Erfahrungsbericht über

ABIT KT7A-RAID

Gesamtbewertung (72): Gesamtbewertung ABIT KT7A-RAID

 

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Ein Mainboard für Freaks ABIT KT7 RAID

5  26.12.2000 (03.01.2001)

Pro:
easy to use, Handbuch in deutsch

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

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bgremm

Über sich:

Mitglied seit:22.07.2000

Erfahrungsberichte:25

Vertrauende:25

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 246 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Glücklich sind diejenigen von euch, die sich Besitzer eines Apple Rechners nennen können. Viele meiner Bekannten besitzen solch
einen Rechner und grinsen oft über meine Basteleien am PC.

Ein neues Motherboard lag an, denn mein betagtes Epox-Board
hatte seinen Geist aufgegeben. Nach langem Suchen, entschied
ich mich (in der Hoffnung, mit diesem Board auch für das
kommende Jahr gerüstet zu sein *g*) diesmal für das Abit KT7-Raid Mainboard und schaute mich somit nach einem geeigneten Lieferanten
um.

Am Montag den 27.11. hatte ich mein Board und einen für den
Sockel A vorgesehenen Porzessor (AMD AthlonTB 800MHz) beim
Mix-Versand telefonisch bestellt und erhielt die Ware einen
Tag später wie zugesagt.

Da ich in den letzten Jahren eigentlich wenig Probleme mit dem
Umbau von Rechnern hatte, ging ich auch diesmal wieder davon aus
und so habe ich mich an die Arbeit gemacht. Das betagte Board raus,
das neue rein, anschl. den Prozessor rauf und los geht es.
Es lief alles wie am Schnürchen, sämtliche Treiber ließen sich
problemlos installieren und funktionierten auch ohne Fehler.
Ein wirklich geniales Board bis dato.

Nun, kam es mir in den Kopf ein wenig mit IP-Telefonie herumzutüfteln.
Da aber meine Soundkarte nicht Voll-Duplexfähig war, musste eine
neue daher. Hier entschied ich mich für die Soundblaster Platinium 5.1
und damit fingen meine Probleme an.

Nach Montage der Karte lief alles einwandfrei. Windows erkannte die
neue Hardware und verlangte nach Treiber für diese. Also gab ich dem
Rechner, was er verlangte. Nun noch ein anschließender Reboot und
alles sollte perfekt sein. Ein Irrtum, denn Windows bootet direkt in
einen Bluescreen hinein. Wo lag nun der Fehler? - ich habe die Karte anfangs wieder demontieren müssen um festzustellen, ob es nun an der Soundkarte und deren Treibern lag ein hierauf folgender Neustart
verlief ohne Probleme.

Ich hatte dieses Prozedere bestimmt an die 5 mal wiederholt mit Slotwechsel und diversen anderen Tricks aber alles ohne Erfolg.
Wo lag nun das Problem? - hatte die Soundkarte einen Defekt? -
waren die Treiber inkompatibel? Um hier eine vernünftige Erklärung
zu bekommen und einen Hardwaredefekt vorerst auszuschließen,
beschloss ich in den Newsgroups nach geeigneten Postings zu schauen. Newsgroups sind fantastische Informationsquellen und viele Teilnehmer dieser Gruppen bieten Hilfe an. Da Abit hierfür ein ideales
öffentliches Forum für den Informationsaustausch und Diskussionen von Erfahrungen mit Abit-Produkten über die Group
"alt.comp.periphs.mainboard.abit" anbietet, war es zunächst einmal ideal hier ein wenig herumzustöbern.

Nach dem Abbo dieser Newsgroup und dem anschließenden download der
Kopfzeilen habe ich feststellen müssen, dass ich nicht der einzige
war, der die Probleme mit der Soundblaster Live Platinium 5.1 und
dem Abit KT7 Mainboard hatte. Doch die Postings hatten mir insoweit
auch nicht weiterhelfen können, da alle nur ihre sogenannten Probleme niedergeschrieben hatten, bis ich auf eine Adresse stieß und zwar
Pauls Unofficial Abit KT7 FAQ
(http://www.apushardware.com/faqs/kt7faq/kt7faq.htm).
Mit Hilfe dieser Site konnte ich nun auch die Soundkarte zum laufen überzeugen.

