Acer TravelMate 292LMi-M11

Acer TravelMate 292LMi-M11

Notebook - Intel Pentium M 1.5 GHz / 1 MB Cache, Intel Celeron M 1.3 GHz / 512 KB Cache, Intel Celeron M 320 / 1.3 GHz / 512 KB Cache, Intel Pentium M 705 / 1.5 GHz / 1 MB Cache - Festplattenspeicher: 60 GB, 40 GB - RAM: 512 MB, 256 MB mehr

Gesamtbewertung Acer TravelMate 292LMi-M11 6 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Die TravelMate 290 Serie wurde entwickelt, um kostenbewusste, professionelle Anwender - ob Selbstständige oder Mitarbeiter kleiner, mittlerer oder großer Unternehmen - mit einem...
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Alles super....oder doch nicht?! Das Ende und die Auferstehung...
Erfahrungsbericht von jjflash über Acer TravelMate 292LMi-M11
16.03.2005


Produktbewertung des Autors:   

Verarbeitung gut 
Akkulaufzeit lang 
Kontraste gut 
Festplatten-Kapazität groß 
Bedienung/Ergonomie gut 
Software-Ausstattung gut 

Pro: Gute Systemleistung, geringes Gewicht, gute Preis - Leistung, einfacher innerer Aufbau
Kontra: Schwaches Netzteil, schlechte Silberlackierung, lahmer Service, Defekt nach 4 Jahren

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo liebe Ciaoler,

Leider ging die erste Version dieses Berichts beim Übertragen an Ciao verloren.....klar, selber schuld wenn man nicht per drag and drop aus einem anderen Programm arbeitet.....aber was solls....

Also nochmal von Anfang an.....

Seit geraumer Zeit suchte ich ein Ersatzgerät für mein alterschwaches Targa Visionary.....im Oktober 2004 eröffnete Saturn seinen 100. Markt in Deutschland....und eines der Jubiläumsangebote war ein Acer Travelmate 292 LMi M11 inkl. Alukoffer und Funkmaus für 1099,-- Euro;.....das wars, jetzt hatte ich meinen Nachfolger.

Am 29.10.2004 war ich stolzer Besitzer eines TM 292....und jetzt nach einigen Monaten des Arbeitens mit meinem Travelmate wurde es Zeit für ein erstes Statement.

Überzeugt von meinem ersten Notebook einem Acer Extensa 255, waren die Erwartungen nach der Targa Enttäuschung recht hoch.

Zur Ausstattung: 15" SXGA TFT Display 4:3, Intel Centrino 1,5 GHz, 512 MB DDR Ram mit 400 MHz, 60 GB Festplatte, DVD-RW Duallayer Combolaufwerk 24x8x4 (DVD 2x), ATI 9700 Grafik mit 64 MB, Wlan 802.1g mit 54 mb/s, Touchpad, Li-ION Akku

Die Anschlüsse: 1 x Parallel, 1 x Monitor, 1 x SVGA, 3 x USB 2.0, 1 x Firewire, 1 x Fast-Infrarot, 1 x PCMCIA Typ II, 1 x Micro, 1 x Lautsprecher

Die Software: Windows XP home SP1 OEM, NTI CD-DVD Maker, Power-DVD, alles komplett inkl. aller Treiber und Utilities auf Recovery CD´s.

Ein zwei Zentimeter dickes Handbuch zum Gerät liegt ebenfalls bei, natürlich auch ein analoges Telefonkabel für Deutschland und Österreich.

Zum Gerät:

Gleich beim Einschalten überrascht das 292 mit absoluter Lautlosigkeit. Lediglich ein kurzes Aufflackern des Lüfters beim Start, danach herrscht Ruhe. Die Gerätetemperatur wird nie auffallend hoch, auch beim Arbeiten auf den Oberschenkeln gibt es keine "Brandblasen"...
Der Bootvorgang läuft sehr flott und schon nach wenigen Sekunden kann gearbeitet werden. Kaum hörbar ist das Laufgeräusch der Festplatte beim Zugriff.

