Mit meinem Bericht, den ich heute zu der oben genannten Gesellschaft veröffentlichen werde, werden bestimmt wieder bestimmte Geister Amok laufen. Dies nehme ich aber gern in Kauf.
-- Zur Vorgeschichte --
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Erfahrungsbericht von PrimusMaster über AachenMünchener, Risiko-Lebensversicherung 05.03.2006
Produktbewertung des Autors:
Erreichbarkeit im Ernstfall:
naja
Zahlungsbereitschaft im Ernstfall:
nach bisschen Zögern
Beitragshöhe / Leistungsverhältnis:
schlecht
Allgemeine Kundenfreundlichkeit:
geht so
Pro:
die schlechten Erfahrungen überwiegen leider
Kontra:
hohe Rentenbelastung, sehr wenig Garantien, nur durchschnittliche Rendite, Vermittlung meist durch unfähiges DVAG Personal
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Mit meinem Bericht, den ich heute zu der oben genannten Gesellschaft veröffentlichen werde, werden bestimmt wieder bestimmte Geister Amok laufen. Dies nehme ich aber gern in Kauf.
-- Zur Vorgeschichte --
Seit einigen Jahren bin ich nun in der Versicherungsbranche tätig und hab viel Gutes als auch sehr viel Schlechtes gesehen. Zum letzteren gehört leider die Aachener und Münchner, kurz AM. Als Generalagent bin ich meinen Kunden gegenüber verpflichtet, nicht nur die Stärken und Schwächen meiner Gesellschaft zu kennen, sondern auch die der Konkurrenz. Es kommt nämlich nicht selten vor, dass durch Empfehlungen Kunden in mein Büro kommen und ein Vergleichsangebot zu einer Lebensversicherung wollen. Ich weise immer darauf hin, dass in der heutigen Zeit eine Lebensversicherung die letzte Wahl ist, geschickter und günstiger ist nämlich für die Wahl der Altersvorsorge ein Stufensystem mit dem Fundament einer Rentenversicherung ( Steuervorteile , bei Abschluss ab 01.2005).
Wenn die Kundschaft nun in mein Büro kommt und ein Angebot der AM auf den Tisch liegt, beginne ich meist zu schmunzeln. Warum? Es gibt nur wenige Gesellschaften, die schlechter sind als die AM und vor allem die Vertragsgestaltungen die dem Kunden angeboten werden, sind allzu oft ein Verbrechen. Leider ist hier das Unwissen der Vermittler der Grund, denn die Gesellschaft an sich kann unter bestimmten Voraussetzungen doch noch mittelmäßige Renditen erwirtschaften. Ich habe eigentlich noch nie einen Direktvermittler von der AM getroffen, bei uns in Erfurt ist es die Deutsche Vermögensberatung, die in diesem Geschäft sehr intensiv tätig ist. Leider können die wenigsten Vermittler von der DVAG einen qualifizierten Abschluss vor der IHK nachweisen und dass muss letztendlich der Kunde ausbaden, denn der hofft auf einen kompetenten Berater getroffen zu sein. Deshalb mein Rat an alle, die hier lesen, lasst die Finger von der DVAG, geht überall hin, nur nicht dahin!
-- Zur Gesellschaft --
Jedes Jahr wird durch diverse Rating-Agenturen eine Branchenwertung vorgenommen. Als sehr zu empfehlen stufe ich an dieser Stelle Standar&Poors ein oder den sogenannten MapReport. Wenn euch so was bei der Beratung vorgelegt wird, solltet ihr darauf achten was bewertet wurde. Keinen interessiert, wie transparent irgendwelche Anlagemaßnahmen sind, wichtiger ist die Sicherheit des Geldes und die bisher erwirtschafteten Renditen.
Bei der AM handelt es sich um eine durch mittlerweile viele zusammengewürfelte Gesellschaften im Verbund der Generali. Eins muss man sich als Kunde merken, sobald Versicherungsgesellschaften in einem Verbund sind, muss etwas nicht ganz in Ordnung sein. Entweder, das kleinere Übel, bestimmte Versicherungszweige können nicht angeboten werden oder aber, das große Übel, man schließt sich zusammen, um eine größer Markttransparenz zu erreichen. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Tatsache, dass es bestimmte Gesellschaften nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, am Markt zu bestehen. Siehe Allianz und der Krankenversicherungszweig der Vereinten.
In meinen Augen ist es nicht sonderlich glücklich gewählt, ein Versicherungsunternehmen mit der Grundaltersvorsorge (wohl gemerkt bis 01.2005) zu beauftragen, dass erhebliche Summen in Aktiengeschäfte steckt. Ich bin der Auffassung, dass hier Unternehmen gewählt werden müssen, die über eine konservative Unternehmenspolitik verfügen. Am besten lässt sich das am Beispiel der Aktientalfahrt von 2001-2002 verdeutlichen. Kunden, die Ihr Geld bei Versicherungsunternehmen wie die AM investierten, mussten zum damaligen Zeitpunkt Einbußen bis zu 35% in Kauf nehmen. Ein Vergleich bei MapReport verdeutlichte es noch krasser. Hier wurde angenommen, dass ein Kunde 100€ monatlich bei einer Allianz-Lebensversicherung und bei einer Debeka-Lebensversicherung investierte. Der Auszahlungsunterschied bei 30 Jahren Laufzeit lag im Jahr 2002 bei ganzen 22300€. Wenn man an Stelle der Allianz die AM setzen würde, wäre der Unterschied noch gravierender.
