Absolute Power (Film 1997)

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Absolute Power (Film 1997)

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Ungewöhnliche Story, blendender Eastwood

5  02.01.2002

Pro:
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Kontra:
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Empfehlenswert: Ja 

Details:

Humor

Spannung

Action:

Romantik:

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Posdole

Über sich: "Gier!" Mein neuer Kriminalroman, Books on Demand ISBN 978-3-8448-1556-6, Paperback, 312 ...

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 29 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Eine wirklich außergewöhnliche Idee hatte Clint Eastwood mit diesem Krimi aus dem Jahr 1997. Er selbst spielt den intelligenten Juwelendieb Luther Whitney, der zwar in die Jahre gekommen ist, sich aber immer noch erfolgreich dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden entziehen kann. Luther bricht in das Haus des schwerreichen Walter Sullivan (E. G. Marshall) ein, um dessen Kostbarkeiten und Geld an sich zu nehmen. Das stellt ihn auch vor keine größeren Probleme.

Nur hat er nicht damit gerechnet, dass zwar der Hausherr mit Gefolge im Ausland weilt, dessen wesentlich jüngere Gattin sich aber im Haus heimlich mit ihrem Liebhaber trifft. In einem verborgenen Zimmer hinter einem Spiegel, der von dieser Seite durchsichtig ist, beobachtet er Unfassbares: Der Liebhaber der Dame ist der Präsident der Vereinigten Staaten, Alan Richmond (Gene Hackman). Doch nicht nur das: Der Präsident ist zudem auch noch sadistisch veranlagt. Er schlägt Christy Sullivan (Melora Hardin), bis diese um ihr Leben fürchten muss, zu einem Brieföffner greift und – bevor sie noch zustechen kann – von zwei Beamten des Sicherheitsdienstes, Bill Burton (Scott Glenn) und Tim Collin (Dennis Haysbert), erschossen wird.

Richmonds Beraterin Gloria Russel (Judy Davis), die ebenfalls zugegen ist, Burton und Collin sehen nur eine Möglichkeit: Sie müssen den Mord vertuschen. Luther kann zwar entkommen, doch die drei bekommen seine Flucht mit, ohne ihn allerdings zu erkennen.

Schnell ermittelt Polizist Seth Frank (Ed Harris), dass für den Juwelenraub nur einer in Frage kommen kann: Luther. Auch wenn er ihm nichts beweisen kann, stellt er ihn zur Rede. Luther, der schon alle Vorbereitungen für eine Flucht ins Ausland getroffen hat, besinnt sich eines besseren, als er vom Trio des Präsidenten verfolgt wird, das den Polizeifunk abhört; und auch Walter Sullivan will sich an ihm rächen.

Als Frank, der Luther festnehmen will – auch wenn er nicht glauben kann, dass er der Mörder ist –, dessen Tochter Kate (Laura Linney) überreden kann, sich mit ihrem Vater zu treffen, wird auf Luther geschossen. Mit Mühe kann er entkommen – und nimmt den Kampf gegen den Präsidenten und seine drei Mittäter auf ...

Eastwoods Streifen zeichnet sich nicht so sehr durch wilde Verfolgungsjagden, sich überschlagende Autos und ähnliche Actionszenen aus, sondern lebt von Personen und intelligenten Dialogen: Eastwood als gealterter schlauer Fuchs, der seinen Gerechtigkeitssinn und die Liebe zu seiner Tochter nicht verloren hat, Hackman als korrumpierbarer und sadistischer Präsident, der sich ohne Amt und ohne Sicherheitsdienst als ausschließlich schäbiger und feiger Kerl entpuppen würde, und Ed Harris als seriöser, intelligenter und durchaus liebevoller Detective, der nicht alles glaubt, was die Indizien zu sagen scheinen. Durch die ungewöhnliche Situation, in die diese drei Personen geraten, entwickelt sich eine Geschichte, in der Schein und Wirklichkeit (auch der amerikanischen Gesellschaft) mehr und mehr sichtbar werden.

Die Rolle der Gloria Russel allerdings fand ich fehlbesetzt. Judy Davis kann ihrem Part als auf absolute Machterhaltung und Vertuschung des Verbrechens hinarbeitende Beraterin nicht gerecht werden und wirkt manchmal eher wie ein nervöser und dümmlicher Hampelmann, den man sich im Weißen Haus so jedenfalls kaum vorstellen kann.

Der Film lief am 1.1.2002 in Pro7.

Absolute Power
USA 1997, 121 Minuten
Regie: Clint Eastwood
Hauptdarsteller: Clint Eastwood (Luther Whitney), Gene Hackman (Präsident Alan Richmond), Ed Harris (Seth Frank), Laura Linney (Kate Whitney), Scott Glenn (Bill Burton), Dennis Haysbert (Tim Collin), Judy Davis (Gloria Russell), E. G. Marshall (Walter Sullivan), Melora Hardin (Christy Sullivan)

© Ulrich Behrens 2002
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
JD_for_Life

JD_for_Life

02.01.2002 18:02

Toller Bericht. JD_for_Life

emem

emem

02.01.2002 16:55

moin moin :-)))) Sollte man wohl mal gesehen haben.

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