Der 1,5 GHz Centrino Prozessor verrichtet seine Arbeit flotter, als die Taktrate vermuten läßt. Man spürt die 400 Mhz Frontside Bus deutlich. Vergleichbar wäre die Leistung ugf. mit einem normalen 2,4 GHz Pentium IV. Sowohl beim Start von Programmen, als auch beim Öffnen von Dateien bleibt keine Zeit für "Sanduhren". Ein gutes Leistungsbeispiel ist die Zeit für die Umformatierung von ca. 10 WMA Dateien mittels dem Programm dbpoweramp zu MP3s in rund 10-12 Minuten.

Das helle, kontrastreiche Display bildet gestochen scharf ab, auch aus früher undenkbaren Blickwinkeln kann man noch von guter Bildqualität sprechen. Die Auflösung ist für ein normales 4:3 Display (wohlgemerkt es handelt sich um kein WXGA mit 16:9 Format) mit 1600 x 1200 dpi sehr groß, dies erschwert bei bestimmten Programmen die Lesbarkeit. Die Reaktionszeit ist selbst bei Spielen (von mir wurde lediglich GTA III getestet) recht ordentlich, auch dank der guten ATI Radeon Grafikkarte.
Nur bei sehr schnellen Bewegungen treten vereinzelt Verwischungen auf. Beim schließen des Displaydeckels wird das Gerät in den Hybernation Mode gefahren. Die TV-Wiedergabe ist etwas umständlich einzuschalten, weiterhin ist zu beachten, das bei der Umschaltung Teile der Wiedergabe immer ausserhalb der TV-Darstellung liegen, das Bild muß in die optimale Position gescrollt werden.

Das gesamte Gehäuse macht einen stabilen Eindruck, es gibt kein Knarren oder Quietschen bei Belastung. Lediglich der Displaydeckel erscheint etwas dünnwandig und gibt bei Druck leicht nach. Der silberfarbene Aussenlack ist nicht sehr dauerhaft, bereits nach zwei Monaten zeigten sich sichtbare Spuren (trotz hochwertiger Notebooktasche) vom Gurtband der Transportfixierungen. Weiterhin ist die rechte Lautsprecherabdeckung nicht ganz fest, sie gibt bei Berührung leicht in ihrer Verankerung nach, hat etwas Spiel.

Die Tastatur ist sehr leise und mit größeren Tasten ausgestattet, als man das bisher von Notebooks gewohnt ist. Dadurch kommt es ab und an zu ungewollten Vertippern....
Für die Tastaturbreite verantwortlich ist nicht zu letzt die geringe Bauhöhe des Geräts und damit Verbunden die geringe Tastenhöhe.
Auch der Druckpunkt der Tasten ist etwas ungenau und sie sind insgesamt nicht besonders leichtgängig. Es kommt also öfter zu fehlenden Buchstaben beim Schreiben, als zu Doppeleingaben.
Die Auflagefläche vor der Tastatur erscheint mir fast zu groß bemessen, aber das ist Ansichtssache. Ausserdem fehlen dem sehr präzisen, aber nicht allzu großen Touchpad eine Scrolltaste, bzw. wie bei hp üblich eine Taste zum Sperren des Pads bei reiner Texterfassung. Die Tasten des Pads sind wiederum sehr leichtgängig mit klar definiertem "Klickpunkt".

Wichtige Anschlüsse wie Infrarot, USB, Micro-, bzw. Lautsprecheranschluß befinden sich leicht zugänglich an der linken Gehäuseflanke. Hier gibt es auch einen Schiebeschalter für die Aktivierung der WLAN Funktion.
Angenehm finde ich auch die völlig von Schaltern und Anschlüssen frei gehaltene Gehäusefront. Hier finden sich lediglich drei LEDs die in grün über den Betriebszustand, Ladevorgang, bzw. in rot über die aktive WLAN Funktion informieren. WLAN Verbindungen werden zuverlässig gefunden und bleiben dank sehr guter Empfangsleistung stabil. Es werden sowohl "b" als auch "g" Standarts erkannt, dem Surfen über hotspots steht also nichts im Wege.

