Die Abgründe und die Macht der Leidenschaft und der Phantasie: An einem heißen Tag im Sommer 1935 spielt die dreizehnjährige Briony Tallis Schicksal und verändert dadurch für immer... mehr
Abbitte, Ian McEwan
2004, 533 Seiten, Maße: 11,3 x 18 cm, Taschenbuch, DeutschAus d. Engl. v. Bernhard ... mehr
RobbenEin heißer Tag im Sommer des Jahres 1935: Die 13-jährige Briony hat eine überbordende Phantasie. Als sie im Garten eine rätselhafte Beobachtung macht, will sie Sch...
Abbitte - Ian McEwan
Träumt sie, oder steigt ihre ältere Schwester Cecilia, nur mit dem Unterrock bekleidet, ... mehr
vor Robbie Turners Augen in den Brunnen? Welch geheimer Zauber spielt sich zwischen den beiden ab? Was Briony Tallis an diesem glühenden Nachmittag des Jahres 1935 ...
Abbitte - Ian McEwan
Träumt sie, oder steigt ihre ältere Schwester Cecilia, nur mit dem Unterrock bekleidet, ... mehr
vor Robbie Turners Augen in den Brunnen? Welch geheimer Zauber spielt sich zwischen den beiden ab? Was Briony Tallis an diesem glühenden Nachmittag des Jahres 1935 ...
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Pro: Flüssiger, spannender Schreibstil; guter Preis Kontra: Ein Ende, das mich in Verwirrung stürzt
"Im Labyrinth der Sinne... In den Wirren Deiner Seele bist Du ganz allein. Im Labyrinth der Sinne... Nur wer beflügelt wird sich selbst des Rätsels Lösung sein" (Tanzwut - Das Labyrinth)
Wenn dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. Von mir selbst ka ...
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Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
21.10.2006
Macht der Worte Bewertung für Abbitte / Ian McEwanvon
olsen77
Pro: Story, Aufbau, Szenen, Personen Kontra: nichts
Worte haben eine unglaubliche Macht: Nur einmal ausgesprochen, können sie Menschen beeinflussen, deren Leben verändern. Und dabei ist es egal, ob die Worte, die Wahrheit widerspiegeln oder das Konstrukt einer Lüge sind. Und dabei ist ebenfalls egal, ob wi ...
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Pro: Geht in die Breite, in die Tiefe und in die Abgründe der menschlichen Seele ... Kontra: Strengt an
Für den Kauf dieses Buchs gab es eigentlich nur zwei ziemlich winzige Begründungen: Zum einen hatte ich eine längere Zugfahrt vor mir und war willens, mich in ein gutes Buch zu vertiefen, anstatt bloß apathisch aus dem Fenster zu starren. Und zum anderen ...
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25.03.2008
Große Literatur Bewertung für Abbitte / Ian McEwanvon
JustOliver
Pro: Schreibstil, Figuren Kontra: man muss hart zu sich selbst sein
Hier also nach etwas Pause mal wieder ein Bericht über das letzte Buch, dass ich gelesen habe.
ALLGEMEINE DATEN
Verlag: Diogenes Erscheinungsdatum: September 2002
Gebundene Ausgabe:
ISBN: 3257063261
Preis: 24,90 €
Broschi ...
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16.09.2005
Schuldig... Bewertung für Abbitte / Ian McEwanvon
SVoigt2000
Pro: Stil, Ian McEwans Fähigkeit die Psychologie seiner Charaktere zu beschreiben, Handlung, Ende Kontra: ---
Der britische Auztor Ian McEwan, Jahrgang 1948, ist ein Meister der Psychologie. Die Charaktere seiner Romane sind von ihrer Psyche her stets sehr gut gezeichnet, was zum Einen das Lesen interessanter macht und zum Anderen auch die Identifikation der Lese ...
