Abyss - Abgrund des Todes

Abyss - Abgrund des Todes

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... "Abyss" kam 1989 in die Kinos und ist 133 Minuten lang. Der Film wurde noch im kalten Krieg gedreht, wo sich USA und Sowjetunion nicht grün waren. Daher wurde eine internationale Krise der beiden Supermächte eingebettet, was eine gewisse Brisanz erzielt. Genre: Unterwasser-Science-Fiction Die ... Bericht lesen





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1-6 von 46 Erfahrungsberichten    
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Faszinierende Erscheinungen am Meeresboden
Erfahrungsbericht von Psychodelic2 über Abyss - Abgrund des Todes
17.05.2003


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Schöne Unterwasseraufnahmen, gute Atmosphäre an Bord der Station
Kontra: Film mit Ausserirdischen, die sogar das Wasser beherrschen .  Teilweise unrealistische Szenen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Die Crew einer Unterwasserstation muss ihr Projekt abbrechen und soll aus einem verunglückten Atom-U-Boot die Nuklearwaffen bergen. US-Marines kommen an Bord und die Lage spitzt sich zu ...

Vorinfos:

Ed Harris spielt die Hauptrolle des Kapitäns Bud Brigman, der die Station "Deepcore" leitet. Harris ist bereits bekannt aus "The Rock" und "Apollo 13".
Mary Elizabeth Mastrantonio ist in der weiblichen Hauptrolle zu sehen. Sie spielt Lindsey, die Ex-Frau von Brigman, die auf die Deepcore kommt und sie konstruiert hat. Mastrantonio hat in dem Film "Der Sturm" mitgespielt.
Michael Biehn spielt den Bösewicht des Films namens Lieutenant Coffee Hiram vom Spezialistenteam der Marines. Biehn ist aus den Filmen "Terminator 1" und "Aliens - Die Rückkehr" bekannt.

Regie bei dem Film führte James Cameron, der schon "Aliens- Die Rückkehr", "Titanic" und die ersten beiden Terminator-Filme drehte.
"Abyss" kam 1989 in die Kinos und ist 133 Minuten lang.
Der Film wurde noch im kalten Krieg gedreht, wo sich USA und Sowjetunion nicht grün waren. Daher wurde eine internationale Krise der beiden Supermächte eingebettet, was eine gewisse Brisanz erzielt.

Genre: Unterwasser-Science-Fiction


Die Story:

Das Atom-U-Boot "USS Montana" hat ein unbekanntes Objekt auf dem Radar und verfolgt es. Nicht viel später kollidiert die Montana mit einem unterirdischen Berg und verunglückt.

Die Unterwasserstation "Deepcore", momentan gelegen in der Nähe des Cayman-Grabens (liegt bei den Cayman-Inseln bei Kuba), geht mit kleinen 1-Personen-U-Booten einem Unterwasser-Projekt nach. Die Crew hat gute Laune, der Kaffee ist schlecht, aber die Atmosphäre ist gut. Dann bekommt die Deepcore über Funk von oben aber die Nachricht, dass das nukleare U-Boot USS Montana gesunken ist, und gar nicht mal so weit weg liegt. Das Projekt wird abgebrochen, die Mission ist jetzt ein Rettungseinsatz.

Doch bevor die Sache beginnen kann, muss die Deepcore noch Lindsey Brigman (Mary Elizabeth Mastrantonio), die Konstrukteurin der Station und gleichzeitig die geschiedene Frau von Kapitän Brigman (Ed Harris) mit an Bord genommen werden. Über Wasser zieht bereits der Hurricane Frederic heran. Allerdings kommt auch ein Spezialistenteam der Marines mit an Bord, das die Atomsprengköpfe der Montana entschärfen soll, wobei die Besatzung der Deepcore helfen soll. Da der Leiter des Spezialistenteams (Michael Biehn) schlechtgelaunt und unsympathisch ist, redet er auch unsanft mit dem Deepcore-Team . Die beiden Teams können sich gegenseitig nicht leiden.

