Erfahrungsbericht über

ABIT AN7

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Abit AN7 - Ein nahezu Alleskönner ! *Modder*

4  24.11.2005

Pro:
Viele BIOS - Einstellungen, Viele Anschlüsse, POST, S - ATA

Kontra:
DDR400 :  nur 2 Steckplätze nutzbar, BIOS z . T .  etwas blöd, leere Batterie  : D

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

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Werwolf2010

Über sich:

Mitglied seit:31.07.2004

Erfahrungsberichte:26

Vertrauende:10

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 32 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hallo und herzlich Willkommen zu meinem nächsten Bericht.
Er handelt von meinem neuen Mainboard.
Leider hat mein ASUS den Geist aufgegeben und dummerweise ist vor ein paar Monaten die Garantie ausgelaufen.
Diesmal ist es ein Abit, welches ich aufgrund von mehreren Empfehlungen bestellt habe. Ich habe es bei MIX bestellt und 2 Tage nach Bestellung kam es an. :o)

Übersicht :
=================
I. Die Verpackung
II. Lieferumfang
III. Daten auf einen Blick
IV. Das Mainboard
V. SATA-RAID
VI. Das BIOS
VII. Fazit

I. Die Verpackung:
¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤
Das Mainboard befindet sich sicher in einem schwarz-grünem Karton.
Der Karton ist meiner Meinung nach sehr stabil, stabiler wie der meines Asus-Boards.
Bei Abit scheint es so üblich zu sein, dass sie einen "Standard-Karton" für mehrere Boards haben und nur Aufkleber auf dem Karton anbringen. Öffnet man den Karton erhält man sofort ein ordentliches Bild! (Foto1)
2 weiße Schachteln mit silber-farbenen Schriftzügen.
Auf der linken, flacheren Schachtel steht "µGuru". In ihm sind Anleitungen und Treiber enthalten.
Die rechte Schachtel zeigt das Abit Logo und darin befinden sich Kabel.
Nimmt man beide raus schaut man auf eine Pappe, die als Träger der Schachteln dient. Darunter befindet sich das eigentliche Board, in der üblichen antistatischen Hülle.

II. Lieferumfang:
¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤
1x Karton ;o)
1x Mainboard Abit AN7
1x CD (User's Manual, Driver, Acrobat Reader 6.0, ABIT Utility)
1x Diskette (SATA Driver)
1x µGuru Quick Guide (Heft: Englisch)
1x Quick Installation Guide Motherboard (Heft: 20 Sprachen)
1x User's Manual (Heft: Englisch)
1x Aufkleber "AN7 Motherboard Jumper Settings"
1x IDE Flachband-Kabel
1x Floppy Flachband-Kabel
1x SATA-Stromkabel (1x 5,25" an 2x SATA)
2x SATA-Datenkabel (50cm, grau)
(Zubehör: FOTO2 - 1 SATA-Datenkabel ist eingebaut)

III. Daten auf einen Blick:
¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤
1. Wichtigsten technische Details:
• nVidia: nForce2 Ultra400 Chipsatz mit MCP-T
• FSB400 / DDR400
• Abit

Bilder von ABIT AN7
  • ABIT AN7 Bild 6395845 tb
  • ABIT AN7 Bild 6395846 tb
  • ABIT AN7 Bild 6395848 tb
  • ABIT AN7 Bild 6395850 tb
ABIT AN7 Bild 6395845 tb
Foto3: Wenig Platz zwischen Kühler und Netzteil!
µGuru Technologie
• 6-Channel AC 97 CODEC on board
• S-ATA RAID