Das verbaute Modem ist für ein Analoggerät wirklich erstaunlich schnell und erlaubt auch das Annehmen eines Anrufs während des Surfens. Die Netzwerkkarte ermöglicht auch eine Netzwerkverbindung sofort nach einem Hybernation-Start des Geräts, dies ist nicht bei jedem Notebook selbstverständlich, oft muß neu gebootet werden. Beide Anschlüsse befinden sich auf der hinteren Gehäuseflanke von vorne betrachtet auf der linken Seite.

An der Front befindet sich auch das Matsushita DVD-RAM Laufwerk. Der Schublader wird über einen Taster geöffnet und öffnet sich zum Anwender hin. Die Funktions-LED für Zugriff auf dieses Laufwerk befindet sich allerdings nicht wie sonst üblich direkt am Schuber, sondern oberhalb der Tastatur rechts neben der Powertaste und den beiden frei programmierbaren Funktionstasten. Hier informieren weitere LEDs auch über Festplattenzugriff, CAPS-Lock, SCROLL-Lock, etc.
Das DVD-RAM Laufwerk selbst ist im Betrieb angenehm leise, allerdings bleibt auch zu bedenken, daß das Brennen von DVD´s etwas unzeitgemäß lediglich mit zweifacher Geschindigkeit erfolgt. Bestimmte CD-RW Rohlinge (Verbatim) werden vom Brenner schlicht ignoriert. Das mitgelieferte Brennprogramm ist sehr einfach zu bedienen, aber auch genauso schlicht im Funktionsumfang. Ich rate zu einer besseren Lösung wie Nero oder WinOnCD, auch wenn letzteres schon etwas in die Jahre gekommen ist.
Leider kommt es durch die Position des Tasters am Laufwerk immer wieder zu ungewolltem Öffnen, z.B. beim Zurechtrücken des Geräts auf dem Schreibtisch.

Die 60 GB Fesplatte ist werkseitig in zwei Partitionen unterteilt.
Auf der größeren mit 50 GB (C:) befindet sich die Windows Installation inkl. aller mitgelieferter Programme. Auf der 10 GB kleinen zweiten Partition (D:) befinden sich Acer Sicherungsdateien zur Systemwiederherstellung.

Das Netzteil ist etwas schwach dimensioniert, wenn auch sehr handlich beim Transport. Leider hat meines bereits nach zwei Monaten den Dienst quittiert und das mit Abflug der Gebäudesicherung. Am 08.01.2005 habe ich das defekte Netzteil eingesandt mit Bitte um Austausch. Wir schreiben den 15.03.2005 und noch ist kein Neugerät bei mir eingetroffen.
Ohne ein passendes Ersatznetzteil von Ebay wäre ich jetzt bereits 2 1/2 Monate nicht in der Lage mein Notebook zu nutzen.

Die Garantie des Gerätes beläuft sich auf 2 Jahren leider mußte ich sie für den Netzadapter schon in Anspruch nehmen.

Meine weiteren Erfahrungen:

Das Gerät stellt eigentlich eine gelungene Komplettlösung dar.
Arbeiten unter Windows sind sehr unproblematisch und gelingen auf anhieb.

Anders verhielt es sich bei meinen Versuchen das TM 292 mit Linux Betriebssystemen zu betreiben. Bislang hab ich Knoppix 3.7 und Kanotix 2005-1 versucht. Der Kanotix Versuch scheiterte gleich beim Bootvorgang, da hier Grub als Bootloader eingesetzt wird und Acer leider keinen vollwertigen BIOS zum Gerät liefert.
Grub quittiert dies mit einem Error 21. Knoppix läßt sich einwandfrei starten, allerdings nur mit dem Kernel 2.6. Mit dem älteren Kernel 2.4 erfolgen unkontrollierbare Systemabstürze, d.h. mit völligem "Einfrieren" des Systems. Nach wie vor ein Manko unter Linux ist die unzureichende Erkennung des Powermanagements...auch beim 292 gibt es hier keine Ausnahmen. Die Folge sehr hohe Gerätetemperaturen, es bleibt abzuwarten, ob dies im Sommer nicht eine Notabschaltung des Gerätes zur Folge haben wird.
Weiterhin wird der SVGA Ausgang, sowie das verbaute Modem nicht erkannt.

