Acanthoscurria geniculata

Acanthoscurria geniculata

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... Die Schönheit um die es dieses mal gehen soll nennt sich Acanthoscurria geniculata °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° und wird in Deutschland auch als "Weißknievogelspinne" oder weiße "smithi" bezeichnet. Mein Bericht gliedert sich wie folgt: 1. Allgemeines °°°°°°°°°°°°°°°°°° 2. ... Bericht lesen





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Die brasilianische Weißknievogelspinnen!
Erfahrungsbericht von speedey06 über Acanthoscurria geniculata
26.01.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Schöne Färbung
Kontra: Sie ist und bleibt ne Zicke

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht


Hallo liebe Ciao´ler!

Da das Team von Ciao wirklich auf Zack ist und jeden Produktvorschlag von mir liebenswürdigerweise gleich ins Programm aufnimmt,ist es mir möglich euch heute mal wieder eine bestimmte Vogelspinne vorzustellen.
Die Schönheit um die es dieses mal gehen soll nennt sich

Acanthoscurria geniculata
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
und wird in Deutschland auch als "Weißknievogelspinne" oder weiße "smithi" bezeichnet.

Mein Bericht gliedert sich wie folgt:

1. Allgemeines
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2. Aussehen
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3. Terrarium
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4.Haltungsbedingungen
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5. Futter
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6.Charakter/Verhalten allgemein
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7. Charakter/Verhalten meine persönliche Erfahrung
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8. Fazit
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Dann soll es hier auch schon losgehen!

1. Allgemeines
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Die Vogelspinne Acanthoscurria geniculata wurde zum ersten Mal beschrieben im Jahre 1842,durch einen Herrn C. L. Koch. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Vogelspinnenart befindet sich im Norden Brasiliens,im tropischen Regenwald. Sie lebt am Boden(also Bodenbewohner),vorzugsweise in Röhren,unter Steinen oder auch unter verrottendem Holz.

2. Aussehen
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Bei dieser Spinne ist beim Aussehen wichtig zu erwähnen,das sie schon ein Riese ist. Die Körperlänge(nur der Körper,ohne die Beine gemessen) beträgt bis zu etwa 9 cm. Die A. geniculata ist also schon aufgrund der Größe recht beeindruckend. Hinzu kommt,das diese Vogelspinne auch eine wunderschöne Färbung besitzt.
Die Grundfarbe der Spinne ist dunkelbraun bis schwarz. Am Hinterleib(der Popo der Vogelspinne) sind viele lange rote Haare zu sehen. Die Beine dieser Schönheit sind abwechselnd schwarz und cremeweiß gebändert.
Aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes erfreut sie sich großer Beliebtheit unter Vogelspinnenhaltern.

3. Das Terrarium
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Da es sich ja,wie oben bereits erwähnt,um ein sehr großes Tier handelt,sollte die Grundfläche des Terrariums mindestens 30x30 cm betragen. Nach meinem persönlichem Maßstab zur artgerechten Tierhaltung würde ich aber eher 40x40 cm empfehlen. Die Höhe des Terrariums ist nicht allzu wichtig,da sich die Spinne eh nur am Boden aufhalten wird.
Ins Terrarium gehört bei Acanthoscurria geniculata auf jeden Fall eine sehr hohe Schicht Terrarienhumus,mindestens 10 cm. Diese Art gräbt nämlich sehr gern ab und an das ganze Terrarium um.
Das Terrarium sollte außerdem eine Unterschlupf-oder Versteckmöglichkeit für die Spinne bieten und über einen Wassernapf verfügen.
Man kann sich gerne am Bepflanzen des Terrariums versuchen,am besten geeignet sind bei A. geniculata Kletterpflanzen. Diese sollten allerdings robust sein,damit sie nicht den Grabeattacken der Spinne zum Opfer fallen.
Am besten ist es die Pflanzen schon ein paar Wochen vorm Einzug der Spinne einzupflanzen,damit sie fest verwurzelt sind und mehr Halt haben.
Auch Kunstpflanzen können im Terrarium sehr schön aussehen,meist macht sich eine Mischung aus Künstlichem und Echtem ganz gut.

