Abu Garcia Tormentor Wobbler

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Abu Garcia Tormentor Wobbler

Gesamtbewertung (1): Gesamtbewertung Abu Garcia Tormentor Wobbler

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Etwas teuer aber -> FÄNGIG!!!

5  15.01.2008

Pro:
Naturgetreu, rasselnde Kugeln im inneren, Laufeigenschaften .  .  .

Kontra:
Preis

Empfehlenswert: Ja 

Esoxli

Über sich: Mein eigener Blog - http://oderspreeangler.blogspo t.com/ - schaut doch mal rein ;-)! Viele Grüße C...

Mitglied seit:26.10.2003

Erfahrungsberichte:526

Vertrauende:155

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 163 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

.:: Kurze Einleitung & Erste Informationen ::.


Kunstköder gibt es in verschiedenen Preisklassen. Zur gehobenen gehört sicherlich der Wobbler (Ein Kunstköder der für das Raubfischangeln entwickelt wurde). In der Regel kostet so ein Köder zwischen 4€ bis hin zu 15€ und in Einzelfällen noch drüber hinaus. Fakt ist allerdings, dass der Wobbler wohl einer der Besten Kunstköder ist, denn durch seine Bewegungen im Wasser, imitiert er perfekt einen kranken Köderfisch. Eine sozusagen Willkommende Beute für jeden Raubfisch! Ich besitze einige dieser doch im Detail sehr schick verarbeiteten Köder. Heute möchte ich euch den "Tormentor" von Abu Garcia vorstellen der mich im Internet 6,99€ gekostet hat. Ein guter Preis für einen 13cm langen, naturgetreuen Wobbler, der im inneren sogar über Rasseln verfügt, auf die ich noch später zurückkommen werde.


Dieser Wobbler von Abu Garcia ist ein "schwimmender" Köder, der eine geringe Tauchtiefe erreicht. Zuerkennen sehr gut an der Tauchschaufel im oberen Bild, dass von Ciao online gestellt wurde. Ihr müsst nämlich wissen, dass es verschiedene Arten von Wobbler gibt, die in verschiedenen Gewässertiefen einsetzbar sind. Meiner hier ist für die mittlere Wassertiefe sehr gut geeignet. Das heißt, wenn ich ihn ausschmeiße, landet er auf dem Wasser und bleibt erstmal auf der Oberfläche, er schwimmt sozusagen (daher auch schwimmend)! Nach kurzen Einkurbelbewegungen mit der Rolle, beginnt er sich in die Tiefe zu bewegen. Dabei erreicht er eine Tiefe von etwa 2-3 Meter. Eine Ideale Tiefe um an Kanten zu fischen, in der Uferregion.


Mein Testobjekt ist wie gesagt 13cm lang und hat die Farbe: Weißfisch. Also eine Kopie eines Rotauges würde ich mal meinen. Sehr gut umgesetzt wie ich finde und vor allem sehr stabil verarbeitet. Der Körper an sich ist relativ schlank (da gibt es auch unterschiede in der Form zu anderen Modellen) und es befinden sich Kugeln im inneren, die Rasseln. Diese Kugeln dienen zum einen der Gewichtsverlagerung und zum anderen als Reiz, die Fische an zulocken. Die beiden Drillinge sind sehr scharf gehalten, sodass es keinerlei Probleme gibt, falls mal ein etwas größeren anbeißen sollte. Aus meiner Erfahrung raus (Größter Fang mit dem Tormentor: 86cm Hecht) gibt es nichts zu befürchten. Alle Fische bisher hingen gut und Bombenfest.


.:: Der Erfahrungstest ::.