Ich vermisse am Gerät trotz neuer Möglichkeiten ein herkömmliches Diskettenlaufwerk um ggf. mit Notstartdisketten arbeiten zu können. Leider läßt sich im "Spar"-BIOS auch kein Booten über USB-Sticks einstellen, für mich sehr bedenklich...

Für mich ist der Netzadapter eindeutig zu schwach dimensioniert, deshalb auch der frühzeitige Ausfall bei meinem Gerät.
Enttäuschend ist die sehr lahme Abwicklung seitens des Services von Acer. Bei meinem ersten Acer (soweit dafür überhaupt der Acer Kundendienst angerufen werden mußte...) kann ich mich an derartiges nicht erinnern.

Angenehm bleibt für mich die handliche Form (kein Widescreen Display) und das geringe Gewicht von deutlich unter drei Kilo.

Die Akkulaufzeit erreicht nicht den theoretischen Wert den Acer auf dem Datenblatt des TM 292 angibt. Realistisch sind rund 4-5 Stunden.

Vermutlich auch auf den BIOS zurückzuführen ist die Weigerung meines Geräts ein weiteres externes CD-RW Laufwerk über PCMCIA zu akzeptieren. Es wird zwar beim Booten angesprochen, kann jedoch in der Systemsteuerung nicht angezeigt werden.

Die eingebauten Lautsprecher können leider nicht wirklich überzeugen, zumal auch ihre Abstrahlcharakteristik nicht optimal ist. Sie sind seitlich in den Gehäuseflanken eingebaut und strahlen daher vom Anwender weg. Auch Klangvolumen ist hier einfach kaum realisierbar. Die Ausgangsleistung der Soundkarte kann trotz maximaler Lautstärke als sehr schwach bezeichnet werden. Auch die Einstellungsmöglichkeiten sind bis auf einige DSP-Modi recht eingeschränkt.

Die Infrarot Kommunikation mit Handys etc. macht richtig Spaß und erfolgt im Gegensatz zu bluetooth völlig gefahrlos.

Ganz nebenbei, die im Saturnangebot mitgelieferte Funkmaus von n@tworks funktionierte nie richtig und wurde bereits nach einem Tag durch eine Kabel-USB-Maus ersetzt. Der Alukoffer aus dem Angebot ist zwar sehr wertig, ist aber so knapp bemessen, sodas kein Platz mehr für die Mitnahme des Ladegeräts bleibt.

FAZIT:
....eigentlich wäre das Travelmate 292 LMi M11 in seiner hier beschriebenen Topausstattung (es gibt nur noch einen etwas schnelleren Centrino als Ausstattungsoption...) ein sehr gelungenes Notebook mit ansprechenden Leistungswerten und hoher Connectivität. Wären da nicht diese Schwächen in der Haptik und optischen Dauerhaftigkeit. Auch die zwar handlichen, aber schwachen Netzadapter (nur 3,42 mAh) erwärmen sich beim Betrieb des Geräts im Ladezustand sehr stark. Bei mir führte dies zu besagtem Ausfall des Netzgerätes.
Der Service hinterläßt bei mir einen sehr bitteren Nachgeschmack, denn ein Austausch darf einfach keine 10 Wochen (!) dauern. Mit Wehmut denke ich da an die früher bei Acer übliche 48 Stunden Austausch Garantie....was ist daraus nur geworden?! Schade eigentlich....nun gut ich bin inzwischen ein sehr kritischer Notebook-Nutzer und reize meine Geräte immer in jeder Hinsicht aus, da es sich um meinen einzigen PC handelt....trotzdem das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt durch dieses Angebot unschlagbar.
Bleibt abzuwarten, ob die früher hohe Langlebigkeit von Acergeräten auch bei meinem TM 292 die anfänglichen Problemchen vergessen läßt. Ihr werdet es jedenfalls erfahren...
Daher gibts vorerst auch nur vier Sterne....
Greetings, jj.......