2. Anschlüsse:
2.1 Externe Anschlüsse
• 2x PS/2 (Tastatur / Maus)
• 1x Parallelport
• 1x COM-Port
• 1x Digital In (S/PDIF - optisch)
• 1x Digital Out (S/PDIF - optisch)
• 3x Line Out (Front / Rear / Sub+Center)
• 1x Microfon In
• 1x Line In
• 4x USB 2.0
• 1x Firewire (IEEE1394)
• 1x LAN 100MBit
2.2 Interne Anschlüsse
Sockel A ;o)
• 3x DDR-RAM (bei DDR400 nur 2 nutzbar)
• 1x AGP (8X)
• 6x PCI
• 2x Audio In (CD + Aux)
• 1x Floppy
• 2x IDE
• 2x SATA (Raid)
• 5x Stromanschluss für Lüfter (1x CPU, 1x NB + 3 weitere)
2.3 Optionale Anschlüsse
• 2 weitere USB2.0 Anschlüsse
• SMART Anschluss

IV. Das Mainboard:
¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤
Das AN7 von Abit ist ein ATX Board für Sockel A und unterstützt eigentlich alle Sockel A Prozessoren, wie Duron, Athlon (XP) und Sempton.
Der Sockel liegt weit am oberen Rand der Platine, aus diesem Grund kann es Probleme geben, wenn man einen großen Kühler und ein kleines Gehäuse hat. Bei mir passt es gerade noch ;o) (FOTO3) - Aber bei meinem alten Asus ist es eigentlich auch nicht anders gewesen. Allerdings ist bei diesem Abit für große Kühler, wie der Zalman CNPS7000 ein Problem, dass direkt neben dem Sockel mehrere Kondensatoren sind. So ist die Halteklammer des Zalmans zu lang. Jedoch kann das ganz leicht mit einem Dremel gelöst werden ;o) (FOTO4)
Das AN7 hat auf der nForce2-Northbridge einen witzigen Aktiv-Kühler. Da ich jedoch ein Modder und Silence-Freak bin O:-) ließ ich ihn gar nicht erst anlaufen. Ich hatte mir gleich einen Zalman NB47J mitbestellt. Einen blauen passiv Northbridge-Kühler. Da sich die zwei Zalmänner aber nicht vertragen haben, musste der NB-Kühler etwas leiden:(. (FOTO5)Desweiteren ist es für manche z.B. Modder, ein kleiner Nachteil, das der ATX- und der 12V-Stecker links auf dem Board sitzen, nicht wie beim Asus reichts bei den IDE-Steckplätzen.
Was bei dem AN7 praktisch ist: Der sich unter dem AGP befindende PCI-Steckplatz, ist nicht unmittelbar unter dem AGP bzw. der Grafikkarte. Es ist jedoch kein PCI weggelassen worden! Und die PCIs sind auch nicht runtergerutsch, was eh nicht möglich wäre ;o)
Nein! Der AGP ist um einen Platz nach oben "gerutscht" ! So gibt es keine Probleme mit großen Kühlern auf der Grafikkarte!
Zum Arbeitsspeicher ist noch zusagen, dass man 3 Steckplätze hat, also bis zu 3GB unterbringen kann. Dies gilt jedoch nur bis DDR333. Bei DDR400 Speicher sind nur 2 Steckplätze verfügbar und somit nur maximal 2GB möglich.
(FOTO6 = Komplettes Mainboard mit allen Anschlüssen)
Alles ist auf einer Platine untergebracht, die irgendwie eine komische Farbe hat *g*
Es ist kein rot, aber auch kein richtiges orange.
Eher so ein rot-braun mit orange-tatsch. (FOTO7)
Was nicht jedes Mainboard hat ist ein POST-Display (Power On Self Test). Dies zeigt eine Kombination aus 2 Zeichen (Zahl und/oder Zahl) die Bedeutungen stehen in der Anleitung.

Die Maße des Boards betragen 245 x 305mm. (ATX-Form Factor)

V. SATA-RAID:
¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤¤
Über die 2 S-ATA-Anschlüsse können 2 S-ATA-Festplatte im RAID 0 oder 1 betrieben werden! Der Chip, der das ganze verwaltet ist ein "Silicon Image SATA-Link Sil3112"-Chip.