Erfahrungen konnte ich bisher im Fluss (Die Oder) und im See (Name wird nicht verraten) gemacht. Zu dem See sei nur so viel gesagt, dass er relativ groß ist, eine Tiefe von bis 10m hat, an der tiefsten Stelle und dass man ihn besonders mit einem Kahn/Boot sehr gut beangeln kann. Aber kommen wir erst zur Oder. Die Oder besticht durch ihre viele Buhnenköpfe und durch einige tote Nebenläufer, die reich an jungen Räubern sind. An beiden Stellen kann man gut mit dem Tormentor angeln. Er lässt sich durch die Kugeln im inneren sehr weit schmeißen, dass heißt wenn man ihn an der Strömungskante entlang eintauchen lässt, kann man ihn noch ein wenig weiter treiben lassen, um mehr Strecke machen zu können. Dabei immer achten das die Schnur straff ist, da der Biss meist schon beim Aufknallen auf die Wasseroberfläche erfolgt. Am Besten empfiehlt es sich kurze Ruck- Bewegungen beim Einkurbeln zu machen, damit der Wobbler ab und zu unter Wasser stehen bleiben kann. Die Räuber lieben dieses langsame ungleichmäßige führen des Köders. Auf diese Art hatte ich schon mehrere Hechte landen können. Komischerweise aber nur Meister "Esox", alle anderen Arten von Räubern hielten sich bisher verdeckt. In den toten Armen empfehle ich eine kleinere Variante dieses Wobblers zu nehmen und vielleicht sogar in der Farbe: Tiger, denn der größere von 13cm, ist ein wenig unangebracht, da ich nur Barsche habe rauben sehen. Aber vielleicht irre ich mich auch! Jedenfalls konnte ich mit diesem Köder nur an der Strömungskante vorne am Kopf der Buhne punkten.

Mein Tipp am Rande:

Immer ein Stahlvorfach mit einer Länge von mindestens 15cm benutzen. Denn Hechte haben so scharfe Zähne dass sie schnell mal die Sehne, kappen können! Ist mir nämlich schon oft passiert und es ärgert einen unheimlich, das könnt ihr mir glauben.


Ziemlich Erfolgreich war die Ausbeute am See. Hier besitzt mein Onkel einen Kahn, mit dem wir immer schön zum Spinnangeln rausfahren. Der See besitzt (fast) rundherum Schilfkanten an denen man ruhig ein paar Würfe machen sollte. Auch hier sind wieder kurze Ruck- Bewegungen vom Vorteil. Ab und an kann man aber auch auf Tempo gehen, allerdings sollte man dann mittendrin Mal eine Pause machen, sodass der Köder eine kurze Zeit in der Wassertiefe stehen bleibt. Diese Pause sollte man nicht länger als 30 Sekunden machen, danach geht's mit dem Einkurbeln weiter. Ganz wichtig beim Spinnangeln ist es zu Wissen, wie die Bodenbeschaffenheit, des Sees aussieht. Wenn ein See Kanten vorzuweisen hat (wie bei diesem), hat man gute Chancen einen Kapitalen Räuber überlisten zu können. An diesen Kanten sollte man den Tormentor versuchen lang zuziehen. Dabei ist es wichtig nicht nur am Grund zu fischen, sondern auch einige Stufen weiter höher. Also probieren und testen ist angesagt. Meine Erfahrungen haben ergeben, dass sich der Tormentor besonders bei schlechtem Wetter und trüben Wasser als sehr fängig erwiesen hat.


Das gesamte Laufverhalten ähnelt dem von kleinen Köderfischen. Optimale Vorrausetzung für den Biss eines Räubers. Als Abschlussfazit kann ich sagen, dass der Tormentor besonders an Strömungskanten von Flüssen sehr gut geeignet ist und man sollte auch unbedingt einige Versuche an Seen probieren, die Unregelmäßigkeiten am Gewässergrund aufweisen! Doch seit Vorsichtig, denn man verliert ihn nur ungern. Preislich gesehen ist er nämlich schon fast ein Stück für die Sammler Vitrine. Ich vergebe eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite aus und setze noch alle 5 Sternchen Obendrauf.


Na dann viel Erfolg und Petri Heil!

Euer: Esoxli


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
pharaonen

pharaonen

14.02.2008 22:51

schöner Bericht

Just86

Just86

04.02.2008 03:12

Stimmt, Wobbler sind sehr fängig, jedoch leider oftmals sehr teuer! Sh. LG Just86

RikeA

RikeA

28.01.2008 17:25

Klasse Bericht! Sehr interessant!

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