UPDATE:....wir schreiben den 19.03.05....und ihr werdet es nicht glauben.....mein Austausch-Netzteil ist endlich beim Händler eingetroffen.....man hat sogar ein weiteres Netzkabel mitgeliefert obwohl ich meines gar nicht mit eingesandt habe....
Das tröstet aber auch nicht über die 2 1/2 Monate Wartezeit hinweg....Derzeit beobachte ich auch eine weitere Veränderung am Gerät selbst.....vielleicht fällt es mir auch nur jetzt erst auf....
jedenfalls kommt es zu vermehrtem Einschalten des Prozessorlüfters, als dies anfänglich der Fall war.....auch bei völliger Untätigkeit, d.h. bei Null-Last, u.U. liegt dies an den langsam steigenden Temperaturen......trotzdem die Raumtemperatur war auch im Winter immer konstant.....ich hoffe nicht, daß sich da ein ähnlicher Defekt wie bei meinem Targa ankündigt.....spätestens im Sommer wird hier Klarheit geschaffen.....warten wir es also ab und hoffen das beste.....jj...

UPDATE 2:....fast ein Jahr ist um.....und es gab seither keine Probleme mehr, alles läuft wie es funktionieren soll. Auch meine Linux-Versuche sind zwischenzeitlich mit Erfolg gekrönt worden. Kanotix 2005-3 läuft bestens auf dem TM 292. Es wird nahezu alles an verbauter Hardware erkannt, lediglich der TV-Out macht noch Probleme unter Linux. Kleinere Aufälligkeiten sind nach wie vor die nicht sehr haltbare Silberlackierung des Displaydeckels, wie schon oben beschrieben und auch die recht unpräzise Tastatur. Die Akkulaufzeit hat bislang kaum nachgelassen auch die anfangs als störend empfundene hohe Displayauflösung empfinde ich zwischenzeitlich sogar als sehr angenehm. Ein allgemeiner Rat zum Schluß: Vorsicht mit Servicepack 2 für Windows XP, danach macht W-Lan massive Probleme beim TM 292....also auf ins zweite Jahr mit dem Travelmate!....jj.....

UPDATE 3: .......wir schreiben den Januar 2008 also gut drei Jahre später habe ich die erste Modifikation an meinem Travelmate vorgenommen. Ich habe die 60 Gb Festplatte von Hitachi durch eine 160 Gb Samsung Spinpoint ersetzt. Erstes und wichtigstes Kriterium war mehr Platz, aber auch die höhere Geschwindigkeit und dadurch deutlich spürbare niedrigere Zugriffszeit waren ein Argument.
Nächstes Vorhaben ist eine Arbeitsspeicheraufrüstung von 512 Mb PC-2700 auf 1 Gb PC-3200 (wenn möglich). Mal sehen wanns mir gelingt etwas passendes günstig zu erwischen. Nach wie vor gibt es sonst nichts wirklich entscheidendes zu berichten. Die anfänglichen Probleme scheinen wirklich die Ausnahme gewesen zu sein.
Wie´s weitergeht......ihr werdet´s lesen......