Kurze Erläuterung was RAID0/1 ist, für die Leute, die damit jetzt nichts anfangen können:
RAID hieß ursprünglich unabgekürzt "Redundant Array of Inexpensive Discs" was so viel heißt wie Redundante Ansammlung preiswerter Festplatten. Zu heutiger Zeit hat sich die Bedeutung jedoch zu "Redundant Array of Independent Discs" abgewandelt. Dies bedeutet übersetzt, Redundante Ansammlung unabhängiger Festplatten.
So jetzt zu RAID 0 und 1
RAID 0 :
Bei RAID 0 werden 2 Festplatten zu einer gemacht. das heißt, die Kapazität beider Platten bleibt erhalten, jedoch werden die daten auf beide Festplatten aufgeteilt. Man gewinnt also etwa 100% Performance. So kann doppelt so schnell geschrieben oder gelesen! Bei diesem RAID-Verbund müssen die Festplatten die gleiche Größe haben, nach Möglichkeit auch das gleiche Modell. Der Nachteil ist: Fällt eine Festplatte aus, sind alle Daten WEG!!
RAID 1 :
Kurz gesagt: Eine Festplatte wird auf eine zweite Festplatte gespiegelt. So erhält man kein Performancegewinn, jedoch 100% Datensicherheit! Ist die eine futsch, sind alle Daten noch auf der anderen und auch nutzbar. Man kann auch von dieser einzelnen Festplatte booten. Jedoch hat man in diesem RAID-Verbund nur 50% der Gesamtkapazität. Also 2HDDs à 80GB = 80GB Gesamtspeicherplatz. (80GB Original + 80GB Kopie)
Es ist möglich 2 Festplatten unterschiedlicher Größe zu nutzen, jedoch ist es nicht empfehlens werd, da nur der Speicher der kleineren genutzt wird. hat man also eine 60GB und eine 80GB so kann man nur 60GB nutzen. Die 20GB der 80er bleibt unbenutzt.

Das BIOS:
¤¤¤¤¤¤¤¤
Das BIOS ... das ist so ne Geschichte *g*
Also erstmal habe ich gleich zu anfang mit dem mitgelieferten Tool, das BIOS via Internet geflasht, sprich die neuste BIOS-Version draufgemacht. Im Bios selbst kann man sehr viel einstellen!
...die Spannung von CPU, NorthBridge, RAM, AGP...
...übertakten und alles mögliche andere.
Für die CPU gibt es sogar Voreinstellungen. Also man muss nicht erst im Internet nach den Werk-Einstellungen für seine CPU suchen. Bei mir stand sofort 2500+ oder eben benutzereinstellungen.
Was ich allerdings interessant finde, man kann den PC nicht nur über den "Power-Button" einschalten! NEIN! man kann ihn auch mit einem Passwort starten, hierzu muss es allerdings PS/2-Tastatur oder -Maus sein. Leider!
Und zuvor muss auf dem Board noch der/die entsprechenden Jumber umgesteckt werden, damit der PS/2 oder auch USB-Anschluss wärend der PC aus ist, Strom hat und überwacht wird!
Es gibt noch die Auswahl Mouseclick, All Keys und andere, die hab ich jedoch nicht ausprobiert.
Was mir bei dem Board bzw. Bios auch gut gefällt ist, dass man genau aussuchen kann von welchem Gerät gebootet werden soll!! Hat man 2 oder 3 IDE-Festplatten eingebaut so kann man genau wählen von welcher gebootet werden soll oder ob von einem PCI Gerät oder S-ATA-Gerät der Bootvorgang erfolgen soll. Allerdings hat das auch einen Nachteil. Der S-ATA-Controller ist bei den "PCI-Devices" enthalten und so ebenfalls mein USB-Stick. Ist beides Angeschlossen, so kann man wählen, erst von der HDD oder vom USB-Speicher. Wählt man S-ATA also die Festplatte aus, so startet er halt von HDD, wie es sich gehört. Jedoch nur wenn immer der USB-Stick beim starten angeschlossen ist. Ist er mal nicht dran, und wir vor dem nächsten Start wieder angeschlossen, so erkennt er den USB-Stick also als "neues Gerät" und setzt ihn an erste Stelle. Das ist auf dauer nervig, wenn man immer drauf achten muss, dass der Stick nicht im USB steckt.
Also kurz gesagt USB-Stick immer drin oder immer draußen!!!

