Vor einiger Zeit hatte ich über meine Erfahrung geschrieben, nach Begutachtung des Films "About a Boy", ein für mich irritierender Film, durch das Feedback erfuhr ich, dass Nick Hornby, der Autor, nicht nur die Buchvorlage dieses Films geschrieben hatte, sondern auch weitere Bücher, wie High ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Stella61 über About a Boy - Roman / Nick Hornby 28.01.2005
Produktbewertung des Autors:
Niveau
leichte Kost
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
leicht und locker
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Vor einiger Zeit hatte ich über meine Erfahrung geschrieben, nach Begutachtung des Films "About a Boy", ein für mich irritierender Film, durch das Feedback erfuhr ich, dass Nick Hornby, der Autor, nicht nur die Buchvorlage dieses Films geschrieben hatte, sondern auch weitere Bücher, wie High Fidelity und 31 Songs. Ich beschloss sie alle zu lesen und jetzt habe ich den zweiten Hornby Klassiker "About a Boy" gelesen. Hier mein Eindruck.
Die Geschichte ist bekannt. Will ein Enddreissiger ohne Beschäftigung, ausser Fernsehgucken, Musikhören und Frauenabschleppen lernt durch den puren, schieren Zufall, den zwölfjährigen Marcus kennen. Marcus ist das genaue Gegenteil vom coolen Will. Er ist ernsthaft, introvertiert und überhaupt nicht hip. Er trägt weder die richtigen Schuhe, noch hört er die richtige Musik, hat noch nie in seinem Leben etwas von Kurt Cobain gehört und gehört deshalb zu diesen bedauernswerten, kleinen Losern, die in der Schule von den ranghöheren Mitwölfen gequält werden. Durch eine Kette von Zufällen, Schmetterlingseffekt sei Dank, kommen der Strahlemann Will Freeman und der unscheinbare Marcus, zusammen. Während eines Ausfluges erschlägt Marcus eine Ente und ab diesem Moment verknoten sich die Wege der zwei Ungleichen. An diesem Tag versucht Fiona, Marcus Mutter, sich das Leben zu nehmen. Sie kann gerettet werden und Marcus erkennt, das zwei nicht genug sind. Es muss ein dritter her, vielleicht noch ein vierter. Da Will aus gegebenem Anlass geflunkert hat, er wäre alleinerziehender Vater des zweijährigen Ned, zählt der rationelle Marcus 1 und 1 bzw 2 und zwei zusammen und kommt zu den Schluss, dass eine kleine, nette vierköpfige Familie, genau das Richtige wäre für Will, Ned, Fiona und vor allem für Marcus. Also geht Marcus los und versucht den reichen Will mit seiner depressiven Althippie Mamma, Fiona zusammen zu bringen. Damit setzt er allerdings etwas in Gang, das für den guten, faulen Will, das Ende seiner Seriensoftie Karriere bedeuten soll. Marcus erfährt, dass Will gelogen hat und da der sich nicht für seine Mam interessiert, was wirklich ein Wunder gewesen wäre, will er wenigstens mit Will etwas Zeit verbringen und besucht ihn deswegen jeden Tag nach der Schule. Nicht das er diesen Typen mag, aber der ist wenigstens nicht ganz so verrückt, wie seine Mamma und hat mehr Ahnung von aktueller Musik und Modetrends. Will ist für Marcus wie ein Luftleerer Raum, wo er sich von den Strapazen der Schule, die reinste Hölle für Marcus, und seiner anstrengenden, leicht geistesgestörten Mutter, erholen kann.
Der unreife Will und der altkluge Professor Marcus, freunden sich an und ohne es zu ahnen, bereichern sie sich gegenseitig. Will gibt Marcus Unterricht in Sachen Popkultur, angesagte Nike Turnschuhen, Hip Hop und Kurt Cobain. Marcus kann endlich ein halbwegs normaler Junge sein und die Depressionen seiner Mutter für eine Weile hinter sich lassen, während Will allmählich lernt, dass es noch was anderes gibt, ausser der eigenen Selbstbefriedigung. Die Veränderung in Will ist so gewaltig, dass er sich sogar ernsthaft in einer Frau verliebt und zum ersten Mal möchte er einfach nur mit einem weiblichen Wesen zusammen sein, ohne direkt das Bett an zu steuern, aber selbst diese Tatsache verdankt er dem kleinen Marcus. Alles was Marcus sagt hat Hand und Fuss und er ist immer absolut ehrlich. Das ist bei Will nicht der Fall, der ein notorischer Lügner ist und durch Marcus und das Interesse für sein Wohlbefinden, wird er sich dessen bewusst.
Ohne es zu wollen und auch nur deshalb, weil Marcus ihn dazu zwingt, wird Will zu so einer Art Ersatzvater für den Jungen. Eine vollkommen neue Erfahrung für den in seiner Entwicklung zurückgebliebenen Will, der mit einem Mal erkennt, dass er sich um Marcus sorgt und dass es ihm nicht gleichgültig ist, ob er glücklich oder unglücklich ist. Mit ein Grund für die Wandlung in Will ist wohl auch, dass er sich mit Marcus identifizieren kann, als er erkennt, das sie beide keine glückliche Kindheit hatten, in Wills Fall, und hat, was Marcus anbelangt. Für Will ist es zu spät um etwas an seiner Kindheit zu ändern, aber für Marcus kann man noch was tun und Will fühlt sich verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass Marcus nicht mehr leidet und dass er sich nicht lächerlich macht, vor der gesamten Schule.