Update 4:.....es ist vorbei....die Wege des Travelmate 292 und meine trennen sich nun vermutlich endgültig....das Gerät hatte vor wenigen Wochen leider den systemtypischen und leider alle TM 292 betreffenden Fehler mit dem Spannungswandler-Chip....von einer Sekunde zur nächsten begann das Gerät neu zu booten und nach dem Neustart lief zwar kurz der Lüfter an, die Betriebs-LED leuchtet, aber das wars dann auch.....keine weitere Funktion.
Es ließ sich auch der eindeutige Fehler zuordnen in dem man die Abdeckung über dem Power-Knopf und den Schnellstart-Tasten abnimmt und unmittelbar neben dem jetzt sichtbaren Lüfter an einer leiterbahnfreien Stelle z.B. mit einem kleinen Schraubenzieher auf die dort befindliche Platine drückt. Beim Einschalten in diesem Zustand, fährt das Gerät hoch, als hätte es nie ein Problem gegeben, bis man den Druck reduziert - Effekt sofort bleibt der Bildschirm schwarz.
Eine Reparatur bedeutet leider komplettes Zerlegen und eine fachmännische Lötung an dem betroffenen Chip, der durch Wärmeschwankungen eine Gehäuseverstrebung berührt. Irgendwann kommt es dann zum Bruch eines Kontakts, sonst wäre nichts zu tun und das Gerät liefe wieder wie vorher.
Allerdings ist es nicht gerade einfach ohne Service-Manual das Gerät ohne den Schaden zu verschlimmern zu zerlegen. Fakt ist, da eine Reparatur im Fachhandel aufgrund Kosten nicht mehr lohnend sein dürfte, dass ich das Notebook komplett ersetzen werde. Es tut mir zwar leid, aber ich bin nach der gerademal gut 4 jährigen Lebensdauer von Acer als Hersteller sehr enttäuscht und reduziere mit diesem Update auch die Benotung.
Ich ersetze das TM künftig durch ein Dell Netbook......mal sehen, ob ich damit klar komme und es mir ausreicht, die Leistung dürfte meinem TM allemal entsprechen.
Das war somit auch das letzte Update, ich werde das Gerät in Teilen veräußern und Festplatte, sowie DVD-Laufwerk separat nutzen.
Schade, aber Acer muß in der Qualität deutlich nachlegen, an mein altes Acer Extensa 355 das zwischenzeitlich 13 jahre alt ist und immer noch funktioniert wie am ersten Tag, konnte das travelmate jedenfalls nicht heranreichen. Dies ist nun schon das zweite Notebook nach meinem Targa, das nach wenigen Jahren komplett ersetzt werden mußte.
Hiermit möchte ich leider auch eine Warnung aussprechen, an alle, die sich mit dem Gedanken tragen ein Gerät von Acer zu erwerben.....ganz sicher, lange habt Ihr davon nichts und offengestanden so "billig" wars nun auch wieder nicht um das hinnehmen zu müssen.

Update 5: ...und doch noch eines...es gibt noch Hoffnung...nachdem ich es bislang einfach nicht übers Herz brachte das TM 292 ebay-gerecht zu entsorgen, konnte ich zwischenzeitlich ein Service-Manual im Netz finden, mit dem sich die Zerlegungsarie sicherlich nicht leichter gestalten wird, zumindest aber tappt man nicht völlig im Dunkeln. Weiterhin konnte ich erfahren, dass eine derartige Lötung in der Service-Werkstatt der örtlichen Niederlassung des PC-Spezialisten mit gerade einmal 20-40,-- Euros zu Buche schlägt. Mit Aus- und Einbau wären es 80-120,-- (bezieht sich auf das reine Zerlegen und Löten ohne Fehlersuche) . Dreimal dürft Ihr raten, dass ich das natürlich selbst versuchen werde. Also in einer Mußestunde werde ich das Gerät mal schlachten und dabei hoffentlich nicht vollends in die Jagdgründe schicken. Mal sehn, vielleicht gibt es ja eine Wiederauferstehung......mit der nackten Hauptplatine werde ich dann mal beim freundlichen Servicetechniker des PC-Spezialisten aufschlagen. Hoffentlich vermurkst man dort nichts. Ich denke eine Versuch ist es allemal wert, wenn auch nur als Ersatzsystem. ....es könnte also noch weitere updates geben....