Zum Übertakten kann ich nicht viel sagen.
Aber es soll sich gut zum Übertakten eignen!
Mein AthlonXP 2500+ läuft mit FSB200 und wegen Multiplikatorsperre mit 11x. Das macht dann 2200MHz und entspricht in etwa einem 3200+.

VII. Fazit:
¤¤¤¤¤¤¤¤
Das Abit AN7 ist auf jedem Fall empfehlenswert. Der Preis ist auch in Ordnung. Ich habe 55€ bei MIX bezahlt. Allerdings war es sehr ärgerlich, dass die Batterie auf dem Mainbaord LEER war! ... aber nicht, "jo die ist leer" ... die war RICHTIG LEER, also 0,00% sozusagen! Fand ich schon blöd. Gut dass ich noch eine in nem alten PC hatte. Außerdem nervt es leider, dass das Board immer von meinem USB-Stick booten will!

Ich hoffe das euch der Bericht gefallen hat, auch wenn er so lang ist O:-)


LG Thorsten

PS: FOTO1 und 2 werden heut abend nachträglich hochgeladen!
*EDIT* Hat leider noch nicht geklappt die 2 Fotos noch zu machen. Ich hoffe es klappt morgen, hab den Karton nicht gefunden ;o)

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l.x.klar

l.x.klar

12.02.2008 14:05

der soundchip ist das beste, was ich in sachen onboard-soundlösungen kenne und hätte etwas mehr beachtung durchaus verdient gehabt. ich kenne sonst KEIN board, daß opti in/out genauso bietet wie 5.1-out + line in (also 5 3,5"-buchsen !)

Werwolf2010

Werwolf2010

20.12.2005 17:20

Hmm also da sollte eigentlich alles drauf laufen was SockelA besitzt ;o) joa etwas höheres wie 3200+ gibts da ja nit (ausgenommen overclocking) also des läuft da schon... den Northbridgekühler hatte ich nur mal kurz angeschlossen, wo er nit mehr auf dem mainboard drauf war, da hat man ihn so gut wie gar nicht gehört. allerdings war er da auch ganz kalt. kann sein, dass er mit der zeit lauter wird. kann daher keine weiteren angaben machen. zu letzt zum soundchip... das weiß ich selbst nit so genau denke mal AC97 oder !? auf der ABIT-Homepage steht folgendes: ********************* AUDIO: - 6-Channel AC 97 CODEC on board ; -NVIDIA SoundStormTM Technologie mit real-time Dolby Digital 5.1 encoder ***************************** Aber ist schon in ordnung hätte zwar auch lieber ne geile soundkarte, aber dafür hab ich kein geld. ;O) LG Thorsten

Andis79

Andis79

19.12.2005 20:21

Cooler bericht, da ist alles drinnen. Wie laut war den der aktive Northbridge-kühler vorher? Ärgerlich, dass das MoBo tauschen musstest. Kannst wenigstens noch auf die Bartons mit 3GHz evtl. aufrüsten? Dann kannst wenigstens mal zwischendurch etwas aufrüsten (obwohl von nem übertakteten 2500+ reisst das auch nimmer viel) Meiner läuft noch recht ordentlich, auch mein Epox RDA+ hält noch gut stand. Nextes Jahr fliegt es aber auch für die nächste generation :-) Letzte Frage noch: Ist der Sounchip noch Standard AC97 oder schon ein Soundstorm? Wenn letzteres: Benutzt du ihn und taugen die was? Schöne Grüße, Andi

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