Abdichtungen - Tipps & Tricks

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Silikonfugen, ich habe dieses Thema jetzt schon mehrfach angeschnitten, doch möchte ich jetzt einmal näher darauf ein gehen. Egal ob es sich um Sanierung der alten Fugen handelt oder um das erstmalige Verfugen. Die Fliesenoberfläche muss sauber, fett und staubfrei sowie trocken sein. Alte, ... Bericht lesen





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Nein, wir sprechen nicht über Implantate!
Erfahrungsbericht von thaicattery über Abdichtungen - Tipps & Tricks
16.07.2003


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Kompletter Erfahrungsbericht

Silikonfugen, ich habe dieses Thema jetzt schon mehrfach angeschnitten, doch möchte ich jetzt einmal näher darauf ein gehen.
Egal ob es sich um Sanierung der alten Fugen handelt oder um das erstmalige Verfugen.
Die Fliesenoberfläche muss sauber, fett und staubfrei sowie trocken sein.
Alte, angschimmelte Silikonfugen schneidet man am besten mit einem scharfen Messer rechts und links ein und zieht sie vom Belag. Die Ränder kann man rückstandslos mit der Ceranfeld-Klinge von der Fliese schaben. Stellt man dann fest, dass sich Kalk am Silikonrand abgesetzt hat, muss man diesen mit Entkalter entfernen und mit Wasser den Entkalker abspülen. Ist alles restlos trocken können wir beginnen.
Wie schön erwähnt.

http://ciao.de/Die_10_wichtigsten_Werkzeuge_deR_Heimwerker_Tipps_Tricks__Test_2645184

Der Silikonspachtel gehört zum Handwerkszeug, ebenso eine Sprühflasche mit einem Spülmittel Wasser Gemisch. Auf 250 ml Wasser gebe ich gut 80-100ml Spülmittel. Erst immer Wasser einfüllen und dann das Spülmittel dazu geben. Sonst schäumt es ohne Ende.
Ein weiteres wichtige Utensil ist die alte Zeitung. Da Silikon an allen trockenen Oberflächen haftet muss ich ja irgendwo mein überschüssiges Silikon ablegen können.
Zur Sicherheit reibe ich die Fuge noch einmal mit einem Bieber (Bieberbettuch) Lappen ab. Sehr tiefe Fugen unterfüttere ich mit Würsten aus Zeitungspapier, es gibt auch spezielle Gummiwülste zum unterfüttern, sonst würde mein Silikon im Nirvana der Wand verschwinden. Bevor ich die Silikontube aufschneide habe ich die Spritztülle, die aufgeschraubt wird, in der Breite meiner Silikonfuge zugeschnitten und die Silikontube in meine Silikonspritze eingelegt.
Gerade bei heißen Temperaturen zieht das Silikon schnell eine Haut und lässt sich nicht mehr sauber verarbeiten.

Jetzt spritze ich mein Silikon in gleichmäßiger Dicke in die Fuge, feuchte meinen Finger mit der Spülmittel/Wasserlösung an und glätte die Silikonfuge provisorisch. Durch das leichte andrücken kann ich sicher sein, dass mein Silikon überall an der Wand anhaftet.
Jetzt spritze ich die gesammte Fuge mit der Spülilösung ab. Mit dem Silikonspachtel, dessen rechtwinklige Ecke ich in der Breite meiner Silikonfuge gekürzt habe, ziehe ich nun das überschüssige Silikon von der Fuge. Dieser Überschuss kann auf der Zeitung aushärten und dann im Hausmüll entsorgt werden.
Mit dem angefeuchteten Finger glätte ich meine Silikonfuge.
Nun nehme ich die spitze Ecke meines Silikonspachtels und kratze das Silikon aus den Zementfugen meines Fliesenbelages.

Kleine Unebenheiten kann ich mit meinem angefeuchteten Finger noch in Form bringen. Die fertige Silikonfuge soll von gleichmäßiger Breite und Dicke sein.
Bei einem qualitativ hochwertigen Silikon kann ich auch ein zweites mal mit dem Silikonspachtel über die Fuge ziehen. Daher sollte gerade der ungeübte nicht am Silikon sparen. Billig Silikone bilden schnell "Klümpchen" und lassen sich daher nicht so gut verarbeiten.

Zum Abschluss:
Habe ich einen hellen, weißen Wandbelag, nehme ich auch weißes Silikon, auch wenn der Fliesenbelag grau verfugt wurde. Ebenso ist es mit beigen Fliesen, die weiß verfugt wurden. Ich passe das Silikon farblich immer dem Wandbelag und nicht der Verfugung an.
Wie sieht es denn aus wenn ich einen weißen Belag grau verfuge und graue Silikonbalken in den Ecken, Anschlussfugen habe?

Ist mir wirklich eine Partie misslungen, lasse ich die Fuge aushärten und schneide dieses Stück heraus. Dann einfach nachspritzen und einen Übergang zur alten Silikonfuge herstellen.

Bitte lasst die Finger vom farblosen Silikon. Dieses farblose Silikon hat die Angewohnheit mit der Zeit einen Gelbstich anzunehmen und sieht dann schmuddelig aus. Klebt Euer Silikon bei der Verarbeitung immer noch an den Fingern muss die Spülilösung höher dosiert werden.

Wie immer gilt: Fragen werden im Kommentar beantwortet!   

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sehr hilfreich

16.10.2002

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