Nach einiger Zeit ist die USS Montan gefunden und man taucht hinein und stößt unter anderem auf Wasserleichen, und natürlich auf die Nuklearwaffen. International bahnt sich mittlerweile eine schwere Krise an und Kriegsschiffe werden auf beiden Seiten bewegt. Lindsay ist auf der Deepcore geblieben, und muss wegen eines Problems draussen etwas untersuchen. Rosa Licht umgibt sie auf einmal und hat eine Begegnung mit einer Erscheinung am Meeresboden ...

Hier werde ich jetzt mit dem Erzählen der Story aufhören, um die Spannung nicht zu nehmen.

Fazit:

Da ich viel zum Film sagen kann, werde ich mein Fazit in positiv und negativ einteilen.

Positives:

Ich kann eigentlich mehr Positives zu "Abyss" sagen, da er doch, wenn er heute nochmal genauso ins Kino käme, wieder Erfolg hätte. Das Herrausstechendste am Film sind die tollen Unterwasseraufnahmen, die sehr schön ausgeleuchtet sind und immer in einem meisten blauen Licht erscheinen. Es gibt auch sehr viele Actionszenen, aber eben keine Explosionen, was auch besser so ist. Meiner Meinung nach ist ein Garant für die tolle Atmosphäre im Film die Zusammensetzung der Schauspieler. Damals war Ed Harris noch etwas unbekannter, aber eben schon ein guter Schauspieler, der als einziger heute noch im Kino zu sehen ist.

Wenn der Gruppenzusammenhalt der Crew nicht so gut wäre und hin und wieder mal ein paar lockere Sprüche kommen würden, wäre der Film nicht so interessant. Michael Biehn als Bösewicht, der dann irgendwann austickt, hat mir auch gut gefallen. Schön fand ich auch die Ausstattung des Films. Viele Rohre, Drehvorrichtungen, kaum lebensfreundliche Orte. So eine Unterwasserstation ist eben kein Aufenthaltsort. Auch die Details im Film sind aussergewöhnlich: bisher hab ich noch in keinem Film blaues Wasser im Klo gesehen, obwohl ja Wasser im Überfluss möglich wäre.

Negatives:

Leider gibt es eben auch in diesem Film Punkte, die mich etwas gestört haben. Ein Film mit Ausserirdischen in komischen rosafarbenen Fahrzeugen, die in einer gigantischen Unterwasserstadt leben, ist doch ein Dorn in meinem Auge. Ok diese Erscheinungen sind im Film sehr wenig vorhanden, aber am Ende ist massig davon zu sehen. Im Film soll ja auch eine Szene dem Zuschauer den Atem nehmen: das ist die Szene, wo sich das Wasser auftürmt und dann in Form eines Schlauches in die Station eindringt und dann noch Gesichter der Crew nachahmt. Naja. Spannend ist das nicht grade, aber eben nett anzusehen.

Dann muss ich noch einen Punkt ansprechen, den man vernachlässigen könnte. Es ist nie gesagt, wann der Film spielt, aber in den Nachrichten sieht man z.B. Michael Gorbatschow und eben Bilder der Aufrüstung der Großmächte. Läßt natürlich auf die 80er Jahre schliessen. Aber am Meeresboden steht eine riesige Unterwasserstation mit kleinen 1-Person-U-Booten? Das ist selbst heute noch Zukunftsmusik. Eine Sache hat mich am Ende noch gestört, als Brigman von den Ausserirdischen aufgenommen wird. Sie zeigen ihm an einer Wasserwand Fernsehbilder von Explosionen, Kriegen und sonstigen schlimmen Dinge der Weltgeschichte. Das Ganze kam mir etwas als Predigt vor und dauert sogar ca. 5 Minuten insgesamt.

Insgesamt möchte ich dem Film natürlich empfehlen und 4 Punkte geben, da ganz einfach die Atmosphäre stimmt und es Spass macht, sich den Film anzusehen. Die negativen Punkte sind nicht ganz so schlimm, sondern eher vernachlässigbar. Im Hauptaugenmerk steht eben die Handlung an Bord und die schönen Aufnahmen. James Cameron hat ja 1997 Titanic gedreht, wobei ihm die Erfahrung von Abyss, den er Jahre zuvor drehte, zu Hilfe kam.   
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