
Selbstwaschbox, Waschstraße mit Textilstreifen, Vorreinigung,Nachreinigung
Kontra:
für Geländewagen kann es teuer werden
 Sylviane
Über sich:
***beLIEve *** "When ever I accept my own doubt & insecurity, I´m more open to other people. Th...
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Es war einmal ein großer rotbackiger Apfel, knackig und frisch sah er aus und … Nein, nein es war nicht der Apfel, der Schneewittchen in die Bredouille brachte. Nein, diese Apfel prangte und prangt heute immer noch als weithin sichtbares Markenzeichen einer Waschanlage in Heide, der Kreisstadt Dithmarschens. Die A. PF. EL Waschstraße in Bereich des E-Centers im Gewerbegebiet Heide.
A. PF.EL: Das „A“ steht dabei für Auto, das „PF“ für Pflege und das „EL“ für Erlebnis. Also: Auto-Pflege-Erlebnis. Das klingt absolut positiv besetzt. Das ist smart, ein toller Slogan. Wer sich das ausgedacht hat, ist schon ein kleiner Meister seines Fachs. Dazu dieser rote Apfel auf der Waschanlage, den man schon von weitem erkennen kann. Nicht schlecht, der Werbefeldzug.
Lage: Die Lage könnte nicht besser sein. Die Waschanlage steht an einem der größten Parkplätze der Kreisstadt. Der E-Center Parkplatz ist Anlaufpunkt für viele Kunden, da dieses Geschäft stark frequentiert wird. Zudem gibt es auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes noch eine Tankstelle. Auch das geht natürlich gut mit einer Waschanlage zusammen. Dazu gibt es in der weitläufigen Umgebung nahe mannigfaltige Ansiedlungen von Autohäusern. Schräg gegenüber gibt es Ford, dann ist in der Ecke noch VW, Nissan, Opel und wie sie alle heißen.Und die Autohäuser möchten ja auch glänzende Fahrzeuge vorweisen. Ich denke, sie werden wohl Stammkunden bei Apfel sein. Wie gesagt, die Lage könnte kaum besser sein. Das Gebäude ist weithin sichtbar, das Umfeld spielt mit und die Kunden kommen mehr oder weniger von selbst, denn nicht selten ist es ja so, dass man beim Einkaufen ist und sich das Auto ansieht und denkt: Eine Wäsche wäre nun nicht schlecht und nicht selten teilen sich dann Paare oder Familien auf, die dann zum Teil Autowaschen gehen, zum Teil einkaufen. Ein strategisch sehr guter Standort.
System: Hier wird mit Textilstreifen gepflegt. Das schont den Lack, ist supersanft und macht dennoch gründlich sauber. Wir haben hier nie irgendwelche Schwierigkeiten unseren Lack betreffend gehabt. Das System ist wirklich hervorragend.
Waschgang: Es gibt hier wie bei jeder Waschstraße verschiedene Programme, die man durchlaufen kann. Es ist hier eine lange Waschstraße, die auf jeden Fall mit einer Vorreinigung beginnt. Dann wird man in die Anlage gelotst vom fachkundigen Personal und schon kann die Reise durch die Bürsten und Düsen losgehen. Je nach Programmauswahl sind die
Bilder von A.PF.EL - Das Auto-Pflege-Erlebnis
Waschgänge dann unterschiedlich, mal einfach nur Waschen und Trockenpusten. Mal mit Wachs und anderen Spielereien. Am Ende der Waschstraße warten dann auf jeden Fall freundliche Mitarbeiter, die dann noch einmal mit einem Läppchen nacharbeiten. Hier wird über die Scheiben gewischt, die Türen noch einmal geöffnet und Dichtungen mit dem Lappen nachgegangen.Kurzum fast ein Beauty- oder Wellnessprogramm fürs Fahrzeug. Diese Erfahrungen habe ich oft gemacht als wir noch normale Limousinen und Kombis fuhren. Meinen Golf 3 habe ich dort sauber streicheln lassen,unser Mondeo war dort Kunde,mein Sierra, sogar schon unser alter Golf 1, auch der Firmenwagen, den mein Mann lange Jahre gefahren hat, durfte dort zum Waschen gehen. Wir haben also wirklich jahrelang gute Erfahrungen dort sammeln können, auf jeden Fall solange es um „normale“ Autos ging.
Selbstwaschboxen: Mit den Limousinen sind wir auch öfter mal in die Selbstwaschboxen gegangen. Hier kann man selbst Hand anlegen mit einem Hochdruckreiniger und verschiedenen Waschmöglichkeiten. So gibt es hier die Wahl zwischen Waschen, Aktivschaum, Spülen, Superwachs und Klarspülen. Damit kann man etwas günstiger dabei sein und Spaß macht es ja ab und zu auch, sein Auto selbst zu putzen.
Geländewagenerlebnis: Dann kamen unsere Geländewagen. Unser erster war ein Nissan Patrol GR. Ein großes grünes Schlachtschiff, höher gelegt und mit einem netten Bullenfänger versehen (damals waren sie noch erlaubt). Ein Prachtkerl von einem Geländewagen, der Stolz seiner Besitzer. Doch für dieses Monstrum mussten wir Aufschlag zahlen, wenn wir normal verschmutzt durch die Waschstraße wollten. Das war okay, an einem Geländewagen ist nun einmal etwas mehr dran, vor allem passt er gerade so in die Waschstraße. Kam mein Mann mit unserem Monster vom Trail zurück. Ich weiß nicht, ob es Euch geläufig ist, wie Geländewagen nach einem Trail aussehen können,nein in der Regel aussehen, trifft es eher.Man war der Meinung, der Wagen ist Schlamm farbig nicht grün. In so einem Fall kann man dann auf die Selbstwaschbox zurück. Machte mein Mann die Vorreinigung für die Waschstraße selbst, fiel das preislich kaum ins Gewicht.
Doch einmal erlebten wir das anders. Wir kamen wieder einmal vom Trail und wollten unser Auto wieder sauber haben. Da kam gleich ein freundlicher Mitarbeiter auf uns zu und nahm uns das Fahrzeug ab, er wollte es für uns vorreinigen und dann durch die Waschstraße schicken. Wir sollten man einen Kaffee trinken gehen... Ich hatte zwar schon ein ungutes Gefühl, ließ mich aber dennoch zum Bäcker im E-Center von meinem Schatzi zu einem Kaffee einladen. War ja schon nett, Kaffee trinken zu gehen und den Mann die Reinigung vornehmen zu lassen. Allerdings hatte ich das mulmige Gefühl, dass es uns teuer zu stehen kommen würde.... Als wir dann einen blitzblanken Wagen wieder abholten, kam der Schock. Der Preisschock. Der gute Mann hatte so fleißig vorgespült und gereinigt, dass die Selbstwaschbox, in der diese Arbeiten vorgenommen wurden, soviel verbraucht hat, dass wir eine Unsumme für diese eine Autowäsche zahlen mussten. Dann kam noch einmal das gute Waschprogramm der Waschstraße dazu und wir waren eine Summe los für einmal Autowaschen, die wirklich jenseits von Gut und Böse lag. Es waren über 40 Euro zusammengekommen. Der Preis war nachvollziehbar, nachdem dokumentiert wurde, was der gute Mann alles mit unserem Fahrzeug unternommen hatte. Alle Preise waren ja einzeln aufgelistet auf der großen Tafel und nun hatten wir zu zahlen. Das, was sonst mit der Hälfte an Kosten verbunden war, wenn wir selbst Hand angelegt hätten, war nun halt doppelt so teuer. Es war gute Arbeit geleistet worden, aber der Preisschock sitzt und heute noch in den Knien. Von daher heißt unser Motto: Do it youself und lasse Dein Auto nicht mehr in die Hände der Mitarbeiter, die einen guten Job leisten wollen und es auch tun, aber was wir damals zahlen mussten, war wirklich zu viel. Vor allem war uns durch diesen an sich guten Service ja die Kostenkontrolle völlig verloren gegangen.
Personal: Das Personal ist freundlich und nett. Das kann ich nicht anders sagen. Und es ist auch bemüht, seinen Job so gut wie möglich zu machen. Ich kann es nicht anders sagen, mein Auto war schön sauber, aber zu einem Preis,der mich einfach schockte. Schade war, dass man dieses intensive Reinigungserlebnis, was dem Mitarbeiter vorschwebte nicht zuvor richtig abgesprochen hatte mit uns. Wir hatten mit einer einfachen Vorreinigung gerechnet, praktisch den gröbsten Dreck unter der Selbstwaschbox absprühen und dann in die Anlage. Dass hier so penibel gearbeitet werden würde, hatten wir nicht gedacht. Aber gut, ich kann in der Hinsicht nicht über den Fleiß der Mitarbeiter klagen. Es war eher zu viel des Guten als zu wenig... Wahrscheinlich resultierte das ganze Dilemma dann aus einem Kommunikationsfehler beiderseits.