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vor Robbie Turners Augen in den Brunnen? Welch geheimer Zauber spielt sich zwischen den beiden ab? Was Briony Tallis an diesem glühenden Nachmittag des Jahres 1935 zu sehen bekommt, macht ihre kindliche Märchenwelt auf einen Schlag zunichte. Vergessen, die "Heimsuchungen Arabellas", ihr gerade angefertigtes Theaterstück, das zu Ehren des heimkehrenden Bruders Leon beim abendlichen Dinner zur Aufführung kommen sollte. Von nun an würde das Leben selbst ihr die Stücke in die Feder diktieren. Das Leben jedoch hat weitaus finsterere Pläne. Sagen und Heldenepen: Stoff, an dem sich die Fantasie der 13-Jährigen stets auf's Neue entzündete. Grafen, Ritter und entführte Jungfrauen waren das ewig gleich bleibende Personal der naiven Dramolette, mit denen die feinnervige Briony ihren Weltschmerz in klapprigen Versen inszenierte. Vorbei! Soll die Besetzung des Premierenabends, Brionys Vettern aus dem Norden, die neunjährigen quengelnden Zwillinge Jackson und Pierrot und ihre kokette Kusine Lola, ruhig jammern. Briony Tallis ist bereit, nichts Geringeres als den literarischen Olymp zu erklimmen! Mit seinem neunten Buch hat Ian McEwan sich endgültig in den Rang eines Somerset Maugham katapultiert. Tückisch harmlos beginnend, frisst sich das Unheil langsam wie ein Schwelbrand in den Leser hinein. Die sommerlich flirrende Hitze auf dem englischen Landsitz. Eine irrlichternd umherschnüffelnde Briony. Die an Migräne leidende, ans Bett gefesselte Mutter. Der abendliche Gast, ein schnöseliger Schokoladenbaron. Cecilia und Lola, ahnungslos in ihrem sexuellen Erwachen. Schließlich der erotisch aufgeladene Sohn der Haushälterin, Robbie Turner, zweite Hauptfigur dieses erhitzten Tableaus. Das Dinner rückt näher. Und mit ihm die sich ankündigende Katastrophe. Am späten Abend jenes Junitages im Jahre 1935 wird das Leben dreier Anwesender gründlich zerstört sein. Am Beispiel der überbordenden Vorstellungskraft eines schriftstellerisch begabten Mädchens, das eine lebenslange Schuld auf sich lädt, hinterfragt McEwan raffiniert auch die eigene literarische Verantwortlichkeit. Seine gewaltige Bilderflut, ein vor Sprachgewalt berstender Lebensbogen lassen uns staunend und immens bereichert zurück: welch großartiges Buch! --Ravi Unger
vor Robbie Turners Augen in den Brunnen? Welch geheimer Zauber spielt sich zwischen den beiden ab? Was Briony Tallis an diesem glühenden Nachmittag des Jahres 1935 zu sehen bekommt, macht ihre kindliche Märchenwelt auf einen Schlag zunichte. Vergessen, die "Heimsuchungen Arabellas", ihr gerade angefertigtes Theaterstück, das zu Ehren des heimkehrenden Bruders Leon beim abendlichen Dinner zur Aufführung kommen sollte. Von nun an würde das Leben selbst ihr die Stücke in die Feder diktieren. Das Leben jedoch hat weitaus finsterere Pläne. Sagen und Heldenepen: Stoff, an dem sich die Fantasie der 13-Jährigen stets auf's Neue entzündete. Grafen, Ritter und entführte Jungfrauen waren das ewig gleich bleibende Personal der naiven Dramolette, mit denen die feinnervige Briony ihren Weltschmerz in klapprigen Versen inszenierte. Vorbei! Soll die Besetzung des Premierenabends, Brionys Vettern aus dem Norden, die neunjährigen quengelnden Zwillinge Jackson und Pierrot und ihre kokette Kusine Lola, ruhig jammern. Briony Tallis ist bereit, nichts Geringeres als den literarischen Olymp zu erklimmen! Mit seinem neunten Buch hat Ian McEwan sich endgültig in den Rang eines Somerset Maugham katapultiert. Tückisch harmlos beginnend, frisst sich das Unheil langsam wie ein Schwelbrand in den Leser hinein. Die sommerlich flirrende Hitze auf dem englischen Landsitz. Eine irrlichternd umherschnüffelnde Briony. Die an Migräne leidende, ans Bett gefesselte Mutter. Der abendliche Gast, ein