Mit dem Film konnte ich wenig anfangen, aber nach Lesung der Buchvorlage ist mir einiges klar geworden. Erstens, dass Nick Hornby ein besonders aufmerksamer Beobachter ist und dass er, hier zumindest, eine Geschichte erfunden hat, die tief berührt und gleichzeitig nachdenklich macht und automatisch den Leser zum lachen zwingt. Nicht leicht, so eine Aufgabe zu bewältigen und wenn man bedenkt, dass von den zwei paralell verlaufenden Geschichten über den erwachsenen Jungen und den kindischen Erwachsenen, die des Jungen, eine traurige Geschichte ist, muss man automatisch den Hut vor dem Schreiber ziehen. Hornby schafft die schwierige Gratwanderung zwischen Komik und Drama, denn das ist es, was Marcus erlebt.
Sein kurzes Leben verläuft dramatisch bisher , denn er hat nur verantwortungslose Erwachsene um sich. Sein Vater, der ihn seiner Mutter Fiona überlässt. Fiona, die weltfremd und depressiv ist, mit dem Leben nicht zurecht kommt, trotz ihrer Versuche alternativ zu leben und ihren kleinen Sohn als Versuchskanickel missbraucht um ihren andersartigen Lebensstil einen Sinn zu geben. Sie ist krank, das darf man nicht vergessen, aber sie ist auch krampfhaft darum bemüht ihrem Marcus ihren persönlichen Stempel auf zu drücken und obwohl sie sagt, "ich möchte das du selbstständig nachdenkst", entlässt sie ihn nicht aus ihrem egozentrischen Diktat. Sie verhält sich schlimmer als jede konventionelle Mutter, die der Tradition fröhnt und Disziplin von ihrem Nachwuchs fordert. Marcus muss mit dieser Ambivalenz seiner Mutter leben und erstaunlicherweise, ist er deswegen nicht zum Serienkiller mutiert, vielleicht wäre das sein Schicksal gewesen, wenn Will seinen Weg nicht gekreuzt hätte, der zwar auch nicht sehr viel Reife und Ausgeglichenheit ausstrahlt, aber dann doch dazu lernt und letzendlich sein Lebensstil überdenkt und sich den Bedürfnissen von Marcus anpasst und ihm hilft.
Wem ich aber auf gar keinen Fall verzeihen kann, das sind die Lehrer, die in der Schule von Marcus ihr Unwesen treiben. Diese Pädagogen, denen nichts anderes einfällt, als mit Marcus Mitschülern über sein seltsames Verhalten zu lächeln, oder ihm den Rat geben, den anderen Schülern, die ihm das Leben schwer machen, aus dem Weg zu gehen. Das ist alles, was diese professionellen Erzieher für ihre Zöglinge tun! Armselig und niederschmetternd! Da Hornby selber mal Lehrer war, erahne ich, dass er da aus eigener Erfahrung dichtet. Bei dem Gedanken sträuben sich mir die Haare im Nacken.
Alles in allem, muss ich gestehen, dass dieses Buch mich beeindruckt hat, wegen seiner leicht flockigen Erzählweise, wegen seiner verständlichen Sprache und die Art, wie Hornby, ein so schweres und nicht leicht verdauliches Thema, das unglückliche Leben eines Kindes, heiter und gleichzeitig ein bisschen dramatisch, aber immer mit einem zwinkern im Auge, dem Leser nahe bringt. Es ist vom Anfang an spannend, lustig und tragisch, und die Charaktere tragen Merkmale mit denen man sich identifizieren kann.
Dazu kommt noch, dass ich dadurch von einer Sängerin erfahren habe, Laura Nyro, die ich nicht kannte und ihre CD "Gonna take a miracle" ist die nächste Anschaffung, die ich auf dem Musikmarkt machen werde.
Daher, Danke Nick Hornby dafür, dass sie nicht nur ein tolles Buch geschrieben haben, sondern auch für den guten Tip, in Sachen Musik.
Pro: unterhaltsam und sehr humorvoll.locker&leicht in einem Rutsch zu lesen. Feine Beobachtungsgabe des Autors. Kontra: Nach 320 Seiten ist Schluss und das Ende ist nicht so dramatisch wie man es eventuell erwartet.
Es ist schon lang her, als ich Nick Hornby zum erstenmal traf. Es war in einem Buchladen am Stuttgarter Hauptbahnhof. Ich hatte eine sechsstündige Bahnfahrt vor mir und wollte mich nach einer geeigneten Reiselektüre umschauen. Eigentlich hatte ich mich sc ...
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Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
02.10.2001
Was ist Sein? Bewertung für About a Boy - Roman / Nick Hornbyvon
Pigor
Pro: Man hat das Buch für mich aus dem Englischen ins Deutsche übertragen Kontra: Kurt Cobain muss sterben
Liebes Taschenbuch!
