Ab durch die Wand

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... Ab durch die Wand nennt sich diese und genau wie der Name ist auch der Inhalt dieser Show Programm. Denn hier müssen ich Prominente durch ein Loch in der Wand quälen. So bringt man den Inhalt der Show auf den Punkt. Moderation: Moderiert wird das ganze von dem erprobtem Moderatorenpaar ... Bericht lesen





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Stellt die Promis vor die Wand!
Erfahrungsbericht von Sylviane über Ab durch die Wand
24.10.2008


Produktbewertung des Autors:   

Kultstatus: korrekt 
Unterhaltungswert durchschnittlich 
Moderation: gut 
Durchhaltevermögen: noch eine kleine Weile 

Pro: teilweise witzig gemacht, bekannte und weniger bekannte Promis
Kontra: könnte man raffen, teilweise langweilig

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Letztes Wochenende bescherte uns der Sender RTL mal wieder eine neue Spielshow. Ab durch die Wand nennt sich diese und genau wie der Name ist auch der Inhalt dieser Show Programm. Denn hier müssen ich Prominente durch ein Loch in der Wand quälen. So bringt man den Inhalt der Show auf den Punkt.

Moderation:
Moderiert wird das ganze von dem erprobtem Moderatorenpaar Sonja Zietlow und Dirk Bach. Nachdem die beiden einst Promis in den Dschungel schickten und durch diese Show führten, jagen sie dieses Mal Prominente durch die Wand.
Die Moderation ist gewohnt locker-flockig, ein paar spitze Bemerkungen seitens der Moderatorin meist dabei, aber im ganzen halt spritzig und frech. Eine Moderation für Junge und Junggebliebene halt.

Promis:
Die Promis in diesem Fall 9 Stück an der Zahl sind in drei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe bildet sich um Schlagersänger Jürgen Drews mit Axel Schulz und Charlotte Karlinder aus.
Gruppe 2 besteht aus Schlagersänger Bernhard Brink, Dschungelkönig Ross Anthony und Heidi Klums Topmodelanwärterin Fiona Erdmann.
Die letzte Gruppe besteht aus Pete Dowjak, Isabell Edvarson, Ralf Richter.

Jürgen Drews:
Zur Person von Jürgen Drews kann ich sagen, dass ich seit Jahren ein großer Liebhaber seiner Musik bin, besonders die Sachen aus den 70ziger Jahren betreffend und dass ich ihn als Teenager öfters bei Auftritten in Diskotheken etc gesehen habe. Ich habe bereits das eine oder andere Wort mit ihm gewechselt und kann sagen, dass er wirklich ein total netter, sympathischer Typ ist. Im Grunde war auch sein Mitwirken bei der Show der Grund, weshalb ich den Fernseher an diesem Abend auf RTL eingestellt hatte, denn ich hatte irgendwo in der Werbung für diese Show gesehen, dass Drews mit dabei sein würde. Das Mitmachen bei so einer Spielshow passt meiner Ansicht nach absolut zu dem Bild, was ich von diesem Prominenten habe, wo was los ist, kann man Jürgen Drews finden und vor allem strahlt er eine Sportlichkeit aus, die ich als Vorraussetzung beim Mitmachen für eine Show dieser Art sehen würde. Meiner Ansicht nach, ein Kandidat, der ins Bild dieser Show passt, keine Frage.

Axel Schulz:
Auch Axel Schulz ist mir natürlich ein Begriff. Der Boxer ist sympathisch und nett, oft in Shows zu sehen. Ich erinnere mich da an einen Auftritt bei Wetten dass... Für das Format dieser Sendung sehe ich Schulz ob seiner Sportlichkeit auch geeignet, aber ob er so gelenkig ist, sich so zu verbiegen wie es die Wand verlangt? Ich denke, er ist so schön ein steiferer Typ, aber man wird es sehen.

Charlotte Karlinder:
Die junge Frau aus Schweden ist ein netter Mittelpunkt dieses Teams. Sie ist einfach süß und sympathisch. Bisher habe ich sie nur als Moderatorin in Erinnerung und kann nichts weiter zu ihr sagen. Doch sie macht schon den Eindruck, eine gewisse Sportlichkeit zu besitzen und somit zum Gelingen der Show beitragen zu können.

