... Mit einem solchen Problem hat der Dokumentarfilm „A Very British Gangster“ des irischen Journalisten Donal MacIntyre wohl kaum zu kämpfen, gewährt er doch einen ungeschönten Einblick hinter die Kulissen einer britischen Gangsterfamilie und ihrem Leben.
Protagonist dieser, auf der britischen ... Bericht lesen
EnglischZum ersten Mal gewährt eine Verbrecherorganisation einem Kamerateam Einblick in ihren Alltag – und zeigt uns die brutale Welt der Unterklasse, in der das Wort der Polizei nichts zählt, und in der Gangster sich ihre eigenen Gesetze geschaffen haben. Das Team begleitet drei Jahre lang Dominic Noonan, den schillernden Boss der Organisation, bei seinen schmutzigen Taten, zeigt aber auch die Strukturen und den familiären Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Der preisgekrönte Journalist Donal MacIntyre schuf mit „A Very British Gangster“ einen gut recherchierten, aber auch sehr kontroversen Film.
Verbrecherorganisation einem Kamerateam Einblick in ihren Alltag - und zeigt uns die brutale Welt der Unterklasse, in der das Wort der Polizei nichts zählt, und in der Gangster sich ihre eigenen Gesetze geschaffen haben. Das Team begleitet drei Jahre lang Dominic Noonan, den schillernden Boss der Organisation, bei seinen schmutzigen Taten, zeigt aber auch die Strukturen und den familiären Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Der preisgekrönte Journalist Donal MacIntyre schuf mit "A Very British Gangster" einen gut recherchierten, aber auch sehr kontroversen Film. | So eine Dokumentation gab es bisher noch nie! Zum ersten Mal gewährt eine Verbrecherorganisation einem Kamerateam Einblick in ihren Alltag - und zeigt uns die brutale Welt der Unterklasse, in der das Wort der Polizei nichts zählt, und in der Gangster sich ihre eigenen Gesetze geschaffen haben. Das Team begleitet drei Jahre lang Dominic Noonan, den schillernden Boss der Organisation, bei seinen schmutzigen Taten, zeigt aber auch die Strukturen und den familiären Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Der preisgekrönte Journalist Donal MacIntyre schuf mit "A Very British Gangster" einen gut recherchierten, aber auch sehr kontroversen Film.
Verbrecherorganisation einem Kamerateam Einblick in ihren Alltag - und zeigt uns die brutale Welt der Unterklasse, in der das Wort der Polizei nichts zählt, und in der Gangster sich ihre eigenen Gesetze geschaffen haben. Das Team begleitet drei Jahre lang Dominic Noonan, den schillernden Boss der Organisation, bei seinen schmutzigen Taten, zeigt aber auch die Strukturen und den familiären Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Der preisgekrönte Journalist Donal MacIntyre schuf mit "A Very British Gangster" einen gut recherchierten, aber auch sehr kontroversen Film. | So eine Dokumentation gab es bisher noch nie! Zum ersten Mal gewährt eine Verbrecherorganisation einem Kamerateam Einblick in ihren Alltag - und zeigt uns die brutale Welt der Unterklasse, in der das Wort der Polizei nichts zählt, und in der Gangster sich ihre eigenen Gesetze geschaffen haben. Das Team begleitet drei Jahre lang Dominic Noonan, den schillernden Boss der Organisation, bei seinen schmutzigen Taten, zeigt aber auch die Strukturen und den familiären Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Der preisgekrönte Journalist Donal MacIntyre schuf mit "A Very British Gangster" einen gut recherchierten, aber auch sehr kontroversen Film.
