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Erfahrungsbericht von alexmagnum über Acer TravelMate 4502LCi 17.12.2004
Produktbewertung des Autors:
Verarbeitung
ausgezeichnet
Akkulaufzeit
lang
Kontraste
mittelmäßig
Festplatten-Kapazität
groß
Bedienung/Ergonomie
mäßig
Software-Ausstattung
sehr schlecht
Pro:
Siehe Artikel
Kontra:
Siehe Artikel
Empfehlenswert?
nein
Kompletter Erfahrungsbericht
Verpackung Aussehen Zubehör Installierte Software Display Anschlüsse, Peripherie Benutzerfreundlichkeit Einsatz Akku, Laufzeit und Lautstärke Größe Technische Daten Installationsprobleme Fazit
Verpackung
Das Notebook wird in einem Standard-Karton geliefert. Es ist durch Schaumstoff im Karton geschützt. Es befindet sich ein Karton mit Zubehör beim Notebook dabei. Die Verpackung ist normal.
Aussehen
Klasse Aussehen! Als Vorgänger hatten wir die Serie 291lci, die optisch solide, aber langweilig wirkte. Dann haben wir noch als Gegenbeispiel die 98er Travelmates, als solide, hässliche, dicke Klötze. ibm’s Thinkpad fand ich als hässliche Zumutung, HPs nw8000 gefiel mir noch am Besten.
Zubehör
Karg. Handbuch, 1x Norton Antivirus auf CD, Recovery CD, fertig. Nicht ganz. Zwei Telefonkabel fürs Modem und Netzteil. Nicht besonders üppig. Da bieten HP Notebooks deutlich mehr Software *auf* CDs, statt vorinstalliert.
Installierte Software PowerDVD, NTI Backup, Windows-Tools, NTI CD / DVD Maker. PowerDVD ist Standard. Das sollte man bei nem DVD-Rom Laufwerk auch erwarten. Jedoch auch hier: Keine Software auf CD, nur vorinstalliert. Von NTI hab ich noch nie was gehört
Seltsam ist die Partitionierung: 3 Partitionen, jeweils Fat32.Nicht zeitgemäß.
Display
Standard. Nicht besonders hell und kontrastreich. Da sind die Displays eines Thinkpad t42p oder HP Compaq NW8000 viel besser. Auch auf 1600x1200 nativ, oder auch interpoliert auf 1024x768 sehen sie besser aus.
Anschlüsse, Peripherie
1x DVD Rom Bay, IrDA, Taste für BT+WLAN, Micro, Lineout, Kopfhörer, keine Lautstärke-Taste (nur auf Tastatur), 3 USB, 1x FW, SD/MMC Lese, 1x PCMCIA, sVideo, Modem, LAN, VGA, Port Replicator
Benutzer(un)Freundlichkeit Tastatur ist ergonomisch geformt, liegt aber zu tief in der Notebookoberfläche. Als Beispiel: STRG+ALT+ENT drücken. Dann merkt man es deutlich. Die Tastaturwölbung ist Geschmacksache. Ich mag sie nicht. Ich vermisse auch eine Lautstärkeregelung mit Rad, oder auch per Tasten am Gehäuse. Das bietet jedes Aldi-Notebook. So kann man auch zugeklappt die Lautstärke einstellen. Das Touchpad ist gut. Was schlecht ist sind die rechte und linke Taste. Die sind zu schwergängig. Die Frontanschlüsse für Kopfhörer, 1x USB, etc. find ich ne sehr gute Idee. Der Cardreader ist unnötig, da heute fast jeder so was hat. Das Notebook hat auch nur 1x PCMCIA Slot. Wäre der Cardreader nicht dort, wo er ist, wäre Platz genug für 2 PCMCIA Karten. Dass es keine Treiber-CD gibt, ist schlecht. Hier Beispiel HP Compaq: Auf c:\ befindet sich ein Verzeichnis mit allen Treibern und fast allen installierten Programmen. Einfach auf CD/DVD Brennen und schon hat man bei einer Neuinstallation alles an einem Platz. Auch ist bei HP der Download von Gerätetreibern bei Bedarf sehr einfach und übersichtlich und komplett. Das ist bei acer nicht so. Die Tastatur finde ich nicht angenehm. Liegt zu tief in der Oberfläche, die Shift-Tasten sind zu klein. Pos1/Bild/Ende sind rechts neben der Enter-Taste und man erwischt sie schnell aus Versehen. Die vorinstallierte Installation ist auf FAT32. Nicht mehr zeitgemäß und Fat32 ist im Vergleich mit NTFS wirklich schlecht was Datensicherheit angeht. Jeder kennt das "Windows wurde nicht ordnungsgemäß heruntergefahren BLABLA" bei FAT32.