Ich muss dir gestehen, dass ich in letzter Zeit ziemlich viele Berichte bei Ciao! gelesen und mich weniger um "richtige" Literatur gekümmert habe. Dabei lautet meine Maxime, mich jede Woche einem nichtwissenschaftlichen Buch zu widm ...
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Pro: Leicht lesbar und verständlich, interessant gestaltet, gefühlvoll Kontra: ist vielleicht keine Superstory mit unerwartbaren Wendungen
... sollte man doch mal "About a Boy" lesen.
Eigentlich wäre ich nicht dazu gekommen "About a boy" zulesen. Aber wie es der "Zufall" so will habe ich genau das getan! Meine Englischlehrerin, eine junge und noch engagierte Referendarin machte den Vorschla ...
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Pro: leicht, aber nicht seicht, auch im Original gut lesbar Kontra: spricht nichts dagegen
„Elternreiche Kinder, nicht kinderreiche Eltern sind die Zukunft“ lautet der Untertitel eines aktuellen Buches über Patchworkfamilien. Und der LSVD* fragte schon 2000 in seiner Kampagne „Wer ist Familie?“ und zeigte auf, dass längs ...
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Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
23.10.2002
(24.10.2002)
De Puero britannico Bewertung für About a Boy - Roman / Nick Hornbyvon
Visor1
Pro: hervorragender Stil trotz Kontra: unspektakulärer Handlung (aus der aber viel gemacht wurde!)
Um's vorwegzunehmen, ich habe "About A Boy" in englischer Sprache gelesen. Es könnte also sein, dass ich alles falsch verstanden habe und es im Roman eigentlich um etwas völlig anderes geht.
Bei "About A Boy" handelt es sich neben "High Fidelity" um ei ...
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Pro: mal ein etwas anderes Buch, das man einfach lesen kann. Kontra: die Beschaffung
...INTRO
Heute möchte ich euch über ein Buch berichten, das mir letzte Woche beim Aufräumen meines Billy Regals auf die Füße gefallen ist. Keine Sorge ? verletzt bin ich nicht. Das Buch habe ich erstmals in der Oberstufe im Englischunterricht gelesen.
AUTOR
Nick Hornby ist ein englischer Schriftsteller, der 1957 in der britischen Hauptstadt geboren wurde mit seinen Romanen zu einen der erfolgreichsten Kultautoren der Popgeneration avancierte. Studiert hat er in Cambridge, später arbeitete er als Lehrer und Journalist, mit 36 beschloss er freier Schriftsteller zu werden, 1992 erschien sein Erstlingswerk ?Fever Pitch. A Fan?s Life?, 1995 erschien dann ?High Fidelity? und 1998 schließlich ?About a Boy?.
STARRING
Unsere Hauptdarsteller sind der zwölfjährige Marcus, ein etwas verschlossener aber reifer Junge...
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Pro: interessante Geschichte, mitreißend, lustig, typisch Nick Kontra: nicht ganz so gut wie high fidelity
...NICK HORNY - ABOUT A BOY
Nich Hornby ist bekannt durch "Fever Pitch" (--> über Fußball), "High Fidelity" (--> über Pop Music), "How to be good" (--> über Heirat) und jetzt auch durch "About a boy". (Später kan noch das Buch " A long way down" raus). Eine Verfilmung dazu gibt es auch, die zwar etwas abweicht vom Inhalt, aber auch mindestens genauso gut ist.
Dieser Roman ist für jedermann geeignet. Er ist einfühlsam geschrieben, macht teilweise nachdenklich ist aber natürlich acuh übertrieben lustig in den einzelnen Szenen.
Seitenanzahl: 256
Szenen: 36
Ich hab das Buch auf Englisch gelesen, aber auf deutsch wird's bestimmt genauso gut sein.
Kurzzusammenfassung
Will Freeman ist ein erwachsener Mann, kann jedoch keine Verantwortung übernehmen. Er lebt sein eigenes Leben, hat keinen Job jedoch genug Geld...
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...Dies Buch ist ein schwierig Ding. Es wollte mir gar nicht gefallen.
Aber erst mal zum Autor: Nick Hornby wurde hauptsächlich bekannt durch seinen verfilmten Roman "High Fidelity". Ich würde ihn zu den gerade sehr modernen Autoren zählen, die Autobiographisches in größtenteils witzige Romane packen. Als da wären David Sedaris, Haruki Murakami, im Deutschen, auf etwas profanere Weise, Florian Illies und einige mehr. Das Geheimnis dieser Bücher liegt wohl darin, daß ein Großteil der 25-40 -jährigen Lesern sich in diesen Büchern wiedererkennen können.
Nach "About a Boy", "Fever Pitch", "High Fidelity" und der Anthologie "Spesking with the Angel" hat Nick Hornby einen neuen Roman veröffentlicht, der vor einigen Monaten bei Kiepenheuer und Witsch, Köln, in Deutsch erschienen ist. Es heißt "How to be good".
Diesmal schlüpft der Autor...
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