Meine Erfahrungen mit der Gesellschaft zeigten auch, dass viele Kunden nur sehr wenig Garantien in ihren Verträgen hatten. Selbst Kunden, die 5 Jahre nachdem sie bei AM abgeschlossen hatten, zu mir kamen, hatten durchschnittlich noch 29% höhere Garantierte Auszahlungssummen. Der Grund hierbei ist, AM Vertreter bekommen für Verträge mit niedrigen garantierten Auszahlungs/ - und Todesfallsummen durchschnittlich 3- 9 %o mehr Abschlussprovision. Sehr traurig, denn solche Sachen lassen den Namen der Branche sehr leiden. Aber größtenteils wissen die Vermittler gar nicht welchen Schrott sie da verkaufen, viele sind Nebenberuflich engagiert und haben noch nicht mal die Mindestvoraussetzung "Versicherungsfachmann".
-- Fazit --
Aus gutem Grund empfehle ich allen Lesern, lasst die Finger von der AM, meist wird sie nur durch die deutsche Vermögensberatung vermittelt und da arbeiten echt nur Leuchten, die ganz und gar nicht in der Lage sind für einen Kunden eine optimale Versorgung zu errechnen.
Durch das Altersvermögensbildungsgesetz ist es zudem für all jene, die jetzt mit dem Gedanken spielen eine Lebensversicherung abzuschließen, zu spät. Ich rate eher zu einer Rentenversicherung mit hohen garantierten Rentenzahlungen und einer Festanlage, statt auf Fondsbasis. Alternativ kann man auch eine Risikolebensversicherung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kombinieren und nebenbei bei einer Bank in Fonds investieren.
Ich hoffe ich mit diesem Bericht vor Fehlentscheidungen geschützt zu haben, wer weitere Fragen hat, kann diese im Gästebuch hinterlassen.
Für Vertreter der DVAG: Lernt erstmal was es heisst Verantwortung für eure Kunden zu tragen. Geht zur Schule und macht euren Abschluss und beweißt, dass ihr wisst, was ihr da für Schrott den Kunden verkauft, die auf euch setzen.
Mir bleibt nur, mich für den Müll, den gewisse Gesellschaften durch ihre Vermittler fabrizieren, zu entschuldigen und euch zu zeigen, dass es auch richtig geht.
In diesem Sinne, noch einen schönen Sonntag
p.s. das ist ein Erfahrungsbericht, deshalb hab ich bewusst auf unnötige Zahlen zum Unternehmen verzichtet.
... mit einer Lebensversicherung von der Aachener und Münchener Lebensversicherung AG. Denn wie sagte mir mein Vermögensberater „Wenn ich morgen aufstehe, habe ich schon mein Geld verdient“ (mein Gedanke: meins schon abgeschöpft). Doch beginnen wir am Anf ...
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Eine Lebensversicherung ist immer gut aber nur wenn man die Familie absichern möchte. Wichtig ist sie bei einer hohen Finanzierung von einem Haus oder bei anderen Sachen. Da würde ich aber keine Kapital sondern eine Risiko empfehlen. Ist billiger und ha ...
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Pro: sehr flexibel, anständige Rendite Kontra: Beiträge nicht absetzbar (§10EStG)
Liebe ciao-Leser,
heute einmal ein Bericht zur Start-Ziel-Renten-Police der Aachener & Münchener Lebensversicherung AG.
Diese Police ist eine Mischform aus dem Bereich der Lebensversicherungen mit vielen Extras, welche ich nun anschließend etwas genauer ...
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Pro: sehr gute fondsgebundene rv Kontra: von kapitallebensversicherungen rate ich generell ab
auch wenn mir sicher wieder jemand unterstellen wird, ich würde für die dvag oder die am arbeiten- dem ist nicht so..
ich bin diplom betriebswirt, arbeite im bereich interner revision und kenne mich eben berufs- und hobbymässig ein wenig mit finanzanlage ...
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Pro: Finger weg! Kontra: sehr schlechte Rendite, lange Laufzeit, Inflationsanfällig
Da es hier ja keine extra Rubrik über Lebensversicherungen allgemein gibt, schreibe ich hier.
Die Kapitallebensversicherungen sind absolut nutzlos für den Versicherungsnehmer. Wenn man einmal nachrechnet, erhält man lediglich cá 3,5 Prozent Zinsen pro Ja ...
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23.08.2000
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