Bernhard Brink.
Brink ist der erste Herr des zweiten Teams. Seines Zeichens auch Schlagersänger wie Jürgen Drews. Nicht ganz so mein persönlicher Favorit, aber durchaus in der Schlagerwelt etabliert. Brink habe ich als Golfer in Erinnerung und ansonsten ist mir über seine sportlichen Qualitäten nichts bekannt. Für mich macht er in der zweiten Gruppe eher den ernsthaften Part aus, wenn man so will, die Vaterfigur in einem chaotischen Team.

Ross Anthony:
Der Dschungelkönig himself . Ross ist da, wo was los ist. Werden die Promis in den Dschungel gejagt, ist er dabei oder aber nun durch die Wand. Ross ist ein Draufgänger, schäumt über vor Temperament und ist eine Stimmungskanone. So gibt er sich auf jeden Fall bei Ab durch die Wand. Und wer ihn im Dschungel hat verbissen kämpfen sehen, der wird sicherlich denken, dass er auch mit einer Wand aus Pappmache fertig werden wird....

Fiona Erdmann:
Nun, zu Fiona habe ich ein ganz besonderes Verhältnis. Schließlich kenne ich sie von Kindesbeinen an und muss mich an den Gedanken erst gewöhnen, dass sie nun ein so genannter Promi ist.
Fiona ist bekannt geworden durch Heidi Klums Topmodel, wo sie als vierte ausgeschieden ist.
Inzwischen macht sie in erster Linie von sich Reden durch Fernsehsendungen auf Pro 7 wie zum Beispiel dem Turmspringen von Stefan Raab, ist häufig als Gast bei Raab in TV total zu sehen und so weiter. Sie macht Modelaufnahmen, dreht auch Filme und ist das geworden, was man früher wohl als Starlet bezeichnet hat.
Von ihrem Temperament ist Fiona überschäumend, direkt und manches Mal ein wenig zu überdreht für meinen Geschmack. Mich erinnert sie immer an die junge Verona Pooth( Feldbusch) und ich habe das Gefühl, dass sie versucht in die Fußstapfen dieser zu treten. Ich kann mich irren, aber so wie sie sich gibt und vom Typ her, ist der Vergleich für mich einfach auf der Hand liegend.

Isabell Edvardsson:
Auch die Dame des dritten Teams war schon im Dschungel. Nun versucht sie sich mit der Wand zu messen, was aufgrund ihrer Sportlichkeit sicherlich auch gut möglich ist. Ein hübscher kleiner Mittelpunkt des dritten Teams.

Ralf Richter:
In der Ruhe liegt die Kraft, diesen Eindruck hatte ich von Ralf Richter, über den ich ansonsten nichts weiter sagen kann.

Pete Dawjak:
Meiner Ansicht nach auch eher ein ruhiger Vertreter, den ich bis zu dieser Sendung kaum kannte.

Promigrade:
Nun mancher mag die Promis in Klassen einteilen. Es wird gern von A-Promis, B-Promis etc gesprochen. Ich möchte diese Promis hier nicht in diese Klassen einteilen. Denn ich denke, dass das Bild bunt gemischt ist. Fiona zum Beispiel ist am Beginn ihrer Karriere und versucht halt mit diesen Shows die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Daß sie für diese Art Show genommen wird, deutet darauf hin, dass das Publikum sie sehen möchte, dass heißt, dass die Macher der Show meinen, dass sie einen gewissen Marktwert hat. Jürgen Drews ist meiner Ansicht nach ein Künstler, der sich halten kann, der auf einer gewissen Linie angekommen ist und diese seit Jahren hält, was im Showgeschäft sicherlich nicht einfach ist. Ebenso urteile ich über Bernhard Brink. Ross Anthony hat sein Metier gefunden und ist sicherlich ein Garant für Einschaltquoten nachdem er sich im Dschungel behauptet hat. Über seine sonstigen Aktivitäten bin ich derzeit nicht informiert. Axel Schulz ist natürlich auch immer noch in aller Munde, als einer der deutschen Boxer. Man kennt seinen Namen und erinnert sich an einiges, seine Karriere betreffend. Die restlichen Promis der Sendung kenne ich nun wieder kaum oder gar nicht, was mich nun dazu hinreißen könnte, sie schlechter zu klassifizieren als die anderen.... Doch ich denke, dass es nicht an den Herrschaften liegt, sondern eher an mir und da ich die Klassifizierungen hier ganz außer acht lassen möchte, sind sie mir halt einfach weniger bekannt als die anderen und somit für mich aber auch weit weniger interessant beim Gucken der Show. Denn, wenn ich ganz ehrlich bin, war es für mich am interessantesten zu sehen wie sich Fiona Erdmann und Jürgen Drews bei dieser Show geschlagen haben, meinen beiden persönlichen "Hauptpromis" in dieser Show.