Update 6:.....es ist vollbracht.....ein Nachmittag der Bastelei liegt hinter mir.....ich habe das Gerät komplett zerlegt um an die Hauptplatine zu gelangen und an den unterseitig verbauten Spannungsreglerchip der für den Fehler verantwortlich ist. Hier gibt es zunächst Positives zu berichten, das TM 292 läßt sich mit einwenig Hilfe durch das Servicemanual recht überschaubar und vergleichsweise einfach zerlegen. Auch der spätere Zusammenbau ist wirklich auch von einigermaßen geübten Bastlern zu bewältigen. Hier jedoch der Hinweis, wer noch nie am offenen Herzen seines PC geschraubt hat sollte dringend die Finger davon lassen. Tja, nun lag es vor mir das Motherboard mit dem Ursprung allen Übels. Ich habe mich nun kurzerhand zunächst für die Behelfslösung mit dem "Unterlegen" des Bauteils entschieden um auch wirklich Sicherheit über die Ursache zu erhalten. Anstatt des empfohlenen Stücks Karton, habe ich mich für ein selbstklebendes, passend zurechtgeschnittenes Stück Kork (Korkgleiter für Stuhlbeine aus dem Haushaltsbedarf) entschieden. Bei meinem Gerät waren nicht wie in diversen Foren beschrieben 4mm Stärke erforderlich, sondern lediglich 3 mm. Da der Kork auch eine gewisse "Flexibilität" besitzt und absolut nichtleitend ist, erschien mir diese Lösung optimal. Moosgummi ist hier einfach zu weich und andere mögliche Kunststoffelastomere waren mir zu undefiniert in Sachen Leitfähigkeit. Mit etwas Augenmaß und zwei bis drei Prüfläufen war die exakte Position des Chips auf dem Gehäuseinnenboden markiert und das genau auf Bauteilgröße zugeschnittene Stück Kork klebte Dank selbstklebender Unterseite an seiner zukünftigen Stelle. Beim Einlegen des Mainboards ist nun deutlich am Auflagerpunkt der Befestigungsschraube oberhalb des Lüfters erkennbar, dass eine leichte Anhebung erfolgt ist. Durch normales Anziehen dieser Befestigungsschraube übt der Kork nun den Anpressdruck auf den Spannungswandler Chip aus und die Kontakte sind wieder komplett hergestellt. Durch die Klebefixierung kann das "Auflager" auch nicht verrutschen und die Reparatur sollte sogar relativ dauerhaft sein. Natürlich ersetzt dies nicht irgendwann ein fachmännisches Nachlöten der kleinen Kontakte, aber dem Testlauf stand nichts mehr im Weg.
So, alle 40 Schrauben waren wieder dort wo sie hingehörten, keine übrigen Teile, also bereit zur Auferstehung. Ich hatte die Abdeckung über den Schnellstarttasten und dem Powerknopf vor dem ersten Test noch nicht montiert, da sie als einzige nicht mit Schrauben sondern lediglich mit kleinen Kunststoffclips befestigt und nicht sonderlich einfach abzunehmen ist. Mein Gedanke war, also entweder es gibt gleich einen Kurzschluß, da ich etwas beim Zusammenbau vergessen habe oder dieses Teil war nicht die Ursache und der Fehler liegt immer noch vor, oder eben es läuft wieder alles so wie früher. Und Leute, was soll ich sagen......seit 3 Tagen arbeite ich wieder mit meinem Travelmate. Alles funktioniert wie immer und ohne eine Hinweis auf den Zustand der letzten 6 Monate. Selbst die Akkus haben die Untätigkeit gut überstanden. Durch einige wirklich üble Abstürze im Fehlerzustand waren einige Zuordnungseinheiten fehlerhaft, bzw. nicht mehr lesbar, aber ein Systemüberprüfung konnte alles wieder bereinigen und so blieb nur noch die Arbeit all die updates seit letztem August einzuspielen. Also, solltet Ihr mit Eurem TM 292 LMi M11 das gleiche Problem haben, nicht aufgeben, selbst eine Reparatur beim Fachhändler ist mit 40-120 Euro wohl noch lohnend, denn dafür gibts wohl auch heute kein neues Notebook.
Die einzige Frage bleibt, was mach ich jetzt mit meinem kleinen, vor 6 Monaten gekauften Dell Inspiron Mini 10v Netbook......so sehr ich es mag, ganz ehrlich so ein großes Display ist schon was feines.....
....und wie immer an dieser Stelle, wir schreiben das Jahr 2010....unendliche Weiten......ähem.....und wie´s weitergeht steht im nächsten Update....