gewalttätige Gangstermilieu in Großbritannien. So eine Dokumentation wie A very British Gangster gab es bisher definitiv noch nie. Zum ersten Mal gewährte eine Verbrecherorganisation einem Kamerateam Einblick in ihren Alltag und zeigt uns die brutale Welt der Unterklasse, in der das Wort der Polizei nichts zählt, und in der Gangster sich ihre eigenen Gesetze geschaffen haben. Vergessen Sie die Rollen von Al Pacino, Robert de Niro, James Cagney, Bob Hoskins oder Vinnie Jones in Klassikern des Verbrecher-Filmes. Was Sie hier sehen ist die Realität und die ist tausendmal härter. Was Ihnen der Regisseur und mehrfach preisgekrönte irische Journalist Donal MacIntyre hier präsentiert, zeichnet ihn als Meister des investigativen Journalismus aus. So gewann er unter anderem in England, Spanien, Frankreich und Irland diverse Auszeichnungen für seine Arbeit und erfuhr weltweit höchstes Lob für seinen Mut, sich auch den gefährlichsten und schwierigsten Themen anzunehmen. Dies wiederum sieht man eindrucksvoll in seiner Doku A very British Gangster aus dem Jahre 2007, die auf dem renommierten, einst von Robert Redford initiierten Sundance-Filmfestival in den USA Premiere feierte. Mac Intyre und sein Team begleiteten über einen Zeitraum von drei Jahren Dominic Noonan, den charismatischen Boss einer der einflußreichsten Verbrecher-Organisation in Manchester. Die Kamera war definitiv überall dabei, auch bei den schmutzigen Taten. Sie verdeutlicht eine komplett eigene Welt, zeigt deren Strukturen und den familiären Zusammenhalt der Gruppe. So ist nicht ohne Grund das Motto der Familie, die einst von Irland nach England übersiedelte und sich bereits in zweiter Generation dem Verbrechen widmet: Kümmer Dich um die Leute, die sich um Dich kümmern und scheiß auf die Leute, die auf Dich scheißen. Ein archaisches Leben, das einerseits von festen Werten und Überzeugungen geleitet wird, andererseits aber auch vor Mord nicht zurückschreckt. Extrem Schockierendes ereignete sich zudem während der Dreharbeiten, als Desmond Noonan, der Bruder des Bosses Dominic, erstochen wurde. Dieser Film, der sich von der Anmutung her irgendwo zwischen schneller Reportage und langsamen, anmutigen Terrence Malick-Film bewegt, gibt ihnen einen Einblick in das Leben von Menschen, die ihr Leben mit Entführungen, Bankrauben, Folter, Drogenhandel und Mord verbringen. Echte Highlights sind zudem die Interviews von MacIntyre mit dem Chef der Organisation, der auch unter seinem Pseudonym Lattlay Fottfoy bekannt ist. Darin kann der Gangster-Boss einen gewissen Stolz über seine Arbeit, darunter zig Morde, kaum verhehlen. Vielmehr möchte er diese sogar anerkannt wissen. Wirklich schockierend: Ein Mensch, der sich dem Verbrechen widmet und Menschen auf dem Gewissen hat- und dies quasi als normal erachtet. Diese Doku wird Sie definitiv aufrütteln... Mit der Dokumentation A Very British Gangster präsentiert Ihnen NewKSM einen gut recherchierten, aber auch sehr kontroversen Film. Diese 98 Minuten, die das Leben eines Gangsterbosses über drei Jahre hinweg begleiten, lösen wirklich die unterschiedlichsten Gefühle in Ihnen aus. Von Ekel über Abscheu und Furcht bis hin zu Verstörung und Empörung ist die komplette Emotions-Palette dabei. Aber eins ist sicher: Kalt lässt dieser Film niemanden...
gewalttätige Gangstermilieu in Großbritannien. So eine Dokumentation wie A very British Gangster gab es bisher definitiv noch nie. Zum ersten Mal gewährte eine Verbrecherorganisation einem Kamerateam Einblick in ihren Alltag und zeigt uns die brutale Welt der Unterklasse, in der das Wort der Polizei nichts zählt, und in der Gangster sich ihre eigenen Gesetze geschaffen haben. Vergessen Sie die Rollen von Al Pacino, Robert de Niro, James Cagney, Bob Hoskins oder Vinnie Jones in Klassikern des Verbrecher-Filmes. Was Sie hier sehen ist die Realität und die ist tausendmal härter. Was Ihnen der Regisseur und mehrfach preisgekrönte irische Journalist Donal MacIntyre hier präsentiert, zeichnet ihn als Meister des investigativen Journalismus aus. So gewann er unter anderem in England, Spanien, Frankreich und Irland diverse Auszeichnungen für seine Arbeit und erfuhr weltweit höchstes Lob für seinen Mut, sich auch den gefährlichsten und schwierigsten Themen anzunehmen. Dies wiederum sieht man eindrucksvoll in seiner Doku A very British Gangster aus dem Jahre 2007, die