Worum geht es nun?
Das ist schnell erklärt:
Es gibt ein Spielfeld, auf dem die Promis stehen müssen.Hinter diesen Spielfeld ist ein kleiner Swimmingpool.
Die Promis müssen nun eine Pose einnehmen, die es ihnen erlaubt, durch das Loch in der Wand zu kommen, die auf sie zukommen wird. Diese Wand ist aus Pappmache oder Styropor, ein Material, das den Promis keinen Schaden zufügen wird, aber kaputt gehen kann.
Ziel ist es, die Position einzunehmen, die das Loch in der Wand hat und dann durch dieses Loch zu kommen, ohne die Wand zu beschädigen oder aber ins Wasser gestoßen zu werden.

Einzel, zweier- Gruppenaufgaben:
Die Aufgaben sind zu Beginn einfach. So musste der erste Mitspieler der blauen Gruppe (nach den Farben der Schutzhelme und Knieschützern benannt) nur mit ausgestreckten Armen die Wand über sich hinweg fahren lassen. Das war kinderleicht und konnte fehlerfrei bewerkstelligt werden. So ging es sich langsam steigernd weiter. So musste Ross beispielsweise auf einem Hüpfball durch seinen Ausschnitt in der Wand springen, Bernhard Brink versuchen einen Buchsbaum gießend durch die Wand zu kommen und Fiona Erdmann sich von einem Footballspieler heben lassend durch die Wang gelangen. So wurden also Durchgänge für Einzelpersonen gemacht, für Einzelpersonen mit Requisite (siehe Buchsbaum) und schließlich auch Wände, die vom ganzen Team geschafft werden mussten. So hatten beispielsweise Jürgen Drews und Axel Schulz die Aufgabe Charlotte Karlinder zu heben bei einer Wand.
Für jede Wand gab es Punkte und nach einigen Durchgängen wurde die erste Gruppe ausgeschlossen, die die wenigsten Punkte hatte.

Spezialwände:
Zum Schluss gab es auch noch interessante Spezialwände. So war es zum Beispiel so, dass derjenige, der durch die Wand sollte, diese nicht sehen durfte und am anderen Ende des Pools einer der Promis stand und ihm vormachen musste, wie er sich zu bewegen hatte oder hinzustellen, um die Wand zu schaffen. Das war schon recht amüsant.
Oder aber es gab die Speedwand, die dann mit schnellerer Geschwindigkeit auf den Promi zugerast kam. Auch dieses war amüsant anzusehen.
Ebenso wurde eine weitere Spezialwand gefahren, wo die Promis eine Frage beantworten mussten und dann durch die Antwortzeichnung auf der Wand springen mussten. Gab die Wand an der Stelle nicht nach, war die Lösung falsch und die Promis landeten im Wassergraben.

Sieger:
Gewonnen hatte die Truppe mit den meisten Punkten. Im Falle dieser Sendung hat es Team blau geschafft, das sich um Isabell Edvardsson gebildet hatte und für mich die unspektakulärste Mannschaft darstellte. Doch vielleicht lag der Erfolg tatsächlich in der Ruhe der Mannschaft, während Team gelb mit Fiona und Ross sehr aufgedreht und lebendig war, nahezu schon überdreht, aber immerhin für Stimmung sorgte.
Im Team rot mit Jürgen Drews war auch dieser eher der Stimmungsmacher während Axel Schulz eher ein ruhiger Vertreter war. Ich denke, dass Team blau in dieser Sendung zu recht gewonnen hat und natürlich hat auch das Glück eine große Rolle gespielt. Denn so richtig vom Können her, kann man gar nicht reden, denn wer trainiert schon durch eine Wand zu kommen stehender Weise, in verrückten Positionen oder gar als Hebefigur?