Einsatz Das Notebook wird in der Firma zuerst unter die Lupe genommen - Anschlüsse, technische Daten, Ausstattung, etc. Dann wird formatiert (NTFS) und Windows2000 installiert, da WindowsXP nicht eingesetzt werden soll. Dann folgt erstmal der ernüchternde Blick, was an Hardware nicht erkannt wurde und das umständliche Suchen bei Acer nach Treibern. Danke HP, da ist das einfacher. Office, Büroprogramme. Das Notebook ist eher für den mobilen Office-Ersatz und zur Präsentation gedacht.
Akku, Laufzeit und Lautstärke
Akku Akku teste ich folgend: Gerät über Nacht aufladen lassen, Windows2000 CD einlegen und Netzstecker ziehen. Laptop läuft ab jetzt auf Akku. Bis ein Laptop fertig für den Einsatz ist, vergehen erstmal 4-6 Stunden für die Installation und Konfiguration. Das Display wird auf volle Helligkeit getestet. Als Beispiel dazu: Ein Acer 291LCI bringt es da mal auf locker 4 Stunden. Ein IBM t42p war bei ca 2 Stunden, ein nw8000 lag auch bei 2 Stunden. Gericom-Notebooks mit 3,x Ghz sind meistens schon nach 100% = 100 Minuten Platt!
Laufzeit Auch hier: Ca 3 Stunden Installationseinsatz, ohne Saft aus der Steckdose. Das ganze noch lüfterlos. Aber das 291LCI hielt länger.
Lautstärke Lüfterlos! Genauso flüsterleise, wie das 291LCI. Selbst bei der Windows-Installation springt kein Lüfter an. Man hört den Lüfter nur, wenn beim Windows-Boot der Lüfter einmal hochgedreht wird. Sicher, um mal Staub rauszupusten. IBM's t42p war wie das nw8000 nur leise am pusten. Ich hatte mal ein Sony Vaio mit 700 Mhz und ein Aldi 3,x Ghz, welche beide nervig um die Wette lüfteten. Grauenhaft. Die Festplatte im TravelMate 4500 ist auch nicht hörbar. Das DVD ROM /RW lässt das ganze Notebook erzittern.
Größe Ich finde das Notebook etwas zu breit, aber sehr dünn.Acer bringt im gleichen Gehäuse ein 15,4, wie ein 15" Display unter. Ein t42p von IBM war kleiner und schmaler. Ein nw8000 war ungefähr so dick wie ein TravelMate 4500, aber nicht so breit. Vorteil beim NW8000 ist ein leerer, zweiter Laufwerksschacht für Floppy, Akku, etc.
Technische Daten Intel M 1,6 Ghz 40 GB HDD 512 MB Intel Extreme Grafik
Installationsprobleme Hier für Windows2000-Nutzer interessant: Zuerst mal alle 4500er-Treiber Runterladen und extrahieren. ftp://ftp.support.acer-euro.com/notebook/TravelMate_4000_4500/driver/ Jeden Ordner öffnen, und wenn ihr ne Setup.exe findet, starten. Zum Schluss neustarten. AcerEpm NICHT installieren. Das gab bei mir Fehlermeldung beim booten. Ich musste es anschließend wieder deinstallieren. Im Gerätemanger befinden sich dann nur noch wenig Geräte, die man von Hand nachinstallieren soll. Z.B. den Cardreader. Trotzdem: WLAN-Treiber werden nicht gefunden. Das Problem ist, dass es diese Treiber nur für Windows XP gibt. Die WLAN Treiber hab ich von dem 290er Serie genommen. Das ging. Es war aber auch damals ein Murks, bis ich passende Treiber gefunden hab.
Fazit Bedingt empfehlenswert! Als Schulnote gebe ich ne 3 : Akkulaufzeit und Lautstärke sind super! Die Tastatur ist schlecht. Das Touchpad ist Durchschnitt. Das ist aber an nem IBM oder HP Compaq auch nicht besser. Die gefühlte Performance ist sehr schnell. Man glaubt nicht, wie schnell 1,6Ghz Pentium M sein können! Die Anschlüsse sind zahlreich vorhanden. Firewire, 3, statt 2x USB, Soundaus/Eingang vorne. Leider nur 1x PCMCIA. Svideo, VGA. Parallel fehlt, wird aber so gut wie nie mehr gebraucht. Das Display ist Standard. IBMs t42p war dagegen brillant, scharf, hochauflösend, großer Blickwinkel. Die Verarbeitung und Optik vom Notebook ist auch gut designed. Gebrauchsware. Ich würde da ein 291LCI / 292LCI empfehlen. Das gefällt mir besser. Wenn es etwas mehr im Budget gibt, dann ein NW8000. Mein Favorit.