Update 7: .....so, nun habe ich endlich jemanden aufgetrieben, der es sich zugetraut hat ein SMD Bauteil nachzulöten. Es war in wenigen Minuten erledigt, Microskop sei Dank und ich bin für die Lötung lediglich 20,-- Euro losgeworden.
Leider war nochmal die gleiche Schrauber-Arie erforderlich wie bei der Behelfsreparatur, allerdings wars beim zweiten Mal auch schon etwas einfacher.
Tja, und wie schon durch die Notreparatur festgestellt war ab jetzt ein völlig problemloses Arbeiten wieder möglich. Wichtig jedoch noch an dieser Stelle: Bevor Ihr das Gerät wieder zusammenschraubt, entfernt bitte den Verursacher dieses Lötstellenbruchs, nämlich den Gußgrat um ein erneutes Brechen zu vermeiden. Es handelt sich um den runden, leicht überstehenden Kunststoffpunkt, der gleichzeitig auch für eine Art Metallabschirmung als Fixierung dient. Die Abschirmung wird jedoch auf der Gehäuseinneseite noch an einer Vielzahl von Punkten fixiert, somit ist der zu entfernende wirklich entbehrlich. Weiterhin bleibt nur festzustellen, dass sich offensichtlich die lange Untätigkeit des Systems oder die Wiederinbetriebnahme als nicht sonderlich gut auf die verbaute Micro-PCI Wlankarte ausgewirkt hat, ev. war auch ein Schaden beim Ein- oder Ausbau entstanden. Jedenfalls kam es zu einem bereits seit SP2 erstmalig bekannten Blue-Screen mit der leider sehr mehrdeutigen Meldung "Driver IRQL not less or equal" verbunden mit einer Notabschaltung. Dieser zunächst nur einmalig aufgetretene Fehler trat nun in wiederkehrenden Abständen auf und zwar ausschließlich bei aktiver Wlan-Verbindung über den internen Intel Pro Wireless 2000 Chipsatz. Ein Treiberproblem ließ sich ausschließen, da vor dem Systemschaden keinerlei Softwareprobleme vorlagen. Ggf. könnte bei einem der schadensbedingten Abstürze und den anschließend festgestellten fehlerhaften Zuordnungseinheiten ev. auch der Treiber betroffen gewesen sein. Noch habe ich eine Treiberneuinstallation nicht in Betracht gezogen zumal das Problem eben schon einmal aufgetreten war. Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob hier ev. durch den Zusammenbau ev. ein Kontakt, sei es durch Metallabdeckungen oder Schraubbefestigungen überbrückt wird, ggf. ebenfalls durch Wärmeausdehnung, denn zunächst funktioniert die Wlan-Verbindung ja einwandfei. Mit einer vorhandenen PCMCIA Wlan-Karte neuerer Bauart behelfe ich mir derzeit, ja, ist zwar nicht so schön, funktioniert aber bestens. Im Moment fällt mir nur ein, das Gerät nochmal zu öffnen und die Kartenkontakte zu überprüfen, bzw. diese nochmals auszubauen. Alternativ könnte man natürlich eine baugleiche Karte für wenige Euros als Ersatzteil erstehen und es mit der neuen nochmals versuchen den Fehler einzugrenzen. Tja, vorerst kann ich mit dem Gerät gut arbeiten und die PCMCIA Karte arbeitet deutlich flotter und vom Verbindungsaufbau zuverlässiger als der alte Intel Pro Chipsatz. Ausser der eben etwas überstehenden Karte läßt sich daran erstmal keine Kritik üben, ok den erhöhten Stromverbrauch mal außen vor. Die Akkus haben die neuerliche längere Ruhepause nicht mehr so gut überstanden, knapp 2 Stunden, bzw. eine gute Stunde halten die zwei bei voller Aufladung noch durch. Im Betrieb sind bei diesen Angaben aber lediglich die Wlan-Verbindung und das Display, also keine rechenintensiven Anwendungen oder gar das DVD-Laufwerk. Was solls, zu bemerken wäre jedoch dass das Gerät für sein inzwischen doch recht hohes Alter von 6 Jahren echt angenehm flott läuft. Übrigens können nach meinen Recherchen Banias CPU´s bis 1,7 GHz sofort und ohne weitere Einstellungen verbaut werden (der Wechsel ist wirklich unproblematisch), weiterhin sind mit einem BOIS-Update sogar Dothan CPU´s bis 2 GHz einsetzbar.
Mal sehen, ob ich da nochmal Hand anlege und Ihr liebe ciao-Gemeinde werdet es wie immer hier lesen.

greets, jj...   
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30.08.2005


Acer TravelMate 292LMi-M11

Allgemein

MPN: LX.T4405.116, LX.T4006.005, LX.T4005.115, LX.T5405.078, LX.T4405.174, LX.T3506.258

Systemtyp: Notebook

Betriebssystem: Microsoft Windows XP Home Edition, Microsoft Windows XP Professional

Herstellergarantie: 1 Jahr Garantie

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