auf dem renommierten, einst von Robert Redford initiierten Sundance-Filmfestival in den USA Premiere feierte. Mac Intyre und sein Team begleiteten über einen Zeitraum von drei Jahren Dominic Noonan, den charismatischen Boss einer der einflußreichsten Verbrecher-Organisation in Manchester. Die Kamera war definitiv überall dabei, auch bei den schmutzigen Taten. Sie verdeutlicht eine komplett eigene Welt, zeigt deren Strukturen und den familiären Zusammenhalt der Gruppe. So ist nicht ohne Grund das Motto der Familie, die einst von Irland nach England übersiedelte und sich bereits in zweiter Generation dem Verbrechen widmet: Kümmer Dich um die Leute, die sich um Dich kümmern und scheiß auf die Leute, die auf Dich scheißen. Ein archaisches Leben, das einerseits von festen Werten und Überzeugungen geleitet wird, andererseits aber auch vor Mord nicht zurückschreckt. Extrem Schockierendes ereignete sich zudem während der Dreharbeiten, als Desmond Noonan, der Bruder des Bosses Dominic, erstochen wurde. Dieser Film, der sich von der Anmutung her irgendwo zwischen schneller Reportage und langsamen, anmutigen Terrence Malick-Film bewegt, gibt ihnen einen Einblick in das Leben von Menschen, die ihr Leben mit Entführungen, Bankrauben, Folter, Drogenhandel und Mord verbringen. Echte Highlights sind zudem die Interviews von MacIntyre mit dem Chef der Organisation, der auch unter seinem Pseudonym Lattlay Fottfoy bekannt ist. Darin kann der Gangster-Boss einen gewissen Stolz über seine Arbeit, darunter zig Morde, kaum verhehlen. Vielmehr möchte er diese sogar anerkannt wissen. Wirklich schockierend: Ein Mensch, der sich dem Verbrechen widmet und Menschen auf dem Gewissen hat- und dies quasi als normal erachtet. Diese Doku wird Sie definitiv aufrütteln... Mit der Dokumentation A Very British Gangster präsentiert Ihnen NewKSM einen gut recherchierten, aber auch sehr kontroversen Film. Diese 98 Minuten, die das Leben eines Gangsterbosses über drei Jahre hinweg begleiten, lösen wirklich die unterschiedlichsten Gefühle in Ihnen aus. Von Ekel über Abscheu und Furcht bis hin zu Verstörung und Empörung ist die komplette Emotions-Palette dabei. Aber eins ist sicher: Kalt lässt dieser Film niemanden...
WIDESCREEN (1.85:1), BONUSMATERIAL: Bilden Von, Gelöschte Szenen, Kommentar, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Embedded for three years with the notorious Noonan crime family in Manchester, England, the journalist Donal MacIntyre - the British answer to Geraldo Rivera - became a willing conduit for the outsize egos and self-serving confessions of its members. As a result, "A Very British Gangster" plays less like a documentary than an E! exposé of lowlife skulduggery. Subtitled to ensure no wiseguy witticisms are overlooked, the movie attaches itself to the family's smirking, openly gay boss, Dominic, between whose shaved dome and prosperous belly beats the heart of a monster. Though convicted of bank robbery, assault and hijacking and charged with kidnap and torture, this self-styled "social worker" (settling neighborhood disputes is a sideline) offers protection, security and banking services to grateful locals. The film's director, however, has more colorful concerns. "There's a hint of lavender about you," he teases, eyeing Dominic's permanent posse of young hoodlums and attention to grooming. The statement introduces the movie's sole stab of tension as we ponder the likelihood of Mr. MacIntyre's imminent demise. SCREENING/VERGEBEN IN: Sundance Film-Festival, ...A Very British Gangster
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Erfahrungsbericht von atrachte über A Very British Gangster (2007) 19.10.2009
Produktbewertung des Autors:
Anspruch
geht so
Pro:
gibt einen sehr authentischen Blick hinter die Kulissen,,
Kontra:
nichts gravierendes,
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Gangsterfilme, vor allem jene aus der Traumfabrik Hollywood, neigen in der Regel sehr dazu das Bild des Verbrechers arg zu romantisieren, was dem Medium nicht weiter weh tut, der Thematik aber oftmals ein bisschen Glaubwürdigkeit entzieht. Mit einem solchen Problem hat der Dokumentarfilm „A Very British Gangster“ des irischen Journalisten Donal MacIntyre wohl kaum zu kämpfen, gewährt er doch einen ungeschönten Einblick hinter die Kulissen einer britischen Gangsterfamilie und ihrem Leben.