4. Haltungsbedingungen
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Viel gibt es hier nicht zu sagen! Da die Spinne aus Brasilien stammt sollte es natürlich im Terrarium nicht allzu kalt sein. Eine Temperatur zwischen 24 und 28 °C ist ideal. Diese erreicht man durch das Beleuchten mit einer schwachen Glühbirne oder ähnlichem. Nachts sollte die Temperatur auf 20 bis 22 °C abfallen.
Diese Spinne sollte nicht zu feucht gehalten werden,eine Luftfeuchtigkeit zwischen 70 und 80% reicht aus. Der Boden sollte nicht allzu feucht,sondern eher trocken sein.

5. Futter
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Das üblichste Futter für Vogelspinnen sind Heimchen,Grillen und Heuschrecken. Aber auch kleine Wirbeltiere und ähnliches können verfüttert werden. Das Futter muss auf jeden Fall noch leben. Tote Futtertiere ignoriert die Vogelspinne.
Die Größe des Futters muss der Körpergröße der Spinne angepasst sein. Es sollte etwa halb so lang sein wie der Körper der Spinne.
Meine Tiere werden einmal in der Woche mit ein oder 2 Futterrtieren gefüttert. Meistens verwende ich Heimchen. Bei einer ausgewachsenen Acanthoscurria geniculata würde ich allerdings eher mit jungen Mäusen füttern,damit sie auch satt wird.

Charakter/Verhalten
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6. Allgemein
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Diese Vogelspinnenart wird allgemein als recht aggressiv beschrieben. Die Tiere sind sehr robust und fressen wie die Scheunendrescher(Vorsicht:nicht überfüttern). Sie sind recht oft,auch tagsüber,im Terrarium zu sehen,weshalb man sie als eine gute Spinne für einen Anfänger bezeichnen kann. Mit dem nötigen Respekt vor dem Tier,stellt auch die Aggressivität kein allzu großes Problem dar.
Acanthoscurria geniculata zählt zu den Vogelspinnen die sich bombardierend verteidigen. Das bedeutet das sie durch eine schnelle Bewegung mit den Beinen Haare von ihrem Hinterleib abstreifen und sie dem Angreifer entgegeschleudern. Wenn einen diese Haare treffen kann es sehr unangenehm werden,Ausschlag und Juckreiz lassen grüßen.

7. Meine persönliche Erfahrung
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Zur Zeit nenne ich 7 dieser haarigen kleinen Biester mein Eigen. 2 Tiere sind etwa 1,5 cm groß,die anderen noch erheblich kleiner. Ich plege diese Tiere seit ihrem Schlupf aus dem Kokon. Damals waren sie winzig klein und ich musste sie in der Aufzuchtdose immer ewig suchen,wenn sie sich versteckt haben.
Aber ans Futter gegangen sind sie damals schon wie die Großen. Deswegen sind sie wohl auch sehr rasch größer geworden. Sie sind wirklich oft zu sehen und bereiten mir viel Freude.
Ich mag Spinnen,die nicht allzu ruhig sind. Für mich hat das weniger mit aggressivem Verhalten zu tun,ich finde die Tiere haben einfach Selbstbewußtsein. Und das gefällt mir!
Und als ich letztens meine wöchentliche Fütterung und Kontrolle der Tiere machte und die Dose mit einer meiner genis öffnette,streckte mir der kleine Stöpsel doch frech den Hinterleib entgegen und fing an zu bombardieren. Sowas von dreist,und das in dem Alter ;)

Fazit
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Eine preisgünstige (Jungtiere kosten etwa 3 Euro) Art,die gut frisst,robust ist und schön ausschaut. Auch ein Jungtier würde ich einem eher unerfahrenen Spinnenhalter anvertrauen,denn schon die kleinen genis sind wie Unkraut!
Ein Must-have für jeden Vogelspinnenhalter.

Danke fürs lesen und hoffentlich bewerten

eure Doreen    

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(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern