Abott Freestyle Mini

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Abott Freestyle Mini

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Der kleine Vampir

5  22.11.2004 (07.12.2004)

Pro:
Schnell, wenig Blut, klein

Kontra:
Beleuchtungsknopf

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Qualität/Verarbeitung:

Handhabung/Komfort:

Messergebnisse

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Murgul

Über sich: Seit 1992 bin ich nun im Internet (damals war es noch schwarzweiß) unterwegs. Auch wenn sich die Be...

Mitglied seit:13.06.2000

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Das abott FreeStyle Mini ist das derzeit kleinste und einer der schnellsten Blutzuckermeßgeräte auf dem Markt. Als neuer Besitzer dieses Gerätes möchte ich ein paar Details dazu verraten.

Nachdem die Firma Disetronic von Roche übernommen wurde, werden die Pumpen D-Tron und H-Tron unter den neuen Roche Namen vertrieben. Das FreeStyle Blutzuckermeßgerät wurde zunächst von der Firma Ypsomed vertrieben. Ich weiß nicht, ob das Blutzuckermeßgerät nicht von Roche übernomen wurde, weil Roche selbst mit Ihrer Accucheck-Linie Meßgeräte hat oder ob Roche schlichtweg nicht daran interessiert war.

Inzwischen wurde Ypsomed von der Firma abott übernommen, die auch die Medisense-Geräte vertreibt.

Das Freestyle Mini ist ein sehr kleines silbernes Meßgerät. Es ist nur 7,6 cm lang, 4,1 cm breit und 2,0 cm hoch und wiegt 39,7 g (laut Datenblatt). Das Gehäuse ist aus silbernem Kunststoff und sieht relativ stabil aus. In der Mitte befindet sich das Display, darunter die in einem Dreieck angeordneten Tasten für die Einstellungen und die Beleuchtung.

Dank Beleuchtungsknopf läßt sich nicht nur das Display beleuchten, sondern auch eine kleine Lampe. Bei eingestecktem Teststreifen wird dieser beleuchtet, so dass man auch im Dunkeln (Kino o.ä.) sieht, wohin das Blut aufgetragen werden soll. Schlecht ist, dass der Beleuchtungsknopf so weit heraussteht. Dadurch geht die Beleuchtung öfter mal an, wenn man das Gerät in der Tasche hat.

Der Schacht für die Teststreifen befindet sich wie schon beim FreeStyle unten. Netterweise können auch die Teststreifen des großen Bruders verwendet werden.

Auf der Linken Seite befindet sich dann noch eine kleine Klinkenbuchse für das Datenkabel zum PC und auf der Rückseite eine Klappe für die Batterien. (Zwei CR2032 Knopfzellen) Ich bin gespannt, wie lange diese halten werden.

Wie schon beschrieben werden die Teststreifen des FreeStyle weiterbenutzt. Das heißt nicht nur, dass nur eine sehr kleine Blutmenge nötig ist (0,3 microliter) - das sind rund 50-90% weniger als bei vergleichbaren Meßgeräten, sondern auch, dass das Blut nicht nur von der Fingerkuppe genommen werden muß. Der Stechhilfe liegt wieder eine kleine Kappe bei, um Blut z.B. auch vom Handballen, Arm oder ähnlichem zu gewinnen. Für Gitarrenspieler endlich eine Erlösung von den Qualen zerstochener Finger.

Der Meßbereich bewegt sich zwischen 20-500 mg/dl (=1,1 bis 27,8 mmol/l). Das Ergebnis liegt bereits nach sagenhaften 7 Sekunden vor.

Als Funktionen bietet das Gerät noch einen Durchschnittswert der letzten 14 Tage sowie eine Erinnerungsfunktion von bis zu 4 Uhrzeiten pro Tag. Praktisch für Leute, die öfter mal vergessen zu testen.

Das Gerät wird in einer kleinen Mappe geliefert. Diese ist endlich so klein, dass man sie auch problemlos in die Jackentasche stecken kann. In der Mappe befindet sich das Gerät, Teststreifen, Stechhilfe und noch eine kleine Tasche für Lanzetten oder gebrauchte Teststreifen. Das Gerät und die Stechhilfe sind endlich so angebracht, dass man die Geräte zum testen nicht extra aus der Mappe nehmen muss. Mittels Klettverschluss befindet sich hinten noch eine Schlaufe um die Mappe z.B. am Gürtel zu tragen.

Ich bin ehrlich gesagt vom Gerät bisher restlos begeistert. Als Vorgänger hatte ich das FreeStyle, das ja auch schon so wenig Blut benötigte. Begeistert hat mich vor allem die Größe und die Geschwindigkeit des Geräts. Leider werden sonst wohl fast nur noch Geräte für Typ-II Diabetiker entwickelt, die mit einem riesigen, gut ablesbarem Display daherkommen. Für mich aber völlig unpraktisch, da ich das Gerät überall mit hinnehmen muss.

Der Preis für das Set (Meßgerät, Teststreifen, Stechhilfe und Mappe) liegt derzeit bei rund 49 EUR, der 100er Pack Teststreifen kostet rund 62 EUR. Eigentlich das ideale Weihnachtsgeschenk für einen Diabetiker.

Nett sind auch die Beleuchtungsfunktionen, die man wohl eher selten braucht, dann aber umso nützlicher sind.

Für ältere Leute würde ich allerdings das Vorgänger-Gerät empfehlen, das ein deutlich größeres Display hat.

Für mich ein rundum gelungenes Gerät.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Leni4285

Leni4285

23.12.2005 23:22

Hi! Find das Gerät -immer noch- absolut spitze!!!! Es passt überall rein und ist auch realtiv robust (hab meins jetzt n halbes ajahr und es funktioniert ohne Probleme!!!! ) Es ist super gut für nachtmessungen (kein Licht an machen!!!) oder im Kino.... durch die beleuchtung... hab bis jetzt noch kein anderes gefunden, das dies hat und ansonsten ist es auch mein FARVORIT!!!

Lithium23

Lithium23

23.12.2005 21:42

Ich find den Messbereich etwas klein. Hab schon höhere und niedrigere Werte gehabt... ^^

Lachtuete

Lachtuete

29.11.2004 21:57

Alles klar, Preis ist da, hab umbewertet. :O)

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