Protagonist dieser, auf der britischen Insel heiß diskutierten und bereits vielfach ausgezeichneten Dokumentation, ist der aus Manchester stammende Syndikat-Boss Dominic Noonan, den das Team um MacIntyre ganze drei Jahre lang mit der Kamera begleitet hat. Noonan gewährte den Filmemachern über diesen Zeitraum eine überraschend intensive Sicht in seine Welt, die auf den ersten Blick bekannte Filmklischees zu bestätigen scheint. Wie Marlon Brando in „Der Pate“ ist auch Noonan in seiner Nachbarschaft eine Art „Sozialarbeiter“, wie er selber sagt, der sich um die Angelegenheiten kümmert, die man der Polizei nicht anvertrauen will, fährt eine gepanzerte Limousine und hat stets eine in Schwarz gekleidete Gefolgschaft um sich. Doch wird das Bild vom glamourösen Lifestyle des Gangster-Bosses spätestens dann gebrochen, wenn die Kamera die glanzlos einfachen Lebensbedingungen von Noonan und seiner Familie einfängt sowie deren ganz gewöhnliche Probleme.
Die große Stärke von „A Very British Gangster“ ist in erster Linie die Tatsache, das Donal MacIntyre die Möglichkeit bekommen hat seinen Protagonisten in wirklich jeder Lebenslage zu begleiten und so einen sehr menschlichen, da sehr authentischen Blick in das Leben von Dominic Noonan und seiner Welt zu erlangen. Egal ob es die „geschäftlichen“ Probleme sind, die Noonan im Kopf Sorge bereiten, seine Konfrontationen mit dem Gesetzt oder seine Rolle als Vater eines elf-jährigen Jungen, der seinen Vater aufgrund dessen Gefängnis Aufenthalte kaum kennt – die Kamera ist in so ziemlich jeder intimen Lage hautnah dabei und zeichnet dadurch ein sehr universelles Bild des Geschehens, wobei es MacIntyre über weite Teile sehr gut gelungen ist weder die Taten seiner dokumentierten Personen zu verharmlosen, noch allzu intensiv mit dem erhobenen Zeigefinger vor zu gehen. Trotzdem stellt der Ire teils auch unangenehme Fragen in den Gesprächen mit Noonan, forscht in seiner Vergangenheit und erkundet, warum sein Gegenüber gerade diesen Weg eingeschlagen hat. Dieser präsentiert sich in den Interviews überraschend offen und weiß sehr gut überlegte Antworten von sich zu geben, lässt sich stellenweise gar zu poetischen Gedankengängen hinreißen. Dabei wirkt der Brite, der auf den ersten Blick jedem gängigen Kinoklischee erhaben zu sein scheint, schnell sehr charismatisch, ja geradezu sympathisch und beweist mit der Zeit, das er mit einem Filmcharakter, wie ihn Al Pacino oder Robert DeNiro spielen würden, doch nur sehr wenig gemein hat, nicht zuletzt wohl da er sich offen zu seiner Homosexualität bekennt.
Inszenatorisch schwimmt der Regisseur dabei entgegen den Trend ähnlicher Dokumentationen der letzten Zeit, wie „Cocaine Cowboys“, welche in der Regel recht fetzig aufgemacht sind. Die Bilder von MacIntyre sind trostlos, es gibt kaum schnelle Schnitte oder andere populistisch aufgemachte Stilmittel. Dies trägt schließlich zu der doch recht nüchternen Stimmung bei, die allerdings exzellent die Realität um Noonan und seinem Milieu wiederspiegelt. Ein echtes Highlight verbirgt sich hingegen hinter dem Soundtrack, welcher mit gut sortierter Musik aller Genres aufwartet (Oasis, Nina Simone, Alabama 3, Dario Marianelli um nur einige zu nennen).
\\\\ Fazit //// „A Very British Gangster“ ist für Interessierte eine in weiten Teilen sehr spannende und authentische Dokumentation geworden, die einen ungewohnt offenherzigen Blick in die Welt der britischen Verbrecherorganisationen gewährt und nicht nur ihre Strukturen und Vorgehensweisen offen legt, sondern auch zeigt das die Beteiligten letzten Endes immer noch Menschen mit ganz alltäglichen Problemen und Ängsten sind. Gerade dieser Aspekt macht die Dokumentation zu einem doch sehr interessanten Zeugnis der britischen Verhältnisse und ist deshalb für Genre Fans auf jeden Fall einen Blick wert.
7/10 Punkte für den Film "A Very British Gangster" und somit vier Sterne als Wertung.