Hier habe ich herausgefunden, dass man die Soundkarte über den
2. PCI-Slot zum laufen bekommt. Hierfür muss aber im Bios die
Karte mit einem festen IRQ versehen werden. Den PCI-Slot 2 deswegen,
weil der 1. Slot sich die IRQ-Signale mit dem AGP-Steckplatz teilt
und der PCI-Steckplatz 5 sich die IRQ-Signale wiederum mit dem
HPT370 IDE-Controller teilt. Der Treiber für den HPT370 IDE-Controller
unterstützt halt die Funktion, dass der IRQ mit anderen PCI-Geräten
geteilt werden kann, allerdings nur bei dem Abit KT7 Raid-Board.
Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass das Betriebssystem und
der PCI-Gerätetreiber die IRQ-Sharingfunktion unterstützen.

Bei der Treiberinstallation der Soundkarte muss dann folgendermaßen
vorgegangen werden, man sucht sich auf der beiliegenden CD die Info
Datei für sein Betriebssystem heraus und installiert den Treiber.
Die angebotene Treiberinstallation der Creative-CD darf nicht erfolgen,
da ansonsten der DOS-Treiber mit in das System eingebunden wird und
dieser das Betriebssystem wiederum lamlegt.

Alles in allem hatte es mich diesmal wirklich Nerven gekostet und
habe vorerst auch genug von Windows, Plug & Pray und wie sie alle
heißen, die tollen Features, die sich die Hard- bzw. Softwarefirmen
einfallen lassen.

So nun zu den Eigenschaften des Abit - Mainboards. Dieses Motherboard
unterstützt Prozessoren der Sockel-A Struktur, d. h., es ist für
Prozessoren aus dem Hause AMD für Athlon und Duron CPUs konzipiert.
Es kann mit 1,5 GB Arbeitsspeicher bestückt werden, besitzt einen
Raidcontroller und verwendet den VIA Apollo KX133-Chipsatz.

Das KT7-Raid hat eine eingebettete Ultra ATA/66 - Funktion, so dass
ein schnellerer Festplattendatendurchsatz angeboten wird. Es sind
vier IDE-Kanäle vorhanden, wobei IDE3 und IDE4 über den eingebauten
HighPoint HPT370 Chipsatz verfügen und somit für neuere ATA-
Spezifikationen gerüstet ist (ATA100). Ein Vorteil ist hierbei
natürlich auch, dass man bis zu 4 weitere IDE-Geräte installieren
kann. Über dies hinaus besitzt der HighPoint-Controller noch weitere Spezifikationen wie z. B.:

- Raid 0 (Strippingmodus für Leistungssteigerung)
- Raid 1 (Mirror-Modus für Datensicherheit)
- Raid 0+1 (Stripping und Mirror)
- die beiden ATA Kanäle sind unabhängig voneinander
- 256Byte FIFO pro ATA-Kanal
- Ultra DMA 100MB/sec Datentransferrate

Die CPU und Arbeitsspeicherbuskombination ist auch flexibel ausgelegt,
d. h., man hat die Wahl zwischen einem 100/100 und 100/133MHz System.
So hatte ich die Möglichkeit meinen Arbeitsspeicher weiter zu verwenden,
da dieser ja nur mit 100MHz taktet. Ein weiterer Vorteil ist, dass
das Handbuch zum Motherboard komplett in deutsch gehalten ist.
Der Preis des Mainboards liegt z. Zt. bei 400,--DM, ich habe es über
den Mix-Versand für 385,--DM incl. MwSt erhalten.

Fazit ist, ich habe alles in allen ein sehr gutes Mainboard mit
wirklich guten Features erhalten und denke, mit diesem Board auch
für das kommende Jahr gerüstet zu sein.

Unterstützung zum Board findet Ihr unter:

folgender Site: http://www.apushardware.com/faqs/kt7faq/kt7faq.htm
und Foren: alt.comp.periphs.mainboard.abit

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2001!

Bis denne
Boris
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
sevn23

sevn23

14.06.2001 16:53

Ich finde, dass der Artikel sehr gelungen ist und werde mich für eine hohe Bewertung einsetzen!

Hazardeur

Hazardeur

16.01.2001 15:58

man dankt, schön geschrieben und (f...) alles drinne Gruß Hazardeur

BigManu

BigManu

31.12.2000 23:55

hi, auch dir einen guten Rutsch ins neue Jahr. Hoffentlich wird dein Kater noch ganz ganz alt:o) Gruß BigManu

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