Zielgruppe:
Ich denke, es war einfach ein gemütliches Family-Popcorn-Fernsehen. Durch die Vorschau auf rtl ziemlich hoch angepriesen, hatte es unser Interesse geweckt und gerade weil zwei Promis mich und meine Familie so interessierten, haben wir dieses Show auch angesehen. Wir haben uns als Familie, zwei Erwachsene und zwei Teenager auch köstlich darüber amüsiert. Eine harmlose Sendung mit wenig Tiefgang, dafür aber guter Stimmung und ohne Anspruch. Ein seichtes Samstagabendvergnügen, das ohne Vorbehalt von der ganzen Familie gesehen werden kann. Gewaltfreies Fernsehen mit Situationskomik und Erwachsenen, die sich teilweise noch wie die Kinder freuen können.
Wer Anspruch sucht, ist hier verkehrt. Hier geht es um Amüsement, Spaßhaben und simple Unterhaltung.

Besonderes:
Die Show wird nur durch das Werbefernsehen unterbrochen. Es gibt keine Showacts, keine Auftritte von Bands, Sängern etc. Es geht hier nur um eines: Durch die Wand zu kommen.

Sendezeit:
Die Show hat ihren Verlauf am Samstagabend genommen ab 21.15 Uhr in etwa. Da vorher das Supertalent lief, wurde es etwas verspätet ausgestrahlt. Die Show hat eine Dauer von etwa 2 Stunden inklusive Werbeblöcke.

Ab durch die Wand:
Wer nun neugierig geworden ist, kann sich diese erste Folge von Ab durch die Wand im Internet auf rtl.de ansehen. Dort kann man die gesamte Show abrufen.

Meine Meinung:
In erster Linie hat mich Jürgen Drews dazu gebracht, diese Show anzusehen. Insofern hat rtl durch ihn auf jeden Fall einen Zuschauer vor den Fernseher bekommen können. Soweit schon mal zur Auswahl der Promis. In diesem Fall gut getroffen.
Wäre Drews nicht dabei gewesen, hätte ich die Sendung wahrscheinlich wegen Fiona Erdmann gesehen, da es mich interessiert, was sie an Fernsehsachen macht, weil ich sie eben von klein an kenne. Die anderen Promis hätten mich nicht zum Sehen verleiten können. Das Format der Sendung selbst klang in der Werbung für die Show sehr spannend und aufregend. So taten die Ausschnitte das ihre dazu, dass ich mich zum Sehen der Sendung bereiterklärte. Doch im Grunde wurde es zum Ende hin immer langweiliger, da nichts wirklich außergewöhnliches passierte. Auch die Spezialwände rissen mich nicht so sonderlich vom Hocker. Ich denke, es wäre spannender gewesen, wenn man die eine oder andere Wand ausgelassen hätte und die Sendung gerafft hätte. Eine so lange Sendezeit wäre meiner Ansicht nach nicht nötig gewesen.
Ob ich die Sendung wieder anschauen werde, hängt von den Promis ab, die dabei sein werden. Können diese mich überzeugen und läuft nichts anderes im Fernsehen, was mich mehr begeistern kann, kann es gut sein, dass ich eine zweite Folge von Ab durch die Wand anschauen würde...
Die Moderation von Sonja und Dirk war gewohnt flott und teilweise scharfzüngig und ich frage mich, wo diese beiden denn noch Prominente hinjagen werden, erst in den Dschungel, nun durch die Wand....

Fazit:
Ich möchte dieser Sendung gern drei Sterne vergeben. Ein wenig erinnerte sie mich an Spiel ohne Grenzen, was ich als Kind geliebt hatte und die Auswahl der Promis für diese erste Runde war mir auch zugetan, jedenfalls haben sie mich vor den Fernseher gelockt. Ansonsten war es ziemlich langatmig und könnte meiner Ansicht nach gern gerafft werden, so dass ich mich einfach schwer tue, mehr Sterne zu vergeben. Bleiben halt die drei für gewaltfreies, lustiges Familienfernsehen, das keinen Anspruch erheben möchte, anspruchsvoll zu sein....   


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