schnöseliger Schokoladenbaron. Cecilia und Lola, ahnungslos in ihrem sexuellen Erwachen. Schließlich der erotisch aufgeladene Sohn der Haushälterin, Robbie Turner, zweite Hauptfigur dieses erhitzten Tableaus. Das Dinner rückt näher. Und mit ihm die sich ankündigende Katastrophe. Am späten Abend jenes Junitages im Jahre 1935 wird das Leben dreier Anwesender gründlich zerstört sein. Am Beispiel der überbordenden Vorstellungskraft eines schriftstellerisch begabten Mädchens, das eine lebenslange Schuld auf sich lädt, hinterfragt McEwan raffiniert auch die eigene literarische Verantwortlichkeit. Seine gewaltige Bilderflut, ein vor Sprachgewalt berstender Lebensbogen lassen uns staunend und immens bereichert zurück: welch großartiges Buch! --Ravi Unger
Pro: Großartige Sprache, fein, mit Balance und Vielfalt gleichermaßen Kontra: Wer auf Spannung und breite Epik aus ist, könnte enttäuscht sein
...Sprache dieses Buches, dem Kontrast und der Präzision seiner Bilder in eigenen Worten gerecht zu werden, ohne dabei einseitig, hymnisch oder verklärt/end zu klingen, was alles dem Erlebnis, dieses Buch zu lesen, nicht entspricht. Wer Bolanos 2666 oder Abbitte von Ian McEwan gelesen hat, kann vielleicht verstehen, was ich meine, wenn ich von unverfänglicher Erzählmagie spreche (und sicherlich gibt es noch (sehr sehr) viele weiter Erzählwerke, auf die dieser Passus zutreffen würde). Was bei diesem Roman jedoch noch hinzukommt ist die virtuose Balance und Vielfalt (und Brillanz) der Eindrücke und ihrer Colorierung; immer liegt alle Kraft der Erzählung in den Zeilen, die man gerade liest.
Die Handlung nachzuerzählen und hier für den Leser darzustellen, vorzuführen oder auszubreiten, gestaltet sich schwierig. Das Buch bewegt sich auf mehreren...
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Pro: Tiefe und Psychologie der Charaktere, Hintergründiger Liebesroman Kontra: ---
...Sagt man, dass "Am Strand" ein Liebesroman ist, werden viele bestürzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagen und abwinken. Wer möchte schon Liebesromane lesen? Diese schmalzigen, kitschigen und klischeebehafteten Schmachtschinken, in denen eine junge Liebe erst durch allerlei Wirren und Intrigen gehen muss, um dann auf der letzten Seite doch in Erfüllung zu gehen und natürlich - das wird dem Leser klar gemacht - für immer zu halten. "Am Strand" ist tatsächlich ein Liebesroman - allerdings aus der Feder des in London lebenden Ian McEwan.
Ian McEwan ist ein Autor für große und tragische Liebesromane ("Abbitte"), großartig reflektierte Lebensbeschreibungen ("Saturday"), psychologische Studien ("Der Zementgarten") und mit seinem 2007 erschienen Roman "Am Strand" zeigt er, dass er die Tiefe, Komplexität und Empathie auch auf kurze 207...
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Pro: Erzählweise, Geschichte der Frauen, Sog Kontra: Rahmenhandlung
..., eine Kraft, die den Leser viel mehr beeindrucken, als die etwas dahinplätschernde Rahmenhandlung, in der Gill auf die Tonbänder stößt und diese abhört. Diese hat nur am Ende wirkliche Bedeutung, als die Geschichte von Imogen, ihr Leben in der Pflegefamilie, die Thea ausfindig macht, im Mittelpunkt steht. Eine Rezension hat dieses Buch etwas mit ?Abbitte? von Ian McEwan verglichen, da beide Romane hinter die Muster der Geschichte und den Generationen blicken, beschreiben, was eine Handlung für Auswirkungen hat. Allerdings schafft es ?Der Regen, bevor er fällt? nicht, an die immense Wirkung des kürzlich verfilmten Bestsellers des ebenfalls englischen Autors heranzukommen. Während dieser beschreibt, welchen Keil eine Aussage, eine Lüge eines Mädchens, zwischen zwei Menschen treiben und ihr Schicksal verändern, entsteht in Coes Roman vielmehr...
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