Preisniveau: Generell ist die Waschstraße vom Preis her Mittelmaß. Für eine Super-Pflegewäsche mit Hochdruckvorreinigung, Apfel Power plus Textilstreifen Pflege und Hartwachs mit einer Unterbodenreinigung und Konservierung zahle ich 16 Euro. Das ist für mich ein mittlerer Preis in der Waschanlage. Es gibt noch günstigere Programme für 12 Euro und 10 Euro.
Man kann auch einzelne Programme dazu buchen, die man dann separat bezahlen muss. Vor der Einfahrt zur Waschstraße steht auch ein großes Preisschild, wo alle Posten aufgelistet sind.
Kosten Selbstwaschbox: Die Preise in der Selbstwaschbox beginnen ab 50 Cent. Wie häufig man die Funktion allerdings nutzt, liegt ja bei einem selbst. Brauche ich den Reiniger mehrfach, muss ich mehrfach zahlen. Denn nach Ablauf eines Durchgangs stellt sich die Funktion wieder ab.
Staubsauger: Auch Staubsauger an einer Station für die Innenreinigung gibt es dort. Diese laufen auch für den Betrag von 50 Cent. Wie gesagt, wer mehr als einen Durchgang braucht, muss weiterzahlen.
Innenreinigung: Die Innenreinigung kann man natürlich auch vom Personal vornehmen lassen. Auch dazu gibt es gestaffelte Preise. Aber das ist eine Sache, die für mich vollkommen indiskutabel ist. Aussaugen und mit Cocpitspray etc pflegen, kann ich meinen Innenraum immer noch selbst. Doch wer da keine Hand anlegen lassen möchte, kann auch die Profis ans Werk lassen.
Öffnungszeiten: Die Apfelwaschanlage ist täglich mit Ausnahme von Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Selbstwaschboxen sind von 6 Uhr bis 22 Uhr zugänglich. Das sind meines Erachtens sehr kundenfreundliche Zeiten.
Fülle: An manchen Tagen muss man bei dieser Textilstreifen Autowaschanlage Schlange stehen. Gerade vor Feiertagen wie Weihnachten und Ostern wird sie sehr stark aufgesucht, weil jeder dann ein sauberes Auto vor der Tür stehen haben möchte. Man muss also unter Umständen Zeit mitbringen.
Fazit: Mit unseren „normalen“ Autos sind wir gern dort zum Waschen gefahren. Der Service stimmte, die Autos wurden schön sauber und man fühlte sich durch das Nachreinigen am Ende der Waschstraße so richtig schon „hofiert“. Das machte schon Spaß und war einen auch den einen oder anderen Euro wert. Mit unserem Geländewagenerlebnis hat sich der Spaß getrübt. Ich muss ehrlich sagen, dass wir nun anderswo waschen gehen. Doch das hat nichts mit der Qualität zu tun, sondern einfach mit dem Preis, den wir nach dieser einen fatalen Reinigung gezahlt haben. Hier mussten wir den Arbeitseifer eines Mitarbeiters teurer bezahlen als uns lieb war, ein guter Job, aber mit einem Schockpreis, der uns dann zu einer anderen Waschanlage getrieben hat. Ich habe auch nie wieder, selbst nach einem Trail, so einen horrenden Preis für ein sauberes Auto bezahlen müssen. In diesem Sinne rate ich jedem normalen Autofahrer, diese Waschstraße aufzusuchen, der Offroader sollte besser anderswo waschen gehen oder aber auf jeden Fall besser selbst die Vorreinigung in die Hand nehmen. So lasse ich vier Sterne springen, denn als Limousinenfahrer war ich immer zufrieden.
Und sie wuschen glücklich und zufrieden die vielen bunten Autos unter dem Symbol des roten Apfels bis ans Ende ihrer Tage...
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13.08.2011 12:53
Mein Auto braucht auch dringend ne Wäsche,... aber erstmal muss ich es wieder holen. ;-))
28.07.2011 09:04
Hier ist endlich Dein verdientes Bh - Sorry, wegen der langen Wartezeit, komme garnicht mehr hinterher :-). Liebe Grüße Tanja
06.07.2011 08:09
BH von mir! LG